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Posts mit dem Tag ‘zappbar’
..was filled with quite a lot funny and strange occasions. Der März war ja schon immer ein Monat in dem Action groß geschrieben wurde. Wenn ich mich an die vergangenen Jahre erinnere, war gerade der Monat voll mit irgendwelchen lustigen Unternehmungen und Ausflügen.
Ich hatte mir in dem Monat vorgenommen viel zu lesen, was ich auch geschafft hab. Eine Reihe dubioser Buchempfehlungen war da genauso gefragt wie meine liegengebliebenen Lieblingsautoren. Ich hab ja nicht erst seit Gestern das Gefühl, daß McNab schneller schreibt als ich seine Bücher verschlingen kann. Aber das liegt primär an meinem Zeitmanagement.
Da ich auch einiges an Freizeit hatte, bot sichs an Choko regelmäßig zu bespaßen, zu füttern und vor die Tür zu bringen. Wiebke kam für einige Tage zu Besuch und wir machten allerlei Unfug. Sie hatte so ein edles Zeug mit angekarrt, was sich “blanc de noir” nannte. Ein Wein, der weiß war aber aus roten Weintrauben gewonnen wurde. Ich muss sagen, es war ein eigenartiger, wenn auch sehr leckerer Tropfen. Ich werd mir wohl ein wenig davon in den Keller verfrachten, wenn ich die Zeit habe, ein paar Flaschen herauszusuchen.
Meinen Geburtstag verbrachte ich dieses Jahr in heiterer Konfusion. Reingefeiert wurde in der Zappbar, in der Runde üblicher Verdächtiger, entspannt und gediegen. Bei dieser Gelegenheit komplettierte Sabine auch meine Sammlung handgemachter Hinrichtungsgeräte, denn zum bereits vorher von ihr gebastelten Galgenbaum kam jetzt noch das wunderschöne Fallbeil hinzu. Jan ließ sich nicht nehmen ein anderes Objekt aufzutreiben, welches sich meiner Suche schon ewig widersetzte. Wie sich so mancher vielleicht erinnern mag, habe ich zu meinen Unterstufenzeiten die Schiffsfigürchen von Micromachines gesammelt, die das Star Wars Universum darstellten. Ich glaube von den alten hatte ich alle, auch die nur in Amiland erhältlichen. Das einzige Schiff was mich aus dem Star Trek Universum wirklich interessierte hieß USS Defiant und kam aus der DS9 Serie. Ich hatte vor einigen Jahren vergebens danach gesucht, damals war noch nicht mal ganz klar ob es das gibt. Seit dem immer wieder. Aber ohne Erfolg. Bis heute. Und dann bekam ich es überreicht. Gelungene Überraschung!
Der zweite Abend meiner Festlichkeiten bekam das Rezept von Großvaters Pilzsuppe verpasst. Das und Pelmeni. Russische Küche für unsere Blutsauger. Die Vampirerunde fand sich bei mir ein und wurde bekocht. Soweit alles ganz harmlos, bis Flo irgendwann auf die Idee kam den Satz “Hast Du grad mal 2 W6 und einen Würfelbecher?” von sich zu geben. Was dann geschah, lässt sich im Grunde mit Wodka, Nachteule, Räucherwerk und Gestolper zusammenfassen. Sehr geil alles in allem.
Der dritte Abend bekam das Chaos ab. Eigentlich, so ganz eigentlich war es geplant nach WI zu fahren und ins Sherry & Port zu gehen, ein erstklassiges Lokal für gute Speis und guten Trank. Am Abend war da auch noch Paddy zu spielen eingeplant und wir wollten vorher noch eine Kleinigkeit dort essen. Aber es kam alles anders. Tische ließen sich da nicht nur nicht mehr reservieren, nein es war seit Wochen für diesen Tag ausgebucht gewesen. Irgendwie muss ich an meinen 18. denken, wo wir ins Fillwood wollten und erst vor der Tür erfuhren, daß es zu war und dann in Altsachs zu 25 Personen einen Platz finden mussten. Hätte dieses komische Hotel nicht den Keller für uns geöffnet, hätten wir noch lange suchen können. Aber ich schweife ab. Wir haben uns dann überlegt – hey, dann gehen wir eben in die Ha.?Ka.! – da gibts leckere Burger und man kann darten. Pustekuchen. Der Laden war so voll, daß wir nur mit Mühe auch nur zu Dritt einen Sitzplatz finden konnten und da das Fussballfieber ausgebrochen ist, war die Atmosphäre echt nicht mehr gemütlich zu nennen. Also wieder abgezogen. Diesmal in Richtung Zapp, wieder. Wir speisten im Zimt & Koriander gegenüber, sehr lecker, dann eben wieder in unsere Lieblingskneipe. Dort wieder Munchkin und Rock’n'Roll. Irgendwann kamen Kosta, Arthur und Jochen noch hinzu – die haben sich wohl ein wenig aufhalten lassen. Ist es nicht wunderbar, wenn die Stimmung so resistent gegen Planungskatastrophen ist? Gute Gesellschaft, guter Abend. Hier habt ihr mal ein paar Eindrücke visueller Art, viel Spaß damit.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Wiebke zu Besuch

Geburtstagsfeier in der Zapp







Zuhause gefeiert mit der Blutsaugergesellschaft




Der dritte Abend


Liz besuchen oder von ihr besucht werden

Das haarlose Sofamonster


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..und es wurde gebührend begrüßt. Begonnen hat alles einige Abende vor Mittwinter, dem kürzesten aller Tage. Vio und Kosta hatten geladen bei ihnen fürstlich zu speisen und Cheeno war an dem Abend auch in der Halle angesetzt. Also erst das eine, dann das andere, dann wieder das erste. Einige Küchenvorbereitungen mitansehen, gemütlich Quatschen und ein paar nette Päckchen überraschen.
“Hey, vorhin kam ein Paket für Dich. Ich glaube es ist ein Wecker oder eine Uhr, es tickt nämlich. Hier..”
— Aus den berühmten “letzten Worten von Cyberpunk-Charakteren”
Danach ging es über die zugeschneite Straße in die Halle – Paul DiAnno war angesetzt und Cheeno begleiten ihn als Vorgruppe. Soweit, sogut. Zugegeben, die klassischen DiAnno hörer sind jetzt nicht gerade dafür bekannt ein offenes Ohr für nicht-klassische-Stücke einer Band zu haben, die noch keine Jahrzehnte alt ist, daher kann man sich vorstellen, daß die Begeisterung für Jenny, Joey und Co sich in Grenzen hielt. Schade eigentlich, ich mochte das neue Material und hab mir direkt auch die Auskopplungsscheibe von ihnen mitgenommen die wohl nirgends sonst zu haben war. Leider hatten sie nicht ihren eigenen Tontechniker dabei, also kams an der Abmischungsfront wieder zum Knatsch, letztes Mal wars irgendwie runder. Schön wars dennoch!
“Later in the evening as you lie awake in bed, with the echoes from the amplifiers ringin’ in your head..”
— Bob Seger, Turn the Page
Also zurück zur Party und in gemütlicher Runde lecker Zeugs vertilgen. Mutierte Gans und unmutiertes Kraut. Zumindest wurde mir das so erklärt.. Ja, lecker wars – sehr sogar! Da allerdings ein Großteil der Anwesenden am Tage drauf arbeiten musste, zog sich die Aktion auch nicht bis in die Nachtstunden und so konnte ich mich zuhause noch ein wenig dem naggich-Küche-putzen widmen, da mir am 21. – am Feiertag selbst also – auch Gäste ins Haus standen. Es gab ein paar Leckereien vorzubereiten, einiges an Kerzen anzuzünden und diverses Räucherwerk der Raumluft zuzuführen. Also klasse Stimmung, untermalt mit Damh the Bard und Hagalaz Runedance und diversen leckeren Getränken aus der eigenen Produktion.
[Shadowrun Handlung]
Am Donnerstag gab es eine Runde Weihnachts-Shadowrun. Eingesperrt in einem gigantischen Einkaufszentrum in dem ein entflohener Knacki, seineszeichens Rigger, die hausinternen Sicherheitssysteme benutzt hat um ein Massaker anzurichten. Unter dem Codenamen “Der Weihnachtsmann” verteilte er großzügig explosive Geschenkpäckchen. Bones, auch bekannt als Bob Jones, sowie einige semikriminelle Prommis (darunter eine Giftmischerin und ein wahnsinnig gewordener Sprengtechniker) und eine Cyberpuppe die einen auf Doc machte, versuchten also primär zu überleben, sekundär den Übeltäter zu stellen und tertiär sich nicht mit dem MMVV anzustecken. Letzterer war übrigens die Hyperinkubations-Variante, die einen innerhalb von wenigen Minuten in einen Ghul verwandelte. Ekelhaft und alles andere als Munitionsschonend. Nun, nach einem einzigen Alptraum voller Blut, Eingeweiden, reparierten Cybergliedmaßen, handzerlegten