Blood, Glory & Steel
 
Home arrow Blood, Glory & Steel
   
 
Kompass
Home
Brother Arnoc
Blood, Glory & Steel

Rundumschlag
So klingt Stahl
Schriftwerk
Unterstützung
Kontakt
 
   

Protected: Kraut und Rüben..

March 31st, 2008

This post is password protected. To view it please enter your password below:


Tags: , , , , , , | Enter your password to view comments.


Viertel Hundert Jahre..

March 26th, 2008

..ist es her, Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten – es war alles andere als Langweilig! Da ich bis zum Ende nicht genau wusste ob ich mit 25 feiern oder grummeln sollte, war auch nicht ganz geplant wie die diesjährigen Festivitäten aussehen sollten. Meine Verwandtschaft hat sich entschlossen bei uns vorbeizuschauen und hat ein Festmahl mitgebracht. Torte, Salate, das übliche reichhaltige Buffet. Es wurde viel getrunken, gegessen und gelacht, Choko drehte am Rad – meine Oma strapazierte erheiterte uns mit ausschweifenden Reden und so zog ein entspannter Montagnachmittag ins Land. Da es Ostaras Fest sowieso im Kreis der Familie zu verbringen heißt, ist es praktisch gewesen zwei Fliegen mit einer Klappe kloppen zu können.

Wenn der Prophet nicht zur Party kommt.. ..kommt die Party zum Propheten!

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen an meinem Geburtstag selbst mit meinen Kollegen zu feiern und bei der Gelegenheit einige (vom Urlaub) liegengebliebene Dinge nachzubereiten, irgendwo zwischen Kuchen und Pizza eben. Die Kaffeemaschine war zwar nicht mehr im Eimer, gurgelte aber noch recht schwach vor sich hin. Ich sollte am Donnerstag hören daß sie wieder einen Touch-up braucht. Aber zurück zum Dienstag. Nach einem durchaus zufriedenstellenden Arbeitstag, zog ich mir noch eine Portion Nudeln mit irgendwas rein und der Killer stiefelte bei mir vorbei um mich für den kommenden Abend im Final auf den Weg einzusacken. Den Spieß drehte ich erstmal um sackte ihn ein, nämlich Autoweise. Ich glaube das ist der erste Geburtstag seit langem, den ich komplett nüchtern zubringen sollte und es war völlig okay, wenngleich das auch einige Verwunderung auszulösen schien. Hey, ich werd dadurch daß ich dann und wann etwas weniger trinke auch nicht gleich zum enthaltsamen und zahmen Lebewesen, keine Sorge. ;)

Lange nicht gesehen Ein königlicher Abend!

Im Final selbst war es eine lockere und gemütliche Runde, einige Leuts konnten nicht aus Uni/Arbeit/Umzug oder anderem Grunde, was mich aber nicht davon abhielt mich über die die da waren zu freuen. Wir spielten die eine oder andere Runde Dart in der Qualmkammer, die Stimmung an sich war etwas entspannter als ich es unter der Woche gewöhnt war und ein paar seltenere Gäste ließen sich auch blicken. Hm, eigentlich – wenn man es ganz genau nimmt – war ich der seltene Gast, glaub ich. ;) Trotz verfrühtem Aufbruch einiger wegen dem Letzte-Bahn-Effekt, hat sich die gute Laune durchgehend gehalten und dazu beigetragen daß sich meine leicht zweifelnde Attitüde bezüglich der Fünfundzwanzigkeit meiner Person sich lockerte. Die Musik war – wie könnte es auch anders sein – das was man “a fine choice” nennt, sprich jedes mal wenn ich mit nem Song im Kopp zu Arthur stapfte (unabhängig ob ich unterwegs kleben blieb), kam kurz darauf das entsprechende Lied oder eins der näheren Auswahl.

Gemütlich.. ..und natürlich etwas irre.

Ich weiß nicht, warum ich seit ich 19 bin an meinen Geburtstagen immer in so einer seltsamen Stimmung bin, aber eins weiß ich – Stimmung und Abend sind nicht zwangsläufig miteinander so verwoben daß sie sich nicht außeinanderbekommen lassen. Das hat dieser schöne Abend mal wieder gezeigt und mir einen Weg in die Woche geebnet, der entspannter und gelassener kaum hätte sein können. Good fight – good night!

