..also auf nach Wiesbaden. Ich war bis zu dem Abend noch nie im Schlachthof – eigentlich eine angenehme Location, mehr Platz als in der Batschkapp, höhere Decken und nette “Lounge” mit Plastikstühlen. Selbige kann man übrigens auch als Podest benutzen um mehr zu sehen von dem Bereich aus – das ist fast besser als näher dranzustehen. Als Warm-Up waren Mono Inc. im Programm und Benni hatte recht damit, die machen Spaß – live und auch auf Platte. Was besonders gerockt hat war das D-A-D cover “Sleeping my day away” in ihrer Interpretation – um so lustiger, daß es kaum jemand aus dem Publikum zu kennen schien. Wer mitbekommen hat welchen Ohrwurmfaktor dieser Song bei mir in den letzten Monaten gehabt hat, wird verstehen wie sehr ich mich gefreut hab.
Als ASP dann losging, war das Publikum schon gut aufgewärmt – was mich persönlich aber etwas genervt hat war die Zusammenstellung der Songliste. Irgendjemand wollte ein Warm und Kalt – Schnell folgt auf langsam, dann wieder langsam – trist folgt auf kravtvoll und dann wieder zurück auf trist.. das sollte man tunlichst vermeiden. Die Songs büßten nichts an ihrer Wucht ein, aber bei mir keimte das Gefühl des unwohlen durcheinanders auf, welches sich erst gegen Mitte aufgelöst hat. Ab da ging es zu wie es bei ASP normal ist: Einfach nur geil. Das Publikum war mitgerissen, ein Song nach dem anderen riss einen mit sich mit. Herrlich.
Da ich ASP das letzte Mal auf der Akustiktour gesehen habe, ein sehr ambientiges Konzert im Sitzen – war das hier eine kraftvolle Abwechselung (habe sie das letzte Mal davor in der Batschkapp gesehen, mit The Vision Bleak als Vorgruppe auf der Weltunter-Tour, was ja schon eine Weile her ist. Was das musikalische angeht, der neue Song geht gut rein und passt wie die Faust aufs Auge – leider wollte Youtube mein Video nicht, genauer das Label. Wer allerdings noch nichts von Lahannya oder Mono Inc. gehört hat, sollte diese Bildungslücken nachholen, erstere werden übrigens demnächst im Cave auftreten, auf Tour anlässlich des neuen Albums und danach werd ich sie als Support für Schock! in Erfurt nochmal sehen.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Bilder des Abends:
Mono Inc.

Wir vor Ort


ASP




