Worst vacation ever..

..welcome to Palanai! Nach dem Südseetrip auf die Insel Banoi finden sich die vier Überlebenden von Dead Island in Gefangenschaft auf einem Marineschiff der BDF wieder. Sie und noch ein weiterer Immuner namens John werden eingeknastet und getestet – bis das passiert, was immer passiert, wenn ein Virus in einem geschlossenen System unterwegs ist: Die Crew ist untot, der Kapitän wurde gefressen und auf wundersame Weise kommt man aus der Zelle raus und darf aufräumen helfen. Wobei helfen hier zu viel gesagt ist – das Schiff rast mit voller Wucht auf die Küste von Palanai zu und das nächste was man mitbekommt, ist ein Erwachen am Strand.

Man sucht sich den Weg ins Camp Paradise und trifft dort auf weitere (nicht immune) Überlebende, offenbar ist das was auf Banoi geschehen ist hier ebenfalls passiert – also wird es Zeit wieder die Klingen zu verdrahten, aufzumunitionieren und im Gürtel etwas Platz für Molotows und Sprengköder zu machen. Dead Island: Riptide haut in die gleiche Kerbe wie sein Vorgänger, aber mit ein paar merklichen Verbesserungen der Stilmittel – mein Favorit unter jenen sind die Belagerungsszenen, aber auch die Gruppenraserei ist eine feine Idee. Eine der Neuerungen, die ich nicht verstehe ist die nicht mehr aktiv nutzbare Alkoholoption – man kann zwar immer noch vom Saufen gesünder werden und besser zuschlagen, aber da sich weder ein Hotkey dafür finden lässt, noch sich die schicken Flaschen im Kampfgürtel verstauen lassen, ist es eher unpraktisch.

Die Story von Banoi wird hier aber angemessen weitergesponnen, viele Einzelheiten die im ersten Teil noch als zur Kenntnis genommene Fragezeichen einem im Kopf rumschwebten sind jetzt recht offensichtlich, Vermutungen bewahrheiten sich und die ganze Situation wird immer schlimmer. Auf dem Weg nach Henderson, der Hauptstadt in der sich die Wohlhabenden verschanzt haben sollen, gilt es durch einen Bunker, eine Fähre und jede erdenkliche Menge Zombies hindurchzusteigen. Drei neue Mutantentypen sind außerdem noch dabei, einem das Leben noch schwerer zu machen – etwas was an eine überdimensionale Version eines Charger-Tanks erinnert (L4D), ein Schreier, der mit der Stimme lähmt und einen ordentlich auseinanderpflückt (eine Hommage an die Witch, ebenfalls aus L4D?) und so Labor-Forschertypen die mit ihrem eigenen explosiven Fleisch um sich werfen. In der Zwischenzeit hat man jede Menge Gelegenheit, das Letzte aus seinem Überlebensinstinkt rauszuholen, überschwemmte Ruinen zu besichtigen, Death Zones leerzuräumen und dort mindere aber besondere Infizierte zu besichtigen und zu töten.

Nach vielem hin und her kommt man dem Ursprung des Virus immer näher und findet auch heraus was es sich mit der Immunität auf sich hat und was sie aus einem macht. Nichts weltbewegend neues – außer natürlich dem zweiten kultigen Sam B. Song „No room in Hell“ – und doch ein sehr schönes Game, ob alleine oder im Team – besser sogar im Team dank der modifizierten Gemeinsamkeits-Skills für die Frenzy.

Now playing: Sam B. - No Room in Hell | Stimmung: Beurlaubt

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