..gaben sich die Ehre in der Frankfurter Festhalle. Ich hatte eigentlich nicht geplant dort aufzutauchen, zumal mich die beiden zuvor spielenden Bands nur minder begeistern konnten, jedoch fielen mir die Karten gewissermaßen in den Schoß. So machte ich mich also nach einem kleinen Zwischenstop bei meiner Tante auf in die Festhalle, zusammen mit ihrem Freund, zu Fuß – da Parkplätze nahe der Location bekanntlich Mangelware sind.
Das erste was einem förmlich ins Gesicht sprang, waren die zahllosen Spielautomaten von GuitarHero, die alle vier Meter in der Vorhalle zu finden waren. Rechts davon war auch eine kleine Bandausstattung mit Minibühne, Karaoke und allem was man brauchte um zehn mal hintereinander Enter Sandman vorzuführen. Manche stellten sich besser an, andere weniger gut, aber es schienen alle ihre Freude dran zu haben.
Als ich reinging, spielten Machine Head noch nicht, aber The Sword waren wohl schon fertig. Wir warteten ab bis die laut vor sich hinfluchenden Neothrasher durch waren und harrten dann der Dinge die da kommen sollten.
Metallica glänzte an diesem Abend sehr mit Lightshow und sich bewegenden Bühnenfragmenten, gelegentlich mal einen guten Schuss Feuer und einer brauchbaren Songauswahl. Musikalisch bleibt nicht viel zu sagen, sie können ihren Kram und zeigen das auch. Zumindest wenn man nach dem Publikum im Allgemeinen geht (das Problem was ich mit dem aktuellen allgegenwärtigen Metalpublikum habe ist ja bekannt) waren wohl die meisten zufrieden. Ich hätte mir ein wenig mehr Power im Gesang seitens Fans gewünscht und weniger neue Nummern auf der Setlist, aber man kann ja nicht alles haben.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Blood, Glory & Steel 



































