Bento Boxen

Nein, es handelt sich nicht um einen Kampfsport. Bentō ist eine traditionelle japanische Form der Nahrungsdarreichung für unterwegs, die sich bis heute einer großen Beliebtheit erfreut. In Japan gibt es an jeder Ecke Bento take aways in Einwegboxen, die Dekoration schwankt zwischen pragmatisch über liebevoll bis zu künstlerisch perfektionistisch. Wie man an den vielen Fächern unschwer erkennen kann, ist Vielseitigkeit wichtig. Ich habe mir für meine Bedürfnisse eine Box von Monbento zugelegt und Kicki hat eine extra robuste von Bentgo.

Jetzt brauchen wir nur noch ein paar dieser lustigen Foodpicks, Soßenfläschchen und Trennblätter. Ich muss sagen, die Zubereitung von eingepackten Snacks macht schon große Freude, vor allem wenn man sich die Bento-Tips im Netz mal genauer anguckt – generelle Inspiration für die Küche. Und damit kommen wir zu meinem Lieblingsnachtisch für die Bentobox:

Mini-Cremeröllchen

Man braucht:
– Sandwitch-Toastbrot
– Nutella / Pistaziencreme / Erdnussbutter
– Schokostreusel

Man tut:
– Toastbrot entkrusten
– Mit Nudelholz walzen
– Mit Creme bestreichen
– Einrollen und Schneiden
– Aufstellen und bestreuen

Ich bin sehr gespannt, was mir alles zu den Bentos noch schönes einfällt. Auf jeden Fall müssen ein paar essbare Augen her und vielleicht Eiförmchen. Natürlich kann man das Bento auch zuhause anrichten, dafür nimmt man Shōkadō Bentō – die Dinger gibts aber leider nicht überall, mal gucken ob ich ein japanisches Restaurant plündern oder irgendwas importieren kann..

Now playing: Carl Douglas - Everybody was Kung Fu fighting | Stimmung: Vorfreudig

Bye bye, Balingen..

..oder genauer, mein letztes Bang Your Head. Warum das letzte? Ganz einfach: 1600+ km hin und zurück, ein Tag extra für Anreise, usw. Nicht, daß mir das Festival keine Reise wert ist, das durchaus, aber bei den heutigen Benzinpreisen und den Alternativen ist das einfach zu weit ab, da fahr ich nächstes Jhar lieber aufs Rock Hard (dort sind meine Kölner ja auch immer mal wieder anzutreffen und vielleicht erwärmen sich ein paar Frankfurter auch dafür). Doch genug davon und zurück zum Festivalbericht – musikalisch schwelgte ich ein wenig in Götzenhain-Zeiten-Nostalgie, wollte mir Rage und Strato angucken und wo wir schon dabei waren, die Pretty Maids gleich mit.

Wir fuhren wie (früher) immer vom Parkplatz hinter der Fina-Tanke los, Göhrk und ich in meiner Karre wie letztes Jahr, Arthur und Jochen in einem weiteren Auto und als weitere Delegation der wackener Belegschaft waren noch Mark und Björn mit von der Partie in einem dritten Fahrzeug. Da weder der Göhrk noch ich einen Stuhl mit hatte – dachte ich doch bis zuletzt ich hätte einen in Frankfurt gelassen – und wir noch ein paar Kleinigkeiten brauchten, machten wir kurz halt in einem Fachgeschäft für in China hergestellten Ramsch und versorgten uns mit dem Nötigsten, bevor es auf die Autobahn südwärts ging.

Wir kamen größtenteils gut durch, bis auf einen kleinen Stau um Stuttgart herum und trafen den Rest vor Ort unweit des Campgrounds. Einige Minuten später hat man uns tief in selbigen hineindirigiert, so daß wir ziemlich direkt gegenüber des Supermarkts und Partyzelts unser Lager aufschlugen. Jochen und Arthur hatten Zeltmäßig ein Upgrade hingelegt und ein Konstrukt aufgebaut, was qualitativ und von den Dimensionen her eher an ein Bungalow als an eine Campingbehausung erinnerte. Mit dem Generator, den Krachmöbeln, den Gasherdplatten und der Trockeneis-Kühlbox waren die auch bestens gerüstet für die Tage die da kommen sollten. So eine Ausrüstung – vor allem was die Küche angeht – kenn ich eigentlich nur von unserem H:O:A-Team. Mein Equip tat mit den Stahltellern und dem Topf- und Pfannenset sein Übriges und so wurde für mich auch ein kleiner Traum wahr: die Jungs haben geschnallt, daß es absolut glorreich ist, auf einem Festival den Kochlöffel zu schwingen und die umliegenden Grillplätze in Schande zurückzulassen über das was bei uns aufgetischt wird.

