Erste Schritte mit eigener Hardware..

..führten mich zum Arduino, genauer zum Modell Uno. Ich habe mir irgendwann in den Kopf gesetzt, mich an Robotik zu versuchen – bis dahin ist der Weg ja eigentlich ziemlich weit, wenn man bisher nur wenig systemrelevante Software verfasst hat und das Meiste nur im Browser oder auf dem Server lief. Aber glücklicherweise gibt es ja mittlerweile eine ganze Menge Pioniere für das Internet of Things, die Mikrocontroller anbieten welche die Basics mitbringen alles mögliche aus ihnen machen zu können. Ich spare mir erst einmal das Löten und nehme mir eine Lösung zum zusammenstecken, programmiere sie und füge nach und nach Komponenten hinzu, bis was sinnvolles dabei rauskommt.

Das Starter-Kit für um die 60€ kam bereits vor ein paar Wochen per Post an und ich habe zunächst nur einen flüchtigen Blick reingeworfen – LEDs, die Hauptplatine, ein Haufen Steckkabel und Widerstände (in dem Moment verfluchte ich leise meine mangelnden Physikkenntnisse), ein USB-Kabel, eine Fernbedienung, ein paar Näherungssensoren und ein Servomotor. Mit ein wenig Erfahrung könnte ich daraus einen Garagenöffner zusammenbauen. Oder einen kleinen Licht-Aus-Bot. Oder aber eine kleine Flurbeleuchtung für die Nacht wenn ich mal kein großes Licht anschalten will. Oder eben einen selbstfahrenden Roboter, der ähnlich den Roombas unserer Zeit autonom oder teilautonom durch die Wohnung fährt und … keine Ahnung, mir ein Stück Käse aus dem Kühlschrank holt, wenn ich Lust darauf habe.

Aber man muss ja klein anfangen, also hab ich mir mal die Arduino-IDE installiert, die kleine Kiste an den USB-Port angeschlossen und mit einem LED-Leucht-Tutorial begonnen, überhaupt erst darauf zuzugreifen. Hello World, mal auf Hardware-Ebene. Lief gut, war idiotensicher. Die „Programmiersprache“ ist wohl eine C-Basierte Geschichte, über die ein Convenience-Layer gezogen wurde, um den damit nicht vertrauten Einsteigern die Nutzung so einfach wie möglich zu machen. Mit dem Handbuch oder auch nur Google kann jeder die Befehle die der Mikrocontroller braucht leicht in seinen Code einbauen und schon gehts los. LED leuchtet. Oder blinkt. Oder morst etwas bestimmtes. Immer wieder, bis ich ihr sage sie soll damit aufhören oder den Strom kappe. Theoretisch gesprochen konnte ich nach nicht einmal 5 Minuten das innere einer S-O-S Leuchtbarke im Grundgerüst nachbauen. Alles was dafür nötig war, war eine LED, die Möglichkeit sie mit bestimmten Zeitabständen an oder aus zu machen – fertig.

Nächste Stufe im Plan – die JavaScript-Adaption für Arduino testen und mal irgendwas damit bauen, was mehr kann als einfach nur Licht an und aus. Eine Ampel vielleicht, ist ja auch noch recht trivial – rot, rot-gelb, grün, gelb und von vorn. Trivial aber immerhin zum ersten Mal JS auf Hardware für mich! Klingt nach etwas was ich auf jeden Fall mal gemacht haben will.

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