Blood, Glory & Steel
 
Home arrow Blood, Glory & Steel
   
 
Kompass
Home
Brother Arnoc
Blood, Glory & Steel

Rundumschlag
So klingt Stahl
Schriftwerk
Unterstützung
Kontakt
 
   

The Month of Aries..

March 27th, 2010

..was filled with quite a lot funny and strange occasions. Der März war ja schon immer ein Monat in dem Action groß geschrieben wurde. Wenn ich mich an die vergangenen Jahre erinnere, war gerade der Monat voll mit irgendwelchen lustigen Unternehmungen und Ausflügen.

Ich hatte mir in dem Monat vorgenommen viel zu lesen, was ich auch geschafft hab. Eine Reihe dubioser Buchempfehlungen war da genauso gefragt wie meine liegengebliebenen Lieblingsautoren. Ich hab ja nicht erst seit Gestern das Gefühl, daß McNab schneller schreibt als ich seine Bücher verschlingen kann. Aber das liegt primär an meinem Zeitmanagement.

Da ich auch einiges an Freizeit hatte, bot sichs an Choko regelmäßig zu bespaßen, zu füttern und vor die Tür zu bringen. Wiebke kam für einige Tage zu Besuch und wir machten allerlei Unfug. Sie hatte so ein edles Zeug mit angekarrt, was sich “blanc de noir” nannte. Ein Wein, der weiß war aber aus roten Weintrauben gewonnen wurde. Ich muss sagen, es war ein eigenartiger, wenn auch sehr leckerer Tropfen. Ich werd mir wohl ein wenig davon in den Keller verfrachten, wenn ich die Zeit habe, ein paar Flaschen herauszusuchen.

Meinen Geburtstag verbrachte ich dieses Jahr in heiterer Konfusion. Reingefeiert wurde in der Zappbar, in der Runde üblicher Verdächtiger, entspannt und gediegen. Bei dieser Gelegenheit komplettierte Sabine auch meine Sammlung handgemachter Hinrichtungsgeräte, denn zum bereits vorher von ihr gebastelten Galgenbaum kam jetzt noch das wunderschöne Fallbeil hinzu. Jan ließ sich nicht nehmen ein anderes Objekt aufzutreiben, welches sich meiner Suche schon ewig widersetzte. Wie sich so mancher vielleicht erinnern mag, habe ich zu meinen Unterstufenzeiten die Schiffsfigürchen von Micromachines gesammelt, die das Star Wars Universum darstellten. Ich glaube von den alten hatte ich alle, auch die nur in Amiland erhältlichen. Das einzige Schiff was mich aus dem Star Trek Universum wirklich interessierte hieß USS Defiant und kam aus der DS9 Serie. Ich hatte vor einigen Jahren vergebens danach gesucht, damals war noch nicht mal ganz klar ob es das gibt. Seit dem immer wieder. Aber ohne Erfolg. Bis heute. Und dann bekam ich es überreicht. Gelungene Überraschung!

Der zweite Abend meiner Festlichkeiten bekam das Rezept von Großvaters Pilzsuppe verpasst. Das und Pelmeni. Russische Küche für unsere Blutsauger. Die Vampirerunde fand sich bei mir ein und wurde bekocht. Soweit alles ganz harmlos, bis Flo irgendwann auf die Idee kam den Satz “Hast Du grad mal 2 W6 und einen Würfelbecher?” von sich zu geben. Was dann geschah, lässt sich im Grunde mit Wodka, Nachteule, Räucherwerk und Gestolper zusammenfassen. Sehr geil alles in allem.

Der dritte Abend bekam das Chaos ab. Eigentlich, so ganz eigentlich war es geplant nach WI zu fahren und ins Sherry & Port zu gehen, ein erstklassiges Lokal für gute Speis und guten Trank. Am Abend war da auch noch Paddy zu spielen eingeplant und wir wollten vorher noch eine Kleinigkeit dort essen. Aber es kam alles anders. Tische ließen sich da nicht nur nicht mehr reservieren, nein es war seit Wochen für diesen Tag ausgebucht gewesen. Irgendwie muss ich an meinen 18. denken, wo wir ins Fillwood wollten und erst vor der Tür erfuhren, daß es zu war und dann in Altsachs zu 25 Personen einen Platz finden mussten. Hätte dieses komische Hotel nicht den Keller für uns geöffnet, hätten wir noch lange suchen können. Aber ich schweife ab. Wir haben uns dann überlegt – hey, dann gehen wir eben in die Ha.?Ka.! – da gibts leckere Burger und man kann darten. Pustekuchen. Der Laden war so voll, daß wir nur mit Mühe auch nur zu Dritt einen Sitzplatz finden konnten und da das Fussballfieber ausgebrochen ist, war die Atmosphäre echt nicht mehr gemütlich zu nennen. Also wieder abgezogen. Diesmal in Richtung Zapp, wieder. Wir speisten im Zimt & Koriander gegenüber, sehr lecker, dann eben wieder in unsere Lieblingskneipe. Dort wieder Munchkin und Rock’n'Roll. Irgendwann kamen Kosta, Arthur und Jochen noch hinzu – die haben sich wohl ein wenig aufhalten lassen. Ist es nicht wunderbar, wenn die Stimmung so resistent gegen Planungskatastrophen ist? Gute Gesellschaft, guter Abend. Hier habt ihr mal ein paar Eindrücke visueller Art, viel Spaß damit.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

Wiebke zu Besuch

Geburtstagsfeier in der Zapp







Zuhause gefeiert mit der Blutsaugergesellschaft




Der dritte Abend


Liz besuchen oder von ihr besucht werden

Das haarlose Sofamonster


Tags: , , , , , | No Comments »


Wieder die selbe Frage..

March 12th, 2010

..die ich gestellt bekomme. Ich hasse es, mich zu wiederholen – ich kann Wiederholungen ganz generell nicht viel abgewinnen, aber wie es scheint muss es manchmal sein. Aber von vorn: Immer wieder fragen mich und sich meine Mitmenschen, warum ich mich länger bei ihnen nicht melde, warum ich dann und wann lieber einen Abend oder sogar mehrere Tage hintereinander alleine verbringe oder nur mit ganz wenigen gezielt ausgewählten Personen und für sie keine Zeit zu finden scheine. Manchmal sind es Phasen die einen Abend halten, in anderen Fällen geht es eine Woche oder mehrere Monate. Für jemanden wie mich, für den Zeit kaum eine Rolle spielt aber Timing wichtig ist, ist nicht das “wie oft/bald” und das “wann” wichtig, sondern das “was genau zu welchem Zeitpunkt”. Offenbar gibt es mehrere Menschen da draußen, die es eigentlich besser wissen müssten, aber sich immernoch fragen wo der Unterschied ist. Ich glaube am treffendsten kann ich es mit folgendem Satz beschreiben:

“Auf die Fragen, die ich zur Zeit habe, hast Du keine Antworten für mich. Und auf die Fragen die Du zur Zeit hast, wirst Du von mir keine Antworten bekommen mit denen Du etwas anfangen kannst.”

Ich bin kein Fan von “schön, daß wir darüber geredet haben”. Nicht in diesem Kontext zumindest. Ich bin hier. Ich war schon immer hier. Und ich werde wahrscheinlich noch eine ganze Weile hier sein. Also ist Zeit unwesentlich, der Zeitpunkt und das Passen ist das entscheidende und was das angeht bin ich sehr intuitiv geworden. Und es funktioniert. Zumindest in sofern, daß ich nicht mehr (so sehr) die Notwendigkeit verspüre mich gänzlich abzukapseln und den Rest der Welt im Dunkeln tappen zu lassen was mich betrifft.

Mir ist bewusst, daß vielen es nicht einfach fällt zu akzeptieren, wenn ich mich nicht bei erstbester, zweit- oder drittbester Gelegenheit melde wenn ich mal einen Augenblick an Zeit frei habe.. für mich ganz allein (oder mit Menschen die das kanalisieren) habe um mal Luft zu holen oder Dampf abzulassen. Aber so ist das nunmal. Das hat akzeptiert zu werden. Alles andere wäre ein Zwingen entgegen dem natürlichen Werdegang den ich für mich als richtig spüre und wer das erwartet, ist bei mir an der falschen Adresse. Ich behalte meine vorgehensweise bei. Die Beschwerdeabteilung ist geschlossen, ihr wisst doch eigentlich schon seit Jahren wie es läuft, was soll das jetzt also? Ist das Zitat oben zu metaphorisch? Ich glaube kaum.