Der erste Abend war wie immer – ein Leberdesaster. Ich hatte mir den Spaß gemacht zuerst die Kölner ausfindig zu machen und mir dann Schwilli zu greifen und abzufüllen, danach – als die betagteren Herrschaften ins Bett mussten, waren Björn und Mark dran. Bis in die frühen Morgenstunden gröhlten wir die Klassiker im Partyzelt mit, völlig egal ob „Warriors of the World“ jetzt zum achten oder zehnten Mal lief und danach „Run to the Hills“ die Bude beschallte. Wir lagerten keine komplette Gehminute vom Zelteingang und so begab es sich, daß wir uns derartig viel Black Pearl in die Rübe geschraubt haben, daß der nächste Morgen uns schon eine prächtige Mahlzeit bieten sollte, wenn wir auf den Beinen bleiben wollten.

Datteln im Speckmantel und dazu Rührei, wenn ich mich richtig erinnere. Und Sonnenschein. Und immer kühle Drinks. Etwas, was ich auf dem HOA vermissen werde: Neben dem Partyzelt gab es einen Festivaltauglichen Edeka-Ableger, der Eiswürfel tütenweise verkaufte! Bei den Temperaturen draußen und in den Gläsern ein absolutes Muss. Wir überbrückten irgendwie halbdeliriös den Mittag und bewegten uns langsam zum Pretty Maids Gig, als die Zeit dafür reif war. Da Stratovarius recht zeitnah danach spielte, blieben wir unter der Berücksichtigung des Getränkestandes da wo wir standen und genossen weiter die Show, bevor es zurück zum Camp ging.

Der folgende Abend war eher bescheiden in der Trunkenheit, dafür aber um so entspannter. Es gab grandiose Küche, gute Gesellschaft – nur hatte irgendwie die musikalische Beschallung zu wünschen übrig gelassen, war Arthur doch der Meinung uns mit einem Übermaß an Schnulzen von Celine Dion und irgendwelchen anderen Sachen quälen zu müssen. Das ließ sich dann irgendwie noch schöntrinken, aber so richtig gesellig wurde es dann doch nicht auf der Basis. Am nächsten Tag begann das massive Bekleben von allem in Wurfreichweite mit blauem nassgemachtem Klopapier. Es dauerte nicht lang und die Rufe nach einem Dartboard wurden laut, jedoch konnten wir uns nicht aufraffen ein selbiges zu fertigen. Ich nahm mir vor für das nächste Festival eins dieser magnetischen Dinger zum aufhängen zu beschaffen – für richtige Steel-Dart Pfeile waren mir dann doch zu viele Zelte und Autoreifen in der Nähe, muss nicht sein.

Auf dem Programm stand für mich als nächstes und einzig noch übriges Rage – irgendwann danach wollte ich auch schon abrücken, immerhin stand mir noch eine Nacht in FFM bevor und ein Sonntag auf der Autobahn bis ich zuhause ankommen würde. Nur musste ich dieses Mal meine Habe nicht umpacken, sondern konnte sie größtenteils einfach in der Karre lassen, bis zum H:O:A wars ja nicht mehr lang. Aber zurück zur Gegenwart: Peavy lieferte ein Bombenkonzert ab und auch wenn ich mir ein paar songs mehr gewünscht hätte, war ich sehr zufrieden. Nach langen Jahren wieder Rage sehen tut echt wunder. Und unser kleiner Gesangsverein wie er so da stand war auch prima – jeder konnte seinen Scheiß noch. Das ließe sich dann nur noch toppen, wenn Savatage erneut wieder auf die Bühne klettert und ganz tief in die Mottenkiste greift und wir dann Chance zum besten geben dürfen oder Believe.

Zufrieden wieder am Campground angekommen bin ich erstmal die Escape-Route abgelatscht, immerhin waren die meisten Camper noch da, fast alles noch aufgebaut und ein Großteil der Besucher würde erst morgen fahren, weil sie die Hauptacts des Samstags nicht verpassen wollten. Zum Glück war der Weg aber einigermaßen frei und Göhrk und ich machten uns nach einem erfolglosen Versuch die Kölner zwecks Verabschiedung anzutreffen auf den Weg gen Norden. Schönes Festival war das! Schade nur, daß es so weit weg ist.

Now playing: Quiet Riot - Metal Health | Stimmung: Glorreich

The Garden reloaded..

..oder das H:O:A 2012. Mittlerweile sind wir echt routiniert was die Festivals angeht, besonders wenn es an den kulinarischen Höhepunkt im Sommer geht, den wir in Brande-Hörnerkirchen jedes Mal lostreten. Mittlerweile haben wir faltbare Kanister, Herdplatte, Geschirrzuber und einen kompletten Koffer mit Tellern, Schälchen und Besteck, die nötigen Gewürze und Zutaten für diverse Gerichte. Da artet sowas wie ein kleiner Snack schon aus in Bacon-umhüllten Ziegenkäse vom Grill, mit etwas Honig und Thymian, versteht sich. Aber dazu später, jetzt erstmal zu meinem Highlight und gleichzeitig traurigsten Ereignis auf diesem Festival: Dem Solemnity-Abschiedsgig.

Solemnity hat mich größtenteils durch mein Studium geboxt, vor allem die Zeit in Berlin, die endlosen Bahnfahrten und Spaziergänge – alles zur Stimme des Königs der Träume. Ich hab die Alben seinerzeit gefressen, die neuen wie die alten und das was jetzt erschienen ist – die Circle of Power, soll das (vorläufig) letzte sein – zumindest laut Sven. Leider ist es ihm (bis auf weiteres) nicht mehr möglich eine Produktion nach der anderen im Alleingang zu stemmen und die Konditionen der Anbieter, es über das Web zu vertreiben, lassen es sich ebenfalls mitnichten amortisieren. Sehr sehr schade. Mehr als. Ich werde die unregelmäßig neuen Infusionen dieser mitreißenden Band vermissen. Aber vielleicht kommt der Tag, an dem sie allen Widerständen zum Trotz noch eine Scheibe nachlegen – wer weiß. Mehr als hoffen traue ich mich derzeit aber nicht.

„Andere fahren Ski, ich mache professionelle Musik. Beides kostspielige Hobbies, nur ist es bei den Alben so als würde man jedes Mal ein neues Paar Skier brauchen..“
— Sven the Axe, Solemnity

Aber noch ist die letzte Show nicht gelaufen, also rüsten wir uns – es wird ein ganz gewaltiges Kawumm, mit dem sich diese Band verabschiedet! Und da wird alles dabei sein: Funkensprühen, Flammen, Rauch, Oblaten und Blut – eben alles, was dazugehört – und wir mittendrin! Und genau so kam es. Mit einem Gewitter brach die Show los und unsere Kehlen wussten nicht anders als einzustimmen – von den neuen Stücken war „Surviving the Sun“ ganz hoch im Kurs, ansonsten gabs Klassiker aufgetischt, einen nach dem anderen – ein regelrechter Showdown! Blut, flammenspuckende Schwerter, besudelte Oblaten für das Volk – zum hieressen und mitnehmen. Als die Show durch war, der Puls sich langsam wieder einkriegte und der Adrenalinspiegel einen Pegel erreichte, an dem normale Bewegung und Konversation möglich war, kriegten wir immernoch keine Worte zusammen, was für eine Welle gerade über uns hinweggefegt war.. Hut ab, war das eine geile Darbietung!

Und dann ging es zurück zur Lagerküche – was gab es eigentlich dieses Jhar? Jede Menge eingelegte Garnelen, gebraten – mit Salat und Kräuterbaguette. Ach ja, natürlich auch den Ziegenkäse, eingewickelt in Bacon, mit Honig angebrutzelt und Thymian bestreut, dazu Tagliatelle. Natürlich die obligatorischen Pilze, gefüllt mit Kräuter- und Knobibutter. Also ganz bescheiden dieses Mal, aber dennoch von kulinarischer Finesse. Nächstes Mal rüsten wir wieder weiter auf! Versprochen.

Abgesehen davon haben wir uns natürlich die eine oder andere Band reingezogen (Hobb’s hat echt reingehauen) und einiges an Eiskrem vertilgt. Aber das ist ja mittlerweile Routine.. 😉

Now playing: Solemnity - Survivng the Sun | Stimmung: Gemischt, halb aufgeladen, halb traurig

Wirsing en laut und deutlich..

..oder ein weiteres Rezept aus der No-Carb-Küche. Drauf gebracht hat mich Vio (herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal!) – ich hatte es ja vorher nie so recht mit Wirsing, konnte einfach nix anfangen mit dem Kraut. Hier ist eine Abwandlung des Rezeptes, mit Lachs anstatt mit Hack – funktioniert aber ansonsten genauso. Schön ist an Wirsing, daß er nicht kollabiert trotz längerer Zuführung von Hitze und so die Beißfestigkeit behält. Das hab ich früher ja Gemüse immer zum Vorwurf gemacht, daß es immer so lasch wird, sobald man etwas Wärme hinzugibt.

Zunächst jedoch zu den Vorbereitungen: Bevor man den Wirsing gescheit verarbeiten kann, sollte man ihn gründlich waschen, die Mittelrippe der Blätter entfernen (ist zu hart um genießbar zu sein) und die ganzen Blätter dann für einige Sekunden in kochendem Wasser kurz schwimmen lassen, damit er eine gewisse Lockerheit bekommt. Hat man die Hälfte des Wirsingkohls runter, kommt man irgendwann an den Punkt, daß die Blätter sich nicht mehr einzeln runter zu schälen lohnen, also kann man dazu übergehen das Verbliebene in Scheiben zu schneiden, die man ebenfalls dem Wasser zuführt.

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Sing a salmon song

Zutaten:
1/2 Wirsingkohl
250 g Lachsfilet
300 ml Sahne
1/2 Zwiebel
Etwas Öl
1 Ei
Salz
Pfeffer
Dill
Phase I: Den vorbereiteten Wirsing in 2 x 5 cm Streifen/Stücke schneiden, den Lachs und die Zwiebel würfeln und das Öl in einer Pfanne warm machen.
Phase II: Lachs und Zwiebeln in die Pfanne geben und anbraten, wenn die Lachswürfel ansatzweise durch sind, Dill hinzugeben, danach kommt der kleingeschnittene Wirsing dazu, sowie ordentlich Salz und Pfeffer.
Phase III: Das ganze umrühren und kurz weiterbraten lassen, dann die Sahne darübergeben und sie in der Pfanne verteilen. Noch etwas nachwürzen und etwas einköcheln lassen.

Fertig!

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Es ist alles andere als kompliziert, braucht aber aufgrund der Vorbereitungs des Wirsings ein wenig mehr Zeit als man am Anfang vermutet. Wie auch meine Hackapokalypse geht dieses Gericht nicht auf die Hüften, macht keinen schweren Bauch vorm Einschlafen, stopft aber gut und ist echt lecker.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

Now playing: Dire Straits - Money for Nothing | Stimmung: Hungrig

Lo-Carb or No-Carb..

..lecker ist es trotzdem. Nachdem ich jetzt dazu übergegangen bin, Abends nichts mehr zu essen, was Kohlenhydrate enthält, mussten einige brauchbare Rezepte her um mir das Speisen trotz mangelnder Knusprigkeit schmackhaft zu machen. Mein bisheriger Favorit ist ein spezieller Auflauf – sehr lecker, leicht, bekömmlich und in gigantischen Mengen verzehrbar ohne Nebenwirkungen.

Hackocalypse

Zutaten:
500g Rinderhack
300g Schnittkäse
300 ml Schlagsahne
1 Aubergine
2 Zucchini
1 Zwiebel
1/2 Gurke
1 Ei
Thymian
Oregano
Meersalz
Schwarzer Pfeffer
Pflanzenöl
Phase I: Die Aubergine, die Zucchini und die Gurke der Länge nach vierteln und in dünne Scheiben von ca 1 cm Dicke schneiden. Die Zwiebel halbieren und ebenfalls dünn schneiden oder Würfeln.
Phase II: Das Öl in zwei Pfannen heiß machen, in der einen die Zwiebeln anschwitzen, dann das Hack und den Thymian und den Pfeffer hinzugeben. In der anderen zuerst die Auberginen anbraten, dann die Zucchini dazugeben und nach einem weiteren Moment die Gurke. Salzen, beides. Währenddessen die Sahne in einem geeigneten Gefäß ebenfalls salzen und würzen, in ihr das Ei unterrühren und den Käse kleinmachen.
Phase III: Eine Schicht Gemüse in die Auflaufform, danach eine Schicht Fleisch, danach Sahne drüber und ein wenig Käse. Im Idealfall ist die oberste Schicht Hack, darüber Sahne und den ganzen Rest vom Käse (sollte etwa die Hälfte sein oder mehr) darübergeben. Im auf 200° vorgeheizten Ofen einige Minuten überbacken, bis der Käse nicht nur geschmolzen, sondern oben knusprig ist.

Fertig!

Man glaubt gar nicht wie leicht auch irrsinnig groß scheinende Portionen dieses Gerichtes im Magen liegen. Ohne Kohlenhydrate geht auch nichts davon wirklich auf die Rippen, sondern wird gescheit verarbeitet – und preiswert ist das auch, aber vor allem eins: wohlschmeckend!

Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc

Now playing: Rammstein - Mein Teil | Stimmung: Hungrig

Round.. three.. FIGHT!

Heute war ich irgendwie nicht besonders in Form, weder im Kopf noch in meiner Hand-Auge-Koordination. Muss wohl an den vier Stunden Schlaf gelegen haben, die ich hatte – aber manchmal ist es besser nur eine REM-Phase mitzunehmen, dann ab ins Büro zu gurken und gegen sieben loszulegen, damit man kurz nach drei seine Ruhe hat und in den Feierabend respektive Urlaub abziehen kann. Würden die auch nicht so hohl drauflosarbeiten ganz ohne Konzept und Kommunikation, müsste man sich nach zwei Wochen Stille nicht damit abfinden, daß irgendwer reinplatzt und Sachen am besten gestern erledigt sein sollten.

Aber egal, ich freu mich inzwischen schon mal auf das Rock am Härtsfeldsee, einer willkommenen Gelegenheit mit Jokey und Arthur, sowie Matthias einen draufzumachen und Iced Earth (vermutlich zum letzten Mal) in dieser Besetzung zu sehen, Sabaton zu genießen usw. Das Wetter soll grauenhaft werden, aber was interessiert mich das! Ich mach mir da ganz pragmatische Gedanken: Wie viel und wovon sollte ich einpacken, wie geh ich mit dem Glasverbot um und wie viel der Verpflegung ist eine vor Ort Geschichte?

Eines werd ich jedoch mitschleppen: Den Trockenkram! Die ganzen Früchte sind eine nette Abwechselung zu dem gängigen Festivalbuffet, aber auch das Beef Jerky wird unter Beweis stellen was es als Ration hergibt. Zu diesem Zwecke hab ich meine Hexenküche weiter vorangetrieben und heute das dritte Experiment gestartet auf Basis meiner vorangegangenen und ein weiteres Kilo Rinderhüfte dafür über die Klinge springen lassen. Das aktuelle noch nicht fertige ist eine Honig-Senf-Mischung. Nachdem letztes Mal von der Schärfe nahezu nichts übrig war nach 12 Std Marinierzeit, hab ich diesmal beschlossen es etwas kürzer angehen zu lassen. Die Fleischstücke ließ ich gewohnt dick, wie beim zweiten durchgang, aber ich habe sie in mundgerechtere Portionen geschnitten. Mal sehen was das Ergebnis hergibt, die Marinade habe ich frei nach Sabines Porno-Hähnchen einfach mal „Sauce Pornaise“ getauft, das bringts eigentlich ganz gut auf den Punkt – Scharf, Süß, Salzig aber ohne diese Schwere und mit mehr Fleischgeschmack, wenn man der Vorvariante glauben darf.

Sauce Pornaise MK I
250 ml Waldhonig
250 ml Kraft Barbecue-Soße
120 ml Wermut (zB Martini)
100 ml Portwein (zB Porto Alvarez)
50 ml Jack Daniels
5 EL Dijon-Senf (Standardausführung)
2 EL Estragon
1 EL süß-scharfe Asia-Soße
2 TL Salz
1 TL Weißen Pfeffer, gemahlen

So – der Dehydrator ist geladen, läuft auf vollen Touren und produziert drei Gitter bestes Jerky. Ich glaube was mir beim allerersten Versuch über die Kapazitäten ging, war das hauchdünne Schneiden der angehenden Fleischchips. Seit ich die Dicke verdoppelt habe, bin ich problemlos unter der Menge von 4 Blechen mit einem Kilo Hüfte und die Stücke sind vom Kaugefühl schöner als die komplett vertrockneten dünnen Scheibchen. Es wär schon irgendwie cool, wenn ich einen Weg finde die Kapazitäten zu erweitern, weil Fleischchips eigentlich ein toller Snack wären und das mit dem Schneiden eigentlich kein Problem darstellt, ich muss nur immer einen Multisession-Durchgang machen jedes Mal wenn ich sowas bringe. Und die Abweichungen zwischen 8 Std in der Marinade und 14 Std.. naja, mal sehen – beim Hersteller müsste es theoretisch möglich sein noch mehr von den Gittern zu kriegen, ich dneke weitere 5 wären super, damit hätte ich für meinen eigenen Bedarf zumindest definitiv ausgesorgt.

Dann bin ich mal gespannt, was die guten Meatchunks in einigen Stunden sagen werden. Vom Aroma her war die erste Marinade die beste, aber vielleicht kann diese sie ja toppen.

Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc

Now playing: Demether - Winter | Stimmung: Derb müde

It’s like chewing broken glass..

..but much much sweeter! Nachdem mein erstes Beef Jerky Experiment abgeschlossen war und für einen ersten Versuch auch durchaus köstlich, dauerte es nicht lange und ich wollte den nächsten starten. In der Zwischenzeit hatte ich meinen Dehydrator (ich finde das phonetisch angenehmer als „Dörrgerät“) dazu benutzt 1,5 kg Erdbeeren zu 130 g getrockneter Erdbeeren zu verarbeiten – also Erdbeerchips die nix wiegen aber echt lecker sind. Kaum zu glauben wie wenig davon übrig bleibt, wenn man das Wasser rauspumpt. Und die ganze Wohnung füllte sich mit dem Duft frischer Früchte – hat Spaß gemacht, auch wenns eine ziemliche Sauerei war in der Vorbereitung.

Aber zurück zu meinem Fleische: Das Phasewalk-Jerky ist etwas trocken geworden, sagen wir mal trockener als unbedingt beabsichtigt und war etwas schwierig im Kauverhalten. Ich führe das auf die Tatsache zurück, daß ich das Fleisch so dünn geschnitten habe wie es eben ging – das hat viel Marinade aufgenommen, aber vom Fleisch selbst hatte man nichts mehr. Jetzt mache ich das Experiment andersherum. Da wo ich letztes mal versucht habe zwischen 0,5 und 1,0 cm Scheibendicke zu bleiben, geh ich mehr auf Substanz, nämlich zwischen 1,0 und 1,5 cm. Da das Gewicht so oder so abnehmen wird, die Scheiben also an Dicke verlieren werden und ich viel Zeit habe um die Stücke in der Marinade baden zu lassen, wird das bestimmt ein gutes Stück satter und saftiger.

Geschmacklich bin ich bei dieser Mixtur eher in die Süß-Scharfe Ecke gegangen, wobei ich die Basis von Portwein, Jack und Barbeque-Soße beibehalten habe. Dieses mal gabs aber nur ein kleineres Stück Fleisch, ich wollte beim scharfen Zeug nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, also beschränkte ich mich auf weniger als die Hälfte von letzter Portion, nämlich etwa 750g. Ich bin echt mal gespannt wie das mit dem Ingwer-Ananas-Mix rüberkommt – die Marinade selbst war deutlich schärfer als ich erwartet hatte, was unter anderem an dem Habanero-Zeug gelegen hat. Glücklicherweise sind Aromen sehr komplexe Bastarde und mit ein wenig Eingelegtheit kann sich da geschmacklich noch so manches tun (wobei ich jetzt mit keinem Wort sagen will, daß es mir nicht geschmeckt hätte – nur komplett in Marinade ersoffen würd ich vermutlich kein Stück runterkriegen). Aber hier das Rezept:

Broken Glass MK I
250 ml Karibik-Sauce „Habanero“ von Teufels Küche
250 ml Kraft Barbecue-Soße
70 ml Jack Daniels
100 ml Portwein (zB Porto Alvarez)
3 EL Honig
2 TL Meersalz
1/2 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Bin jedes Mal aufs neue fasziniert wie viel angenehmer es sich mit einem vernünftigen Messersatz arbeiten lässt. Mein Fleisch- und Schinkenmesser ist echt höllisch scharf, ich wär ja fast schon versucht mir noch so eins zu holen obwohl ich im Block überhaupt keinen Platz mehr hab, nur weil ich es geil finde. 😀 Jetzt muss ich nur noch bis Donnerstag das Jerky durchjagen und die Zitronen, wenn die Bananen fertig sind. Die Zitronen selbst sind für den Rohverzehr so allein als Frucht ja weniger geeignet, aber meine portable Festival-Küche wird sich sehr freuen, da die Dinger nicht schlecht werden und man sie einfach bei Bedarf in seine Coke packen kann oder so.

Ich denke das nächste Experiment dürfte in Richtung Pferdefleisch gehen und bei nächster Gelegenheit auch mal Büffel. Wobei ich mir bei den beiden Dingern diese „Smoked“ Soße holen will von der mir mein halbamerikanischer Arbeitskollege erzählt hat. Von der hatte ich schon mal was gelesen gehabt bevor ich mit dem Jerky angefangen habe, aber genau die Smoked gabs nicht in meinem Supermarkt, auch wenn der drei oder vier dieser Dinger führte. Was auch noch bei Gelegenheit mal muss ist Honig-Senf und Teriyaki/Pflaumenwein/Cashew.

Dieses blöde Ding hat mir schon jetzt verdammt viel Freude gemacht und mausert sich bei meinen bevorzugten Küchengeräten langsam aber sicher nach oben. Mal schauen was mir dafür noch alles einfällt – Kirschen wollt ich mal ausprobieren und Kiwi. Ach und noch ein ganz wichtiger Tip für das Machen von Beef Jerky: Hol nie nie nie Fleisch aus der Marinade, wenn Du keine Küchenrolle hast um es trockenzutupfen, bevor Du es ins Gerät packst – so gut wie nix kann das bewerkstelligen, alles verliert seine Konsistenz und blättert ab und verbleibt beim Fleisch, nur Küchenrolle und manche Taschentücherarten helfen einem da wirklich weiter.

Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc

Now playing: Cultus Ferox - Andro | Stimmung: Entspannt und ein wenig müde

Kitchen Kombat..

..oder wie man in einer Küche viel erlebt. Reicht ja nicht, daß ich diesen Raum nackt putze (aus Prinzip, weils eigentlich albern ist und weil ich es kann), nein es ist eigentlich der Magen und das Rückgrat meiner Wohnung – gekocht, gequalmt, gewaschen, gekühlt und gelagert wird da, erfrischungs- und entsorgungstätigkeiten. Ein phantastischer Ausblick aus dem Dachfenster in dem sich alle paar Tage ein Bild bietet, daß zum Malen zu schön und zum fotografieren zu lebendig wäre.

Leider kränkelt meine Küche noch: Sie leidet an entsetzlicher nicht nur durch mich hervorgerufener Unordnung und Stauraummangel. Wenn ich eines Tages den Typen erwische der herkommt und hier Unfug veranstaltet während ich nicht da bin, gibts saures! Aber Spaß bei Seite, dieses blöde weiße Ding hinten in der Ecke ist mein einziger nennenswerter Platz für Geschirr und da seit neustem der Wäscheständer immer aufgebaut ist, ist es echt schwierig. Ich plane ja schon seit längerem mir etwas zuzulegen wie Kosta und Vio es vor ziemlich genau einem Jahr haben, aber ich habs die ganze Zeit verbaselt das Ding bei IKEA aufzuspüren. Gut, ich bräuchte vermutlich eine Version kleiner als die nebenan, maximal 1,40 m hab ich Platz an der Stelle – aber dann hab ich das wichtigste Problem beseitigt. Und der tolle Nebeneffekt: Ich hab sogar die Möglichkeit den Scheiß wegzuräumen den ich gespült hab ohne was anderes gleich zu verwenden, nur damit es hinpasst.

