..in zu hohen Dosen verursachen bei mir ein ziemliches Unwohlsein. Als ich bei der letzten Reise am Flughafen schon ein leicht mulmiges Gefühl festgestellt habe und nicht wusste woher es kam, ging ich kurz in mich. Dieses kam mir recht bekannt vor, denn bei meinem vorletzten Flug war das ähnlich, ich konnte es aber nicht zuordnen bzw. habe es mit was anderem in Verbindung gebracht. Aber offenbar meldete sich eine gewisse Form von Flugangst bei mir – genaugenommen eine Antipathie mit viel zu vielen Menschen auf viel zu engem Raum über mehrere Stunden eingepfercht zu sein. Ich hatte nicht im klassischen Sinne Angst vorm Fliegen – ich mag das eigentlich, und das stammt noch aus der Zeit wo ich mit meiner Schulterbreite durchaus noch in normale Sitze passte, die nicht am Gang sein mussten.

Aber die Maschinen von heute sind voller, das Fliegen selbst unangenehmer geworden. Nicht nur sind die hirnrissigen Pseudo-Sicherheitsmaßnahmen am Anfang lästig und verstörend (ich WILL nicht, daß irgendwelche fremden Menschen mich mit ihren Handtentakeln abtasten nur weil meine Schuhe gepiepst haben), auch dieser Drive der Airlines immer mieseres Essen – wenn überhaupt noch – zu servieren und für die Getränke was zu berechnen ist mehr als fragwürdig. Ist ja jetzt nicht so, daß man für die meisten Flüge dreistellig löhnt, was soll die Scheiße also?!



Naja, viel Lärm um nichts, angeblich bangen ja so viele Fluggesellschaften um ihre börsenkürsliche Existenz – da sind die Passagiere wohl nicht mehr so sehr die Kunden wie die Aktionäre. Also bleibt das Essen unspektakulär, die Flugbegleiter nörgelig und gelangweilt und das Bodenpersonal wohl so verwirrt wie zuvor. Na herzlichen Dank.

Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc