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..and drinking wine, liqueur and other stuff.
Bei Marlenes Geburtstag gabs leckeres Käsezeugs, Kräuterbrot und Trauben und noch ein paar andere Köstlichkeiten – da dacht ich mir “Zeit für die Feuerprobe, Ihr Flaschen!” und holte besagte Flaschen aus der Reserve, eine mit Zitrone, eine mit Erdbeer-Rhababer und eine mit Honigmelonen-Kiwi. Letzteren hab ich experimentellerweise am Abend zuvor zusammengekippt und für würdig befunden. Der Zitronige hatte ob seiner Jugend noch ordentlich brennweite, aber der E-R kam allem Anschein nach am besten an. Wir quatschten, lachten und machten Unfug. So wie es sich gehört. Gemütliche Runde, gemütlicher Abend.
Zu Mittsommer gabs meinerseits wieder ein kleines Buffet, da die Teilnehmerzahl aber aufgrund von einigen Planänderungen recht gering ausfiel, war es nur ein bescheidenes happening von nicht allzulanger Dauer. Ein wenig Musikalische Untermalung.. was braucht ein Tag mehr?
Ich hatte es zum Glück schon vorher fertiggebracht endlich – pünktlich zum längsten Tag des Jahres – die Winterreifen abzulegen und Sommerschlappen drüberzuziehen. And then there was Weiterreise. Nachdem unsere lustige 2 x Ventrue & 2 x Brujah Kombi letztens zuwachs von einem Malk und einer Ravnos bekommen hatte, wir Bielefeld entvölkerten und weiter richtung Osnabrück zogen, gabs satt auf die Fresse. Große haarige Biester, die den Mond anheulten. Knapp überlebt, aber gut zugelangt. Dark Ages kann schon Spaß machen, vor allem bei unserem Clanschamäleonismus.
Am Nachmittag darauf gings mit Liz zum Sam Pan, wo ich schon eine ganze Weile nicht mehr gewesen bin. Ich hatte an dem Tag rätselhafterweise unglaublichen Heißhunger auf diese Sate-Spieße in Erdnusssoße. Wir hatten uns ja auf dem Sabaton-Gig leider verpasst gehabt trotz selber Stadt und hatten uns auch einiges zu erzählen. Selbige Gelegenheit nutzte ich natürlich um den Schwarzweißmodus meiner Kamera auszuprobieren. Das Leben drückt eben nicht auf Pause. Nach dem Präventivschlag gegen die fernöstliche Küche und dem Sicherstellen verbliebener Nahrung machte ich mich auf den Weg zu Sam. Wie jeden Sonntag. Fast jeden.
Ach ja, ich hab mir aus Frust an der Freude (aus Spaß an der Freude kann ja jeder!) heute einen dieser tollen Kirschentkerner geholt. Sprang mich einfach an. Mitten im Supermarkt. Eigentlich ein Jammer, daß ich bereits 3 Flaschen von dem Gelbe-Kirschen-Zeug angesetzt hatte, die mir Rabenfeder ein paar Tage vorher gepflückt und vorbeigebracht hatte. Da wo die Kirschen aber waren, gibts noch mehr und darauf sollte man vorbereitet sein.. *werkzeug zück*
Bilder der letzten Tage:
Marlenes Geburtstag

