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Posts mit dem Tag ‘travel’
..und in der Zwischenzeit habe ich vieles nachgeholt. Zum Beispiel den Spaziergang auf dem Hauptfriedhof – man glaubt es kaum, ich lebte mit kleinen Unterbrechungen etliche Jahre gegenüber von diesem riesigen Areal und war bis vor kurzem nicht ein Mal dort. Vielleicht wieder ein Beispiel für “Hey, das ist um die Ecke, da kommen wir früh genug hin.. vor allem weils ein Friedhof ist, da kann man nicht zu spät hingelangen!” Aber war ein netter Ausflug, es gibt da echt ein paar famose Ecken und einige die zum Nachdenken anregen, wiederum einige die den fragwürdigen Geschmack unserer Zeit aufzeigen, Gräber unter Denkmalschutz und allerhand anderes. Dieses runde Ding mit dem Kästchenlager unten im Keller und der Kuppel oben drüber ist schön gewesen. Ansonsten ist eigentlich alles soweit wie immer – ich hab ein paar alte Fotos ausgegraben, unter anderem eins, wo ich kurz vor Schicht im Schacht so assig geparkt hab wie ich nur konnte, neulich im Parkhaus – und ein kleiner Schicksalswink der mir vorm Hornbach auffiel. Ein kleiner Schwamm mit einer freundlichen Aufschrift. Lag da. Direkt wo ich meinen Fuß hinsetzen wollte als ich ausstieg. Skurrile Welt.
Der Masseneinkauf der Energydrinks, den Jan, Liz und ich in der Nordi in Angriff nahm war auch lustig. Nicht nur dank Unfug im Einkaufswagen, nein – wir haben dort die halben Bestände an diesem Rockstar-Drink-Zeug geplündert, auf Vorrat und konnten uns auf dem Rückweg nur mit Mühe zurückhalten, nicht unten in den Springbrunnen im Parkhaus zu hüpfen und dort Schabernack zu treiben. Das hätte echt lustig werden können, hab nur leider meinen Generalschlüssel nicht mitgehabt. Auf dem Rückweg verwirrten wir noch einige Fahrradfahrer durch ein ungewöhnliches Manöver um an einem Warnblinker-Parker vorbeizukommen.. spaßige Fahrt.
In der Zwischenzeit war Leonid auch wieder hier, wir waren mit ihm im Apfelwein-Solzer, drüben in Bornheim und haben uns was leckeres aus der hiesigen Küche gegönnt. Bei der Gelegenheit ließ er sich natürlich darüber aus, daß es in Russland nur schwer ist ruhig und gesittet essen zu gehen, weil sich diejenigen die es sich leisten können in Restaurants regelmäßig zu verkehren meist keinerlei Manieren an den Tag legen weil sie der Auffassung sind, sie seien für selbige viel zu gut betucht und deshalb genießt er die Atmosphäre hier besonders gern. Diese freundliche und ruhige und gastliche Art. Vor allem weil ihm auch die Küche zusagt. Die Spargelsuppe war übrigens der Hammer.
Kosta und Vio haben sich ein neues schickes Küchenregal zugelegt. Ich werd mir wohl bald ein ähnliches holen, das Ding is echt angenehm. Erst hatte ich bedenken ob meine ganzen Sachen nicht einstauben, wenn ich sie offen stehen lasse – aber mal im ernst, ich benutz meinen Krempel in der Küche doch andauernd, wie soll der denn da bitte einstauben? Also hat sich diese Frage auch, ich muss nur gucken, daß ich die Variante für unter 1,40 m bekomme, sonst gibts Probleme mit dem Heizkörper. Die anderen Schränke hinten müssen raus. Ich hab übrigens in der Küche und im Flur einiges gewerkelt, aber da kommen noch bilder, wenn ich fertig bin – im Moment siehst hier aus, als sollte man keine Fotos schießen.
Zwischenzeitig war mein Cousin Ivan auch wieder hier und wir haben beim Geburtstag von Kostya und dem einen oder anderen Treffen bei den Großeltern die Gelegenheit genutzt ein wenig zu quatschen. Tat mal wieder gut. Irgendwie bin ich mit der Kamerafunktion meines Telefons noch nicht ganz zufrieden. Vielleicht sollte ich da mal an den Einstellungen herumspielen, dann wirds besser.
Zu.. ich glaube die nennen das Pfingsten – da war dieser Montag, nicht? Wie auch immer, Liz und ich sind hochgetigert Richtung Eschwege, um ihr neues Bett abzutransportieren. Ich hab mich sehr gewundert, daß es überhaupt in mein Auto passt, aber wie es scheint, bekommt man von Rück- bis Frontscheibe doch einiges hinein. Schalten war zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, hat aber dennoch funktioniert. Was mich etwas abgenervt hat war das ständige Sonnengeflimmer hinter den Bäumen, ich hatte stellenweise das Gefühl, daß meine Augen das nicht unbegrenzt mitmachen. Epileppi aber happy? Kaum wieder zurück, gings daran die Choko rauszubringen, dann ein wenig mit Klebefolie zuhause im Flur hantieren.. viel zu tun an einem angeblich so freien Tag. Aber auch viel hinbekommen.
Da ich nächste Woche am Dienstag anfange zu arbeiten, weiß ich nicht so recht wie es mit meiner Zeit aussehen wird. Also hab ich mich entschlossen die Bude so schnell fertig zu machen wie es nur geht, damit ich mich dann nicht mehr so wirklich damit herumschlagen muss. Und mittlerweile ist mein Gelbschwarzes-Warntape auch angekommen und ziert die ersten Türrahmen. Aber erstmal genug – mit etwas Glück bin ich morgen im Baumarkt und habe dann alles geholt was ich brauche.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Bilder, Bunt gemischt:






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..und fliegende Igel. Eigentlich wollte ich meine zahlreichen Unternehmungen im April etwas zurückschrauben, aber das ließ ich mir dennoch nicht entgehen. Leider hat Fabian kurz vor Startschuss seine Teilnahme abgesagt, was uns grämte – schließlich sind Sprüche zum Thema Fußfetischismus und zweitklassiger Pornografie der 70er und 80er Jahre immer ein beliebtes Erheiterungsmittel. Aber nächstes Mal hat er sicher Nachholbedarf und wir werden ihn nicht mehr so einfach davonkommen lassen.
Aber zum Anfang! Thorsten kam am Mittwoch vorbei und wir nisteten uns kulinarischerweise hier ein, gingen in die Zapp, verbrachen den mighty Braten of Hack in der Küche und machten andere fragwürdige Sachen. Am Freitag gings dann in Richtung Süden. Wir hatten mangels Wissen ob es vor Ort einen Rewe geben würde in dem es Pelmeni gibt (ja, ich habe mir vorgenommen die Menschheit damit anzustecken!) vorher welche eingepackt und trafen nach einem kurzen aber lustigen Road Trip bei Sabine ein.
Irgendwie fiel uns auf, daß Jack fehlte und so machten wir uns auf den Weg zum nächsten Getränkebunker, wo Thorsten in gewohnter Manier übertrieben zuschlug: Ein Kasten Cola und zwei Pullen Jack. Die erste starb schon am ersten Abend unter maßgeblicher Beteiligung unseres Nordlichts. Der fiel dann nach nur zwei Stunden Gartenfest auch prompt aus. Er kippte einfach um und begann zu schnarchen, kam erst zum Essen wieder zur Besinnung und verlor selbige nach jenem direkt wieder. Irgendwie hätten wir uns seinerseits mehr Anwesenheit erhofft – aber was will man machen? ^^
Am nächsten Tag planten wir unsere Einkaufsorgie und das Grillgut. Dieses Mal wollten wir nicht so elendig viel aufkaufen und verzichteten darauf so viel mitzunehmen, so daß nichts mehr übrig bleiben würde – im Gegensatz zum letzten Mal. Der Plan ging auch auf und wir hatten einen unglaublichen Haufen gegrilltes Zeug, wurden auch alle Satt, aber am Morgen drauf, nach einem Frühstücksgrillen war davon auch nicht mehr allzuviel übrig geblieben.
Tat schon gut alle Gestalten wieder versammelt auf einem Ort wiederzusehen, aber irgendwie war es schwierig die einzelnen zu motivieren und sinnlose Ideen und Unternehmungen blieben ob des deutlich frischer gewordenen Wetters und der allgemeinen Durchgeschlauchtheitseits (primär verwurzelt in Th’s Urlaubsbocklosigkeit und meines aktuellen Stimmungstieft) erstmal aus. Eine kleine Delegation raffte sich am Abend auf, nochmal den Galgen in Augenschein zu nehmen, aber irgendwie ließen sich nicht alle dazu erwärmen. Ich war zudem noch unerwartet mies Wetterbeständigkeitstechnisch ausgerüstet, da ich dank Wetterbericht eigentlich eine etwas freundlichere Umgebung mit mehr Grad auf dem Quecksilber erwartet hatte.
Hier mal ein paar visuelle Eindrücke, einschließlich eines Autos, was es nur mit Mühe zum Krankenhaus geschafft hat und einer erstklassigen Reparaturidee für eine Regenröhre:
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..daß Opa und ich gen Allgäu fuhren. Wir hatten eine nette kleine Ferienwohnung reserviert, die in der Nähe vom Hopfensee – ganz unweit des Städtchens Füssen – gelegen war. Es schneite noch nicht ganz so stark und wir konnten die Gegend etwas erkunden, fuhren erstmal Vorräte kaufen und sind danach zurückgekehrt um fürstlich zu kochen. Als nächster Programmpunkt stand ein Stadtrundgang auf dem Plan. Füssen ist ein kleines, recht verschlafenes Wintertouristen- und Wanderörtchen, man könnte fast davon ausgehen daß es davon lebt. Es gibt allerhand hübsche Häuser in der Innenstadt, ein Kloster und die eine oder andere befestigte Anlage.
Das Wetter wurde im Laufe der Tage rauher und war irgendwann so heftig, daß wir knietief im Schnee standen noch bevor wir am Auto waren. Und das Auto hatte es natürlich auch zugeschneit. Das ist mal ein Winter nach meinem Geschmack!
Wir fuhren ein wenig durch die Gegend und schauten uns den See etwas genauer an – legten auch den Jésus hin mit einmal übers gefrorene Wasser gehen – kundschafteten aus, wohin man von hieraus noch konnte und spielten Tourist. Natürlich haben wir auch Neuschwanstein einen Besuch abgestattet und da wir beide an dem Tag nicht gerade bestens zu Fuß waren, haben wir mit der Kutsche Vorlieb genommen. Das Schloss selbst ist unheimlich interessant, es ist vielseitig, an so einigen Ecken wunderschön und an anderen etwas fragwürdig – alles in allem eine nette kleine Welt in die sich der Schlossherr damals geflüchtet hat, nachdem er fast alles verloren hatte. Vermutlich war Ludwig II von Bayern im Laufe der Jahre mehr als Wahnsinnig geworden und hat vor allem gegen Ende hin immer weniger von dieser Welt hier mitgekriegt. Die Flucht in Alkohol, ein Märchenschloss und das hin- und herspringen zwischen Sagengestalten mit denen er sich mal mehr und mal weniger identifizierte brachte ihm nicht umsonst sein Ende. Hätte der die Leute um ihn herum nicht so behandelt wie er es Tat, wäre man auch nicht so einfach an ihn rangekommen, mutmaße ich mal. Aber alles in allem, schickes Schloss, grandioser Ausblick, sehr beeindruckend!
Bei der Rückfahrt gesellte sich noch eine japanische Kleinfamilie mit in die Kutsche und die waren alle sowas von knuffig und quirlig, daß mir langsam ein Licht aufgegangen ist, warum diese ganzen japanischen Cartoons so einen hirngulaschartigen Eindruck machen und so abgefahren sind: Die Japaner scheinen in ihrer Art tatsächlich so zu sein.. oO
Hin und wieder gab ich mir den Spaß im Armyshop in Füssen vorbeizuschauen und dort Handgranaten käuflich zu erwerben. Wofür? Ist doch egal! Ich find die Dinger eben hübsch, tatsächlich sowie metaphorisch. Der nette junge Mann hinter dem Tresen hat auch ein Bißchen aus der Schatulle gequatscht, offenbar gab es mittlerweile nur noch wenige Armyshops und die im Volk verhaftete Zwangspazifisierung sorgt dafür, daß der Ruf jener Läden darunter leidet. Ih, Armee – ih, Waffen – ih, Flecktarn – ih, Militär – Ach zum Henker mit Euch. Ich erinnere mich noch an die Zeit wo ich einer der ersten und wenigen war der damals Armyhosen trug und die sich, genauso wie das Camo-Muster, so langsam etablierten. Praktisch und robust, aber das wissen die eleganten betagten Herrschaften in dem Winterkurort natürlich nicht zu schätzen.