 

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

Tags: , , , , , | 3 Comments »


Protected: And day after day..

March 24th, 2008

This post is password protected. To view it please enter your password below:


Tags: , , | Enter your password to view comments.


Don’t hedge the hog!

March 18th, 2008

Kaum zu glauben aber wahr – Teil zwei unser glorreichen Sprücheodyssee war im Anmarsch und ich konnte meinen Urlaub und das kommende Wochenende kaum erwarten. Nach dem Treffen im November hatten wir uns ordentlich umorganisiert, klarschiff gemacht und einige Pläne geschmiedet um das zweite Treffen loszutreten. Ob sich die Leuts nun über das VZ, Wacken oder über Last.fm kannten – von vornherein war klar, daß es wohl zu einigen skurrilen und stellenweise völlig beknackten Aktionen kommen würde. Als kleine Überraschung (nicht alle wussten Bescheid) hatte sich auch Alucard in Frankfurt eingefunden, den Thorsten und ich nach der Arbeit einsammelten. Wir holten Fabian vom Bahnhof ab und schon gings los in Richtung Ritterladen – den alten Kanister vom November noch im Kofferraum.

Gandalf der Weiße We came..
Leuts Der Tisch

Bereits nach kurzem Verbleiben machte sich ein leichtes Hungergefühl breit und wir überlegten uns, was wohl als nächstes auf die Speisekarte sollte. Pizza, Döner oder Chinesisch. Wir entschlossen uns aufgrund des allgemeinen Größenwahnsinns für die Asia-Version der Schlacht bei Waterloo – mit anderen Worten: hin, Laden besetzen, kapern und mit der Beute in den Hafen zurück. (Man verzeihe mir die mangelnde historische Präzision dieses Beispiels :P ) Ich glaube weder die Insassen des besagten Ladens, noch die anderen Bewohner von Rodgau-Dudenhofen haben mit einem solchen Auflauf gerechnet und so mussten wir auch während wir warteten auch einige neugierige Blicke einstecken, unterbrochen von schallendem Gelächter aufgrund von angebotener Chinchilla-Curry-Soße und ähnlichem Unfug.

Arnoc: “Essen macht langsam im Kopp.”
Fabian: “Stimmt nicht, sonst wären die ganzen Atomphysiker aus Äthiopien.”
— Einfacher Umkehrschluss

Thorsten – an diesem Abend bis auf weiteres als “Das Geschmenst” bekannt – war einer der wenigen die auch für die Nacht vorgesorgt hatten und sich gleich eine doppelte Portion mitnahmen.

Nightvision Beim Chinamann essen holen

Der Met floss in Strömen. Nicht nur der Kanistermet natürlich, denn sowohl das Geschmenst als auch Alucard hatten lecker Honigzeug aus Eigenproduktion dabei. Beiden schmeckte man an, daß es irregulärer und nicht handelsüblicher Met war, wobei Thorstens bedeutend süßer und bappiger war (aka “die trübe Brühe”) und Alucards eher in die straff-charaktervolle Ecke zielte und für die weibliche Zielgruppe etwas weniger geeignet war. Um so mehr für uns Herrschaften. :) Wir philosophierten eine Weile über die Metetikettierung im Ritterladen, die entstandene Konfusion verschiedener Flaschenbeklebungen und verschiedener Produktionsschritte in der Met- und Likörherstellung. Bei dieser Gelegenheit kam auch selbstgemachtes Getränkegut von Rahel und von mir auf den Tisch, wobei Thorsten mit seinem Ingwer-Chili-Megavolt-Zeug, was ich nur als Teezusatz zu ertragen bereit war, auch mitmischte.