Vampire, die erste

Midsummer Dining


Vampire, die zweite


Mittagessen mit Liz

Sonntach bei Sam

Praktisches neues Werkzeug

Das ist so im Moment mehr oder minder mein allwöchentliches Programm. Ich glaube ich werd dem Lappy langsam ne neuinstallation Linux verpassen (hab da am Anfang was zerholzt, fürcht ich und wills korrigieren und updaten bevor der Ärger macht) und mich langsam mal auf den so hoch gepriesenen Firefox III einschießen. Ich hoffe mal die Plugins machen mir da keinen Strich durch die Rechnung und das CLEO-Pack funktioniert. :]
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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..ist sicherlich ein interessantes Konzept, aber in mancherlei Hinsicht gehts total an mir vorbei. Ich glaube – vor allem in Zeiten wie diesen – habe ich eine geringe Frusttoleranz. Ich hatte mir vor einigen Wochen auf der Pyramide die Chaos Theory aus der Splinter Cell Reihe gegönnt und muss sagen, das Spiel hat mir viel Freude bereitet. Bis auf einige kurze Stellen wars durchgehend richtig super und so beschloss ich, mich in meiner Freizeit dann und wann dem Stealth-Shooter zu widmen.
Ich packte I.G.I. wieder aus und begann wieder zu zocken und da fiel mir auf was mich da so störte. An den Stellen wo man mit Splinter Cell Taktik glänzend vorankäme und der Realismus auch stimmt, kann man bei I.G.I. nicht genug machen und an den Stellen in Splinter Cell wo man mit I.G.I. Taktik weiterkäme (Kriegsgebiet z.B.) merkt man, ist man nicht für den Kampf ausgelegt. Kurz, die Hersteller haben mit ihrem Abwechslungsreichtums-Tick es geschafft Herausforderungen einzubauen die nicht ohne sind. Schön und gut, aber was ich mich an der Stelle frage ist, warum gibt man dann dem Spieler nicht die nötigen Möglichkeiten an die Hand, die Realistisch wären?
Im Kriegsgebiet könnte Sam Fisher sich definitiv auch mit anderen Waffen als nur seiner Ausstattung durchbewegen – wobei das Leveldesign schon eine reife Leistung und dafür ausgelegt war, Jones hingegen würde besser damit fahren, wenn er mehr an einem Computer könnte als nur für 2 Minuten die Kameras auszumachen. Hinzu kommen natürlich so Sachen wie daß man auf hunderte Meter genau geortet oder gar getroffen wird, selbst ohne gesehen worden zu sein.. zumindest bei I.G.I. 2. Das wirft natürlich Fragen auf. Aber gut, I.G.I. ist und bleibt primär ein Shooter, ein spannender und gut gemachter, aber eben nur ein Shooter.
Aber zurück zum Ursprünglichen Knackpunkt: Ich finde nichts frustrierender als zum Anfang zurückzukehren ohne brauchbares Resultat (und das einzige was man mitnimmt ist bei I.G.I. eben nur wo ein gegner mehr steht und wie man die Reihenfolge zur Beseitigung ändert. Toll. Und dafür ein Level neustarten, weil die Schussel keine Speicherfunktion eingebaut haben bzw. im 2. Teil keine nennenswerte. Ich muss sagen, da geht mein Interesse an der Story sehr schnell flöten und Gegner sind irgendwann einfach nur noch Gegner, Kameras sind Kameras und ich beginne mich zu langweilen und lege das Spiel weg. Schade eigentlich, weil das Konzept an sich ja ne feine Sache ist und kein Ding der Unmöglichkeit darstellt. Ergebnis: Diese Art von Gameplay ist frustrierend und was mich betrifft nur noch grenzwertig unterhaltsam (Ansprüche steigen halt).
Aber damit ja nicht genug. Das ist mit diesem Pentalpha-Spiel das gleiche. Ich probiers – klappt nicht, und von Vorn. Abgesehen davon daß es mir zuwider ist, weil es eigentlich ein Logikbasiertes Spiel ist und mit System funktioniert. Ich mag es. So lange bis ich ein paar Mal nicht vorankomme. Dann mag ich es nicht mehr. Es verliert die “Interaktion” zu mir. Und ich glaube das ist das hauptproblem. Es “beschäftigt” mich nicht mehr, es ist stupides Ausprobieren. Klar könnt ich mein Hirn anstrengen und martern und auf logische Art darauf kommen – aber das is mein ganz persönliches Hadern mit Logik, Mathematik und Regeln. Sie langweilen mich of death. Ich habs damit noch nie gehabt. Es ist nicht mein Stil und ich hab es nicht nötig, mich in meinem Leben zu langweilen. Kann ich genauso Löcher in die Luft starren und darauf warten bis ich zu Staub zerfalle.
