Stahlpfeile und Zielscheiben

Dart mochte ich ja schon immer. Ich hatte sogar als ich halb so alt war wie jetzt eine Scheibe in meinem Zimmer – sehr zum Leidwesen der dahinter liegenden Wand. Danach hatte ich es aber wieder aufgegeben und mich einige Zeit später anderem werfbaren Material zugewandt. Wurfsterne, danach irgendwann Wurfmesser, etc. Und bis auf gelegentliche Ausflüge zum digitalen Dartboard im nächsten Irish Pub, im Final oder der Cozy Bar blieb es auch dabei. Bis vor einigen Wochen.

Claus, ein langjähriger Steel Darter und Arbeitskollege erzählte mir, daß alle paar Wochen im Gambrinius in Tornesch unsere Abteilung die Pfeile zu schmeißen pflegt, nicht alle, aber einige. Der Wirt ist selbst ehemaliger Dartprofi und hat in dem Laden für so manche Scheibe gesorgt. Und so haben wir uns in den vergangenen paar Besuchen immer schön auf die 301er mit double out eingeschossen.

Das Kopfrechnen ist für mich immer noch eine Marter, vor allem wenns schnell gehen sol bekomm ich das nicht so recht auf die Reihe. Am Anfang hab ich es mit einem Taschenrechner probiert, dann irgendwann mit einer dafür konzipierten App, irgendwann hab ichs einfach gelassen, weil mir Claus fleißig vorgesagt hat. Ich muss das echt üben, sonst brauch ich ewig für eine einfache Subtraktion. -.-

Aber so viel Spaß wie das macht, kanns ruhig alle zwei Wochen stattfinden. Demnächst hol ich mir auch mal eigene Pfeile, irgendwas mit 20g aufwärts, und eine Scheibe für daheim. Es geht außerdem das Gerücht um, daß wir im Büro sogar eine aufgehängt bekommen, aber damit warten die wohl noch bis der räumliche Umbau im ersten Stock abgeschlossen ist. Wenn dann auch noch die Sofaecke unweit eingerichtet wird fehlen uns nur noch eine Beschallugsanlage und ein paar dekorative Schildchen mit Guinness drauf und wir können einen eigenen Pub aufmachen!

Now playing: Phil Collins - Land of Confusion | Stimmung: Gespannt entspannt

Leave a comment   You must be logged in to post a comment.