..and Zombie Hospitals. Die Uniklinik hat viele Gesichter, eines davon ist die zweifellos vielseitige Küche, bei der man als Patient mittlerweile die Wahl hat mit was sie einen vergiften. Besonders kunstvoll verzierte Scheiben wasserweichen Käses zu Abend oder eben Fleisch mit Kleister zu Mittag. Kein Wunder also, daß die geländeeigene Pizzeria die auch in die Zimmer und Stationen drumrum ausliefert dort gar nicht mal so schlecht sitzt. Ein anderes Gesicht sind die immer freundlichen, aber manchmal nicht unbedingt fähigen Schwestern. Wenn ich zusammenzähle wie oft man mir die falsche Salbe auf die Wunden geschmiert hat und wie viel schlechter diese danach aussahen, wird mir speiübel. Zum Glück gibts da aber auch die fähigen, kompetenten und freudestrahlenden Nackt.. Nachtschwestern, die ihr Handwerk zu beherrschen scheinen und immer zur Stelle sind.
Ein weiteres, etwas obskures Janusgesicht sind die Gebäude, innen wie außen. In den neueren Stationen strotzt alles nur so von moderner Technik und Architektur, in alten Gebäuden wie zB. der Dermatologie, da gehts zu wie anfang der 80er Jahre in sowjetischen Militärkrankenhäusern im Kaukasus. Zumindest zeugt die Einrichtung und Ausstattung davon. Ein wundervoller Lichtblick waren aber all die jungen hübschen Halbgöttinnen in Weiß, die gerade im AIP-Stadium oder drumrum sind. Da wird einem schon der Blutdruck ganz anders, wenn sie an einem rumschneiden und dabei Lächeln.. *seufz* Hätte ich ein Lätzchen, hätte ich gesabbert! Wie dem auch sei, dank Lappy und Spellforce 2 und gelegentlichen Besuchern wurde mir nicht allzu langweilig und ich überbrückte die Woche die ich dort war ganz gut.
Nach einigen Untersuchungen, jeder Menge weißen Pillen und mitternächtlichem Speis und Trank (dank guter Versorgung sehr luxuriös), wurde es mir jedoch zu bunt und ich verlegte mich in die bereits fertig aufgebaute und renovierte Wohnung. Gegen den Rat der Ärzte? Naja, ich glaube nicht daß ich für einen täglichen Verbandswechsel mich noch länger meinen Zimmergenossen und diesem.. *hust* leckeren Essen.. aussetzen muss. Na Mahlzeit!
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Bildchens meines Aufenthaltes:
Blood, Glory & Steel 





Argh… Krankenhäuser! Ich war immer wieder froh als ich da raus war, auch wenn ich meistens nur jemanden dorthin begleite. Da riecht es immer so komisch und da sind überall kranke Menschen…
Ja. Man hat binnen kürzester Zeit das Gefühl noch viel kränker zu sein als irgendwo anders. Und spätestens nach dem Essen ist man das auch, wenn ich mir überlege wie gut und gesund das alles angeblich ist, was man da an vorgekautem Kantinendreck vorgesetzt bekommt..
[...] Zeitpunkt dafür entpuppte sich als schlecht gewählt. Wenige Tage später landete ich dank meiner Beingeschichte im Krankenhaus und das Telefon war das einzige Mittel mit dem Rest der Welt den Kontakt nicht zu verlieren (auch [...]