Dieser Post richtet sich nicht an spezielle Personen im Einzelnen, sondern ist eher eine Reaktion auf einige Schwingungen die bei mir so angekommen sind im Laufe der letzten Wochen. Ein generelles Statement, wenn Ihr so wollt. Aber wie ich bereits erwähnte – nichts neues.

Ich danke für die Aufmerksamkeit,

Brother Arnoc

Tags: , , , | 3 Comments »


The higher Art of Suicide..

March 12th, 2010

..is a matter of perception. Zunächst mal eine Feststellung, die jedem mit genug Moralinsäure im Blut, jedem Evolutionspsychologen und jedem Plüschwetterweltzombie unschön aufstoßen wird. Es gibt nichts, gar nichts, nicht das Geringste was an Suizid und Wahnsinn verwerflich ist. Gar nichts. Das eine ist eine Tat, das andere ein geistiger Zustand. Per se völlig wertfrei und doch so vielschichtig, daß man es nicht einfach abtun sollte. Diese Welt sanktioniert Wahnsinn in all seinen Formen – da brauche ich nicht weit bis zu den Beispielen – das geht bei JEDER Kirche schon los, die versucht das Konzept des persönlichen Verhältnisses zur Welt (nichts anderes sind Glaubensrichtungen und Ideologien) in ein leicht kontrollierbares und benutzbares System zu pressen. Das geht bei unserer Gesellschaft weiter vom Konsum bis zur Verwerkstofflichung des Menschmaterials. Genauso könnte man auch die meisten gesellschaftlichen Normen in ihrer Reinform als Wahnsinn titulieren – das Benehmen, Ansichten über Abweichungen von der Norm (angstgeprägter Selbsterhaltungstrieb der Normalwelt), das Fördern von Wegrationalisierung der Welten hinter dem Schleier und jenseits der Träume, der Welten in uns selbst, die uns doch genauso sehr ausmachen wie alles andere. Diese Welt ist voll mit Wahnsinn. Voll mit Pathos, Fehlinterpretationen und völliger Absurdität. Soweit, sogut – nichts neues, nicht wahr? Aber worauf will ich hinaus? Darauf, daß alle Grenzen fließend sind und uns beigebracht wird das nicht mehr zu glauben. An Tagen wie heute sträube ich mich dagegen besonders. Vielleicht nur aus einer Laune heraus, vielleicht aber weil es mir gerade heute besonders auf den Sack geht und ich es gern auskotzen würde.

Ich bin noch nie der Idealist gewesen, der meint die Welt verändern zu können oder zu wollen. Nicht in dieser Art. Das ist mir zu “Jugend demonstriert!” oder “Boykottiert den Fischfellhandel!” Einfach nicht mein Ding. Jeder muss selbst in dieser Welt klarkommen und ich hab auch so schon genug am Hals ohne daß ich mir ständig darum Gedanken machen muss, was wie wer wohl für besser empfindet was man tun könnte. Nein, was mir fehlt hier, was mich beschäftigt an Tagen wie heute ist, daß die Menschheit ihren eigenen Wahnsinn wenigstens als solchen versteht und daraus folgend mit ihm besser unter einem Dach zu leben lernt. Denn eigentlich ist das alles nicht so wichtig. Eigentlich sind die Ziele und Absichten, Aufgaben und Leistungen, die Tätigkeiten und die Errungenschaften nicht viel mehr als Staub und Asche, solange diese Welt sich nicht selbst diesen gefallen tut, sich nicht den Gefallen tut zu sehen wie Wahnsinnig sie ist. Wahnsinn als Weltrettungskonzept. Herrlich, meine Absurdität übertrifft sich selbst. Genug plakative Begriffe – was konkret soll passieren? Rumgeheule aus, Action an. Spontan auch mal “nein” sagen, auf sein “Bauchgefühl” hören und ruhig auch mal paranoid, frei und irrational sein dürfen. Ja, ich weiß, jetzt kommen wieder die Typen die immer von Rücksicht reden, immer schön mit den Augen auf den Boden und bloß nicht zu laut lachen. *kopfschüttel* Die glauben doch tatsächlich, sie machen diese Welt besser. Peinlich. Oh, es würde ja so viel schlimmer werden wenn.. wenn was eigentlich? Wenn Menschen drauf scheißen würden was der Nachbar denkt und ihre Meinung sagen? Wenn andere sich damit anfreunden müssen, daß ihre Meinung eben nur eine Meinung ist? Daß ihre Meinung und Taten, die sie nach bestem Wissen und Gewissen erledigen eben einzig und allein ihre Sicht der Dinge sind und für den Lauf des Universums so unwichtig wie alle anderen auch? Und das absolut JEDER mit allem Recht und Segen sagen können müsste: “Da geb ich n Scheiß drauf!” Ja, wer mag das schon hören? Ist schließlich unpopulär. Man möchte ja wichtig sein und seinen Beitrag leisten. “Für den Ruhm und die Ehre Roms!”, hör ich den Centurio aus Asterix-Filmen schreien. Man möchte sich identifizieren, weil man seine Identität vermisst, man möchte versuchen jemand zu sein, nur um nicht niemand sein zu müssen. Mitleidserregend. Ekelerregend. Beschämend. Spezies Mensch – you have failed.

