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Im Januar ereignete sich..

January 31st, 2010

..daß Opa und ich gen Allgäu fuhren. Wir hatten eine nette kleine Ferienwohnung reserviert, die in der Nähe vom Hopfensee – ganz unweit des Städtchens Füssen – gelegen war. Es schneite noch nicht ganz so stark und wir konnten die Gegend etwas erkunden, fuhren erstmal Vorräte kaufen und sind danach zurückgekehrt um fürstlich zu kochen. Als nächster Programmpunkt stand ein Stadtrundgang auf dem Plan. Füssen ist ein kleines, recht verschlafenes Wintertouristen- und Wanderörtchen, man könnte fast davon ausgehen daß es davon lebt. Es gibt allerhand hübsche Häuser in der Innenstadt, ein Kloster und die eine oder andere befestigte Anlage.

Das Wetter wurde im Laufe der Tage rauher und war irgendwann so heftig, daß wir knietief im Schnee standen noch bevor wir am Auto waren. Und das Auto hatte es natürlich auch zugeschneit. Das ist mal ein Winter nach meinem Geschmack!

Wir fuhren ein wenig durch die Gegend und schauten uns den See etwas genauer an – legten auch den Jésus hin mit einmal übers gefrorene Wasser gehen – kundschafteten aus, wohin man von hieraus noch konnte und spielten Tourist. Natürlich haben wir auch Neuschwanstein einen Besuch abgestattet und da wir beide an dem Tag nicht gerade bestens zu Fuß waren, haben wir mit der Kutsche Vorlieb genommen. Das Schloss selbst ist unheimlich interessant, es ist vielseitig, an so einigen Ecken wunderschön und an anderen etwas fragwürdig – alles in allem eine nette kleine Welt in die sich der Schlossherr damals geflüchtet hat, nachdem er fast alles verloren hatte. Vermutlich war Ludwig II von Bayern im Laufe der Jahre mehr als Wahnsinnig geworden und hat vor allem gegen Ende hin immer weniger von dieser Welt hier mitgekriegt. Die Flucht in Alkohol, ein Märchenschloss und das hin- und herspringen zwischen Sagengestalten mit denen er sich mal mehr und mal weniger identifizierte brachte ihm nicht umsonst sein Ende. Hätte der die Leute um ihn herum nicht so behandelt wie er es Tat, wäre man auch nicht so einfach an ihn rangekommen, mutmaße ich mal. Aber alles in allem, schickes Schloss, grandioser Ausblick, sehr beeindruckend!

Bei der Rückfahrt gesellte sich noch eine japanische Kleinfamilie mit in die Kutsche und die waren alle sowas von knuffig und quirlig, daß mir langsam ein Licht aufgegangen ist, warum diese ganzen japanischen Cartoons so einen hirngulaschartigen Eindruck machen und so abgefahren sind: Die Japaner scheinen in ihrer Art tatsächlich so zu sein.. oO

Hin und wieder gab ich mir den Spaß im Armyshop in Füssen vorbeizuschauen und dort Handgranaten käuflich zu erwerben. Wofür? Ist doch egal! Ich find die Dinger eben hübsch, tatsächlich sowie metaphorisch. Der nette junge Mann hinter dem Tresen hat auch ein Bißchen aus der Schatulle gequatscht, offenbar gab es mittlerweile nur noch wenige Armyshops und die im Volk verhaftete Zwangspazifisierung sorgt dafür, daß der Ruf jener Läden darunter leidet. Ih, Armee – ih, Waffen – ih, Flecktarn – ih, Militär – Ach zum Henker mit Euch. Ich erinnere mich noch an die Zeit wo ich einer der ersten und wenigen war der damals Armyhosen trug und die sich, genauso wie das Camo-Muster, so langsam etablierten. Praktisch und robust, aber das wissen die eleganten betagten Herrschaften in dem Winterkurort natürlich nicht zu schätzen.

Ein vielseitiger Trip war das, eine Menge leckeren Essens, viel frische Luft, schöne Berge, jede Menge Schnee und etwas Zeit zum lesen und quatschen. Es tut gut mit Opa etwas Zeit zu verbringen, dieses Ferienwohnungsverreisen hab ich schon immer gern mit ihm gemacht, wobei meistens irgendwo in den Odenwald hinein.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

Hier mal ein paar Bildhafte Eindrücke:

Unsere Ferienwohnung



Stadt Füssen





Hopfer See



Oben bei den Schlössern

Jetzt mal ein paar Klumpen Schürfen!



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Winterapokalypse..

January 28th, 2010

..im Ruhrpott. Ich muss zugeben, ich habe mir bei diesem Post wiedermal Zeit gelassen. Es war einfach zu viel los um einfach mal drauflos zu tippseln, wenn auch die Bilder schon seit einem Weilchen aufm Server liegen. Aber gut, kommen wir zum Programm – jeder der die anderen Berichte von unseren Forentreffen gelesen hat oder gar dabei war, kann sich ja denken, daß hier wieder eine sinnfreie Lobpreisung schwachsinnigen Verhaltens in der Öffentlichkeit kommt. Für all die anderen mal zusammengefasst folgendes Programm, wie sowas bei uns abläuft, oder genauer – wie es sich diesmal darstellte:

1. Wir treffen uns pro Karre an einem Punkt und tigern los Richtung Fabian. Für gewöhnlich mach ich hier das Licht aus, vor allem weil ich mich ungern hetzen lasse. An diesem Tage kam übrigens das vielversprechende Paket mit den aufblasbaren Piratensäbeln. Schön das, man konnte sie zwecks abendlicher Unterhaltung den Beisitzenden um die Ohren ballern. :D

2. Das bereits organisierte Fresserchen wird zubereitet und wir geben uns dem Met, den Likören und anderen mitgebrachten Köstlichkeiten hin. Dabei wurde natürlich über billigen chilenischen Rotwein und ekligen Hopfenmet sinniert und debattiert.

3. Nach einem sehr geselligen und eindeutig prozentigen Abend werden am Morgen die Knochen aufgesammelt und es wird Kaffee drübergegossen. Einige Herrschaften entsorgten was auch immer in ihren Mundhöhlen verstorben war und fönten sich die Haare trocken mit gepflegtem Stahl.

4. Dann ist es an der Zeit die Öffentlichkeit mit unserer Anwesenheit zu belästigen, und das bedeutet: wir gehen einkaufen! Alle! Laut und haarig wie wir sind!

[Anm. d. Autors: Das bewusst demonstrierte schlechte Benehmen und die dummen Sprüche sind seit jeher bei diesen Treffen Tradition und stoßen nicht nur hartgesottenen Samstagsshopping-Hausfrauen, sondern auch abgebrühten Rentnerpärchen und Singleküche-betreibenden Wanderbörsianern auf. Wir könnens IMMERNOCH!]

5. Es werden natürlich die üblichen Perversionen eingekauft. Jede Menge “Hijo de Putin”, dazu Käsesorten und natürlich schwachsinniger Tand und Trödel. Leider ist uns dieses Mal in keinem der Märkte in dem wir waren eine zünftige Fleischtheke über den Weg gelaufen, die es sich zu fotografieren gelohnt hätte. :-/

6. Es gab wieder mal Nudelpfanne á la Russian Navy zu Middach und die Grillvorbereitungen (dieses Mal mit enorm viel Feta) wurden getroffen.

7. Einige Partien Munchkin ließen sich natürlich auch noch dazwischenschieben, aber irgendwie hatte nur die Hälfte der Belegschaft wirklich Lust dazu.

8. Dann begab sich Verwirrung: Oben hockten die Leuts und warteten bis die von unten hochkamen, unten hockten die Leute und warteten bis die von oben (wie sonst immer) runterkamen. Diese Verwirrung war jedoch löslich in diversen mal mehr, mal weniger starken Getränken und so ging es halt etwas hin und her. :D

9. Fabian hatte sich besonders mit den Piratenpistolen angefreundet, während Jessi sich mit dem Mandarinenlikör sehr ausgiebig beschäftigen konnte.

10. Ich hatte dummerweise nur die Ersatzkamera mit, daher ist die Bildqualität leider unter dem entsprechenden Niveau gelandet und die “James Bond 3D Shooter Simulation” die ich gedreht habe, hats nicht so gebracht. Die versuche ich aber nächstes Mal glatt nochmal.

Ich denke die Bilder sagen mehr als ich hier mir aus den Fingern saugen könnte – es war ein tolles Wochenende, wenn auch viel zu kurz. Einige Krokodilsränen nach dem Kaffee am Sonntag ging es nämlich leider auch schon gen Heimat. Aber die Umstellungen in der Bude haben ziemlich gerockt – nicht nur, daß sich Sabine nicht mehr über eine bedrohlich über ihr baumelnde Zitrone beschweren konnte wenn sie wach wurde, nein – sogar die ganzen Sofas waren urgemütlich, nicht nur zum drauf couchen, sondern auch um auf ihnen zu nächtigen. Allemal besser als mein improvisiertes Stühlerücken von letztem Mal, was ich mir aus Lautstärke- und Komfortgründen angetan hab. :D

Auf ein neues!

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

Bilder des Treffens:

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Protected: Jethro Gibbs, M.D.

January 17th, 2010

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Protected: I feel home..

January 13th, 2010

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Unser Stahl ist frei von lebensverlängernden Zusatzstoffen und die mit ihm hergestellten Rückstände sind zu 100% biologisch abbaubar.
 
“The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.”
--- William Shakespeare ---