Watchdog-Drohnen und aus der Wand gerissenen Selbstschussanlagen, Leichen und Rolexuhren aus Tresoren, angenagten Wachleuten und einem kleinen Bogenschießwettbewerb hatten wir dann 250.000 NuYen pro Nase verdient und “Santa” saß hinter Schloss und Riegel. Geschieht ihm recht, wenn man überlegt, daß er versucht hat uns Haftminen in die Kleidung zu kleistern (und es bei einigen sogar hinbekommen hat). Zweie konnten ihren Tod noch vortäuschen und waren ihren miesen Ruf losgeworden – na wenn das kein Bonus ist!
[/Shadowrun Handlung]
“Es tut einen Schlag, die Druckwelle reißt Euch alle von den Füßen, irgend ein feiner Staub rieselt von oben auf Euch.. Stille. Hinten in der Ecke fliegen ein paar Trümmer locker beiseite, Jack steht auf und spuckt ein paar Zähne und grinst:’Boah war das geil, das machen wir gleich nochmal!’”
— Die Spielleitung beschreibt eine typische Szene des Abends
Die Tage darauf waren eine Mischung aus Vampire, noch mehr Shadowrun, gutem Essen, Verwandtschaftsbesuchen und seltsamen eMails. Jan hatte am 27.12. Geburtstag gehabt und wir nutzten die Gelegenheit zum letzten Mal in diesem Jahr in der Zapp einzukehren – diesmal in noch vollerer Besetzung als gedacht, Phillipp war über den Jahreswechsel bei mir einquartiert (besser so als wenn er von Marburg aus alle 1 bis 2 Tage runtergondeln muss mehrmals in der Woche, wenn wir öfter zocken) und Danny ließ sich überraschenderweise auch mal wieder Blicken. Ich hatte an dem Abend den Fehler gemacht zu Fuß runterzulaufen und so gab es natürlich reichlich Anlass uns einige Persico und Guinness in den Körper zu katapultieren. Wir zogen dann auch irgendwann weiter (ins Feinstaub), der Rest der Belegschaft zog ab oder blieb aus mangelnder Bewegungslust vor Ort. Im Feinstaub trafen wir dann auf Arthur und weitere Getränke, unter anderem Kaffee. Wir plauderten über dies und jenes, ließen uns noch ein paar Drinks zu viel kommen um dem Kaffee entgegenzuwirken und fackelten uns in einem obskuren Feuerwehrritual die Flossen beim Löschen des Drinks ab. Alles in allem, sehr geil. Jan musste danach zwar früh raus, aber nachdem er bei mir aus dem Küchenfenster die morgentliche Minaret-Gebetsstunde eingeleutet hat, verpasste ich ihm erstmal einen Kaffee, auf das er den Tag einigermaßen übersteht. War nötig. 
“Diese Abende gehen böse auf die Gesundheit, sind am Ende immer sehr kostspielig, aber trotz aller Kopfschmerzen am Morgen sind sie es doch eigentlich IMMER wert!”
— Phillipp auf die rethorische Frage warum ich mir sowas eigentlich immer wieder antue
Der Tag drauf lief einigermaßen gediegen – es galt ein paar Kleinigkeiten für Silvester selbst einzukaufen und vorzubereiten. Ich glaube ich hatte an dem Jahreswechsel noch weniger Lust mir Rum in meinen Mojito zu drücken als das letzte Mal und so blieb ich bei meinem Lieblingscocktail. Wir haben eine leckere Komposition aus verschiedensten Köstlichkeiten und einer wirklich beeindruckenden Menge an Raclette-Käse zusammengetragen und so rockte Silvester lecker und locker. Dieses Mal sind wir nicht mal raus zum ballern – war auch ganz gut so, dieses Jahr sind mir irgendwie zu viel Schund als Böller im Umlauf gewesen. Nicht daß ich ein moralisches oder akustisches Problem damit habe, wenn jemand einen Kanaldeckel sprengt oder sonstwas damit antut – aber solange ich mir kein Ticket nach Tschetschenien buche für Silvester, kanns mit den Krachern auch gediegener zugehen. Ich musste auch ein paar mal an die arme Choko denken wie die wohl an Silvester total verstört und verängstigt bei meiner Tante auf dem Sofa sitzt, zusammengerollt und schreckhaft. Aber gut, da muss man durch, auch als Hund ohne Haare.