Aber zurück zu meinem anderen Küchenproblem: Die Waschmaschine muckt rum. Und das nicht nur ein Bißchen, sondern so richtig. Vor einiger Weile hatte die Probleme mit Flusen – kein Wunder, dank Mino, Silver, Charlie und Sunny könnt ich mir theoretisch reihenweise Katzenklone zusammenbappen aus dem was sie an meiner Kleidung hinterlassen wenn ich mittwochs von Nebenan oder Sonntagmorgens von Vampire komme. Aber das Flusensieb ist sauber und das immer mal wieder kontrolliert und dennoch gibt mir mein Gerät den Errorcode 20 beim Abpumpen an. Wenn das Ding sowas noch ein Mal macht, werd ich ihm mal zeigen wie man richtig abpumpt, nicht wahr, Jack?! Wie.. auch immer: Da meine Garantie in spätestens 2 Wochen auszulaufen droht und das Versandhaus aus dem dieses Gerät stammt nicht mehr existiert, musste ich dringend handeln. Das führte dazu, daß ich mir einen WaMa-Techniker geordert hab, der mir just heute eröffnete, daß er am Fr zwischen 11 und 14 Uhr hier auftaucht. Na danke! Gut, da ich Spätdienst habe und heute 3 Stunden extra abgerissen hab, werd ich am Freitag vermutlich einen gemütlichen Tag haben – ausschlafen inklusive.

Doch hat die Küche mittlerweile an Equip zugelegt: Im REWE läuft ja jetzt diese Aktion mit den Zwilling-Messern. Da die Hersteller nicht mit dem Andrang gerechnet haben (das haben sie die letzten 2-3 Mal nicht bei so Aktionen – aha!) gabs die vier großen Messer kaum noch irgendwo. Heute hatte ich aber Glück und konnte mir mein letztes noch fehlendes Puzzlestück holen: Das Brotmesser. Anfangs hab ich überlegt ob ich drauf verzichte zugunsten eines weiteren Fleisch- und Schinkenmessers aber nach Rücksprache mit dem Koch meines Vertrauens hatte sich dieser Gedankengang erledigt, die Dinger scheinen wirklich universeller zu sein als ich sie bisher nutzte (wann hab ich schon mal richtiges Brot am Stück und so und wenn ich es hätte, wer sollte das alles essen?). Kurzum, die FiveStar-Serie steht jetzt drüben und ich habe sie heute schon fleißig benutzt, um Birnen, Äpfel, Erdbeeren und Rinderhüfte brutal zu zerstückeln.

Die Kombination mag eigenartig wirken, aber das hängt mit einem weiteren neuen Gerät zusammen, welches ich mir zugelegt habe: Meinem Dörrapparat. Das Ding macht eigentlich nur heiße zirkulierende Luft. Unspektakulär, müsste man meinen, aber die Ergebnisse sind verblüffend und lecker. Nicht nur Süßkram aus Früchten lässt sich gewinnen (ich mag die meist ja nicht weil sie keinen Beißwiderstand haben), sondern auch mein heißgeliebtes Beef Jerky lässt sich damit zubereiten. Ich hatte ob des Kostenfaktors das Produkt fast verdrängt, wäre man bei US-Importen bei einem Kilopreis von über € 56,- für industriell gefertigtes getrocknetes Fleisch in vier sorten. Jan hatte mich neulich irgendwann auf Ami-Futter angesprochen, dann hatte dieser eine Stand in meinem Supermarkt plötzlich Jerky im Angebot und ich hab mir ein kleines Päckchen mitgenommen. Ich war am Abend so hin und weg von dem Zeug, daß ich mich entschlossen habe, es selbst zu probieren herzustellen. Richtig günstig würde es nicht werden, allein schon wegen der Hauptzutat, aber immernoch besser als abgepackte Import-Tütenware. Ich hatte schon vor einigen Jahren mit dem Gedanken gespielt, mir so ein Gerät zu holen, es dann aber irgendwie verschusselt. Lange Rede, kurzer Sinn – das Ding steht jetzt in der Küche und macht seine Arbeit und ich freue mich morgen auf mein waghalsiges mariniertes Jerky-Experiment. Und wenn das gut läuft, wird demnächst in der Metro entsprechende Menge Fleisch geholt, bevor ich hier beim Supermarkt das doppelt und dreifach latzen muss.