Ein vielseitiger Trip war das, eine Menge leckeren Essens, viel frische Luft, schöne Berge, jede Menge Schnee und etwas Zeit zum lesen und quatschen. Es tut gut mit Opa etwas Zeit zu verbringen, dieses Ferienwohnungsverreisen hab ich schon immer gern mit ihm gemacht, wobei meistens irgendwo in den Odenwald hinein.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Hier mal ein paar Bildhafte Eindrücke:
Unsere Ferienwohnung


Stadt Füssen




Hopfer See


Oben bei den Schlössern




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..im Ruhrpott. Ich muss zugeben, ich habe mir bei diesem Post wiedermal Zeit gelassen. Es war einfach zu viel los um einfach mal drauflos zu tippseln, wenn auch die Bilder schon seit einem Weilchen aufm Server liegen. Aber gut, kommen wir zum Programm – jeder der die anderen Berichte von unseren Forentreffen gelesen hat oder gar dabei war, kann sich ja denken, daß hier wieder eine sinnfreie Lobpreisung schwachsinnigen Verhaltens in der Öffentlichkeit kommt. Für all die anderen mal zusammengefasst folgendes Programm, wie sowas bei uns abläuft, oder genauer – wie es sich diesmal darstellte:
1. Wir treffen uns pro Karre an einem Punkt und tigern los Richtung Fabian. Für gewöhnlich mach ich hier das Licht aus, vor allem weil ich mich ungern hetzen lasse. An diesem Tage kam übrigens das vielversprechende Paket mit den aufblasbaren Piratensäbeln. Schön das, man konnte sie zwecks abendlicher Unterhaltung den Beisitzenden um die Ohren ballern.
2. Das bereits organisierte Fresserchen wird zubereitet und wir geben uns dem Met, den Likören und anderen mitgebrachten Köstlichkeiten hin. Dabei wurde natürlich über billigen chilenischen Rotwein und ekligen Hopfenmet sinniert und debattiert.
3. Nach einem sehr geselligen und eindeutig prozentigen Abend werden am Morgen die Knochen aufgesammelt und es wird Kaffee drübergegossen. Einige Herrschaften entsorgten was auch immer in ihren Mundhöhlen verstorben war und fönten sich die Haare trocken mit gepflegtem Stahl.
4. Dann ist es an der Zeit die Öffentlichkeit mit unserer Anwesenheit zu belästigen, und das bedeutet: wir gehen einkaufen! Alle! Laut und haarig wie wir sind!
[Anm. d. Autors: Das bewusst demonstrierte schlechte Benehmen und die dummen Sprüche sind seit jeher bei diesen Treffen Tradition und stoßen nicht nur hartgesottenen Samstagsshopping-Hausfrauen, sondern auch abgebrühten Rentnerpärchen und Singleküche-betreibenden Wanderbörsianern auf. Wir könnens IMMERNOCH!]
5. Es werden natürlich die üblichen Perversionen eingekauft. Jede Menge “Hijo de Putin”, dazu Käsesorten und natürlich schwachsinniger Tand und Trödel. Leider ist uns dieses Mal in keinem der Märkte in dem wir waren eine zünftige Fleischtheke über den Weg gelaufen, die es sich zu fotografieren gelohnt hätte. :-/
6. Es gab wieder mal Nudelpfanne á la Russian Navy zu Middach und die Grillvorbereitungen (dieses Mal mit enorm viel Feta) wurden getroffen.
7. Einige Partien Munchkin ließen sich natürlich auch noch dazwischenschieben, aber irgendwie hatte nur die Hälfte der Belegschaft wirklich Lust dazu.
8. Dann begab sich Verwirrung: Oben hockten die Leuts und warteten bis die von unten hochkamen, unten hockten die Leute und warteten bis die von oben (wie sonst immer) runterkamen. Diese Verwirrung war jedoch löslich in diversen mal mehr, mal weniger starken Getränken und so ging es halt etwas hin und her.
9. Fabian hatte sich besonders mit den Piratenpistolen angefreundet, während Jessi sich mit dem Mandarinenlikör sehr ausgiebig beschäftigen konnte.
10. Ich hatte dummerweise nur die Ersatzkamera mit, daher ist die Bildqualität leider unter dem entsprechenden Niveau gelandet und die “James Bond 3D Shooter Simulation” die ich gedreht habe, hats nicht so gebracht. Die versuche ich aber nächstes Mal glatt nochmal.
Ich denke die Bilder sagen mehr als ich hier mir aus den Fingern saugen könnte – es war ein tolles Wochenende, wenn auch viel zu kurz. Einige Krokodilsränen nach dem Kaffee am Sonntag ging es nämlich leider auch schon gen Heimat. Aber die Umstellungen in der Bude haben ziemlich gerockt – nicht nur, daß sich Sabine nicht mehr über eine bedrohlich über ihr baumelnde Zitrone beschweren konnte wenn sie wach wurde, nein – sogar die ganzen Sofas waren urgemütlich, nicht nur zum drauf couchen, sondern auch um auf ihnen zu nächtigen. Allemal besser als mein improvisiertes Stühlerücken von letztem Mal, was ich mir aus Lautstärke- und Komfortgründen angetan hab.
Auf ein neues!
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Bilder des Treffens:
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