[Vampire Handlung]
Wir machten also mit unserer Truppe das Mittelmeer unsicher, auf der Suche nach einigen Erzfeinden von dem ein oder anderen Char aus unserer Gruppe, und begegneten seltsamen Vampiren, die sich wohl für Nachkommen des Poseidon, der Aphrodite und des Hades hielten. Wir hielten unsere eigenen olympischen Spiele ab und stampften die Truppe ohne große Mühen in den Boden, bekamen dafür unser gekapertes Schiff zurück. Und ich glaube wir hatten auf unsere ganz verquere, absolut abartige und grenzwertig sadistische Art und Weise Spaß dran. (Für Vampire-Insider: Stellt Euch eine Toreador vor, die einem für sie nicht offensichtlichen Nosferatu vorschlägt einen Wettstreit der Verführung zu veranstalten. Wer zuerst an drei Nächten von dem anderen trinkt hat verloren. Ich nahm mit Freuden an – denn ich habe “Grip of the Damned” und “Foul Humors”. Ein Genuss wenn jemand nicht weiß worauf er sich einlässt. Clan der Schönheit.. pah!) Ein weiterer kleiner Segeltörn, einige Inseln später, trafen wir dann auf die die wir suchten und gaben uns dem großen Mysterium “Zeit” hin.
[/Vampire Handlung]
Herrliche Tage – tolle Gesellschaft, was will man von einem Jahreswechsel denn bitte mehr erwarten? Ich knipste dann den pünktlich zum neuen Jahr einsetzenden Schnee (am 31.12. gabs irgendwie keinen) und war froh, daß ich auch dieses Jahr um alle möglichen Parties drumrumgekommen bin, wo man nur den Zweck selbst zelibriert weil mans eben so gewöhnt ist.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Bilder des Jahreswechsels:
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..hab ich schon länger nicht mehr geschrieben. Ja, in der Zwischenzeit passiert mal dies, mal das, mal jenes. Hier ein paar kleine Einblicke in Situationen verschiedener Art. Zum einen haben wir vorm Breeze einen schönen Fondue- und Steingrill Abend gemacht, mit Hackbällchen, fein geschnittenen Putenstücken und so weiter. Der Fondue-Käse ist uns allerdings etwas.. geronnen und gleichzeitig angebrannt. Wie das passieren konnte, ist mir zwar schleierhaft, aber lecker war es trotzdem. Und Tomaten & Shrimps aufm Steingrill rocken!
Die mittwochliche Runde in der Zapp ist in der letzten Zeit auch regelmäßiger zustande gekommen, wobei wir mittlerweile die Zeit dort nutzen, um Munchkin zu zocken. Entspannend und unterhaltsam. Ich habs nur in den letzten Wochen immer wieder geschafft, meine Pfeife zuhause zu vergessen, dafür gibts Verstärkung in Form einiger (mal mehr, mal weniger qualmenden) Mitstreiter.
Ansonsten ist eigentlich alles ruhig, Choko ist zwar zwischenzeitig etwas krank gewesen, aber erfreut sich wieder bester Gesundheit – auch wenn die kälter werdenden Tage ihr nicht ganz so viel Spaß machen. Wahrscheinlich hofft sie, diesen Winter von den Hundeschuhen verschont zu werden – aber bei zweistelligen Minusgraden wird man wohl kaum darauf verzichten können.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Pics of Zwischendurch:
von Due


