Geschützt: And the card house collapses..

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Now playing: Hadouken - House is falling down | Stimmung: Gemischte Gefühle meets Excitement

Was mach ich hier eigentlich?

Diese Frage ist eine berechtigte. Was tu ich den ganzen Tag im Office, vor den beiden großen Bildschirmen an denen mein Lappy angeschlossen ist? Was kommt dabei raus, wenn wir im Mob-Programming einen halben Tag Zeit hatten, Dinge anzupacken? Die Antwort: Jede Menge Code!

In den letzten Wochen und Monaten war ich hauptsächlich mit technischen Evaluierungen beschäftigt, dabei ging es unter anderem darum, eine Testumgebung für unser Angular-System aufzusetzen und es modular zu strukturieren. Zu den bevorzugten Mitteln der Wahl standen Mocha, Jasmine, Cucumber für die eine und RequireJS für die andere Aufgabe. Leider hat sich das alles irgendwie gebissen und vor allem mit der asynchronen Natur von Angular kamen die meisten Tools nicht ohne weiteres zurecht. Manchmal half ein Plugin aber dann scheiterte es an einer anderen Ecke, der Code wurde entweder zu unübersichtlich. Sehr unbefriedigend, irgendwie.

Letzten Endes funktionieren all die Tools, in begrenztem Umfang auch miteinander, aber es war so wie es leider viel zu oft ist – für genau meinen Use Case würde es in einem Debakel enden, wenn ich das irgendwie lose zusammentackere, in ein Unterverzeichnis schiebe und dann vergesse. Ich hab jetzt mal meinen Teamchef angehauen, daß der mir einen Tester besorgen soll, der CucumberJS und PhantomJS/Zombie verdrahtet und startklar macht – so kann ich lernen wie das geht, was ich übersehen habe und wir bekommen vernünftige automatisierte Tests auf Browserebene.

Von der Arbeit mal ganz abgesehen, gibts hier noch einen schönen kleinen Park in der Nähe mit Gänsen, ein paar nette Möglichkeiten essen zu gehen – unter anderem das New Saigon und das Di Liberto (beide sehr empfehlenswert) – und die üblichen Office-Schießereien natürlich.


Now playing: Hadouken - House is falling down | Stimmung: Entspannt

Geschützt: Etwas Verwinkeltes

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Now playing: Alice Cooper - Give the radio back | Stimmung: Dezent gelangweilt

Mysteriöse „Illegal Characters“ in Dateien mit Vagrant/Nginx

Ich hatte bis eben ein interessantes Problem:

Beim bearbeiten einer .js Datei in meiner IDE, lade das Zeug in meinem Browser neu und bekomme in Firebug den Fehler „illegal character after ; in file.js in line 20, column 3“ – Zeile 20 existiert aber gar nicht.

Als ich mir die Datei dann RAW im Browser angesehen habe, waren haufenweise Fragezeichen in dunklen Karos hinten angehängt. Wenn ich was geändert habe, konnte es passieren, daß nach der Hälfte der Datei plötzlich Schluss war nach dem Reload. Ätzend. Wenn ich Vagrant neu starte, gehts erstmal wieder. Danach wieder nicht.

Wäre Mathias nicht vor ein paar Jahren bereits in dieses Problem hineingelaufen, würde ich vermutlich noch heute dran sitzen das zu beheben. Die Fehlerbehebung lag letzten Endes darin, in der Nginx-Config das send file auszuknipsen. Im Grunde handelte es sich nämlich um einen Virtual Box Bug unter Windows, der das „on“ gebraucht hat – ich code aber unter Ubuntu, also hat der „Bugfix“ für Windows bei mir überhaupt erst dieses dubiose Problem verursacht. Server neu starten und die Sache war gegessen.

Es ist ziemlich zum Kotzen, wenn man sich auf die Codeintegrität der IDE irgendwie nicht verlassen kann, das kann einem echt den Tag versauen.

Now playing: Hadouken - Turn the lights out | Stimmung: Angepisst

Wenn der NPM nicht will..

..hilft kein Beten und kein Fluchen. Ich bin gerade am automatisieren von ein paar Installationsroutinen mit einer package.json die nach dem Start einer Vagrant-Maschine einfach reingeschmissen wird und dann gibts einen „npm install“ – So weit, so gut. Provision läuft durch, Chef, Shell und dann die NPM-Geschichte – er baut mir einen Baum, installt alles.. und kaum bin ich drin heißt es: „command not found“.

Mittlerweile hab ich die Theorie, daß es mit dem unterschiedlichen Handling des Pfades der $NODE_PATH Variable zusammenhängt, irgendwie installiert er es mir lokal und sieht nichts, weil er es versucht „global“ abzugreifen. Installiere ich mit -g das ganze Zeug global (was man ja eig. ohnehin nicht machen sollte), dann klebts bei mir im node_modules Ordner im rootfolder, aber wenn ichs launchen will, sucht er lokal danach und findet nichts. Es ist zum Kotzen. -.-

UPDATE: Okay, so wie es aussieht, motzt er rum weil die interne PATH Variable nicht auf das entsprechende Verzeichnis gesetzt ist. Die Lösung war somit ein einfaches

export PATH="/home/vagrant/angularity/angular-js/node_modules/.bin/:$PATH"

Das Repo findet Ihr übrigens hier: https://github.com/VladTheLad/angularity

Now playing: Grave Digger - The Battle of Bannockburn | Stimmung: frustriert -.-

Nächste Station, Hamburg Innenstadt..

..bitte Aussteigen. Ich denke gern an Hawesko zurück und den Spaß den ich mit den Kollegen dort hatte. Als es losging, hat man Marcel und mich in ein Aquarium gepackt gehabt, irgendwann wurden die Büros umgebaut und ich bekam mein eigenes Cubicle, aus dem ich dann ein würdiges Deus Ex: Human Revolution Office gemacht hab, mit beklebten Fenstern, beschichtetem Tisch, weiteren Dekorationen und orangener LED-Beleuchtung. Kein Vergleich zu dem grau-in-grau wie es vorher war. Hat mich auch eine Kleinigkeit gekostet, aber was solls. Ich hatte das hübscheste Office in der ganzen Firma, selbst die Chefs kamen nicht aus der Begeisterung heraus als sie zu Besuch waren und einen Blick hinein geworfen haben, irgendwann haben die sogar einen Fotografen vorbeigeschickt, der einfangen sollte wie modern „wir“ es haben. Und selbstgemacht waren am Ende auch die Möbel in unserer Kaffeeecke, die ganze IT-Anwendungen-Abteilung hat an den Europaletten herumgesägt und -gehobelt, bis wir Sessel und Sofas und einen Tisch hatten.

Aber manchmal gehen Dinge eben überraschend zu Ende und dann wird es Zeit weiterzuziehen. So kam es auch, daß ich irgendwann bei einem kleinen Start-Up in Hamburg selbst anheuerte. Eigentlich war es meine zweite Wahl gewesen, die erste war auch ein Start-Up – eins welches die Welt der Reiseportale revolutionieren wird über kurz oder lang (wie ihr seht, glaube ich an deren Idee bereits). Leider hatten die in dem Moment wo ich die Entscheidung treffen musste wohin es für mich weitergeht noch die Jahresfinanzierung in der Schwebe und da sie mir nichts versprechen wollten was sie nicht garantieren können, haben wir unsere Gespräche auf Eis gelegt.

Alles hat seine Zeit, heißt es. Vielleicht irgendwann später, wer weiß. Ich bin jetzt jedenfalls bei Iconic gelandet und fühl mich dort wohl. Zusammen mit zwei Programmierer-Nerds und einem TechChief spielen wir mit neuer und experimenteller Software herum stellen wir einen neuen Tech-Stack auf und entwickeln bald Produkte die unseren Kunden erleichtern zueinander zu finden. Das Konzept ist recht einfach – angenommen ihr seid ein Spieleentwickler und wollt eine Batman-App auf Android und iOS bauen, woher nehmt ihr die Lizenzen dafür? Time Warner selbst anfragen? Als kleine oder gar mittelgroße Klitsche eher unwahrscheinlich. An der Stelle kommen wir ins Spiel, über uns baut ihr einen Pitch und wir sorgen dafür, daß das Proposal an den richtigen Rechtehalter kommt, ihr direkt Feedback habt und wenn alles in trockenen Tüchern ist direkt loslegen könnt. Das selbe gilt für in-App-Käufe von lizensierten Objekten usw. Zumindest ist das die Grundidee.

Ich bin also Ende Januar mit meiner neuen Firma auf einen Workshop nach Charbouyx gefahren, so klang das zumindest. In Wirklichkeit wars Scharbeutz – an der Ostsee. Dort bekam ich dann einen Gesamtüberblick über die bisherigen drei Jahre und die strategische Aufstellung bisher. Die Kollegen von außerhalb (Aus Amerika, UK und der Schweiz) waren auch mit dabei, also die vollständigste Versammlung von Iconic die es bisher wohl in der Form gegeben hat. Alles in allem sind das in ihren Gebieten ganz fähige Leute, auch wenn wohl keiner von ihnen bisher in einem Tech Startup tätig gewesen ist. Das Produkt war für mich nach wie vor sekundär (ich interessiere mich nicht wirklich für „intellectual property“ und kann mich für Lizenzrecht kaum erwärmen, aber die technische Plattform die wir stellen sollen und werden könnte eben spannend sein) und eine Vision konnte ich nur sehr begrenzt zwischen den ganzen Excell-Tabellen und Powerpoint-Präsentationen erahnen, aber so lange mein Team cool ist und die Technik mitspielt, werd ich den Teufel tun mich zu beklagen. 😉

Alles in allem war das eine gute Entscheidung, bei IF anzufangen – ich spare mir jeden Monat fast 600 km Fahrerei (Tornesch war schon arg weit draußen), entsprechend Benzin, hab nicht das Gefühl die Firma versucht den Fortschritt zu verkrusten und ich lerne massig neues Zeug, kann aber das jüngst mitgenommene auch mit einbringen. Natürlich fehlt mir der Wein, den es immer mal wieder gab – andererseits hab ich auch noch immer volle Regale und wüsste ggf nicht wohin damit. Mal sehen was die Zukunft bringt – wir haben uns jetzt jedenfalls ordentlich mit NERF-Knarren ausgestattet und seitdem sind die Meetings angenehmer und kürzer geworden, gelegentliche Schießereien gibts nach dem Mittagessen und der Postbote weiß sich wegzuducken wenn er bei uns was abliefert. Spaß ohne Ende!

Now playing: Wolf - Don't fear the Reaper | Stimmung: Freudig