Die Sch(r)ankmaid Spät wars

“Wenn ich Leute sehen will die was an haben, guck ich mir einen Eskimoporno an.”
— Fabian über die Porno-Requisite

Der Abend wurde immer später und die von der Anreise teils ermüdeten haben sich auch gen zwei in Richtung Koje begeben, während die Schankmaid schön weiter nachschenkte und der verbliebene Rest Baumharze und anderes Kräuterwerk hat in Rauch aufgehen lassen. Dank Musik und guter Laune wurden auch die Sprüche immer unterirdischer, so kam es dann aber auch, daß wir gegen drei langsam aber sicher auch unsere Ruhe fanden, um am nächsten Tag nicht allzu zerschossen auszusehen.

Ver.. pennt Good Morning Vietnam

Morgen. Kaffee. Viel Kaffee. Laute Musik. Das Gelächter in der Küche und das besetzte Badezimmer – ach herrlich. Ein mal Kreislauf zum Mitnehmen bitte. Nachdem am Vorabend u.a. Wrestling ein Thema gewesen ist, packte Daniel eine PS2 aus und ließ Sandra und Michael erstmal einige Runden in den Ring steigen. Dicke Dinger, herumposende Kerls mit breiten Metallgürteln und ein jubelndes Publikum. Aufs Maul. :) Ein Bißchen häusliche Gewalt am Morgen und das Leben macht wieder Spaß! Dazwischen gab es einige Tatoo-Magazine zu bestaunen, die auch das ein oder andere seltsame Bild beinhalteten, unter anderem anatomisch inkorrekte Zeichnungen.

“Viele Frauen wählen für bestimmte Stellen florale Motive steht hier.. wären das nicht eigentlich eher deflorale Motive?”
— Fabian und Linguistische Details

Der Thron ist besetzt Tatoos Gucken

Irgendwann war wieder Nahrungsbeschaffung auf der Tagesordnung, also erstmal die gesamte Truppe in die Kraftfahrzeuge gepackt und ab die Post gen Supermarkt einige Straßen weiter. Wenn eine Meute wie die unsere mit einem Schlag in einem Normalmenschensupermarkt einfällt, ist natürlich klar, daß da jede Menge Unfug bei rauskommt. Abgesehen von der Tatsache daß natürlich niemand wirklich wusste was wir da eigentlich genau wollten und einige Dinge fast doppelt gekauft wurden, braucht es keinen studierten Verhaltens- und Kulturforscher, um zu wissen, daß die Fleischtheke von uns heimgesucht werden würde, die Gewürzregale unseren Ansturm kaum überstehen und die Abteilung für komische Dinge (incl. Gummihuhn und anderer Scheußlichkeiten) auch mit uns klarkommen musste. Wir nutzten die Gelegenheit, ein weiteres Michael-the-Butcher-Foto zu schießen, wie bereits beim letzten Treffen und Thorsten hat selbstverständlich die böseste, heimtückischste und gewaltverherrlichendste Küchenzutat ausgegraben: Den Black Fungus.

Metzger MK II Spar Wars - Die Rückkehr der Vileda-Ritter
Black Fungus Shopping

Die Sprüche, Kommentare und Blicke die wir bekamen und austeilten hatten es wirklich in sich. Wir wurden wohl zu einer kleinen Attraktion und die meisten konnten nicht ohne ein Grinsen an uns vorbei. Entweder weil wir komische Sachen gemacht haben oder einfach nur etwas out-of-place wirkten obwohl wir eigentlich ganz genau wussten was wir da taten und wollten. Kurzum – Fleisch war erledigt – Süßkram war erledigt – Knabberkram war erledigt – Getränkereste waren erledigt – ab ins Auto und ab wieder zurück.

Dreggisch grinse kanner! Die drei vom Einkaufszentrum

Während ich also versuchte in der Küche ein klassisches Rezept aus der sowjetischen Truppenkombüse der Marine zu zaubern, welches in der Grundausstattung hauptsächlich aus Nudeln, Hack und Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Knoblauch besteht und von mir mit Thymian angereichert wurde. Wurde eine Runde Munchkin angesetzt, bei der es Elfenohren zu verlieren, Zwergenwuchs zu gewinnen und Mietlinge zu töten galt. Wie auch letztes mal als wir mit mehr als drei Leuten gespielt haben, kam die wirklich interessante Ausrüstung erst viel viel später als eigentlich geplant und gedacht, also zog sich das ganze etwas. Währenddessen wurden in der Küche die eingelegten Grilldinger fertig, ich kam mit meinem Gekoche vorwärts und der Met verlor im Kanister immer mehr an Höhe.

Dungeons and more
Titty Thorsten Frying meat

Nach dem traditionellen Nach-dem-Essen-Durchhänger kamen wir um die Grillzeit herum wieder zu uns und langten in die Vollen. Ich hatte wieder meinen Dill-Lachs in Sahne eingelegt und das restliche was es so gab war auch durchaus nicht ohne. Der Wurst-Typ langte natürlich auch gnadenlos zu und so einige gebratene Fleischrohre verschwanden auf Nimmerwiedersehen in seinem Magen. Natürlich war es nach dem Essen auch Zeit uns in einen Strudel aus Gewaltverherrlichung und der Spielzeugwaffen zu begeben. Leider hatte mein Händler dank Lieferprobleme mich mit AKs unterversorgt, also mussten wir mit dem leben und ballern was wir hatten. Das langte aber auch. :D Offenbar schien aber die Zielgenauigkeit und die Wucht mit der Zeit nachzulassen, da die Sturmgewehre mittlerweile verzogen und die Kugeln eher abprallten als durchzuschlagen oder umzuschmeißen. Was solls – war trotzdem eine Mordsgaudi.

Der Mordskoch Jack the ripper

Schall und Rauch Architektur

Von qualmenden Rohren zu rauchenden Röhrchen. Die Kippen waren irgendwann alle und da hieß es ab zum Automaten. Direkt neben selbigem entdeckten wir in der Wand einen halbmeterbreiten Riss – oder bessergesagt Zwischenraum – zwischen den Häusern. Wir hatten schon letztes Treffen vergessen gehabt, Michael für sein Jack-the-Ripper Foto einzuspannen, das holten wir an dieser Stelle aber nach, wenn auch leicht verwackelt mangels Stativ. Wo wir gerade dabei sind letztmalsrelikte auszugraben, was ist eigentlich aus Fabians Wachstitten geworden? Ich glaube die erwartet er irgendwie noch immer zurück.

“Ein Leben ohne Möpse ist möglich, aber sinnlos.”
— Loriot

Die Sprüche wurden derber als die Uhr ein weiteres mal einen Zeiger um die Runde gejagt hatte und die alten Stories kamen auf den Tisch, was es so zu erzählen gab auf Festivals, gigs und bei den seltsamsten Gelegenheiten. Saufgeschichten, Zeltgeschichten, Tittengeschichten. Wen wunderts, warn hier ja auch alle alt genug um Sachen von all den Seiten des Lebens mitgenommen zu haben, die man anders als “spooky” manchmal nicht wirklich bezeichnen konnte.

Thorsten: “Für mich sind Frauen ab dem Moment interessant, wo sie mit ihren Schamlippen Paranüsse knacken können.”
Alucard: “Das schafft manch einer doch noch nicht mal mit der Rohrzange..”

Als die ersten begannen wegzusacken, fanden wir heraus daß die meisten von uns “A headbanger’s Journey” noch nicht gesehen hatten – einen Kanadischen Metal-Dokumentationsfilm. Ab in die Kiste damit und glotzen. Ich dacht mich trifft der Schlag als ich Joki und Lancelot in Wacken 03er Aufmache über die Mattscheibe hab flimmern sehen. So wird man also verewigt. :D Der Film enthielt einiges an lustigen Szenen, aber ich muss sagen das typischste Zitat (außer dem Fazit am Ende) hatte der Kerl (of Darkness) mit seinem Weinglas (of wahrscheinlich Blut) gebracht. Daran musst ich auch bei diesem Bild hier denken:

Saytn

Recht erschöpft ging es gegen drei dann wieder in die Kojen. Weil wir am nächsten morgen relativ früh abziehen mussten, da einige Herren noch einen Zug zu erwischen hatten, wurde mit dem Aufstehen nicht lange gefackelt. Kaffee, Metal und Packen war angesagt. