Blood, Glory & Steel
 
Home arrow Blood, Glory & Steel
   
 
Kompass
Home
Brother Arnoc
Blood, Glory & Steel

Rundumschlag
So klingt Stahl
Schriftwerk
Unterstützung
Kontakt
 
   

Sonntag ist Markttag..

April 28th, 2008

..zumindest in Nauheim, oder Niewenheim wie man es zu alter Zeit wohl nannte. Kosta und Vio sind am Vorabend bereits da gewesen, um sich Faun anzusehen, wir stießen erst zum Spieltag von Saltatio Mortis dazu, zogen über den Markt und kauften das ein oder andere Kleinod ein. Ich versorgte mich mit einigen Lederbeuteln, einer Tasche und anderen nützlichen utensilien, ein paar Rauchwaren waren wohl auch dabei und früher oder später auch etwas zu essen. Einen großen Teil unserer Zeit auf dem Markt verbrachten wir in wechselnder Besetzung in dem Sarazenenzelt gegenüber von der Bühne, mit einigen Tees und Wasserpfeifen bestens versorgt und bestens von der Sonne versteckt. Vorgruppe war Eden, die sich wohl versuchte Musikalisch an HIM zu orientieren, was stellenweise zwar auch gelang, auf die Dauer aber so wirkte als würden die Bühnenleuts sich wünschen das Konzert sei schon vorbei. Ganz im Gegensatz zu Saltatio, die nicht nur bestens gelaunt daherkamen, sondern auch noch eine Menge Songs von der aktuellen Scheibe zum besten gaben. Mir fiel erst nachher wirklich auf, wie ausgereift die Scheibe eigentlich wirklich war und je mehr ich sie höre, desto besser gefällt sie mir. Was Mittelaltermärkte und Saltatio anging, hatte ich seit meinem Ausflug auf die Ronneburg die Manufactum als orientierungspunkt, wobei ich sagen muss daß seit des Königs Henker und der Aus der Asche live wohl ein etwas härterer Wind weht. Db0 drehte seinen Feuerstab nochmal durch die Nacht und wir ließen es uns gut gehn. Schöner Trip, das die Woche drauf würde einiges zu bieten haben müssen um diesen Tag toppen zu können!

Videos des Tages:

Das Lumpenpack am Katapult

Schabernax – Die Rabenballade

Saltatio Mortis – Tritt ein

Saltatio Mortis – Keines Herren Knecht

Saltatio Mortis – Sieben Raben

Saltatio Mortis – Dessous le pont de Nantes

Bilder des Tages:

Da kamen wir hin

Zu sehen und zu hören


Orientalische Gastfreundschaft

Feuer zum Umrühren

Saltatio Mortis Live, Laut, in Farbe und Buuunt


Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

Tags: , , , , , | 2 Comments »


As Fest as ever..

April 27th, 2008

..wieder in der Halle, nur daß ich diesmal hin konnte. Das letzte Mal habe ich sie in Darmstadt im Steinbruch gesehen und ich muss sagen ich habe mich schon sehr darauf gefreut, vor allem, weil sie neues Material vorstellen wollten und Gerüchten zufolge das was kommen sollte durchaus saftig war. Die Vorband namens Concept Insomnia war vom Sound her zwar “ganz nett”, aber irgendwie haben die mich nicht wirklich umhauen können. Abgesehen von der Tatsache, daß wenn ich ein Keyboard die Melodie vorantreiben höre, ich auch erwarte eins zu sehen, hätte es der Bühnenpräsenz des nahezu klischeehaft studentisch-konservativ wirkenden Sängers nicht geschadet auch mal nach vorn zu sehen, wenn das Licht auf ihn zeigte. So Sachen findet das Publikum meist zumindest mal höflich.

“Nett. Nicht wahnsinnig erregend, aber nett.”
— Kaiser Nero, Die verrückte Geschichte der Welt

Was solls – ich war eh wegen den beiden anderen Bands da, vorwiegend wegen Everfest natürlich. :] Und sie kamen. Sie kamen, sahen und spielten. Die Klassiker von der Rising, die die meisten anwesenden kannten, aber auch was vom neuen Material, was durchdacht und kraftvoll nach der Handschrift dieser Band roch. Ob am Merch-Stand oder direkt vor der Bühne, die Leute hatten Spaß und es war eine schöne Stimmung. Was anderes wäre auch arg verwunderlich gewesen!

