..or the source of the gods? $gods.source($code); Wie auch immer! Willkommen auf der nächsten Evolutionsstufe – die Weichen sind gestellt und die Maschine gerät ins Rollen. Kurs ist HTML5, CSS3 und jQuery – zugegeben, die ersten beiden sind noch in Arbeit, aber was man jetzt schon sehen und nutzen kann, lässt tief blicken: HTML5 vereinfacht einfach alles und nennt die Dinge beim Namen. Es geht damit los, daß man keine irrsinnig definierte DOCTYPE braucht, in der man festlegt was für xyzml man verwenden will und wie. HTML5 macht damit kurzen Prozess: <DOCTYPE html> Ende! Geil, nich? Und so zieht es sich durch die ganze Umstellung, der header heißt jetzt <header> und muss nicht mehr über eine ID deklariert werden, ein direkter Frontalangriff gegen die grassierende DIVitis. Zugegeben, die neuen Elemente haben noch immer Probleme mit der automatischen Höhe, aber ich hoffe das gibt sich noch. Von ein paar langjährigen Begleitern muss man sich allerdings verabschieden – unter Anderem vom target=”_blank” und so Sachen wie <center> – das eine erledigt jetzt JS/jQ und das andere, darum kümmert sich jetzt ausschließlich CSS.

CSS3 rockt ebenfalls die Hütte – mit sog. Pseudoklassen (einige kennen ja die Pseudoklasse :hover noch von früher) kann man jetzt deutlich mehr anstellen und dank eifriger Forscher macht das Less Framework alles noch einfacher, vor allem die Darstellung auf xPads, Smartphones, Netbooks, etc. Absolut genial. Ich freu mich schon richtig, damit zu arbeiten – und mehr darüber zu erfahren on the go.

Aber der heftigste Knaller steht hinter dem Thron und das ist jQuery. Dieses JavaScript-Framework ist so vielseitig, daß es mir als ehemaliger Nicht-Nutzer fast die Sprache verschlägt vor der Macht über die Elemente (angesteuert über ID). Ich hab ja schon nicht schlecht gestaunt, als ich dann plötzlich ganz ohne Links einem Image einen MouseOver geben konnte und ihn ggf. gänzlich gegen irgendwas anderes austauschen konnte. Aus den Zeiten wo ich noch HTML 4.1 gelernt hatte, kannte man das gar nicht, zumindest nicht ohne richtig weit mit der Scriptkeule auszuholen – und jetzt ist das eine einfache kleine Funktion, die man irgendwo einbindet und fertig ist der Lack, kein Lamento, keine Debatten, keine Browserweichen – nur ein paar “Dazuschaltungen”, damit es auch die letzten zurückgebliebenen Clients verstehen.

Und das ist noch nicht alles – dank jQuery Mobile ist die Grenze zwischen mobilen Websites und Apps so gut wie nicht mehr vorhanden. Das öffnet Web Developern natürlich Tür und Tor zu allerhand neuem bahnbrechenden Unfug und in Kombination mit oben genannten Techniken, sowie AJAX und den immer weiter verbreiteteren CMS-Systemen (meine Faves sind nach wie vor WordPress und TYPO3, setzen beide auf PHP und MySQL auf) sind den technischen Möglichkeiten fast überhaupt keine Grenzen mehr gesetzt.

Lass die Leitung glühen, Kumpel! Wir machen heute Internet.

Ich glaube so begeistert war ich von Branche und Perspektiven schon so lange nicht mehr wie in dem Moment wo ich zum ersten Mal gerafft hab wie sehr mir CMS die Arbeit und das Leben erleichtern anstatt mir erstere wegzunehmen. Ich fresse gerade alles an Tutorials und Büchern in mich rein, was es zu dem Thema gibt und es wird nicht mehr lange dauern, dann wird sich das ganze auch hier niederschlagen. Und das in folgender Form: Ich werde die Seite optisch und code-seitig umgestalten (hatte ich ja schon mal angekündigt) – diesmal aber from Scratch, die alten Beiträge von altem Code bereinigen, Galerien anlegen, User-Logins schaffen, Comment-Funktionen modifizieren und das Archiv besser gliedern. Das ist zumindest der Plan. Anfangen werde ich aber mit einer geschmeidigeren Optik – nämlich einem ansprechenden Theme, welches für allerhand Geräte geeignet ist und auf die neuen Standards aufsetzt. Helfen wird mir dabei das Whiteboard-Framework, eine Art blanko Theme für WP von dem aus ich weiter entwickeln und anpassen kann. Was ein Glück, daß ich in 600+ Beiträgen das entfallende target=”_blank” nicht mehr händisch rausnehmen muss, sondern einfach so durch class=”externallink” ersetzen kann über ein einfaches Skript. Den Rest macht jQ. Boah wird das geil! Watt freu ich mich druff..

Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc