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..und da wären wir auch schon bei dem Post über die Pfeifengeschichten. Zunächst sei mal Dank an Alucard an dieser Stelle, daß er mir dieses faszinierende Hobby nähergebracht hat. Nach einem kleinen Exkurs in die Welt des Pfeiferauchens auf HaPe’s Seite und einigen aufgesammelten Tips seitens Thorsten und anderer Quellen hab ich mir erstmal so ein Starterkit zugelegt mit schicker Ledertasche, Pfeifenbesteck, Filtern und Reinigern. Mit dabei war natürlich auch eine Pfeife aus dem Hause Angelo, der aber bald auch eine zweite folgte. Nach einigem Rauchen nahm sie einen deutlich dunkleren, roteren Farbton an. Die zweite und dritte, eine Jean-Claude, hatte noch nicht so reagiert und allmählich frage ich mich ob es mit der Tabakart zusammenhängen könnte.
Aber zum Tabak: Ich besuchte den hiesigen Hofheimer Tabakladen, den mir Gabor vor einer Weile empfohlen hatte und ließ mich dort beraten, hielt meinen Riechkolben in diverse Döschen und Tiegel und schnupperte mich durch die Botanik. Was mir sogleich auffiel – diesen typischen “Pferdestallaroma”-Tabak (ich glaube das Zeug heißt Latakia) konnte ich von Anfang an nicht leiden. Man sagte mir, er sei im Sommer sehr erfrischend – vielleicht mit etwas Minze oder so aromatisiert kann ich mir das vorstellen – aber echt, muss nich sein. Bäh.
Glücklicherweise fand ich dann auch recht bald den McConnell Red Roses und nahm auch den Stanwell Classic mit, die ich ausprobieren wollte. Ersterer hat sich als mein aktueller Favorit hervorgetan und die Position gut gehalten – er hat einen angenehmen Geruch und Geschmack, ist zwar etwas stark für den Einstieg aber alles in allem super. Die Raumnote ist ein zusätzliches Plus, es hat was unglaublich gemütliches. Der Classic von Stanwell war eher klassisch. Er ragt nicht besonders hervor durch bestimmte Geschmacksnoten, ist aber vom Stil von exakt so viel Charakter gesegnet wie man es von einem Klassiker erwartet.
Die nächsten beiden die ich ausprobierte, waren die Stanwell Fruit & Vanilla und die Vanilla Tabake. Ersterer war unerwartet stark, vom Geschmack fast schon überaromatisiert für jemanden mit bescheidenen Erfahrungen an der Pfeife, aber nach etwas gewöhnung recht interessant, wenn ich jetzt auch nicht sagen kann daß er mich so begeistert hat wie der Red Roses. Der Vanilla war angenehm und mild und ich muss sagen nach dem Fruit & Vanilla hab ich ihn mir stärker aromatisiert vorgestellt, aber ich glaube die dezente Note die er hat passt ganz gut zu ihm.
Mehr gibts dann wenn ich mich etwas weiter herangetastet habe.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Und so sieht das ganze aus:


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..auf den heißen Stein – oder Finanzkrise 2.0 mal anders. Achtung, Polemik, Sarkasmus und so (ich erhebe keinerlei Anspruch auf Sachlichkeit und Wissenschaftlichkeit ).
Während sich der Rest der Welt darüber auskotzt daß im Moment die Wirtschaftslage den Bach runter geht, massig Menschen ihren Job verlieren und ein etablierter Betrieb nach dem anderen schließt, stehe ich da und habe wie gewohnt meinen etwas anderen Blick der Dinge. Ich runzele die Stirn, wippe leicht mit dem Kopf nach links und rechts und tippel mit vor der Brust verschränkten Armen mit einem Fuß auf dem Boden. Geistig zumindest. Also fangen wir an.
Frauen, Kinder und Ratten zuerst..
Während sich also Kapitän Regierung entschließt (eher zwangsweise als freiwillig) auf dem sinkenden Schiff zu bleiben, geht der große “Rette sich wer kann” Ruck durch die Menschenmassen. Die die nichts haben schütteln nur den Kopf und fragen sich wohin – für sie wird sich nur bedingt etwas ändern. Die die etwas haben verbuddeln sich im Boden und hoffen daß die nächste Welle sie nicht erfasst und die die genug haben um sich sorgen darum machen zu müssen ob sie nun Sekt oder Champagner zu leichter Konversation genießen bekommen die helle Panik und schlüpfen in die staatseigenen Rettungsringe während sie noch etwas über Verstaatlichung und Enteignung von sich geben. Herrlich, nicht wahr?
Die Natur lehrt uns daß nichts, aber auch garnichts ohne Gleichgewicht bestand hat, denn geht man zu sehr in eine Richtung, gibt es irgendwann einen Bruch und man wird wieder zurückbefördert. Die Geschichte Europas ist das beste Beispiel, so sehr sich Zeiten ändern mögen – Prinzipien tun es nicht. Und wie viel lernen wir aus der Geschichte? Scheinbar nicht genug. Jahrzehnte haben die Nadelstreifenhohepriester Mammons mit Beträgen jenseits von normalmenschlicher Vorstellungskraft im physischen Sinne jongliert und das haben wir nun davon. Ja Mami, bitte lass mich spielen. Mit irreal großen Beträgen. Macht, Hunger, Monopoly – wer sich zuerst beim Bescheißen erwischen lässt hat verloren. Gruß nach Liechtenstein.
Sie wars, sie wars.. äh er wars!
Was ein weiteres faszinierendes Phänomen ist, was man so nur im besten Fall antrifft, ist die völlige Unbereitschaft sich mit der Schuldfrage auseinanderzusetzen. Aber meine Herrschaften, jeder weiß wer Schuld hat, nur keiner will es aussprechen und an allem kommenden ist die “Lage” schuld. Nein, reden wir lieber darüber wie wir uns alle retten können – zugegeben ein toller Ansatz – aber irgendwie verdächtig, oder? Jeder der die Finger mit in der Kasse hatte tut jetzt so als würde er ihn da nur haben um ein paar Groschen für unser aller Wohl darin zu versenken. Es ist zwar schön und gut, daß überhaupt etwas getan wird, aber anstatt die verantwortlichen (wie viele sie auch sein mögen) mit einem Berufsverbot, einem Rausschmiss oder sogar was schlimmerem zur Rechenschaft zu ziehen, was tut man? Man bezahlt fleißig weiter Boni und Prämien. Wofür? Dafür daß die Herrschaften uns alle so wunderbar an die Wand gefahren haben, unsere lobbyanfälligen Stimmempfänger einkauften und damit noch mehr in die eigene Tasche schaufelten? Es gibt nichts was so teuer ist, was man nicht von so einem Bonus kaufen kann und sie haben in den vergangenen Jahren mehr als ein Mal die Gelegenheit bekommen – also ist es wohl nur das wonach es aussieht – Rachenstopferei. Und dafür ist jetzt _wirklich_ nicht die richtige Zeit.
Fehlinvestition Privatisierung
Die Privatisierungswelle (ÖPNV, Bahn, Telekom, Post, uvm.) hat langsam aber sicher ihr Ende gefunden. Gut so. Ich bin kein Feind freier Marktwirtschaft, aber ich bin auch ganz sicher keiner von Vernunft und Mäßigung wenn es um viel Verantwortung geht. Irgendwer hat angefangen, irgendwer ist nachgezogen, es folgten nervige Werbemaßnahmen, Datenschutzskandale, nichterfolgte oder stockende Börsengänge – und es hat versagt. Ich wiederhole nochmal um es auf der Zunge zergehen zu lassen: [künstlerische Pause] The System.. has failed! Es hat nicht funktioniert. Und es ist mir egal wie FAST es funktioniert hätte – fast lebendig ist immernoch tot.
Aber wen überrascht es, daß sie, die sich im Leben als “Gewinner” oder “erfolgreich” oder “hohes Tier” sehen und seit eh und je als wichtig, mächtig und Halbgötter erachten, jetzt die schlechtesten Verlierer abgeben. Es ist eher ein Wunder, daß überhaupt ein paar Leute die Verantwortung mit der sie eigentlich betraut sind übernehmen. Ich glaube es ist fragwürdig sich der Illusion hinzugeben, man könne irgendwelche absurdhohen Beträge verdienen bekommen ohne daß sie in großen Teilen entweder dem Staat gehören oder am Ende wieder bei ihm landen. Ich schätze die gesunde Folge wäre eine 20%ige Generalverstaatlichung zur Rettung unserer Wirtschaft.