Zappbar


Xolochoko

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..though older a year. Zu meinem 26. am 25. lud ich zum gemütlichen Umtrunk in die Zappbar. Es war ein Mittwoch, also reihte sich das wunderbar in die bisherigen Mittwoche in der Zappbar ein die wir allmählich zur Tradition werden lassen. Es ging nach einem gemütlichen Arbeitstag gegen acht los und sollte open End sein – soweit die Planung. Ich sammelte Liz auf dem Weg ein, wir warteten bei mir auf Killer und gabelten dann Sabine und Phillip unweit des Supermarktes auf. Und dann ab zu Fuß an die Glauburgstraße.
Wir nahmen die Empore wie geplant ein und harrten der Dinge die da kamen, bestellten die erste Ladung Drinks und machten es uns bequem. Bramann war eigentlich der erste der nach uns eintrudelte, danach kam schubweise der Rest der Besatzung. Die üblichen Verdächtigen, aber auch ein paar durchaus selten gesehene Gäste. Skurrile Sprüche, lustige Ideen und eine tolle Zeit. Ich hab die Aufklebebuchstaben bekommen, mit denen ich schon lang “of steel” unter meinen “Yaris” schreiben wollte – aber wie Spielkinder so sind, gibts erstmal ein Rudel Anagramme. Schon trat sowas wie “ost elfe” oder ähnliches auf (Gerüchte, die Inspiration hätte eine anwesende Person geliefert werden bis heute dementiert). Des weiteren wurde mir ein Sarg geschenkt, in dem ich mein Mobiltelefon verscharren sollte, was ich ja schon länger vorhatte. Auf dem Gabentisch fand sich ansonst einiges aus der historischen Ecke im Norden, einiges an interessanten Tabakwaren die ich bald verköstigen werde, sowie eine Epidemia-DVD von der ersten “Elven Manuscript” und einige andere Dinge die einem Freude bereiten.
Der Pfeifendunst zog sich langsam hoch, die Gläser wurden leerer, dann wieder voller, dann wieder leerer und in der Zwischenzeit dudelte bärtige Musik aus den Boxen. Ich bekomm irgendwie immer relaxte und gute Stimmung von ZZ-Top, es ist als würde man die Sonnenbrille auf der Nase und die Barthaare wachsen spüren. Ich frag mich ob eine entsprechende Beschallung das Kieferhaar anregt..
Wir feierten – in wechselnder Besetzung – bis irgendwann kurz vor drei. Was ist das für eine Jugend eigentlich? Armdrücken ohne Kerzen unten drunter macht doch überhaupt keinen Spaß.. :] Als die Besatzung sich dann langsam auf einen Absacker gen Feinstaub machte, welches noch offen war, wurde es schon etwas trübe in den Köpfen. In unserem Falle dank Grasovka. Ich zumindest war schon ordentlich angeheitert und war etwas verwundert, daß ich trotz wenigem Trinken insgesamt noch immer nicht gerade wenig vertrage. Aber gut, was solls – ging ja nicht um den Abschuss, sondern eher darum, zu vergessen, daß wieder ein Jahr ins Land gezogen ist seit der letzten Party dieses Anlasses. Kurzum, ein sehr geiler Abend endend mit Antihungergefühlmaßnahmen im Gasthaus “zum Goldenen M” und mit einem fahrbaren Sarghotel für zumindest zwei der Gäste.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Hier die Bilder des Abends:







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..und kaum hat das Jahr angefangen, stecken wir schon mittendrin. Die Planungen für diverse Festivals stehen, die ersten Eintrittskarten sind eingetroffen und Urlaubstage/Wochen eingetragen. Das H:O:A, SummerBreeze und die Festspiele zu Freienfels ist in jedem Fall Programm – ansonsten sind bisher die Konzerte von Megadeth/Judas Priest (7.3. in OF), Cheeno (11.4. in der Halle) in der Planung.
Aktueller Stand meiner sonstigen Unternehmungen: Die Wohnungssuche geht schleppend bis garnicht voran. Man müsste meinen, es wäre machbar eine Wohnung mit 1,5 bis 2 Zimmern zu finden, die 38-45 qm hat und warm nicht über die 500 geht. Der einzige wirkliche Anspruch den ich sonst noch hab ist, daß ich mein Auto noch irgendwo hinstellen kann in der Nähe und daß es irgendwo in der Nähe des Alleenrings sein sollte, damit sich die Anfahrt auf die Arbeit exponenziell verlängert. Und? Was bekomme ich zu Gesicht? Postnuklearer DDR-Charme, kaputte Böden und dann und wann auch ein überteuertes Wohnklo. Man könnte all diesen Wohnungen die ich gesehen habe Spitznamen geben – keiner wäre kürzer als drei Worte und vermutlich würden nur wenige angenehme Aspekte darin vorkommen. Wenn ich mir das so angucke, was man heutzutage als Wohnung anbietet kommt mir schon die Galle hoch. Ich will einen geraden Fußboden wo ich einen Schrank hinstellen kann, keine Klospülung bei der ich die Spülkette abreiße beim ersten Versuch und eine Küche in der ich mich um 180° drehen kann ohne aus ihr rauszugehen, einen Wasserhahn, bei dem das heiße Wasser nicht aus einem vergilbten auf dem Hahn montierten Plastikkanister kommt.. ist das wirklich so schwer? Vielleicht sollte ich einfach einen dieser dreckigen Bunker anmieten – hätte ich bestimmt mehr von.
Technische Situation: Ich hab ja seit fast zwei Monaten einen neuen Kofferkomputer. Leider kam ich noch nicht dazu von ihm ein Bildchen reinzustellen, aber das ändert sich jetzt.. Laufen tut mein aufgemotzter Lenovo 3000 N200 mit einem Kubuntu 8.10 System auf KDE 4.2

Sonst gibt es eigentlich nicht besonders viel zu berichten, außer daß ich hier mit der Schreiberei kaum hinterherkomme. Schade eigentlich, aber ich denke ich bekomme demnächst ein paar Aufholpostings hin. Meine Maus spinnt nach fast zwei Jahren exzessiver Nutzung langsam was den Doppelklick betrifft, also werd ich mir demnächst wohl wieder was schmuckes aus dem Hause Razer holen, mal schauen was es diesmal wird.
Ich bin übrigens Mittwochs mittlerweile von 19 bis 21:30 in der Zappbar anzutreffen, auf eine Pfeife und diverse Kaltgetränke. Wenn ich also jemals wieder Beschwerden höre daß ich mich gänzlich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen habe, werd ich mich mal beschweren warum man mich denn nicht im “Wohnzimmer” besucht. Was die Pfeifen angeht, habe ich mittlerweile derer drei, eine gemütliche Lesepfeife und zwei schöne aber einfache Stücke aus dem Hause Angelo. Dazu kommt aber noch ein seperater Post mit ein paar Infos über die bisher probierten Tabake, die hauptsächlich Marke Stanwell gehalten sind.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Tags: everyday carnage, gigs, new kit, pics, stadtgeschehen, tech stuff, zappbar | No Comments »
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