Das wichtigste und unwichtigste was wir haben ist unsere Sicht der Dinge. Und erst wenn wir verstanden haben, warum sie unwichtig ist, begreifen wir WIE wichtig sie eigentlich ist. Klingt schön paradox, nich? Ein Grund mehr es zu mögen in meinen Augen. Aber denkt mal drüber nach. Oder habt ihr schon? Gut. Damit kommen wir zum Suizid des Abends. Ich unterscheide zwei verschiedene Arten. Den Unterschied zu beschreiben fällt mir nicht ganz einfach – aber versuchen wir es doch mal so: Der eine hört sich an wie “Sentenced” und der andere klingt nach verheultem Emo-Gejammer. Der eine ist ein “Fuck off, I’m outta here!” und der andere ein “Watch me die and feel my tragedy!” – Entschlossenheit vs Verzweiflung. Keine Frage welchen von beiden ich als Konzept, als Tat, als künstlerisches Motiv interessant finde und welchen eher armselig. Aber warum mache ich den Unterschied zwischen den beiden Arten? Spielt es eine Rolle wie jemand draufgegangen ist, wenn er sich selbst über den Jordan gehievt hat? Ist es nicht egal, wenn das Ergebnis doch das gleiche ist? Ja – für den Selbstmörder ist es das möglicherweise, ich glaube die haben mit ganz anderen Sachen genug zu tun als sich darüber gedanken zu machen. Aber für mich ist das Motiv entscheidend. So entscheidend wie ich meine ganz persönliche Meinung zum Bewerten einzelner Handlungen benutzen möchte. Die meisten Angehörigen von Suizidpersonen oder denen die es werden wollten, aber wohl doch noch ein Weilchen bei uns zu Gast sind, sind recht verwirrt und versuchen sich oft genug als Laien psychologisches Grundwissen anzueignen, um zu verstehen was einen Menschen zu so einem vernichtenden Befreiungsschlag / in so eine unglaubliche Verzweiflung und Hilflosigkeit gedrängt hat.

Und genau hier verbinde ich die beiden Themen: Das Konzept des Wahnsinns muss verstanden sein, bevor man das Konzept der Selbsttötung ohne gesellschaftlich/religiös/staatlich eingebildeten “höheren” Zweck verstehen kann. Das Konzept des Wahnsinns, diese unsere Welt beschenkt uns tag täglich mit einer unglaublichen Menge Menschen, die ihre Aggression nicht mehr unter Kontrolle haben und entweder der Sucht oder anderen Formen der Autoaggression verfallen, darunter zählt riskantes Fahrverhalten, sowie einiges andere. Die die das Glück haben dumm genug zu sein, um nicht zu sehen daß sie selbst ihr größtes Problem sind, sind einfach primär nach außen aggressiv. Und so schaffen sie sich selbst und andere die so sind wie sie, weil sie nicht verstehen was sie eigentlich mit jedem Schritt anrichten. Aus A folgt B folgt Y folgt R folgt Z und am Ende sind alle tot. Und jetzt bitte zum gemeinen Sinn dieses ganzen Beitrages, ich kann mich selbst langsam schon nicht mehr hören mit der Wiederholung von Themen die ich im Kopf schon so oft durchgekaut hab.