Das Fazit: Es muss etwas anderes her. Wir haben eine Menge fähige Leute hier im Land und eine Menge gute Ideen – es kann doch nicht sein, daß das was uns die “herrschende Klasse” vorkaut das beste Gesellschafts- und Wirtschaftssystem ist. MySystem, iSociety.. es gibt die Leute, die können und es wird Zeit. Zeit für etwas anderes, Zeit für etwas wesentliches und Zeit für all das was bisher schieflief.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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..und kaum hat das Jahr angefangen, stecken wir schon mittendrin. Die Planungen für diverse Festivals stehen, die ersten Eintrittskarten sind eingetroffen und Urlaubstage/Wochen eingetragen. Das H:O:A, SummerBreeze und die Festspiele zu Freienfels ist in jedem Fall Programm – ansonsten sind bisher die Konzerte von Megadeth/Judas Priest (7.3. in OF), Cheeno (11.4. in der Halle) in der Planung.
Aktueller Stand meiner sonstigen Unternehmungen: Die Wohnungssuche geht schleppend bis garnicht voran. Man müsste meinen, es wäre machbar eine Wohnung mit 1,5 bis 2 Zimmern zu finden, die 38-45 qm hat und warm nicht über die 500 geht. Der einzige wirkliche Anspruch den ich sonst noch hab ist, daß ich mein Auto noch irgendwo hinstellen kann in der Nähe und daß es irgendwo in der Nähe des Alleenrings sein sollte, damit sich die Anfahrt auf die Arbeit exponenziell verlängert. Und? Was bekomme ich zu Gesicht? Postnuklearer DDR-Charme, kaputte Böden und dann und wann auch ein überteuertes Wohnklo. Man könnte all diesen Wohnungen die ich gesehen habe Spitznamen geben – keiner wäre kürzer als drei Worte und vermutlich würden nur wenige angenehme Aspekte darin vorkommen. Wenn ich mir das so angucke, was man heutzutage als Wohnung anbietet kommt mir schon die Galle hoch. Ich will einen geraden Fußboden wo ich einen Schrank hinstellen kann, keine Klospülung bei der ich die Spülkette abreiße beim ersten Versuch und eine Küche in der ich mich um 180° drehen kann ohne aus ihr rauszugehen, einen Wasserhahn, bei dem das heiße Wasser nicht aus einem vergilbten auf dem Hahn montierten Plastikkanister kommt.. ist das wirklich so schwer? Vielleicht sollte ich einfach einen dieser dreckigen Bunker anmieten – hätte ich bestimmt mehr von.
Technische Situation: Ich hab ja seit fast zwei Monaten einen neuen Kofferkomputer. Leider kam ich noch nicht dazu von ihm ein Bildchen reinzustellen, aber das ändert sich jetzt.. Laufen tut mein aufgemotzter Lenovo 3000 N200 mit einem Kubuntu 8.10 System auf KDE 4.2

Sonst gibt es eigentlich nicht besonders viel zu berichten, außer daß ich hier mit der Schreiberei kaum hinterherkomme. Schade eigentlich, aber ich denke ich bekomme demnächst ein paar Aufholpostings hin. Meine Maus spinnt nach fast zwei Jahren exzessiver Nutzung langsam was den Doppelklick betrifft, also werd ich mir demnächst wohl wieder was schmuckes aus dem Hause Razer holen, mal schauen was es diesmal wird.
Ich bin übrigens Mittwochs mittlerweile von 19 bis 21:30 in der Zappbar anzutreffen, auf eine Pfeife und diverse Kaltgetränke. Wenn ich also jemals wieder Beschwerden höre daß ich mich gänzlich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen habe, werd ich mich mal beschweren warum man mich denn nicht im “Wohnzimmer” besucht. Was die Pfeifen angeht, habe ich mittlerweile derer drei, eine gemütliche Lesepfeife und zwei schöne aber einfache Stücke aus dem Hause Angelo. Dazu kommt aber noch ein seperater Post mit ein paar Infos über die bisher probierten Tabake, die hauptsächlich Marke Stanwell gehalten sind.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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