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Wieder die selbe Frage..

March 12th, 2010

..die ich gestellt bekomme. Ich hasse es, mich zu wiederholen – ich kann Wiederholungen ganz generell nicht viel abgewinnen, aber wie es scheint muss es manchmal sein. Aber von vorn: Immer wieder fragen mich und sich meine Mitmenschen, warum ich mich länger bei ihnen nicht melde, warum ich dann und wann lieber einen Abend oder sogar mehrere Tage hintereinander alleine verbringe oder nur mit ganz wenigen gezielt ausgewählten Personen und für sie keine Zeit zu finden scheine. Manchmal sind es Phasen die einen Abend halten, in anderen Fällen geht es eine Woche oder mehrere Monate. Für jemanden wie mich, für den Zeit kaum eine Rolle spielt aber Timing wichtig ist, ist nicht das “wie oft/bald” und das “wann” wichtig, sondern das “was genau zu welchem Zeitpunkt”. Offenbar gibt es mehrere Menschen da draußen, die es eigentlich besser wissen müssten, aber sich immernoch fragen wo der Unterschied ist. Ich glaube am treffendsten kann ich es mit folgendem Satz beschreiben:

“Auf die Fragen, die ich zur Zeit habe, hast Du keine Antworten für mich. Und auf die Fragen die Du zur Zeit hast, wirst Du von mir keine Antworten bekommen mit denen Du etwas anfangen kannst.”

Ich bin kein Fan von “schön, daß wir darüber geredet haben”. Nicht in diesem Kontext zumindest. Ich bin hier. Ich war schon immer hier. Und ich werde wahrscheinlich noch eine ganze Weile hier sein. Also ist Zeit unwesentlich, der Zeitpunkt und das Passen ist das entscheidende und was das angeht bin ich sehr intuitiv geworden. Und es funktioniert. Zumindest in sofern, daß ich nicht mehr (so sehr) die Notwendigkeit verspüre mich gänzlich abzukapseln und den Rest der Welt im Dunkeln tappen zu lassen was mich betrifft.

Mir ist bewusst, daß vielen es nicht einfach fällt zu akzeptieren, wenn ich mich nicht bei erstbester, zweit- oder drittbester Gelegenheit melde wenn ich mal einen Augenblick an Zeit frei habe.. für mich ganz allein (oder mit Menschen die das kanalisieren) habe um mal Luft zu holen oder Dampf abzulassen. Aber so ist das nunmal. Das hat akzeptiert zu werden. Alles andere wäre ein Zwingen entgegen dem natürlichen Werdegang den ich für mich als richtig spüre und wer das erwartet, ist bei mir an der falschen Adresse. Ich behalte meine vorgehensweise bei. Die Beschwerdeabteilung ist geschlossen, ihr wisst doch eigentlich schon seit Jahren wie es läuft, was soll das jetzt also? Ist das Zitat oben zu metaphorisch? Ich glaube kaum.

Dieser Post richtet sich nicht an spezielle Personen im Einzelnen, sondern ist eher eine Reaktion auf einige Schwingungen die bei mir so angekommen sind im Laufe der letzten Wochen. Ein generelles Statement, wenn Ihr so wollt. Aber wie ich bereits erwähnte – nichts neues.

Ich danke für die Aufmerksamkeit,

Brother Arnoc

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Frühjahrsputz

March 1st, 2010

Nachdem der Laden hier ein wenig Staub angesetzt hat, habe ich beschlossen neben ein paar Nachholarbeiten wieder etwas mehr meiner täglichen Gedankensuppe hier preiszugeben. Ich habe den Blog sehr lange auf zwei Funktionen beschränkt. Die erste war eine Art offizielles Sprachrohr, eine Art persönliche Pressestelle mit News, Fotos von aufregenden Erlebnissen und interessanten Zusammenkünften. Die zweite diente ausschließlich meiner internen zT sehr intimen Gedankensortierung an der ich nach wie vor nur wenige Menschen teilhaben lasse.

Die Regelmäßigkeit von bestimmten Ereignissen führten mich oft dazu sie auszulassen, so schreibe ich nur noch selten über die Abende in der Zapp – nicht verwunderlich, denn ablaufen tun sie oft ähnlich und viel neues kommt nicht dazu. Aber ich schreibe nur selten darüber wie wichtig mir jene geworden sind, was für ein Ruhepol, was für eine Erholungsatmosphäre mir da ans Herz gewachsen ist. Genauso unsere Vampire-Runden, die seit etlichen Jahren meine Samstage in Anspruch nehmen, mir einen gewissen Wochenrhythmus ermöglichen und immer eine willkommene Abwechslung zu der mühseligen Alltagsstimmung sind. Ich mache noch immer Fotos. In der Zapp, hin und wieder auch bei Vampire oder beim X-ten Mal wenn ich meinen Hund wieder in einer unendlich putzigen Position auf dem Sofa liegen sehe.

Ich werde hier nun einige Kleinigkeiten umstellen:

1. Die sich wiederholenden Ereignisse werden ohne weitere Bemerkung in Form von Bildern eingebunden. Die Tags stehen unten, wenn jemand was zu den Gegebenheiten lesen will, kann er ja in der Geschichte zurückgehen.

2. Ich habe eine selbstauferlegte Beitragsmindestlänge gehabt, auch wenn es Ausnahmen gab. Die werde ich abschaffen. Nicht weil ich Eure RSS-Kanäle verstopfen will oder für kurze Sätze gleich einen Post hinlege, nein – ich will im Schreiben wieder spontaner werden.

3. Ich werde viel mehr aus meinem Kopf mit einfließen lassen und weniger klingen wie ein Pressesprecher oder dergleichen. Ich will die persönliche Note wieder mehr zur Geltung bringen hier und die nicht nur im Schatten schlummern lassen.

4. Ich werde die Küche, die Technik und spontane Momentaufnahmen mehr einfließen lassen, werde in regelmäßigen Abständen einen kleinen News-Review machen wo ich meinen unverblümten Senf zu den aktuellen Ereignissen um uns dazugebe und auch Gedanken und Themen ansprechen die mich beschäftigen auch völlig ohne global wichtig zu sein. Davon bin ich nämlich über die Jahre weggerückt und ich finde es sehr schade.

5. In einigen Posts werd ich auf ausschmückendes Beiwerk verzichten. Hemingway sagte schon so treffend – wenn Schriftsteller ihre Werke stehend verfassen würden, dann würden ihnen von ganz alleine kurze Sätze einfallen. Und recht hat er. Manchmal lese ich meine alten Postings und habe den Eindruck, daß ich die einfachen Geschehnisse mit Worten aufgeblasen habe bis ich genug Text hatte um meinen Anforderungen an Masse und Qualität zu genügen. Wenn man es dann aber auf die Fakten runterbricht, könnte man es auch in einem Satz sagen: Ich war auf dem Konzert von [Bänd], viel neues gehört, viel altes, Publikum war wie immer – ich hatte jedenfalls eine Menge Spaß und hab mit denen hinterher noch einen gehoben. Diesen Satz hätte ich früher durchaus verdünnt. Vielleicht um ihn liebevoll geschrieben klingen zu lassen. Aber ich denke das ist oft unnötig. Und deshalb werde ich ein wenig experimentieren wie ich den Info-Gehalt aufwerten kann ohne mich ständig mit Floskeln zu wiederholen. Ja, manchmal bin ich ein Experte darin mir selbst mehr auf den Wecker zu gehen als jemand anderem..

6. Viele haben sich auch sicher gefragt was das mit den viereckigen Fotobausteinen soll, die ich verwendet habe um Bildermassen unterzubringen. Es ist im Grunde ganz einfach. Wenn ich zB früher eine Bild-Doppelreihe eingebracht habe hieß das für mich per Hand beide Bilder hochzuladen (i.wie geht der Flash-Uploader nicht), reinzuklicken und aufeinander abzustimmen. Viel pfriemeln, wenig Effizienz. Und bei 50+ Bildern wie sie manchmal vorkommen, ist es fast schon besser mit einem Klick das Galeriemodul zu benutzen. Das ist der nächste logische Schritt nach der letzten Evolution, wo ich die Berichte von den Fotos getrennt habe und sie nicht mehr verwob. Wenn man bedenkt, daß ich die Bilder vorher noch aussondiere, bearbeite und anpasse, sei mir diese kleine Zeitersparnis doch sicher vergönnt.

Aber genug davon, ich denke der Rest wird sich mit der Zeit zeigen. Dank an meine Stammleser, daß ihr noch immer dabei seid, all die Jahre. :)

Hail to the Kingdom of Steel,

Brother Arnoc

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Protected: Blattsammlung II

September 15th, 2009

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Clocks are ticking..

September 3rd, 2009

..and days are fading one by one. Nachdem ich weitere Arztbesuche hinter mich gebracht habe, die alles andere als ergiebig waren (nichts neues unter der Sonne), sitze ich wieder hier und frage mich wo ich am besten anfangen sollte. Vielleicht sollte ich den Bericht vom letzten H:O:A endlich in Angriff nehmen, vielleicht sollte ich aufhören einzelne Kapitel eines Gesamtwerkes zu schreiben die allenfalls subtil zusammenhängen und mich darauf konzentrieren die Stücke passend zusammenzusetzen. Vielleicht sollte ich aber auch einfach noch ein paar Tage vergehen lassen bis ich wieder normal schlafen kann, meinen inneren Rythmus soweit wieder in Griff habe, daß ich mir nicht mehr vorkomme wie ein Alien, daß man auf diesem Planeten ausgesetzt hat. Wie gesagt: Vielleicht.

Ich glaube ich hab mal eine große Entrümpelungsaktion vor mir. Allem voran muss ich endlich mal anfangen die verbliebenen losen Gegenstände (nachfolgend vlG genannt) in die noch leeren Schubladen oder Fächer zu räumen. Ich hab zu viel Krimskrams, zu viele vlG und zu viel Zeug für den Schreibtisch! Ich denke ich werde über kurz oder lang nicht um einen Schubladenschrank nach Bisley Art drumrumkommen.

Aber meine neuen fleischfressenden Pflanzen sind toll. Fünf verschiedene hab ich jetzt und das Fensterbrett ist zugestellt. Ich denke einigen würde ein anderer Topf beizeiten mal ganz gut tun. Ärgerlich, daß ich hier keinen normalen Stellplatz habe, wo die Sonne den ganzen Tag draufscheint – aber gut, die Hälfte müsste es auch tun.

Mein kleines Experiment mit Ölfarben hat irgendwie nicht so gerockt wie ich mir das vorgestellt habe – ich schätze ich werde wohl auf Acrylfarben umsteigen und die Leinwände dann damit malträtieren. ;)

Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc

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Protected: Blattsammlung..

August 31st, 2009

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Unser Stahl ist frei von lebensverlängernden Zusatzstoffen und die mit ihm hergestellten Rückstände sind zu 100% biologisch abbaubar.
 
“The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.”
--- William Shakespeare ---