Die Marinade übrigens, die ich gezaubert habe, rockt die Hütte. Nach ein paar Versuchen hatte ich das entsprechende Verhältnis raus – bin mal gespannt ob sie nach dem Trocknen vom Aroma her noch genauso vielschichtig ist. Im Moment ist sie zuerst leicht sauer, dann wird es rauchig, dann süß und am Ende scharf. Phasewalk hab ich sie getauft, frei nach der Skill von der Sirene aus Borderlands. Unscheinbar, haut aber rein. Hier ist nochmal das Rezept:

Phasewalk MK I
250 ml Teriyaki-Marinade mit einem Hauch Knoblauch
250 ml Kraft Barbecue-Soße
50 ml Jack Daniels
100 ml Portwein (zB Porto Alvarez)
100 ml Wermut (zB Martini Bianco)
3 EL scharfen Senf

Wichtig war an der Stelle so wenig Fette wie möglich in die Marinade zu ballern, weil es beim Trocknen dableibt und der Haltbarkeit abträglich ist, weil es das Jerky verranzen würde und das wollen wir ja nicht. Nächstes Mal kommen noch ein paar Gewürze aus dem Mörser dazu, dann lass ich die aber vorher nochmal ziehen, bevor das Fleisch für 8-10 Std da rein kommt. Das mit dem Rausholen aus der Marinade wird noch eine schöne Sauerei, aber immerhin macht der Apparat den Rest. Das Obst trocknet jetzt schon seit 6-7 Std, entweder ich muss dünnere Scheiben machen oder es ist immer so, keine Ahnung, dafür ist es verdammt Geschmacksintensiv, also schon ein ziemlicher Erfolg. Ich brauche eine neue Zeitschaltuhr für die Steckdose. *seufz*

So viel von der kulinarischen Front, ich melde mich damit wieder, wenn das Jerky fertig ist und geruht hat.

Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc

Now playing: Strikelight - Strikelight | Stimmung: Vorfreude

Goat cheese chicken..

..oder auch bekannt mit der Mutation des Sandwicher-Angebots. Vor einer Weile habe ich auf der Arbeit ein wunderbares Sandwich gegessen, mit Ziegenkäse, Honig und Thymian. Das ganze war so unheimlich lecker, daß ich mir überlegt hatte, dieses Rezept auszubauen und auf die nächste Stufe zu tragen – gesagt, getan!

Zutaten:
400g Hähnchenbrustfilet
300 ml Schlagsahne
2 EL Honig
100g Ziegenkäse
Thymian
Salz
Öl

Phase I: Das Huhn in Streifen schneiden und für 3 Std in einer tiefen Schale in der Schlagsahne baden lassen. Dann entnehmen und abtropfen, Sahne aufheben.
Phase II: Das Öl in einer Pfanne heiß machen und das Huhn braten bis es golden ist. Dann den Honig dazugeben und gut umrühren.
Phase III: Den Ziegenkäse klein schneiden und mit dem Thymian zusammen mit in die Pfanne geben. Einige Minuten später die Sahne aus Phase I dazu und einkochen lassen.

Fertig!

Zu der ganzen Geschichte kann man Nudeln oder Reis reichen. In meinem Fall sind es Nudeln und etwas geriebener Ziegenkäse zusätzlich obenauf. Garniert mit einer Himbeere.

Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc

Now playing: Meat Loaf - Wasted Youth | Stimmung: Entspannt und gesättigt

Die beste Pilzsuppe..

..die ich je gegessen habe, macht mein Großvater Ilya. Da ich das nach so vielen Jahren auch endlich mal lernen wollte, haben uns heute Mittag in die Küche gestellt und einfach losgelegt. Und weil das so lecker ist, halt ich mit dem Rezept auch nicht hinterm Berg:

Zutaten (für 2 L Topf):
25 g getrocknete Steinpilze – oder – 300 g frische Champignons
1/2 Tasse Perl Graupen (mittelgroß)
3-4 Kartoffeln
1/2 Karotte
1/2 Zwiebel
1/2 Tomate
1 Brühwürfel Gemüsebrühe
3 EL Öl, etwas Salz, einige Pfefferkörner, Lorbeerblätter

Phase I: Getrocknete Steinpilze und Graupen 2 h in reichlich Wasser einweichen (bei den Graupen reicht es die halbe Tasse mit Wasser aufzugießen). Kartoffeln, Zwiebel, Tomate & Karotte Schälen und in kleine Würfel schneiden.

Phase II: Die aufgeweichten Pilze und Graupen in einem Topf zum Kochen bringen. Die Pilze aus dem Topf fischen und mit den Zwiebeln zusammen in einer Pfanne anbraten, danach Tomate hinzufügen. Die Karottenstücke und die Kartoffeln in den noch immer heißen Topf mit den Graupen geben und dort auch den Brühwürfel versenken.

Phase III: Den Pfanneninhalt in den Topf einrühren und genug Wasser hinzugeben, bis ca. 2 L erreicht sind. Würzen und Lorbeerblätter, sowie Pfefferkörner hineingeben. Auf mittlerer Flamme 15-20 Min kochen lassen, Wenn die Kartoffeln durch sind, ist die ganze Suppe fertig.

Fertig!

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