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..und fliegende Igel. Eigentlich wollte ich meine zahlreichen Unternehmungen im April etwas zurückschrauben, aber das ließ ich mir dennoch nicht entgehen. Leider hat Fabian kurz vor Startschuss seine Teilnahme abgesagt, was uns grämte – schließlich sind Sprüche zum Thema Fußfetischismus und zweitklassiger Pornografie der 70er und 80er Jahre immer ein beliebtes Erheiterungsmittel. Aber nächstes Mal hat er sicher Nachholbedarf und wir werden ihn nicht mehr so einfach davonkommen lassen.
Aber zum Anfang! Thorsten kam am Mittwoch vorbei und wir nisteten uns kulinarischerweise hier ein, gingen in die Zapp, verbrachen den mighty Braten of Hack in der Küche und machten andere fragwürdige Sachen. Am Freitag gings dann in Richtung Süden. Wir hatten mangels Wissen ob es vor Ort einen Rewe geben würde in dem es Pelmeni gibt (ja, ich habe mir vorgenommen die Menschheit damit anzustecken!) vorher welche eingepackt und trafen nach einem kurzen aber lustigen Road Trip bei Sabine ein.
Irgendwie fiel uns auf, daß Jack fehlte und so machten wir uns auf den Weg zum nächsten Getränkebunker, wo Thorsten in gewohnter Manier übertrieben zuschlug: Ein Kasten Cola und zwei Pullen Jack. Die erste starb schon am ersten Abend unter maßgeblicher Beteiligung unseres Nordlichts. Der fiel dann nach nur zwei Stunden Gartenfest auch prompt aus. Er kippte einfach um und begann zu schnarchen, kam erst zum Essen wieder zur Besinnung und verlor selbige nach jenem direkt wieder. Irgendwie hätten wir uns seinerseits mehr Anwesenheit erhofft – aber was will man machen? ^^
Am nächsten Tag planten wir unsere Einkaufsorgie und das Grillgut. Dieses Mal wollten wir nicht so elendig viel aufkaufen und verzichteten darauf so viel mitzunehmen, so daß nichts mehr übrig bleiben würde – im Gegensatz zum letzten Mal. Der Plan ging auch auf und wir hatten einen unglaublichen Haufen gegrilltes Zeug, wurden auch alle Satt, aber am Morgen drauf, nach einem Frühstücksgrillen war davon auch nicht mehr allzuviel übrig geblieben.
Tat schon gut alle Gestalten wieder versammelt auf einem Ort wiederzusehen, aber irgendwie war es schwierig die einzelnen zu motivieren und sinnlose Ideen und Unternehmungen blieben ob des deutlich frischer gewordenen Wetters und der allgemeinen Durchgeschlauchtheitseits (primär verwurzelt in Th’s Urlaubsbocklosigkeit und meines aktuellen Stimmungstieft) erstmal aus. Eine kleine Delegation raffte sich am Abend auf, nochmal den Galgen in Augenschein zu nehmen, aber irgendwie ließen sich nicht alle dazu erwärmen. Ich war zudem noch unerwartet mies Wetterbeständigkeitstechnisch ausgerüstet, da ich dank Wetterbericht eigentlich eine etwas freundlichere Umgebung mit mehr Grad auf dem Quecksilber erwartet hatte.
Hier mal ein paar visuelle Eindrücke, einschließlich eines Autos, was es nur mit Mühe zum Krankenhaus geschafft hat und einer erstklassigen Reparaturidee für eine Regenröhre:
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..im Ruhrpott. Ich muss zugeben, ich habe mir bei diesem Post wiedermal Zeit gelassen. Es war einfach zu viel los um einfach mal drauflos zu tippseln, wenn auch die Bilder schon seit einem Weilchen aufm Server liegen. Aber gut, kommen wir zum Programm – jeder der die anderen Berichte von unseren Forentreffen gelesen hat oder gar dabei war, kann sich ja denken, daß hier wieder eine sinnfreie Lobpreisung schwachsinnigen Verhaltens in der Öffentlichkeit kommt. Für all die anderen mal zusammengefasst folgendes Programm, wie sowas bei uns abläuft, oder genauer – wie es sich diesmal darstellte:
1. Wir treffen uns pro Karre an einem Punkt und tigern los Richtung Fabian. Für gewöhnlich mach ich hier das Licht aus, vor allem weil ich mich ungern hetzen lasse. An diesem Tage kam übrigens das vielversprechende Paket mit den aufblasbaren Piratensäbeln. Schön das, man konnte sie zwecks abendlicher Unterhaltung den Beisitzenden um die Ohren ballern.
2. Das bereits organisierte Fresserchen wird zubereitet und wir geben uns dem Met, den Likören und anderen mitgebrachten Köstlichkeiten hin. Dabei wurde natürlich über billigen chilenischen Rotwein und ekligen Hopfenmet sinniert und debattiert.
3. Nach einem sehr geselligen und eindeutig prozentigen Abend werden am Morgen die Knochen aufgesammelt und es wird Kaffee drübergegossen. Einige Herrschaften entsorgten was auch immer in ihren Mundhöhlen verstorben war und fönten sich die Haare trocken mit gepflegtem Stahl.
4. Dann ist es an der Zeit die Öffentlichkeit mit unserer Anwesenheit zu belästigen, und das bedeutet: wir gehen einkaufen! Alle! Laut und haarig wie wir sind!
[Anm. d. Autors: Das bewusst demonstrierte schlechte Benehmen und die dummen Sprüche sind seit jeher bei diesen Treffen Tradition und stoßen nicht nur hartgesottenen Samstagsshopping-Hausfrauen, sondern auch abgebrühten Rentnerpärchen und Singleküche-betreibenden Wanderbörsianern auf. Wir könnens IMMERNOCH!]
5. Es werden natürlich die üblichen Perversionen eingekauft. Jede Menge “Hijo de Putin”, dazu Käsesorten und natürlich schwachsinniger Tand und Trödel. Leider ist uns dieses Mal in keinem der Märkte in dem wir waren eine zünftige Fleischtheke über den Weg gelaufen, die es sich zu fotografieren gelohnt hätte. :-/
6. Es gab wieder mal Nudelpfanne á la Russian Navy zu Middach und die Grillvorbereitungen (dieses Mal mit enorm viel Feta) wurden getroffen.
7. Einige Partien Munchkin ließen sich natürlich auch noch dazwischenschieben, aber irgendwie hatte nur die Hälfte der Belegschaft wirklich Lust dazu.
8. Dann begab sich Verwirrung: Oben hockten die Leuts und warteten bis die von unten hochkamen, unten hockten die Leute und warteten bis die von oben (wie sonst immer) runterkamen. Diese Verwirrung war jedoch löslich in diversen mal mehr, mal weniger starken Getränken und so ging es halt etwas hin und her.
9. Fabian hatte sich besonders mit den Piratenpistolen angefreundet, während Jessi sich mit dem Mandarinenlikör sehr ausgiebig beschäftigen konnte.
10. Ich hatte dummerweise nur die Ersatzkamera mit, daher ist die Bildqualität leider unter dem entsprechenden Niveau gelandet und die “James Bond 3D Shooter Simulation” die ich gedreht habe, hats nicht so gebracht. Die versuche ich aber nächstes Mal glatt nochmal.
Ich denke die Bilder sagen mehr als ich hier mir aus den Fingern saugen könnte – es war ein tolles Wochenende, wenn auch viel zu kurz. Einige Krokodilsränen nach dem Kaffee am Sonntag ging es nämlich leider auch schon gen Heimat. Aber die Umstellungen in der Bude haben ziemlich gerockt – nicht nur, daß sich Sabine nicht mehr über eine bedrohlich über ihr baumelnde Zitrone beschweren konnte wenn sie wach wurde, nein – sogar die ganzen Sofas waren urgemütlich, nicht nur zum drauf couchen, sondern auch um auf ihnen zu nächtigen. Allemal besser als mein improvisiertes Stühlerücken von letztem Mal, was ich mir aus Lautstärke- und Komfortgründen angetan hab.
