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Heißes Wasser..

January 28th, 2009

..und leckeres Kraut. Ich habe in den letzten paar Wochen mal wieder einige interessante Veränderungen durchlaufen und bei der Gelegenheit meine Liebe zu  Tees und verschiedenen Geschmacksrichtungen wiederentdeckt. Mittlerweile habe ich meinen Konsum diesbezüglich so weit priorisiert, daß ich kaum noch dieses lästige Säure-Koffein-Schwarzwasser trinke, sondern mir pro Abend lieber ein oder zwei Kannen aufbrühe. Es ist nicht nur um längen entspannender, ich habe gemerkt daß es mir damit körperlich wie geistig einfach besser geht. Und um den Genussmoment zu unterstreichen, hier meine drei momentanen Favoriten:

1 – “Momente der Inspiration” von Meßmer – Ein Tee aus Zitronengras, Limette und grünem Rooibos. Er ist erfrischend, auf eine sehr intensive aber nicht penetrante Weise unverschämt lecker und ist für mich vor allem Tagsüber ne feine Sache.

2 – “Kräutertee mit Salbei und Honig” von Westcliff – Was mich an ihm überrascht hat: der Honig hat nicht dieses Standard-Aroma, sondern wirkt echter, irgendwie wachsartig, aber sehr angenehm. Eine frage von Laune, aber diesen hier mag ich abends. Auf keinen Fall übersüßen, das passiert leider schnell.

3 – “Inka-Tee” von Meßmer – Lapacho Orange-Spice, mit frisch gepressten Inkas. Dieser hier ist Würzig, man könnte fast schon sagen mit einer leichten Schärfe – ich trinke ihn gern süß und zur Nacht hin, wenn ich noch ein Weilchen wach bleiben möchte.

Wer also Lust hat ein paar im Supermarkt verfügbare Tees auszuprobieren und nicht weiß wo er anfangen soll, dem seien diese drei nahegelegt. Und ich mach mir jetzt ne Kanne Masir-Tee (Das ist so eine Minze-Honig-Mischung).

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Evolution ist alles..

January 26th, 2009

..andere als linear. Nach acht Jahren ohne Fernseher ist für mich die Zeit gekommen, ein Fazit zu ziehen aus dem letzten Schritt gezielter technologischer Umentwicklung. Und es fällt überraschend positiv aus – denn meine Abkehr von Fernsehern, Videotimern mit Showview und Spielkonsolen hat genau das erreicht was sie erreichen sollte: Die Konzentrationsstörungen sind nicht mehr so schlimm wie früher, ich bin in meiner Zeitplanung flexibler, da ich zB nicht aus Reflex mit einem Schnipp die Glotze starten und mich berieseln kann, sondern habe da die Kontrolle drüber. Kontrolle ist vielleicht zu viel gesagt – es handelt sich dabei eher um ein “nochmal drüber nachdenken was man wirklich tun will” bevor man schon mittendrin ist und sich zwischendurch mit Werbung berieseln lässt. Alle Jubeljahre die ich mal den Fernseher mitbekommen habe, sei es daß er irgendwo lief oder daß tatsächlich mal was kam was ich sehen wollte, spontan und mit anderen zusammen, stellte ich fest – dieser Entschluss war wahrscheinlich einer der besten die ich je getroffen habe. Mittlerweile habe ich eine gesunde Antipathie gegen die Glotze entwickelt und merke erst wie böse das Geflimmer wirklich ist, was für ein Energiedieb und Schlaffmacher das ist und wie sehr er bremst. Ich geb dem Kasten wirklich nicht für alles die Schuld, es gehören immer zwei dazu, aber ich muss sagen: Ich habe nie bedauert, daß ich kurz nach der letzten Jahrtausendwende aufgehört habe fernzusehen.

Zeit für den nächsten logischen Schritt:

Ich gebe hiermit bekannt, daß ab dem 25.03.2009 meine Mobilfunknummer gekündigt wird und ich mein Mobiltelefon in den Ruhestand schicke.

Seit geraumer Zeit habe ich festgestellt, daß es eins gibt, was ich noch weniger vertrage als das Geflimmer eines Fernsehers – und das sind Mobiltelefone und die damit zusammenhängende Industriepropaganda. Mir gehen diese Jambae auf den Nerv, Klingeltöne von jedem Mist, Telefone die von Gameboy und PDA nicht zu unterscheiden sind, der ganze iMassenwahn und alles was damit zusammenhängt. Nicht nur, daß es omnipresent ist – es ist sogar noch viel schlimmer: Ich besitze eins davon. Und ich merke mittlerweile wie übel das für meine Psyche ist, wenn das Ding wie ein verdammtes Damoklesschwert über mir hängt und entscheidet, wie ich mich fühle, wie ich denke, was ich als nächstes tue und wo ich gerade bin.

Klar gehören da wieder zwei dazu und jeder normal denkende Mensch würde sagen “Hey, Du bist ein Trottel, daß Du Dich davon so beeinflussen lässt..” – und würde beim nächsten verpassten Anruf des geliebten Weibchens/Männchens in Sorge aufgehen, sich über eine SMS ärgern, weil irgendwas wieder nicht geklappt hat wie es soll oder sonstwas. Alle kennen es, nur nicht allen ist bewusst wie weit das ganze psychologisch geht, und denen es klar ist – die würden den Teufel tun es zuzugeben. Ist doch so, nich wahr? Ich wär nicht überrascht wenn in 5 Jahren die ersten Klinischen Einweisungen erfolgen, wegen verstärkter Ringxiety oder Phantomvibrationen die irgendwann in Epilepsie ausufern. Ich beobachte immer mehr was für wahnhafte Züge dieses Gerät in mir und anderen freisetzt und habe mich dazu entschlossen, es abzulegen. Gewiss wird in meinem Auto eine SIM liegen, ein altes Gerät, und ein thermal abgeschirmter Akku, für den Fall der Fälle. Auf der SIM wird die 110 und die 112 sein und das wars. Damit hätte ich die nützliche Seite völlig ausgeschöpft.

Wer noch immer nicht ganz versteht warum ich das tue, der möge sich die Zeit für diesen schönen und bildhaften Artikel nehmen und dann sich einfach mal vorstellen, wie krankhaft mir manche meiner eigenen Handlungen vorkommen. Und damit muss Schluss sein!

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Leider notwendiger Nachtrag:

Ich habe die Feststellung gemacht, daß viele Mitmenschen mit diesem Schritt von mir ein Problem haben. Wenn man aber genauer hinschaut, sind egoistische Gründe das Hauptmerkmal der Äußerungen. Entweder sind diejenigen sich zu fein, mich über meine alltäglichen Medien (eMail, ICQ, etc) zu erreichen oder aber sie wollen mich in eine Abhängigkeit von sich zwingen, die sie mir dann als meinen eigenen Vorteil verkaufen. Eines vorweg: Mein Entschluss ist nicht verhandelbar. Es tut mir leid, wenn ich irgendwo den Eindruck erweckt habe, dieser Schritt sei ein Vorschlag oder eine Idee. Zweitens, sollten sich die Herrschaften die so argumentieren mal Gedanken darüber machen, was sie sich da eigentlich anmaßen. Oder um es auf den Punkt zu bringen: Menschen, die meinen Wert für sie an meiner Benutzung eines einzelnen Mediums ermessen, sollten sich die Frage stellen, ob sie bei mir nicht eventuell ganz falsch sind. Niemand der mir gutes will, würde diesen Entschluss in Frage stellen.

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It’s time to kick ass..

January 26th, 2009

..and chew bubble gum. And I am all out of gum! Alles begann vor etwa einem Jahr mit einer Knoppix-CD und einem Rechner, der Windoof nicht starten wollte. Ich rettete meine Daten ohne Probleme auf meine tragbare Festplatte und begann mein Win erneut zu installieren und einzurichten. Irgendwann kam Db0 auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, Kubuntu-Linux auszuprobieren und ich willigte ein, nach langer Überlegung und Studien der Vor- und Nachteile. Klar, dacht ich, Linux ist was für totale Geeks und ich werd ne halbe Ewigkeit brauchen um mich damit zu befassen, mich dran zu gewöhnen und alles soweit einzurichten wie ich es haben möchte und überhaupt bedienen kann. Weit gefehlt – Kubuntu hat nicht umsonst den Wahlspruch “Linux für Menschen”. Ich holte mir wubi und installierte es mir in mein Windows – einfach als Programm – um mal zu gucken wie es ist mit Linux unterwegs zu sein. Ich habe es nicht bereut.