Zu Sencirow setzte der Halle-RMV-Sitzplatz Publikumsreduktionseffekt ein, zu dem ich schon so oft schrieb. Aber das änderte nichts, Sencirow krachten ordentlich – schnell, melodisch und unerbittlich schmissen sie mit Riffs um sich, die entfernt aber angenehm an Sodom, Iced Earth und andere Erinnerten. Ich war sehr zufrieden und ließ es mir auch nicht nehmen, die Nightmare Within mitzunehmen auf der meine beiden Favoriten auch zu finden sind (siehe unten). Nach dem Gig ist bekanntlich vor dem Gig, so kam ich auch endlich dazu mir die Karte für die Sabaton-Releaseparty inklusive Busfahrt vorzubestellen und zu blechen. Damit ist Ende Mai die “Art of War” schon mal fest geplant. Schöne sache das. Fazit: Geil, wie erwartet.

Videos des Abends:

Concept Insomnia – No Words

Everfest – Fire

Everfest – See me Rising

Sencirow – Demon inside

Sencirow – Palace of Bones

Bilder des Abends:

Das Vorabendprogramm

Die Halle

Merchandise


Concept Insomnia

Everfest


Sencirow


So viel zu einem weiteren der zahllosen glorreichen Abende in der Halle!

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

Tags: , , , , , , , | No Comments »


Wieder ein Jahr rum..

April 21st, 2008

..und es hat sich einiges getan. Seit ich vor zwei Jahren begonnen habe hier zu schreiben, ist mittlerweile nichts mehr wie es war. Eine Tendenz gefällt mir immer weniger – Alltag und Gedanken hier unterzubringen – aber so viel wie ich unterwegs bin, komm ich mit meiner Zeitplanung mit dem Schreiben von den Events ja kaum noch hinterher. Ich habe mich dazu entschlossen das ganze ein wenig zu modifizieren: Ich werde die Bilder in Blocks auf gewohnte Weise hier nach wie vor reinstellen, auch in entsprechender Anzahl, werde aber das ganze weniger im Bilderbuchstil machen, daß man immer mal wieder Zeilen erzählender Natur vorfindet, sondern werde mich auf Zitate, Stichworte und Sätze beschränken, die die Stimmung zwar gut wiedergeben, aber nicht so in die Länge gezogen sind. Ich denke nicht, daß das einen Verlust der Qualität meines Schreibens im eigentlichen Sinne bedeutet, aber ich merke selbst über die Monate und Jahre daß ich mich wiederhole, mit Phrasen, manchmal mit konzerten. Nach insgesamt 310 Beiträgen gibt es auch nicht viel was man bei Ereignissen ähnlicher Art noch groß weiterschreiben kann und ich denke ich sollte hier eine kleine Weiterentwicklung wagen, anstatt mich literarisch auf mein festgefahrenes (so fühlt es sich mittlerweile an) Muster zu versteifen.

Was früher also Text-Bilder-Text-Videolinks-Bilder-Bilder-Text war (eine durchaus entspannte Sache zum Lesen, wie ich meine) wird jetzt eher Text-Videolinks-Bilder-Bilder-Bilder werden. Die Texte werden knackiger und wen nur die Bilder interessieren, der kann eben weiterscrollen. ;) Dafür werden die Bilder jetzt noch ein Stück weit größer. Ich denke ich kann sie ohne Bedenken auf 1024 anbieten und nicht mehr wie seit der Umstellung auf den eigenen Webspace im Herbst letzten Jahres mit kompletter Migration auf eine WordPress-Maschinerie auf 800 von 600 aus.

Bei dem letzten Geburtstagseintrag von meinem Blog habe ich euch eine kleine Statistik abliefern können, die vom Überblick her ganz brauchbar war. Das kann ich dieses Jahr wegen meiner Transplantationsaktion, den hin und her gehenden Kommentaren und und und – nicht wirklich machen. Aber ich habe mir ein WP-Plugin geholt, was nächstes Jahr für einige witzige Statistiken ab heute sorgen wird – nämlich unter Anderem auch die Suchmaschinentermina unter denen man auf meine Seiten geraten ist. Und da war einiges schräge Zeug dabei, jetzt in den paar Tagen schon. Also bleibt es spannend.

Ich hoffe dadurch, daß ich meine Reviews auf einem komprimierteren Niveau halte, bekomme ich endlich mal den Kopf frei und die Zeit ein wenig mehr eigenen Senf hier zu verzapfen anstatt nur noch wiederzugeben was mir widerfährt. So lustig das auch sein mag.. ;)

Ich könnte Euch natürlich jetzt noch aufschwatzen, daß ich mittlerweile 148 Kategorien angesammelt habe, zu 30% durch bin mit der Bild-auf-Speicherplatz LJ-zu-WP-Migration oder daß mein mittlerweile auch fast ein Jahr alter Youtube-Account, den ich eigentlich als zum Blog gehörig betrachte schon die 60.000er Besuchermarke mit fast 70 Videos geknackt hat, aber ich glaube trockene Zahlen bringen hier an dieser stelle niemandem mehr so richtig den Puls nach oben (taten sie das je? ;) ) – also bleiben wir beim wesentlichen: Ich freue mich, daß Ihr noch so fleißig dabei seid, Euch meine Zeilen durchlest und mir hier und da ein begeistertes “Hey, geil!” hinschmiert oder sagt.

Ich danke für ein weiteres Jahr lustige Lese- und manchmal auch Schreibinteraktion und ich hoffe, daß die paar Sachen die sich ändern werden nicht zulasten des Spaßfaktors gehen. :)

Apropos Spaßfaktor, es ist mittlerweile die dritte Kamera, die ich nutzen werde ab dem nächsten Post. Hab mir auf Test und Empfehlung eine neue zugelegt, die auch im Dunkeln passable Aufnahmen und nicht ausschließlich Lichtgeschmiere macht. Ich habe mich von meiner alten nur sehr ungern getrennt und muss sagen, daß ich sie sehr mochte und gern mit ihr gearbeitet hab, meine photografischen wie auch videotechnischen Anforderungen sich aber ebenfalls weiterentwickelt haben. Da ich sie dennoch in guten Händen wissen wollte, habe ich sie meinem Opa überlassen, der sie anstelle seines uralt 64MB Dings von ganz früher benutzen wird und hoffentlich so die Gelegenheit bekommt noch mehr Bilder von noch mehr Reisen und Trips machen zu können und darüber zu schreiben.

So viel dazu – auf ins dritte Jahr, mit neuen Ideen, neuer Ausrüstung und einem alten, wissenden Grinsen!

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

Tags: , , , , , | 4 Comments »


The King is back..

April 20th, 2008

..in Frankfurt. Als ich davon hörte, daß King Leoric sich wieder in der Halle blicken lassen, wusste ich – da musst Du hin! Warum? Weil die live einfach einen unglaublichen Spaß machen und das was sie musikalisch zum Besten geben anders als True nur schwer zu bezeichnen ist. Mitsinghymnen und Songs zum Headbangen – Gitarren, die u.a. die Maidensprache sprechen und eine Power die tragend wie auch wegreißend zu gleich sein kann. Ich hab die Thunderforce gefressen gehabt und mir vor kurzem die Piece of Past dazugeholt. Aber gut – da sind der Worte zu viel. Wer sie nicht kennt, der sollte sie sich einfach mal live anschaun oder zumindest mal reinhören und selbst sehen. ;)

Die erste Band des Abends mit dem Namen Cold Skin Burning haben wir uns nach meinem Drüberschauen über deren verfügbare Darbietung im Netz geschenkt. Die zweite Band waren Gripshift, eine Britische Crossovertruppe mit Weibsfront, die mir einen Tick zu “jugendlich” klangen für meinen Geschmack, vor allem My Reality war mir dann doch etwas zu weit ab von dem was ich hör. Nach einigen auf die Dauer ziemlich monoton klingenden Songs (muss wohl an der aneinanderreihung liegen), war dann auch King Leoric dran und begann diesmal ungewohnt chronologisch – sprich zuerst mit der bereits vorhin erwähnten Piece of Past und das ging dann irgendwann auf das Material über was ich schon kannte, unter anderem Stormclouds und natürlich Warrior’s Tune.