Auf ein neues!
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Bilder des Treffens:
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..und das gleich in doppelter Form. Da mich bei meinem letzten Besuch in Bergkamen anlässlich Fabians Geburtstag die Zeitwalze wohl überfahren hat, gingen Fotos unter und der Bericht verschwand auch im Nirvana. Dies sei hiermit mal nachgeholt, und im gleichen Atemzug gibts auch ein paar Bilder und Eindrücke vom Eaglen III, dem “Springbreak of death”.
Wie bei ersterem Event fand ein Großteil der Festlichkeiten mit Met, Metal und Langhaarigen im Keller statt, jedoch dauerte es mehr als nur eine Nacht und das schlafen gestaltete sich dank Provisorien, Schaffellen und anderem doch deutlich bequemer. Natürlich nicht ohne den aufgeblasenen Kapuzenhandschuh und das Türgequetschte Quietschskelett!
Thorstein, von manchen mittlerweile “Sabber auf Kissen Mann” genannt, trug wie Maddin, Michael und ich auch seinen Teil dazu bei, die Geruchsatmosphäre zu verfeinern, wenn auch die Räucherung mit anderem als Pfeifentabak nicht so drastisch ausgefallen ist wie angenommen. Nach einer kleinen Fehde zwischen RF und dem SaK-Mann um Sate-Spieße ward die Nacht doch ruhig und ohne (Un)Tote verbracht und der Kanisterstand dank Biervorräten nicht wirklich gesunken. Aber es war ja noch Zeit..
Der Plan den wir hatten, behielten wir auch bei, am ersten Abend wird bestellt, am zweiten Abend wird gegrillt – davor gibts den berüchtigten Einkaufsschock für die Nachbarschaft bei der unsere plündernde Horde duster und bedrohlich durch den lokalen Supermarkt tigert. Natürlich auf der Suche nach dem Black Fungus, der nächsten Fleischtheke, dem Pornogewürz Cummin’ und einem blauen und roten Schrubber zum SparWars-Lichtschwertduell.
Wir wurden nicht ganz fündig, jedoch offenbarte uns die Ägyptologin Sandra die Rarität des Tages: Die Klöten Eier des Anubis. Eigentlich müssten sie schrumpeliger sein, aber offenbar war der Zahn der Zeit gnädig zu ihnen gewesen. Wir kochten, feierten und ließen es uns gutgehen, mit jeder (und ich meine wirklich JEDER) Menge bodenlosen Humors, dummer Sprüche und natürlich unseren beiden Lieblingsspielen Munchkin und “Noch nicht gedrehte Pornofilme” – bei letzterem geht es um besonders geschmacklose Titel von Filmen die es noch nicht gibt, hoffentlich nie geben wird und die generell unterste Schublade sind. Näheres lasse ich hier mal aus, sonst lande ich noch auf der Zensurliste wegen unterirdischer Kommentare.
Die Playlist war bunt gemischt und reichte von Klassikern von Iced Earth bis hin zu Richard Cheese und natürlich den Ten Masked Men. Wieder mal ein sehr herzliches, wieder viel zu kurzes Treffen, aber das Nächste kommt bestimmt und dann wird die Umgebung wieder unter uns zu leiden haben! Und bis dahin, gibt es noch einen gestikulierten Gruß an den Rest der Welt, jener Mottenlockruf etablierte sich vor dem letzten H:O:A in Anwesenheit einer Lampe mit Bewegungsmelder zur dunkelsten Stunde der Nacht..
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Fotos des Treffens:
Fabians Geburtstag






The Springbreak of Death (da fliegt einem die Federung aus der Leich’)






Zeitvertreib und Beißereien




Ein mörderischer Einkauf




Ab in die Kombüse



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..das Jahr ist rum. Nach einem ziemlich chaotischen Vorneujahrsshopping war ich nun stolzer Besitzer eines Deluxe-Fondue-Sets aus dem Woolworth, Brennpastebetrieben und 29-Teilig. Die Verpackung war zwar fürn Eimer, aber der Inhalt erwies sich als recht zuverlässig und so bauten wir uns zum Jahreswechsel in unserer angestammten Rollenspiel-Location einen Tisch auf, plazierten den Steingrill darauf und verteilten die Fondue-Utensilien, bevor wir die Fleisch- und Schrimp-Armada auffahren ließen. Verwirrt wie ich war hatte ich die Zeitumstellung 2 h in die falsche Richtung nicht gemerkt, die der Laptop meines Vaters anzeigte, Moskauer Zeitzone halt. Ich war früh dran, aber das machte nichts.
Wir ließen es uns schmecken, grillten, tunkten und aßen was das Zeug hielt. Philip war schon fast am Verzweifeln, weil er fürchtete den Effekt der letzten paar Tage zu wiederholen – so viel zu futtern daß nicht mal ein Bier dazwischenpasste. Als es später wurde und die Zwölf schlug, klirrten Gläser und wir packten allerhand Böller ein und begaben uns raus in die Schwefelschwaden. Es donnerte und krachte und nach ein paar unglaublich unangemessenen Kommentaren betreffend Gazastreifen, Viet Nam, Bagdad und anderer belebter und beliebter Orte standen wir schon vorn an der Leipziger. Aufgesprengte Koch-Plakate, Böller-Popcorn und Rauch waren omnipräsent. So auch an der Kreuzung um die Ecke, wo Rauch und Feuer sich einen Wettkampf auf einem Balkon zu liefern schienen. Wir warteten einen Moment, aber offenbar war nicht bemerkt worden, daß es brennt und wir beschlossen die Jungs in Rot anzurufen, um denen mal zu verklickern was hier Sache war. Keine drei Minuten später waren sie angerückt und begannen das Problem zu lösen. Wir zogen weiter und hatten unsere gute Tat für dieses Jahr getan – jetzt konnten wir uns wieder benehmen wie immer.
Eine Stunde später war der Rauch und die Menschen auf den Straßen ob der Kälte wieder verflogen und nur noch die verschossenen Raketen und Lichter zeugten vom allseits gefeierten Moment. Ich holte mir noch eine Schachtel Dunhill in Rot (schmecken ganz gut und sind ohne Brandbeschleuniger) und begab mich zu Station Zwei meines Jahreswechsel-Ausflugs in OF-City. Angekommen stürzte ich mich in die Menge und den Met (die haben mit nem halben Kanister gute Vorarbeit geleistet) und es begann der geisteszersetzende und niveauvernichtende Teil des Abends. Der Abend zog sich bis um acht. Irgendwann bin ich auf der Couch eingenickt und erst gegen drei wieder zu mir gekommen. Seltsamerweise lief die ganze Zeit Musik und ich konnte dennoch pennen wie ein Stein. Zum Frühstück gab es noch was vom Gurkensalat 2.0 und etwas von meinem Dijon-Birnenmarmelade-Hähnchen. Tja – so schnell kanns gehen, das Jahr ist rum und es ist viel passiert – viel zu schnell und ich werd langsam alt und klapprig.
Represervativ ausgewählte Zitate:
Rahel: “Ich habe IMMER Ohren..”
Maddin: “Ich hab nur manchmal Ohren, ansonsten befestige ich die Brille mit Klebeband.”
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Carsten: “Ich? Nee. Ich durfte nur raus weil Besuch da ist.”
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Arnoc: “Das ist ein Schnelch. Halb Schnecke, halb Elch. Aber stärker als beide”
(darauf folgten einige sehr seltsame Bilder im Kopf und eine Zeichnung auf Papier)
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Hoffen wir mal, daß das neue Jahr einige entscheidende Veränderungen bringt und einige festgefahrenen Mechanismen sich lösen. Wenn das nicht passiert, werd ich spätestens zur Jahresmitte die Wände hochgehen und dabei komische Sachen vor mich hinbrabbeln.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Bilder des Jahreswechsels:









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