Ich habe mein System in den ersten vier Wochen wahrscheinlich gut ein dutzend Mal neu installiert, weil ich zu blöd war mir die Grafikkarte richtig einzurichten und mir jedes Mal alles zerschossen hab und dachte – es ist kaputt, also alles von vorn. Linux ist nicht Windoof. Nix da alles von vorn. Ich musste nur eine Datei umbenennen und schon konnte ich wieder rein. Dann war erstmal schicht mit den Neuinstallationen. Mittlerweile ist die Installation von Grafikkartentreibern almost plug-n-play. Geil. Ich hab damals angefangen mit 7.04 und bin jetzt bei der 8.10 Version und es hat sich einiges getan. Es ist nicht nur alles um Längen stabiler, besser und einfacher geworden, ich habe auch ziemlich alles learning-by-doing kapiert (man muss es eben nur oft genug nachschaun oder einfach irgendwo notieren). Alles in allem, meine Kisten laufen mittlerweile beide auf Linux und jedes Mal wenn ich es benutze find ich es toller.

Aber genug davon geschwärmt – heute kommt der KDE 4.2 raus. Endlich. Nachdem mich der 4.0er mangels Stabilität nicht überzeugt hatte und der 4.1er gerade so in seinen Bann zog mit seiner Plasma-Oberfläche (das ist echt Hammergeil, ich kann mir nur schwer vorstellen, was man damit nicht machen kann) und seinen Möglichkeiten, freue ich mich auf den 4.2er – ich hoffe die Kinderkrankheiten sind endlich weg und wir können alle aufatmen und es noch mehr genießen. :)

Bleibt nur noch zu hoffen, daß die Bugfixes beim Amarok-Projekt endlich auch soweit sind, daß er über das Gröbste hinweg ist – denn vom Potenzial steckt er jeden anderen Audioplayer locker in die Tasche und daß es ihn für Mäc-OS, Windows und Linux geben wird/gibt stimmt mich nur um so fröhlicher – es gibt nämlich nichts gruseligeres als nach einigen Monaten mit dem Wolf aus Mangel an Alternativen einen anderen Player zu benutzen, sei es nur für ein paar Stunden.

So, genug der Begeisterung, wenn ich den 4.2er ausführlich getestet hab, fahre ich hier mit meinem kleinen Bericht fort.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Heavy new Yeah!

January 1st, 2009

Ich hoffe Ihr seid über Silvester gut drübergerutscht und die Kopfschmerzen der vergangenen Tage ziehen Euch nicht allzusehr in Mitleidenschaft, keine Erkältungen, Staatsbankrotte oder Stromausfälle. Lasst es Euch gut gehn, feiert immer weiter oder arbeitet dran, daß alle was zu feiern haben!

newvictory

Was meine Pläne und Vorhaben für das neue Jahr angeht, werd ich mich wohl wieder auf einigen Festivals blicken lassen, aber aufgrund des Billings und des Zeit/Kosten/Aufwand-Faktors wird das einzige einigermaßen große davon das Summer Breeze sein. Das H:O:A und das Swordbrothers sind für mich dieses Jahr auch wieder Programm und natürlich so tolle Events wie der Megadeth-Gig im März hier und der Zombiewalk in Frankfurt (der 3. ist am 18.7. wie es scheint). Sollte es übrigens zu letzterem noch Interessenten geben, die noch Material aus dem Rotten Shop brauchen, können wir uns da zwecks sammelbestellung vorher nochmal kurzschließen. Ansonsten ist wohl die Paperworld 09 für mich wieder eine Pflichtveranstaltung, wo wir mit der Firma auffahren. Alles andere kurzfristig und auf Anfrage. ;)

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Unser Stahl ist frei von lebensverlängernden Zusatzstoffen und die mit ihm hergestellten Rückstände sind zu 100% biologisch abbaubar.
 
“The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.”
--- William Shakespeare ---