King Leoric Playing it up
Drumming Along Hail to the King

Es wurde getrunken, geheadbangt und gesungen, wie es sich gehört. Wie beim letzten Mal war Db0 wieder mit dabei, Krig hatte sich angekündigt aber ob einer gewissen Menge Äppler nicht mehr dort hingefunden.

“..and the other band, what was it called? Grapefruit?..”
— Db0, ich hab KEINE Ahnung worauf er da anspielt ;)

Ich war durchaus zufrieden, ein super Abend wie man es von der Halle gewohnt ist – eine Woche später sollten hier Everfest auf mich warten, aber die Geschichte kommt sicher noch.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

Tags: , , , , , , | 3 Comments »


Lust auf Fleisch..

April 12th, 2008

..aufm Rost, etwas Salat und lecker Soße dazu. Nach einer grillhaltigen Woche, etwas durcheinander, aber gemütlich, fanden wir uns am Samstag bei mir ein, holten lecker Zeugs aus dem Supermarkt und machten so richtig viele kleine Köstlichkeiten verschiedendster Art. Während ich meinen Kerzenständer in Betrieb nahm und die Räucherstäbchen volldampf fahren ließ, machten wir uns in der Küche über alles her was wir da so hatten. Natürlich ließ sich Choko nicht lumpen und war dann gar nicht mehr so ruhig, als es sich um etwas leckeres zu Essen drehte. Kratzend an der Tür, hochtapsend an den Beinen derer, die gerade fleißig am kochen waren, usw.

Candle Masses Xolo Choko

Angefangen mit köstlichem Gurkensalat (of Croutons und Gewürze) bis hin zu Putenhacksteaks (of Sonderangebot) gab es so ziemlich alles, delikate Kräutercreme, Avocadopaste (of ziemlich salzig aber lecker), Surimi-Stäbchen und das eine oder andere saftige Stück Rind. Wie zu solcherlei Anlass üblich, habe ich natürlich auch braune Champignons in Kräuterbutter auf den Rost gepresst. Leckere Sache das ganze. Irgendwie wollte der Grill stellenweise nicht wirklich warm werden – ich glaube dieses Überdimensionale Waffeleisen wird bald noch einen Raclette-Steingrill als Gesellschaft bekommen, so daß man aussuchen kann wo man was grillt, hat vor allem den Vorteil, daß man mit Mengen in passabler Zeit fertig wird, die für mehr als nur zwei Personen reichen.

Just smile Tischlein leck mich!
Na denn Mahlzeit! Hungerhunde?

Wir saßen, wir aßen und hörten ein wenig Poeta Magica und Saltatio im Hintergrund, quatschten über dies und jenes, über Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine, Rezepte, Architektur.. und und und. Irgendwann griff ich bei meinen Harzen und Kräutern auch mal durch und nebelte den Raum mit der Feuertanz-Mische und was schönem hölzernen ein. Ich werde demnächst mal ein paar Mischungen ausarbeiten und fertig abgepackt aufbewahren. Was mir positiv aufstieg war die gegenseitig anheizende Art der Mischungen beim Verqualmen – wenn man meine Guajak-Dammar geschichte mit einem Löffel als Basis nimmt, darauf aber dann die Hölzerpalisade aus Eiche und Fichte errichtet – zieht das richtig gut rein. Ich werde noch ein wenig weiter damit experimentieren, aber ich glaube was meine Lieblingsduftnote angeht, ist Kalmus, Styrax und Olibanum die beste Voraussetzung nicht nur für angenehmen geruck, sondern auch fürs Tanken von Energie ohne große Anstrengungen. Ich bin zufrieden. Das mit der Wermutgeschichte in Rauchform muss ich mal genauer unter die Lupe nehmen.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

Tags: , , , | No Comments »





Unser Stahl ist frei von lebensverlängernden Zusatzstoffen und die mit ihm hergestellten Rückstände sind zu 100% biologisch abbaubar.
 
“The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.”
--- William Shakespeare ---