Das Phantom und der Opa

Im September hatten wir hier im Norden seltenen Besuch: Meine Mam hat die Großeltern mit eingesammelt und fuhr sie hier vorbei. Wir haben eine kleine Stadtrundfahrt vorgehabt und natürlich die Gunst der Stunde genutzt, das Phantom der Oper zu besichtigen. Ich habe die Darbietung bis dahin noch nie gesehen gehabt, kannte aber natürlich den einen oder anderen Song von diversen Schwermetall-Covern, der Plot war natürlich bekannt. Anders ging es meinen Großeltern, die natürlich weder die Iron-Maiden-Version noch irgendwas anderes in der Richtung vernommen hatten. Für sie war es vermutlich ein erstaunliches Erlebnis, so zum ersten Mal ein Musical zu besichtigen. Dazu noch ein so legendäres, grusliges und auch noch in der Original-Location (zumindest was die deutsche Fassung angeht). Es war ein grandioses Schauspiel, sehr einnehmend und ich habe es sehr genossen. Hin und wieder mussten wir natürlich Oma und Opa übersetzen warum jetzt genau was wer da gemacht und gesagt hat, aber im großen und ganzen konnten Sie dem Plot folgen und waren auch von der Performance beeindruckt.

Abgesehen von dem Spektakel gehört natürlich ein kleiner Trip durch den Hafen zur vollen Stadttour dazu, und so nahmen wir im Innern eines der Touristenboote Platz und ließen und herumführen. Unser Reiseleiter, komplett mit hamburger Mundart und kleinem Hund (of Rettungsweste) erzählte uns Geschichte und Geschichten vom Hafen, seinen Kränen, der Elbphilarmonie und allem drumherum. Etwas Seeluft, leckeres italienisches Essen und eine weitere kleine Rundfahrt im Auto später landeten wir dann auch bei uns zuhause, wo es ersteinmal Tee und Eiskrem gab. Für meine Mam natürlich ausschließlich in der im Topf heiß gemachten Form, so wie sie mir als ich klein war welche serviert hat aus Angst, ich könnte mich an dem kalten Original erkälten. *evilgrin* Sie trugs mit Fassung.

Now playing: Das Phantom der Oper - Das Phantom der Oper | Stimmung: Freudig

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