Wir schaffen mit dem was wir tun solche, die sind wie wir. Ein ganz abgewichstes “Wie es in den Wald schallt..” – das Problem ist nur, daß niemand so recht zu wissen scheint was er hier tut. Sie tun alle nur so. Manche überzeugender als andere, aber alles in allem: Unbewusstsein. Wir werden mit dem Ziel raus in die Welt geschickt “Versucht so lange wie es nur geht vorzugeben, daß ihr normal seid – was auch immer das heißt. Wenn ihr gut seid, dann schafft ihr das bis ihr tot seid. Viel Glück!” – Und genau das ist doch der Wahnsinn! Wahnsinn?! Das ist Spaaaaaartaaaaaaa!

Und da wundern sich Menschen darüber, daß Schüler Amoklaufen, Priester Chorknaben missbrauchen, Bürgerkriegstreiber Soldaten ab 11 Jahren unter Sold stellen und all die anderen schönen Dinge die es hier zu besichtigen gilt. Normal heißt Augen zu. Und ich kanns nicht mehr sehn. Ich will es nicht mehr sehn. Es langweilt mich bestenfalls, es regt mich schlimmstenfalls auf. Aber nein, ordentliche, pünktliche, saubere, tugendhafte, keusche, züchtige, hilfsbereite und vor allem nette Menschen wollen wir spielen. Und dann kommt der Lotto-Effekt: “Wer nicht spielt, hat schon verloren.” Da lach ich drüber. Nächste Woche, wenn ich einen guten Tag habe. Vielleicht.

So, schön Dampf abgelassen, gute Nacht.

Brother Arnoc

Tags: , , , , , | No Comments »


No guts. No glory.

March 10th, 2010

Von langer Hand geplant gehen Events ja bekanntlich am einfachsten über die Bühne. So einfach, daß es einem blitzschnell vorkommt. Kurz nachdem ich irgendwann meine Runnin’ Wild Mania begonnen hab auszuleben, kam Jan nach etwas herumstochern im Internet auf das Konzert in Wiesbaden – und da dachten wir uns: Das nehmen wir mit! Karten wurden bestellt, Jochen und Arthur wurden dazugeholt und schon stand die Planung einigermaßen. Und so geschah es – wir trafen uns wie besprochen um 19 Uhr in meinen Hallen und sattelten los in Richtung Tanke, dann zum Mäc und dann westwärts. Nachdem ich beim ASP-Gig schon die Location in den Navi geprügelt hab, war das finden ein Klacks. Wir parkten vor der Halle und bewegten uns rein, wo bereits die Vorband spielte [der Name ist mir gerade entfallen]. Das Warm-up lief soweit man sehen konnte ganz gut, aber die Halle war verhältnismäßig voll. Überall liefen die Menschen wie Ameisen auf ihren Straßen durch die statische Menge, aber das sollte sich noch geben.

Nach einer kurzen Umbaupause verschwand aus unerklärlichen Gründen ein Viertel des Gesamtpublikums und es wurde etwas lockerer, man hatte Platz für Unfug und fürs Herumwanken, Bier holen und es war doch alles andere als leer. Airbourne brach einen Sturm los aus klassischen Rock’n'Roll Riffs, typisch australischem Charme und ansteckend guter Laune los und spielte die drei Alben querbeet, wobei man schon einen Akzent am aktuelleren Zeug erkennen konnte. Cheap wine and cheaper women, Born to kill und natürlich Diamond in the rough kamen wie erwartet beim Publikum super an und die gute Stimmung hielt an bis die Helden des Abends das Programm mit Runnin’ Wild und Blackjack zum Ende führten. RUMMS RUMMS RUMMS RUMMS!!!

Sehr glorreich, die ganze Aktion. Ich habe uns noch ein Gruppenfoto von der Verkehrszentrale bestellt mit etwas zu viel aufm Tacho – aber halb so wild, glaub ich. Ich guck mal ob ich von dem Bild eine Gesamtfassung bekomme und nicht nur den Ausschnitt den sie einem zuschicken, wär ja mal ein nettes Gimmick. Wenn das Leben Dir eine Zitrone gibt, dann lass Dir Salz und Tequila dazu reichen!

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

Airbourne und wir





Tags: , , , , | No Comments »


Das erste Quartal zieht ins Land..