Ein paar musikalische Aspekte langweilen mich hingegen ganz und gar nicht. Ich hab mir die beiden Adversus-Platten “Winter, so unsagbar Winter” und “Einer Nacht gewesenes” zugelegt und ich muss sagen, das ist alles durch und durch Kunst. Dekadente, verspielte, poetisch-zynische Kunst. Wie eine Schwarzweiße Rose in einem [Raum] mit Wänden aus wAhNsInN. Ich mag das Instrumentarium und die Aussprache, die Stimme, die Abwechselung und auch die wiederkehrenden Themen. Es ist zwar keine Musik für Jedentag oder Jedestimmung, aber es ist gut mehr als nur “Borderlineprinzessin” oder “Träume weiter, schönes Kind” von denen im Hause zu haben. Man weiß ja nie, wann die blanke Hand des Irrsinns wieder nach dem Geiste greift und Lied und Leid verlangt. Schöne Sache das. Da schlackern die Synapsen!
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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Als gebürtiger Licher konnte sich Philipp unserem kleinen Trip zum Mittelalterlich Spectaculum im Schlossgarten nicht entziehen. Eigentlich hatten wir volle zwei Tage geplant, aber das Wetter, die Laune und die Auftragslage von ESC hat es anders gewollt und so reduzierten wir unsere Dosis altertümliche Atmosphäre auf den Sonntag. Etwas übernächtigt nach einer Runde Vampire ging es für uns dann am Mittag erstmal gen OF um die Pia einzusammeln und dann ab durch die Mitte über die A661.
Als wir ankamen, hab ich wieder mal den riesigen Unterschied zu Freienfels gemerkt – weniger Gewandete, mehr Stadtvolk aus Lich selbst, nicht zu viele von diesen Historisch-Authentisch-Fanatikern und eine eher Volksfestartige Atmosphäre. Da hat mir irgendwo ein wenig das Eintauchen gefehlt, aber vielleicht lag es auch an der Kürze unseres Aufenthaltes. Der Schlossgarten war zwar vom Ambiente sehr schick, aber da waren eindeutig zu viele Lücken für einen Marktplatz. Freie Flächen ziehen das alles so auseinander wie Kaugummi zwischen Schuh und Straße, schön fürs Grün aber schade für das Feeling.
Wir trafen Dömsen und seinen Vater, stiefelten etwas die Stände entlang und landeten schlussendlich beim Stand mit Allerley Spielerey. Wo wir auch die nächste Dreiviertelstunde standen. Grund dessen war ein Spiel namens Pentalpha. Ein Logik-Spiel aus dem antiken Griechenland bei dem es darum geht Steine auf einen Pentagrammknotenpunkt zu legen, 2 mal in einer geraden Linie zu bewegen und das so lange zu wiederholen bis alle 10 Steine liegen und das Pentagramm voll ist. Klingt einfach? Gut möglich.. aber probiert es erstmal!
Eigentlich bin ich zu dem Stand um mir endlich mal ein Spiel namens Hnefatafl zuzulegen – bevor das Schach hier aufkam, war es ein beliebtes Strategiespiel in ganz Nordeuropa (ab dem 4. Jh. bis ins 16. hinein). Dabei geht es um einen Angreifer mit vier Armeen aus allen Richtungen und einen Verteidiger mit Garde und König und vier Burgen in den Ecken des Feldes. Das Spielprinzip ist einfach, aber die Denkleistung dahinter dürfte sehr spaßig werden für alle Beteiligten.
Wir knobelten noch eine Weile vor uns hin und zogen dann noch etwas umher – ich sollte noch nach einem Bernstein ausschau halten – aber von einem Gesteinshändler war auch nach Rückfrage keine Spur. :-/ Nach einem kurzen Zwischenstop beim Auto, etwas Käse, Krabbenstäbchen und Kekse später, gings vor zur Bühne, wo um Schlag 18:00 Saltatio anfangen sollten zu spielen. Was sie auch taten. Hier eher auf die herkömmliche als auf die elektronisch verstärkte Art. Die üblichen Marktklassiker dudelten von der Bühne zu uns und dieses Mal hatten sie den Gitarristen auf dem Kieker, seine zahlreichen Verflossenen fanden wwin jeder Ansage Erwähnung und das Publikum begrüßte die immerfrische und lebendige Art dieser Band. Einige Tracks vom letzten Album wurden in einer marktfreundlichen Mitsingvariante dargeboten, aber auch ein paar Klassiker wie “In Taberna” und “Drunken Sailor” fanden ihren Weg ins Programm.
Videos des Tages:
Saltatio Mortis – Prometheus
Saltatio Mortis – Varulfen
Saltatio Mortis – Drunken Sailor
Bilder des Tages:
Auf dem Marktplatz



