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Eine nützliche..

August 9th, 2010

..kleine WordPress-Funktion zum selbst einbauen: Wenn man für bestimmte Schlüsselworte speziellen Inhalt einblenden möchte, muss man ja irgendwie ermitteln, ob dieser “Tag” überhaupt für Seite und Post gilt. Ich bau gerade an einer Seite, wo z.B. überprüft werden soll, ob ein User eingeloggt ist, bevor ihm der volle Content gezeigt wird oder nicht. Abgesehen davon gibt es einen Schlüsselbegriff, zu dem alle beiträge frei zugänglich sein sollen. Also hab ich mich drangesetzt und eine Funktion programmiert, die rausfindet ob der spezifische “Tag” dieser Seite oder dem Post zugeordnet wird, um eine IF-Weiche zu bauen. Nachdem ich das fertig hatte, überlegte ich mir – eigentlich wär es doch nett, wenn man den gesuchten Begriff als Parameter mitliefert beim Aufruf der Funktion und einfach einen 1/0 Rückgabewert bekommt, wenn er vorkommt. Daraus entstand dann das hier:

function contains_tag($lookedfor)
{
$posttags = get_the_tags();
if ($posttags) { foreach($posttags as $tag)
{
if ($tag->name == $lookedfor) { $yesitdoes = 1; }
}
}
if ($yesitdoes != 1) { $yesitdoes = 0; }
return $yesitdoes;
}

Kurzum, die Funktion holt sich die Tagliste und für jeden einzelnen Tag prüft sie den Namen, ob er zum Parameterbegriff passt. Wenns passt, wird eine 1 zurückgegeben, wenn keiner hinhaut, eine 0. Simpel und Effektiv. Nutzbar für spezielle Werbebanner auf deklarierten unterseiten oder wie bei mir neulich zum freischalten von ganzen Segmenten.

Aufgerufen wird diese Funktion mit contains_tag("Mein Schlagwort") – Man beachte, daß die Suche CaSe SeNsItIvE ist und die Tags in der Regel in lower case.

Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc

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WordPress Widgets & Plugins

July 12th, 2010

Ich arbeite ja schon einige Jahre mit WordPress als Blogsystem und Webseiten-CMS und ich muss sagen, es wird immernoch stark unterschätzt was es leisten kann, wenn man nur die richtigen Plugins benutzt.

Kleines Beispiel: Ich habe eine Seite die keinen Blog braucht, aber dafür 2 Level an Navigationstiefe, 5 Seiten mit 3 Unterseiten für zwei davon. Jetzt brauchen wir aber noch einen News-Ticker, der in der Seitenleiste immer das aktuelle Geschehen anzeigen und leicht zu bedienen sein soll vom Backend aus. Was liegt da näher als die ursprüngliche Funktionalität des Blogs zu benutzen um über ein RSS-Widget einen Newsfeed einzubinden vom eigenen Blog direkt? Und damit man den auch noch frei konfigurieren kann, gibts auch die richtig ausgebufften RSS-Plugins.

Das KB Advanced RSS-Widget bietet eine frei konfigurierbare Darstellungsvariante für News aller Art. Man kann sogar festlegen ob und wie die Einträge verlinkt werden sollen, wie sie sich formatieren usw. Einfach praktisch!

Ein weiteres häufiges Problem bei WordPress als CMS war die Reihenfolge der Seiten. Per default wird sie alphabetisch angeordnet und entbehrt somit jeglicher Nutzerfreundlichkeit, wenn zB AGB am Anfang stehen, das Impressum in der Mitte und Über uns erst ganz am Ende. Glücklicherweise ist das durch ein einfaches Plugin zu beheben – denn wenn man My Page Order in Betrieb nimmt, kann man die Seiten praktisch sofort per Hand anordnen wie man sie haben möchte. Leider unterstützt es deshalb noch keine Navigation über mehrere Ebenen und die Seitentitel sind nach wie vor die selben wie die Menüpunkte.

Etwas ungezwungener geht in dieser Richtung das Menubar-Plugin. Es kann je nach Template das Menü entsprechend anpassen, ich bevorzuge bislang den SuckerFish. Nicht nur, daß damit möglich wird, bequem über das Backend Child-of Menüelemente anzulegen, die man (auch ohne My Page Order) frei anordnen und verschieben kann – die Captions der Menüpunkte sind ab hier auch unabhängig von den Seitentiteln. Das ist insofern von Vorteil, daß man sich nicht ständig wiederholen muss, die Seitentitel auslassen kann oder sie mit HTML farbig umgestaltet ohne daß es sich im Link-Menüpunkt niederschlagen muss. Mit ein Bißchen CSS-Modifikation bekommt man auch alles so hingebogen wie es aussehen soll und die Dynamik von WordPress als CMS steigt dadurch immens.

Was wäre das Leben ohne Kontakte, hm? Das meiner Meinung nach beste Kontaktformular findet sich in Contact Form 7. Es ist wunderbar angenehm zu konfigurieren und gibt dem User allerhand Optionen, die von Radiobuttons bis zu Dropdowns reichen. Die Mailings mit den Antworten lassen sich auch an mehrere Adressen deklarieren und auch noch mit verschiedenem Inhalt. Da es modular aufgebaut ist, kann man das meiste auch frei formatieren, sieht einfach toll aus.

Wenn einem das Text-Widget noch nicht langt, weil man PHP benutzen möchte oder gerne beschränken würde wo es angezeigt wird, kann man sich mit Daiko’s Text Widget helfen. Per ID, Slug oder Name kann man die Seite oder den Post wählen wo das Widget greifen soll. Sehr praktisch, wenn man nicht ständig überall das Gleiche haben möchte.

So viel zum Grundstock an tollen Plugins für WordPress, wenn mehr dazukommt, werde ich davon berichten.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Some weeks later..

July 11th, 2010

..und es macht immernoch Spaß. Neulich hatten wir ein Projekt, welches drohte vor die Hunde zu gehen – dann kam von mir der Vorschlag “Teile und Herrsche”, jetzt sind es zwei Projekte und eins unter meiner Federführung. Und das andere bekommt jetzt erstmal ein komplettes Workover bis wir da wissen wie es genau aussehen soll. Cool, eigentlich.

Mittlerweile spar ich mir oft den Weg nach unten – bei den Temperaturen ist der Garten vor 16 Uhr ein Steingrill. Und die Aussicht vom Balkon rockt irgendwie – das einzige was ein wenig seltsam ist, daß der Auftrieb der Heißluft jegliche Benutzung von Aschenbechern komplett zu unterbinden scheint. Man ascht ab und es “fällt” nach oben, so langsam wie es nach unten fallen sollte. Spooky.

Ich hab es sogar fertiggebracht mich durch das Komplette Menü unseres Kaffeeautomaten durchzuprobieren und muss sagen, der Kaffee per se ist ja schon geil, aber der Cappuccino rockt die Waldfee geschmacklich auf nem ganz anderen Level. Vor allem wenn ich ihn mit richtiger Milch versehe, die ich da anschleppe (Firma hat die H-Milch die prozenterweise an weißes Wasser grenzt).

Im Moment hab ich Spaß mit Büromaterial. Jedes Mal wenn ich auf Feedback warten musste, hab ich einen Tetrisstein aus einem Post-it gemacht und am Freitag wars endlich soweit, Tetris über dem Pissoir. Analog. Leider ohne Titelmelodie. Kunst ist Kunst.

Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc

Hier mal ein paar Eindrücke:




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Hi, ich bin die Nachtschicht..

June 19th, 2010

..glaubst Du an Geister? Naja – Nachtschicht wär zu viel gesagt. Spätschicht rockt aber – früher hieß “ich bleib bis spät” so viel wie, daß ich vor 22:00 nicht ausm Büro rausgekommen bin. Heute heißt das, ich muss um 11:00 da sein und habe um 19:30 – 20:00 Uhr schon Feierabend. Irgendwie ist das voll angenehm – ich frühstücke gemütlich, habe dann eine Stunde entspannte Vorlaufzeit für was auch immer und mach mich irgendwann gegen halb elf auf den Weg.

Eine weitere Eigenart stellte ich jüngst fest, was Krawatten angeht. Ich trag ja keine, aber hin und wieder sieht man den ein oder anderen Krawattenträger – und ich habe gemerkt: oft soll die Krawatte verbergen, wenn die Plauze das Hemd am Bauchnabel aufdrückt. Es ist wirklich ein bemerkenswerter Zufall, daß die Krawattenspitze bis zum Gürtel herunterreicht, wenn die Leute sitzen. Herrlicher Unfug. ^^

Nach zwei Wochen sind jetzt auch die ersten Projekte fertig und die nächsten sind schon auf dem Weg. Wenn das so weitergeht, kann man sich ausmalen, daß es wohl früher oder später eine Abteilung geben wird, die sich mit dem Bereich befasst, den ich im Moment innehabe bzw den wir mit Christian gemeinsam belegen. Die Schnittstelle zwischen Marketing, Onlinepromotion und Service/Produktion. Bin mal gespannt wohin das führt, wenns erstmal eine Weile lief.

Meine Ernährung ist aber mittlerweile wieder ein Stückweit modifiziert. Primär hab ich Zeug zum Frühstücken im Kühlschrank aber kaum was anderes, weil ich abends nicht viel hunger habe und Tagsüber mir ein Sammich gegenüber hole oder in der Nähe eines dieser schrecklich-günstigen und idR leckeren All-you-can-eats frequentiere. Mein Kaffeekonsum ist mittlerweile aber ein Stück weit weniger geworden, weil ich den Kakao den die dort servieren zu schätzen gelernt hab. Langsam weiß ich warum so viele berufstätige so wenig im Kühlschrank haben – es lohnt sich nicht, wenn mans schlecht werden lässt.

Ich überlege gerade was ich mir tolles als Schreibtischdeko aufstellen soll. Liz stiftete mir bereits ein enorm dehnbares Gummikrokodil, welches unter meinem Monitor sitzt und meine Sonnenbrille an hat und eine Kippe im Mundwinkel. Als nächstes kommt vermutlich sowas hier in Frage. Oder ich hol mir so ein blödes Mini-Aquarium und tu da ein paar Piranhas rein. Mal sehen, vielleicht auch so ne kleine USB-Plasmakugel von Monsterzeug.de oder was vergleichbares.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Have a break in the garden..

June 16th, 2010

..and enjoy the silence. Wenn wir zum Qualmen vorn rausgehen, breitet sich der Anblick des baseler Platzes aus. Also wenn man von diesem Runden Ding direkt vor unserer Nase absieht, in dem ein Sushiladen und ein Sandwich-Shop und ein Mongolisch-Chinesisches Restaurant zu finden ist. Beim Sushi hab ich schon stärker gelacht, die Algen sind recht trocken und zäh, der Rest geht eigentlich einigermaßen. Zugegeben, für ein Restaurant, was solche Gerichte serviert ist “geht schon” ein vernichtendes Urteil – aber da kann man nix machen, gemacht ist gemacht. Der Sammichladen ist eigentlich lecker und der Mongolochinese ist brauchbar. Was mich an der Stelle aber von den Socken gehauen hat, war das persische Spezialitäten-Lokal “Rendezvous” weiter hinten jenseits der Ampel. Die Preise liegen über dem Imbissniveau, auf welches die Einrichtung das Auge des Besuchers einschwört – aber was noch viel weiter darüber liegt ist die Küche. Sehr zu empfehlen, wahnsinnig lecker. Die mit nem Augenzwinkern empfohlene IGM-Kantine hab ich noch nicht ausprobiert, aber das kommt sicher noch.

Hinten im Hof – für die ganz kurzen Pausen, vorbei am Kaffeeautomaten und der IT-Abteilung, sowie diversen Konferenzräumen – tut sich ein gänzlich anderes Bild auf. Grünfläche, Deko und Wasser. Eigentlich sehr schön angelegt – im Winter bestimmt nicht ganz so pralle – aber jetzt im Moment in voller Pracht. Und still ist es da. Nicht ein Laut vom Verkehrslärm, nur dann und wann etwas frischer Wind. Der perfekte Ort für eine “strategische Analysebesprechung”, wie wir es mittlerweile nennen. Doch, hier lässts sich arbeiten. Mehr dazu bei Gelegenheit.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc






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Unser Stahl ist frei von lebensverlängernden Zusatzstoffen und die mit ihm hergestellten Rückstände sind zu 100% biologisch abbaubar.
 
“The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.”
--- William Shakespeare ---