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Trip in den Süden..

September 29th, 2008

..in Richtung Odenwald, um genau zu sein. Wie die letzten Forentreffen wurde dieses im Vorfeld gut organisiert und erfreute sich auch ordentlicher Besucherzahl. Schade war natürlich, daß einige nicht kommen konnten. Aber wir versuchten wie immer das beste daraus zu machen und so wie es die Tradition gebot, war Grillen, Einkaufen, dekadentes Liköreverkosten und viel laute Musik im Spiel. Begonnen hatte die Reise damit, daß wir uns soweit vorhanden in FFM zusammenfanden – das war zumindest der Plan. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, denn aufgrund logistischen und kulinarischen Durcheinanders hat es einen Moment gedauert bis wir vollzählig ausgerüstet vor Ort aufmarschiert sind.

Nach einem Durcheinander hiesiger Essen-auf-Rädern-Angeboten und dem Risiko, daß es ggf. nach Essen-unter-die-Räder-geraten schmecken könnte, legten wir eine kleine Kochsession ein. Paar kühle Bier später und mit einer Hacknudelpfanne “Amore”, Kerzen, Räucherzeug und Schwermetall bewaffnet fühlte man sich aber gewohntermaßen heimisch. Ich hatte leider mein kleines Büchlein für die Zitate daheim liegen lassen, somit verschwinden viele geistreiche Sprüche die die Welt vor ihrem Untergang hätten bewahren können auf Nimmerwiedersehen im Nirvana. Macht nichts, Spaß hatten wir trotzdem! Niveau-Limbo at it’s best. ;)

Der Einkaufstrip war natürlich skurril und erfrischend – letzteres für uns, ersteres für alle anderen. Sowohl die Konstruktion der Salami (of mördermäßiger Knüppel) als auch die Suche nach dem Black Fungus war von Erfolg gekrönt und ich kann fast schon nicht wiedergeben wie pornös Fabians Grinsen war, als er mit dem Kommentar “Yeah.. cummin’!” hinter dem Gewürzregal hervorschlich. :] Beim Grillen hatten wir uns so eifrig mit Kram eingedeckt, daß es sogar dafür reichte am Sonntag noch Kohlen und Rost fertigzumachen.

Das Wetter war aber so schön, daß wir ein wenig umherwanderten, den hiesigen Galgen besuchten und harmlose Passanten mit unserem seltsamen Auftreten verunsicherten. Alles in allem – der ganz normale Wahnsinn. Dank Garten hatten wir auch die Gelegenheit etwas mehr als nur Grillfeuer zu veranstalten und so sammelten wir uns zwecks Metstandreduktion im Kanister vorm Flammenkessel zusammen und lauschten den eingängigen Melodien (of manchmal ziemlich Brachial).

Der Met starb schneller als erwartet, also deutlich schneller als letztes Mal und die Glückskekse mit denen wir uns vollstopften sorgten durch ihre Prophezeiungen auch für Unterhaltung. Zumindest bis einige begonnen die Nachrichten zu ignorieren und die Kekse als ganzes zu vertilgen..

Bilder ausm Süden:

Gemütliches anreisen


Bissige Runde mit Vampiren und Werwölfen


Der Galgen zu Mudau



Einkaufsprogramm


Gut Gegrillt ist halb gegessen



Feuerholz und Asche

Ein schönes Wochenende war es, mögen viele weitere dieser Art folgen! Übrigens ist eine Abbildung einer Fleischtheke in unserem Kontext ab heute nur noch mit Michael möglich, ob er nun dabei war oder nicht. Keine Fleischtheke ist komplett ohne den “Wursttyp”. ;)

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Kaperfahrt und Schiffbruch..

September 19th, 2008

..steht dieses Wochenende an. Nun sitz ich hier in meiner Kapitänskajüte und sortiere die Schatzkiste um, schnauze meine Umgebung zu Ehren des “Talk like a Pirate day” an und gleich gehts in die Kombüse und was zu beißen zwischen die Kauleisten und einen Humpen Grog! Ja, Ihr Landratten, Piraten und Freibeuter sind in aller Munde heutzutage, nicht nur weil sie Opfer von Vertuschungsaktionen werden, oder das eine oder andere Kartenspiel kapern, nein – für solch einen Festtag gibt es mittlerweile einen ordentlichen Fundus an Klängen (Running Wild, Alestorm, etc.), Geschichten und den einen oder anderen Brocken Kautabak zum auf den Boden spucken. Aber genug davon!

Rekonfigurationsliste :

Phase 1: Rette sich wer kann – Backup vorhandener Daten
a) Unter Linux von DataVault(ntfs) auf MOAB(ext3)
b) Von Dimension VII(ntfs) auf MOAB(ext3)
c) Windoof booten und von DataVault(ntfs) auf Dimension VII(ntfs)
d) Umbenennen von nichtkonformen Windowsumlauten nach ae/oe/ue

Phase 2: Plankengang für unbrauchbares
a) Die Festplatte kielholen mit 1×67 GB NTFS und dann Fenster darauflegen
b) Den Rest der Festplatte über Bord und in 1×67 GB Systemteil 1×2 GB Swa(m)p-Partition und 1×300 GB Daten /home/ Partition ext3 aufknüpfen
c) Beide Systeme an die Benutzung anpassen, nach Updates fischen, zu Wasser lassen usw.

Phase 3: Segel setzen und auf Kaperfahrt fahren
a) Daten von den Festplatten wieder eingliedern, sortieren, sichern
b) Backups von 1997 bis heute aufräumen
c) Datensicherung automatisieren

Gestern ist Phase 1 fertig geworden, heute ist Phase 2 dran und die Phase 3 wird wohl Monate brauchen bis sie abgeschlossen ist. Aber wenigstens hat die Sache zumindest Land in Sicht und geht mir wohl nicht allzu schnell in Ihrer Gänze über Bord. Bei der Gelegenheit, lasst mich Euch eine Geschichte erzählen, die mir von weit her zugetragen wurde. In fernem Land soll es einen Hafen geben, der dankbar, erreichbar und zügig Eure Schatztruhen beherbergen kann. 1000 mannsgroße Kisten kann man da lagern und jederzeit von überall auf diese Schätze zugreifen und sie zur Schau stellen. Die Rede ist von MyFabrik.com – einem Webstorage-Provider, der flexibel dafür sorgt daß man seine Photos, Videos und was sonst noch alles überall einbinden kann. Schaut mal rein, ich habe bereits eine Testfahrt gestartet und werde darüber berichten, wenn es mir klarer wird und der Neulingsnebel sich gelichtet hat.

Arrrrrr. Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Update: Es ist viertel vor fünf und nach einigen Quälereien, viel zu melancholischer Musik und etlichem Treibergehacke und -gekratze in Windoof und ein paar Energydrinks läuft hier mittlerweile wieder der Großteil der Sachen die laufen sollen. Dank CLEO muss ich mir wegen des Firefox keine Sorgen und Mühen machen. Jetzt nur noch den Adept-Updater anschmeißen und machen lassen, der Rest kommt von alleine. Gute Nacht!

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Several days later..

September 16th, 2008

..still just getting on with it. Die Woche war relativ voll mit Terminen, Treffen, Ideen, Gesprächen, Erledigungen, Aufgaben, Vorschlägen aber auch mit sinnvollen Tätigkeiten. Recht angenehm war, daß ich die Gunst der Stunde mehrmals nutzen konnte, beim Ralph vorbeizuschauen. Ich könnte jetzt an dieser Stelle beginnen mich auszukotzen über das ganze überflüssige Gehetze, die Spritpreise und die Farbprofile im Druckbereich, aber ich glaube das lesen zu müssen ist nicht der Grund warum Ihr hier seid. Es gibt eigentlich bis dato noch nichts überragend neues bis auf die paar Bildchens.

Naja, ein paar relativ unspektakuläre Neuigkeiten gibts schon – ich komme langsam mit dem Sortieren meines Datenmülls voran, das Feintuning meiner Linuxgeschichte nimmt immer genauere Form an und ich hab es geschafft mein Telefon zu fetzen indem ich es ein mal zu oft auf- und zugemacht hab und an der schwächsten Stelle was brach. Was solls, grad bei eBay ne neue Hülle bestellt, da ist das Tastatur-Gummipad mit dabei, also wird der bisherige Abrieb resettet und das Ding ist so gut wie neu. *freu* Das wars fürs erste.


Bei Gelegenheit gibts mal ein bißchen mehr, zumindest wenn mehr passiert als Alltag und ich die Zeit finde ausführlich darüber zu berichten.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Es hat gedauert..

September 8th, 2008

..aber endlich komm ich mal wieder zum schreiben. Nach zwei Stunden auf dem Stuhl und einem Zahn weniger, Spritzen, Gesäge und dem bersten von Knochenmaterie, einer Woche unter Schmerzmittel und letzten Endes gezogenen Fäden, bin ich jetzt wieder einigermaßen fit und erfreue mich wieder verschiedenster Dinge, unter anderem meines Alltages, Nahrung die ich teilweise sogar schon auf beiden Gebissseiten kauen kann und vor allem verschiedener Käsesorten – aber dazu wann anders mehr.


Im Grunde ist in den letzten zwei Wochen alles und nichts passiert, ich hatte jeden Tag mehr als genug zu tun und bin doch nicht wirklich vorangekommen mit dem was ich wollte – also hier mal ein kleiner Abriss:

Die Geburtstagsfestlichkeit meiner Mudder hatte viele Gäste angelockt und mir jede nur erdenkliche Gelegenheit gegeben Möbel, Nahrung und Getränke nach oben bzw unten zu transportieren, damit die Gäste die Nahrung und die Getränke wieder in Einzelportionen nach unten transportieren konnten und ich danach die Möbel wieder hoch. Seltsam aber wahr, schon paradox – dieses Leben.

Der Mauerfall ist natürlich auch berichtenswert. Wie der Fall einer jeden Mauer seine unvorhersehbaren und nachhaltigen Folgen und Auswirkungen hat, so auch dieser. Die Zappbar ist mit sofortiger Wirkung als Raucherkneipe zu betrachten – bis auf einige blasse Spuren und Rillen, erinnert nichts mehr an die bauliche Trennung des von Staatswillkür aufgeteilten Volkes, welches wieder zusammengefunden hat. Es ist gemütlich, die Beleuchtung ist entspannend und man kann sein Bier mit einer Zig genießen ohne in eine Gruft gesperrt zu sein. Hach, ist das schön, wenn das Wohnzimmer wieder so ausschaut wie früher. Bilder folgen.

Meine kleinen Experimente mit Linux haben mich endgültig auf die perfekte Konstruktion gebracht die für mich am geeignetesten ist. Ich habe das aktuelle Kubuntu (8.04) mit dem alten KDE 3.5 und als Sekundärsystem Windoof laufen (für Spiele, wenn ich denn mal in den Luxus kommen sollte, daß ich mal Zeit dafür habe). Ich habe meine Versuche mit dem KDE 4.X eingestellt, nachdem ich gemerkt habe wie wenig intuitiv er ist, wie gut es auch immer aussehen mag. Es geht wieder einen Schritt weg von der vollen Freiheit des KDE gegenüber dem GNOME der mich mit seinen Einschränkungen vom Gefühl her an Win erinnert, wovon ich ja weg wollte. Klar, wird es irgendwann so sein, daß Aufgrund der Halbwertzeit der qt3-Engine es eine Umstellung geben muss, doch hoffe ich darauf, daß die Herrschaften die den grünen Drachen ins Leben gerufen haben mich damit verschonen mir den Delphin und dieses Mühselige KDE4 aufzuzwingen – oder eine Alternative entwickeln die mich überzeugt. Was mich definitiv nicht überzeugt hat, war die x64 Architektur. Überflüssig. Wenn ich über 4 Gig Ram adressieren will, klar, super – aber dafür die ganzen Kompatibilitätsprobleme in Kauf nehmen? Nein danke, nicht mit mir. Ich steig wieder auf die x386er runter, da kann man über meinen Pioniergeist sagen was man will.

Anbei sei anzumerken, daß ich zuhause erstmals die 2-Terrabyte-Marke geknackt hab, als ich mir letzte Woche die TrekStor DataStation maxi geholt hab. Das Dateisystem VFAT schien zwar problemlos seitens Linux les- und schreibbar zu sein, aber als überzeugter User werd ich nicht auf ext3 verzichten. Einerseits wegen der Anfälligkeit von NTFS Systemen, andererseits wegen der Umstände daß Umlaute durch Windows in Dateinamen bei Linux nicht angezeigt werden können. Oder genauer, die Dateien werden nicht angezeigt. Jetzt hab ich endlich mal eine sinnvolle und vor allem geräumige Schublade, in der ich meine Backups die ich noch von teilweise 1997 rumliegen habe, einsortieren kann ohne mir großartig Gedanken über Platzprobleme machen zu müssen. Schön. :) Ich werde den Eindruck bei vielen neuen Versionen nicht los (u.a. bei dem aktuellen WordPress-Update), daß eine eindeutige Tendenz zur Verschlimmbesserung grassiert.

Was davon zum Glück nicht mehr betroffen zu sein Scheint, ist der Firefox 3 – der mir am Anfang wegen seiner immens langsamen Reaktionszeit nach dem Abspeichern von Bildern negativ aufgefallen ist. Mittlerweile habe ich ihn an meine Bedürfnisse angepasst und sogar FEBE und CLEO (Config-Export mit Addons als .xpi für FF) gibt es mittlerweile für die aktuelle Version des Browsers. Leider kann man das von meinem bevorzugten FTP-Bookmarkabgleich-Addons nicht behaupten, so muss ich also auf die Foxmarks-Maschine zurückgreifen wenn ich auf allen Rechnern wo ich arbeite ein ähnliches Favoritenverzeichnis haben möchte. Aber auch dazu bei Gelegenheit mal etwas ausführlicher, ich bin grad einfach mal froh, daß es besser läuft als zuvor und gut is.

Übrigens habe ich zwei trinkbare Schmuckstücke erworben, ein mal den lange gejagten Bushmills 21 Madeira Finish und ein mal den Dalmore 15 y.o. den mir Richard auf der letzten Interwhisky-Messe empfohlen hat. Ersteren werde ich aber aufgrund seiner Seltenheit erst aufmachen, wenn ich eine Flasche davon in Reserve habe. Diese Anschaffung ist geplant, wenn ich mir auch noch eine weitere Portion des 15er Red Breast zulege, die Flasche neigt sich dem Ende, aber eine sollte noch für in ein paar Jahren aufgehoben werden.

Das waren erstmal die Neuigkeiten, mehr kommt sicher noch wenn ich einen Augenblick durchatmen kann und nicht mehr von allen Seiten beansprucht werde.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Unser Stahl ist frei von lebensverlängernden Zusatzstoffen und die mit ihm hergestellten Rückstände sind zu 100% biologisch abbaubar.
 
“The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.”
--- William Shakespeare ---