Spielereyen

Vor der Bühne

Saltatio Mortis

Alles in Allem wirklich sehr schön. Ich bin froh das das Wetter am Ende dann doch mitgespielt hat und wir diesen kleinen Ausflug echt genießen konnten. Wieder mal eine Zeitreise. Wird langsam ne ganze Menge diesen Sommer.
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Brother Arnoc
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..beer? For there is war! Da es Bier auch zu Friedenszeiten gibt, die Kunst des Krieges auch zu selbigen Zeiten gilt und man sowieso viel zu selten aus der eigenen Stadt rauskommt, hier mal eine kleine Zusammenfassung der Sabaton Release Party vom Art of War Album in Essen. Es ging eigentlich alles viel zu früh los, nämlich um 11:00 Uhr morgens direkt vor der Halle. Die ersten müden Gestalten schleiften kistenweise Bier an und boten einen doch recht zahlreichen Anblick. Wir quartierten uns in den Bus hinein und es galt zunächst mal mit Eberhardt (“Der, welcher selbst den Eber hart machen kann.” ) unserem Fahrer und der ganzen durstigen Meute lautstark diese Stadt zu verlassen. In Lederhosen Leverkusen haben wir dann noch einen weiteren Bus voll mit Metalmuchachos aufgesammelt und dann gings schnurstracks nach Essen. Apropos Essen, wir hatten das durchaus zweifelhafte Vergnügen an einer mittelprächtigen bis deprimierenden Pizzeria einige Speisen zu kosten, das war aber auch schon alles. Wenn ich mir da so den Fraß ansehe – ich glaube so schnell wollt ich noch nie weiterfahren. In Essen angekommen gings erstmal in die Halle hinein, war ne schöne Sache, erinnerte mich entfernt an einige durchaus nette Shadowrun-Szenarios. Drinnen wurde das Rauchverbot natürlich völlig ignoriert ausnahmslos befolgt. Es ist ja nicht so daß die Unmengen an Bier (siehe Name der Veranstaltung) die man sich dann in den Körper drückt auch noch von den schädigenden Folgen von Passivraucherei untermalt werden müssten.
Wie dem auch sei, Bullet und Custard hab ich noch erwischt, Emerald haben bereits gespielt als wir gerade erst ankamen. Wie nicht anders zu erwarten, war die Stimmung super und die Bands haben ihr bestes gegeben, die Klassiker zum mitsingen ausgepackt und mit den Fans ne Riesenparty gefeiert. Irgendwann wars dunkel geworden. Und irgendwann war Sabaton! BLAM! Mit Ghost Division bretterten die Jungs aus dem Norden gleich mit ihrem Opener der neuen Platte los und wie es auch bei den bisherigen Sabaton-Gigs war: Perfekte Fusion aus Stahl, Bier, Fangeschrei, Krieg und Powermetal. Weder mit Licht noch mit Soli wurde gegeizt. Schade nur, daß ich es bei den Videos auf der Cam geschafft habe dann und wann auf dem Mikro mit dem Finger zu hängen, sonst wär der Sound angemessen. Apropos Sound. So geht das! Liebe Leute, wenn ihr probleme mit Eurem Sound habt, geht hin und fragt wie die das gemacht haben. Hammer. Es hat sich mehr als gelohnt dafür einen vollen Kalendertag zu opfern und die Vorfreude wurde voll und ganz erfüllt!
Die Videos des Abends:
Custard – Shine On
Custard – Charon’s Call
Sabaton – Ghost Division
Sabaton – 40:1
Die Bilder des Abends:



Los kanns gehn, Bullet, Custard.. yeah!


Sabaton unleashed a Firestorm of Sound


Und was die Art of War betrifft..

Es hat sich alles gelohnt, die unmengen Jäger, die Nacht im Auto vor der Halle bis ich wieder fahrtauglich war, der ausgezeichnete Met.. Ein ruhmreicher Anlass mal gehörig die Sau rauszulassen und die Schnipserei an den Bildchens und die teils lustigen Erinnerungen dazu..
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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