March 9th, 2010

..und das in einem Affenzahn der einem nicht viel mehr als Erstaunen hinterlässt. Kaum hat das Jahr begonnen, ist es fast zu einem Viertel schon rum. Wer soll da denn noch mitkriegen was hier Sache ist? Naja, ein Positives haben wir durch den Zeitraffer, die vier Regierungsjahre der Wespenstich-Koalition könnten schneller rum sein als die denken. Und während sie sich um Versöhnungsvereine streiten, sich von Hotel-Lobbies oder ähnlichen kaufen lassen und ansonsten eher mit Profillosigkeit glänzen, geht das Leben für die schweinegrippegeplagte Burn-Out-Generation weiter. Wenn ich mir die Jugend da draußen ansehe, muss ich immer wieder an einen Twist aus “Willkommen im Nichts” von Eisbrecher und “Tanz die Revolution” von Frozen Plasma denken – ist das dann so ein Wunder, daß die meisten Wegwerfkinder nur deshalb noch Leben, weil sie sich noch nicht entschieden haben mit was genau sie sich über den Jordan pusten? Warten wir es ab – ich bin fast sicher, daß die ohnehin schon seltsamen Auswüchse der Gesellschaft noch eine ganze Spur bizarrer werden als es sich der Durchschnittsmensch vorstellen möchte.

Doch genug davon. Fürs erste. Womit bringe ich meine Tage zu? Ich bin hauptsächlich damit beschäftigt meiner Gesundheit wieder in den Hintern zu treten – hatte ich doch um den Jahreswechsel herum nach sechs Monaten Ausheilerei an allen Fronten doch genug von Kuren und Pflegen und Heilmaßnahmen. Wenn man mal ein halbes Jahr öfter bei Ärzten war, als man sich mit Freunden getroffen hat um einen zu heben oder eine Runde Karten zu spielen, gehts einem irgendwann auf den Sender. Abgesehen davon, bin ich seit langem mal wieder künstlerisch tätig – oder besser: ich eigne mir erste praktische Erfahrung an um das im Bereich der Acrylmalerei mal zu werden. Geschrieben wird viel, gelesen leider noch wenig.

Eigentlich ist es ein Greul – je mehr Zeit ich haben sollte, desto weniger scheine ich von ihr nutzen zu können. Immer schieben sich Termine dazwischen wie Termiten zwischen die Holzmaserung und wehe es klappt an einem Tag nicht, dann muss der nächste herhalten. und der platzt dann. Ich bin echt froh, daß mein momentaner Tagesablauf es mir gestattet wenigstens die Zeit bis zum Morgengrauen für mich allein zu nutzen – nicht auszudenken, wenns anders wäre.

Mittlerweile habe ich mich an das nette Kleingerät für Taschenkommunikation gewöhnt und auch den Kalender, sowie das To-do-Listen-App namens Astrid. Ich muss sagen, ich war mir bis ichs in der Hand hatte nicht ganz sicher ob ich mich auf so einen digitalen Kalender einlassen könnte – ich habe bisher jeden Kalender nach spätestens einem Monat zum Henker gejagt weil ich mich von ihm herumkommandiert gefühlt hab und dagegen bin ich allergisch.

Hin und wieder erhellen ein paar lustige Begegnungen meinen Alltag, die langsam aber sicher anlaufende Demon-Chronik, Besucher aus dem fernen Nord-Osten – darunter meine Tante Olga und Leo – und natürlich das Sofamonster. Im Moment bastel ich mir im Keller eine Art Weinlager zusammen. Heute haben wir begonnen den Sichtschutz zu installieren, geht ja schließlich niemanden was an was ich in meinem 1 x 2 m Lagerraum gebunkert hab. Ich muss bald mal in die Gänge kommen was die Bude selbst angeht – mir fehlen noch immer zwei Türrahmen in der Lackierliste und der Flur sieht zwar verwüstet aus, aber keineswegs so endzeitlich wie ich ihn haben wollte.

Es ist ein schönes Gefühl wieder hier zu schreiben, das hat mir sehr gefehlt.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

Choko, bei Opa und zu Hause

Kunstversuche mit Acryl

Leo war mal wieder im Lande


Das nukleare Strahlengeschütz meines Zahnarztes

Kleine Umbaute im Keller

Tags: , , , , , , , , | No Comments »





Unser Stahl ist frei von lebensverlängernden Zusatzstoffen und die mit ihm hergestellten Rückstände sind zu 100% biologisch abbaubar.
 
“The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.”
--- William Shakespeare ---