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Die Jungs mit dem Sandmann..

May 13th, 2009

..gaben sich die Ehre in der Frankfurter Festhalle. Ich hatte eigentlich nicht geplant dort aufzutauchen, zumal mich die beiden zuvor spielenden Bands nur minder begeistern konnten, jedoch fielen mir die Karten gewissermaßen in den Schoß. So machte ich mich also nach einem kleinen Zwischenstop bei meiner Tante auf in die Festhalle, zusammen mit ihrem Freund, zu Fuß – da Parkplätze nahe der Location bekanntlich Mangelware sind.

Das erste was einem förmlich ins Gesicht sprang, waren die zahllosen Spielautomaten von GuitarHero, die alle vier Meter in der Vorhalle zu finden waren. Rechts davon war auch eine kleine Bandausstattung mit Minibühne, Karaoke und allem was man brauchte um zehn mal hintereinander Enter Sandman vorzuführen. Manche stellten sich besser an, andere weniger gut, aber es schienen alle ihre Freude dran zu haben.

Als ich reinging, spielten Machine Head noch nicht, aber The Sword waren wohl schon fertig. Wir warteten ab bis die laut vor sich hinfluchenden Neothrasher durch waren und harrten dann der Dinge die da kommen sollten.

01-guitarheroes 02-alieninvasion
03-handsuphigh 04-evilgrin
05-lasershow 06-lasershow2
07-ridethelight 08-spotan
09-playforus 10-rockit

Metallica glänzte an diesem Abend sehr mit Lightshow und sich bewegenden Bühnenfragmenten, gelegentlich mal einen guten Schuss Feuer und einer brauchbaren Songauswahl. Musikalisch bleibt nicht viel zu sagen, sie können ihren Kram und zeigen das auch. Zumindest wenn man nach dem Publikum im Allgemeinen geht (das Problem was ich mit dem aktuellen allgegenwärtigen Metalpublikum habe ist ja bekannt) waren wohl die meisten zufrieden. Ich hätte mir ein wenig mehr Power im Gesang seitens Fans gewünscht und weniger neue Nummern auf der Setlist, aber man kann ja nicht alles haben.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Freienfels, die Zweite

May 2nd, 2009

Nach unserem sehr erfolgreichen Ausflug letztes Jahr haben wir unsere Fahrt um Beltane 2009  noch etwas aufwendiger gestaltet. Mit mehr Leuten, mehr Met und noch mehr Mittelalter. Der Markt war angenehmerweise nicht so überlaufen wie das Jahr zuvor und da wir uns schon einigermaßen auskannten, war das abtauchen in eine andere Zeit nicht weiter schwierig.

Wir kehrten zunächst in unserem heißgeliebten Campingplatz Odersbach ein und schlugen die Zelte auf. Dann galt es die Garderobe anzupassen, sofern noch nicht geschehen und eine Taxe zu ordern die uns zum Gelände bringen sollte. Besser als wenn ständig einer fahren muss. Dafür waren wir auch viel zu viele. Die eine flippige Oma am Steuer war noch zu erwähnen, die versuchte während der Fahrt noch ein halbes Festmahl, einen Kasten Wodka und sonstwas zu organisieren. Sie fuhr wie ein geölter Blitz und manchmal setzte einem der Atem aus wenn sie so um die Kurven heizte, aber dann waren wir schon vor Ort, noch bevor wir richtig mit dem Erschrecken fertig waren.

Dann der Marktrundgang, herrlich. Ich habs vermisst. Wir verbrachten viel Zeit bei Saladin im Tee-Zelt und ich genoss da das ein oder andere Tässchen Karkadeh und einige würzige Süßigkeiten. Da ich in weiser Voraussicht eine Kühltruhe mit 12V Anschluss mitgenommen habe und wir endlich auch einen brauchbaren Grill in betrieb genommen haben,  ließ sich das mit der Verpflegung auch gut organisieren, bevor wir auf den Markt gingen. Da ich ja vor kurzem umgezogen bin, schaute ich mich ein wenig um was Einrichtung und Ausstattung anging. Ich wurde schnell fündig und sammelte eiligst Visitenkarten, da ich mir alles eher liefern lassen wollte als es mitzunehmen. Und ich habe mein Fable für Lederbeutel aller Arten, Formen und Größen entdeckt, jetzt auch in so einem angenehmen Dunkelgrün. Nur Schwarz wirkt komisch auf die Dauer, irgendwie.

Es gab allerhand Interessantes, z.B. Glasstifte mit gedrehter Spitze, Lederkrüge für Bier (von denen ich mir auch ein paar bestellte), allerhand Schmiede- und Töpferwerk, Felle und Messer, Schwerter und co. Ich holte mir nach einer kleinen Unterhaltung mit einem Herrn vorm Messerstand auch eins, der hatte wohl sein Messer seit gut und gern zwanzig Jahren und da dacht ich mir – wenns so lange gute Dienste leistet, kanns nicht schaden auch eins zu haben. Gebrauchsgegenstand, mitnichten eine Waffe.

Zusammenfassend sei gesagt: Besser ausgerüstet und geplant als letztes Mal, hatten wir wieder eine Menge Spaß und ich sollte mir angewöhnen mein Sprüchenotizbuch wieder öfter mitzunehmen, ich bekomm nämlich nicht mehr allzu viele Zitate zusammen aus dem Kopf. Das fortschreitende Alter, schätze ich.. ;)

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

Bilder des Ausflugs ins Mittel, Alter:

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Unser Stahl ist frei von lebensverlängernden Zusatzstoffen und die mit ihm hergestellten Rückstände sind zu 100% biologisch abbaubar.
 
“The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.”
--- William Shakespeare ---