Geschützt: Etwas Verwinkeltes

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Now playing: Alice Cooper - Give the radio back | Stimmung: Dezent gelangweilt

Mysteriöse „Illegal Characters“ in Dateien mit Vagrant/Nginx

Ich hatte bis eben ein interessantes Problem:

Beim bearbeiten einer .js Datei in meiner IDE, lade das Zeug in meinem Browser neu und bekomme in Firebug den Fehler „illegal character after ; in file.js in line 20, column 3“ – Zeile 20 existiert aber gar nicht.

Als ich mir die Datei dann RAW im Browser angesehen habe, waren haufenweise Fragezeichen in dunklen Karos hinten angehängt. Wenn ich was geändert habe, konnte es passieren, daß nach der Hälfte der Datei plötzlich Schluss war nach dem Reload. Ätzend. Wenn ich Vagrant neu starte, gehts erstmal wieder. Danach wieder nicht.

Wäre Mathias nicht vor ein paar Jahren bereits in dieses Problem hineingelaufen, würde ich vermutlich noch heute dran sitzen das zu beheben. Die Fehlerbehebung lag letzten Endes darin, in der Nginx-Config das send file auszuknipsen. Im Grunde handelte es sich nämlich um einen Virtual Box Bug unter Windows, der das „on“ gebraucht hat – ich code aber unter Ubuntu, also hat der „Bugfix“ für Windows bei mir überhaupt erst dieses dubiose Problem verursacht. Server neu starten und die Sache war gegessen.

Es ist ziemlich zum Kotzen, wenn man sich auf die Codeintegrität der IDE irgendwie nicht verlassen kann, das kann einem echt den Tag versauen.

Now playing: Hadouken - Turn the lights out | Stimmung: Angepisst

PhantomJS und RequireJS wollen nicht ins Angular-Bett

Ich hab jetzt etwa vier Tage investiert, um mich ausgiebig mit dem Softwarepaket um AngularJS und autmatisierten JavaScript-Tests in einer virtuellen Umgebung zu befassen. Ich hab viel gelernt, viel erkundet und am Ende alles weggeworfen. Also fast alles. Es gibt jede Menge wirklich gute Tutorials, die Angular und RequireJS mit Karma verheiraten. Auch vergleichbar viele, bei denen PhantomJS mit Karma und Jasmine oder Mocha/Chai läuft. Alles wunderbar – aber wenn ich nach etwas suche, was sowohl AngularJS mit RequireJS und Karma hat, als auch PhantomJS mit Jasmine in Betrieb nimmt, finde ich plötzlich nichts mehr. Und warum? Weil PhantomJS mit Require das Problem hat, daß es nicht wartet bis alles geladen ist, bevor es die Karma-Anweisungen ausführt. Ein Bug? Ein undokumentierter Konfigurations-Teil? Vielleicht irgendwas offensichtliches für das ich viel zu blöd bin um es zu bemerken? Möglich. Wahrscheinlich: PhantomJS noch nicht ausgereift genug, keine wirklich ernstzunehmenden Alternativen für headless browsing von der Command Line – nichts.

Was also ist die Lösung? Keine Testumgebung für JavaScript benutzen, obwohl es mehr als drei gute gibt? Warten, bis PhantomJS aufgeholt hat und man es dafür nutzen kann? Eine Prerendering-Lösung für eine on-demand-Skriptlademaschine? Sinnfrei. Ich werde jetzt versuchen Mocha oder Jasmine unabhängig von Karma und Phantom zum Laufen zu bekommen, wird möglicherweise nicht so elegant und allumfassend, wie ich es mir gewünscht hätte, aber besser als einen separaten Server aufsetzen und irgendwas darauf faken, um von hinten durch die Brust ins Auge zu schießen.

Manchmal lernen wir, daß keine Lösung existiert. Und wenn wir sie nicht machen können, bleibt uns nur die Suche nach Alternativen.

UPDATE: Als ich Karma und PhantomJS aufgegeben habe, war die Installation von Jasmine und das schreiben des ersten Tests, sowie das Verdrahten mit RequireJS eine Sache von einer Viertelstunde. -.-

Das Ergebnis findet ihr hier.

Now playing: Carl Douglas - Everybody was Kung Fu fighting | Stimmung: dezent gelangweilt

Wenn der NPM nicht will..

..hilft kein Beten und kein Fluchen. Ich bin gerade am automatisieren von ein paar Installationsroutinen mit einer package.json die nach dem Start einer Vagrant-Maschine einfach reingeschmissen wird und dann gibts einen „npm install“ – So weit, so gut. Provision läuft durch, Chef, Shell und dann die NPM-Geschichte – er baut mir einen Baum, installt alles.. und kaum bin ich drin heißt es: „command not found“.

Mittlerweile hab ich die Theorie, daß es mit dem unterschiedlichen Handling des Pfades der $NODE_PATH Variable zusammenhängt, irgendwie installiert er es mir lokal und sieht nichts, weil er es versucht „global“ abzugreifen. Installiere ich mit -g das ganze Zeug global (was man ja eig. ohnehin nicht machen sollte), dann klebts bei mir im node_modules Ordner im rootfolder, aber wenn ichs launchen will, sucht er lokal danach und findet nichts. Es ist zum Kotzen. -.-

UPDATE: Okay, so wie es aussieht, motzt er rum weil die interne PATH Variable nicht auf das entsprechende Verzeichnis gesetzt ist. Die Lösung war somit ein einfaches

export PATH="/home/vagrant/angularity/angular-js/node_modules/.bin/:$PATH"

Das Repo findet Ihr übrigens hier: https://github.com/VladTheLad/angularity

Now playing: Grave Digger - The Battle of Bannockburn | Stimmung: frustriert -.-

Kraut und Rüben..

..von hier nach drüben. Mittlerweile sind vier Bücher und ein Haufen Kraut bei mir eingetroffen. Der Lesestoff sollte eine schnelle, erweiternde und lehrreiche Vertiefung meiner jetzigen Fähigkeiten, meiner einst gelernten Fähigkeiten und meiner sich jetzt entfaltenden Fähigkeiten werden. Bei einem von ihnen stellte ich heute Abend fest, handelt es sich um eine gute und komprimierte, leicht verständlich geschriebene Variante und Zusammenfassung von „Die Schule der Hohen Magie“ von Frater V D mit einem ordentlichen Schwenk in die Chaos Liga unter A. O. Spare und Caroll, aber nur von der Verständnisperspektive her. Schön war, daß mir einiges wieder einfiel was ich fast schon vergessen hatte. Das meiste davon passives Wissen was ich so tief verinnerlichte, daß ich es kaum noch anwendete, da es zwar schon zu den Möglichkeiten zählte und erprobt und bestätigt war, aber mir immer als zu mächtig schien um es zu benutzen. Geht ja auch anders, dacht ich mir und nutzte es nicht. Schön blöd von mir – vielleicht brauchte ich genau diesen Anstoß.. 🙂 Naja – wie dem auch sei, ein weiteres Buch was ich zunächst mal auf seine Tauglichkeit prüfen muss ist vom selben Autor, Jan Fries. Mal schauen ob sein Pragmatismus aber auch die Ansätze sich in dem zweiten Leitfaden wiederholen, der ein anderes Fachgebiet abdeckt wo ich bereits zu lernen begonnen habe.

Ich komme ja wie immer zu nix. 😉 Die letzten zwei geben da noch so richtig Gas – dabei handelt es sich um nichts geringeres als den „Liber Null“ von Carrol und das Hauptwerk von N. Hall zum Thema Chaos und praktische Anwendung. Null habe ich bereits angefangen und die CMT klingt – Wunder oh Wunder – nach einer interessanten und vor allem nützlichen Möglichkeit seinen Utensilienkoffer etwas auszubauen. Sehr gut soweit. Ich bin zufrieden. Nachdem mir vor einiger Zeit Levi mit seinem Moraltrichter und der ein oder andere Autor mit ihrem Zwangssyndrom den Spaß am Lesen solcher Literatur fast genommen hätten, bin ich wohl wieder da angekommen wo ich hin gehöre: In den erkundenden, machenden und entwickelnden Zweig. Vielleicht setze ich mich wenn ich soweit bin wieder an meine eigenen Bücher. Wird wieder Zeit.

Aber zurück zu Kraut und Rüben: Mein kleines Lederkrampaket enthielt neben den tollen kleinen Glasphiolen, Reagenzgläsern und Selbstzündekohle vor allem eins: Kraut! In dieser Kiste war einiges und die Hälfte davon hatte ich noch nicht getestet, nur von gehört – aber irgendwann muss man ja anfangen. Deprimierenderweise musste ich feststellen daß einige Sachen die ich zu haben glaubte irgendwie unbemerkt sich ihrem Ende neigten, unter Anderem Styrax und Alraun. Aber warum nicht erstmal schaun was wir hier denn alles haben:

– Olibanum
– Alant
– Andorn
– Basilikum
– Beifuß
– Damiana
– Eisenkraut
– Erdrauchkraut
– Fichtennadeln
– Kalmuswurzel
– Kampfer
– Liebstöckelwurzel
– Mistel
– Moschuskörner
– Myrthe
– Salbei
– Wermutkraut
– Marmorsplitt
– Kupferlöffelchen
– Siegellack Metallic Rot

Da das ganze eine ziemliche Ansammlung geworden ist und ich in meiner bisher nur rudimentär genutzten Kiste keinen Platz mehr hatte den ich aktiv nutzen konnte, quartierte ich kurzerhand die Flaschen aus, nahm in der Küche den Erdbeerlikör und den Wermutstropfen in Angriff und siedelte mein Kraut in meinen gelben Schuhkarton, packte die Reagenzgläser neu und und und.. So gefällt mir das schon viel besser! Das Vierzigerpack Kerzen dazu und die Kohle, Schreibkram und Kreide wieder an seinen Platz.. sehr gut.

Die Liköre gediehen – sowohl die Zitrone als auch die Erdbeere, bei der ich übrigens nach 2 Tagen den selben Zerfall wie bei der Kiwi bemerkte: Sie beginnt sich aufzulösen in ihre Bestandtteile. Aber diesmal habe ich anstatt Korn mal den einigermaßen guten Premium Wodka genommen, wenn auch eine der günstigeren Marken. Ich will nicht wissen was die REWE-Filiale so denkt, wenn ich da jede Woche mit drei Pullen rausmarschiere. Naja, ist ja auch egal. Was ich JETZT mittlerweile am ausprobieren bin sind Öle. In diesem speziellen Fall Olivenöl mit frischem Knoblauch, Dillspitzen und Kresse. Ich bin mal sehr gespannt was das Experiment hergibt und bisher muss ich sagen, es riecht absolut phantastisch. Ich will gar nicht wissen wie es sich erst auf die Grillsaison auswirkt. Mein nächstes Experiment wird was mit Cashews zu tun haben, auch Knoblauch, aber auch ein paar andere Sachen – mal sehen ob ich da was schönes hinbekomme. Oder ein Level-up für Tartar, mit Thymian und Majoran und etwas Bärlauch.

„Ich bin nicht dekadent. Ich bin Dekadenz!“
— Arnoc

Langsam komm ich mir vor als wär ich ein Alchemist geworden, der Nahrung in seiner Spezialität neu wiederentdeckt. Ich hab mich echt lang genug von miesem Scheiß ernährt. Zeit für Dekadenz.

Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc

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The Spells echo..

..through time and space. Was lange währt, wird endlich gut, heißt es doch immer.. Vor wenigen Tagen bekam ich ein Zeichen, daß sich Nemesis selbst wohl einer Sache gewidmet hat, auf die ich sie aufmerksam gemacht hatte. Die Forderung gestellt. Recht wurde gesprochen. Der Preis ist bezahlt. Ich genieße die stillen Früchte meiner Rache. Dies sei zu beschweigen und als Mahnung zu halten gegen all die Falschen in meinem Wege.

“Es gibt nur etwas, das schlimmer ist als Ungerechtigkeit, und das ist Gerechtigkeit ohne Schwert. Wenn Recht nicht Macht ist, ist es Übel.”
— Oscar Wilde

Und noch mehr von der Front der nicht sichtbaren Dinge. Es ist geschehen, daß die zusammenfanden, die gar nicht auseinander gehört haben – die Umstände sind nicht besser und nicht schlechter wie zuvor, sie sind anders. Es ist alles im Werden und das ist ein Zeichen, daß die Zusammenhänge ihre Wirkung zu entfalten beginnen. Mehr folgt.

“Ältere Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, daß man sich schon viel verziehen hat.”
— Johann Wolfgang von Goethe

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Es nimmt die Form an..

..die es soll. Nachdem ich nun im Urlaub das kleinere Runenset fertiggestellt habe, fehlte nur noch die Einfärbung. Die vollzog ich heute. Eine Rune nach der anderen, ein Aett nach dem anderen, bis das Dritte fertig war. Und so lagen sie. Mit dem Blute an mich gebunden. Das Holz, die Esche – in Form gebracht unter schmerzenden Gelenken und abgeschürfter Haut. Stück für Stück. Eins nach dem anderen. Gesang. Gedanken. Auf alte Art. Jetzt fehlt nicht mehr viel. Meine neun Jahre, meine neun Nächte, meine neun Stunden kopfüber kommen noch früh genug. Alles zu seiner Zeit.

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Das größere Set kommt noch. Es bedarf etwas mehr Aufmerksamkeit, zumal die Zeit noch nicht soweit ist. Ich werfe und beginne immer mehr zu verstehen. Noch sprechen sie nicht so zu mir wie sie es sollten, doch auch das wird ohne Zweifel geschehen. Dies sind meine. Mein Schicksal, mein Weg, meine Kraft.

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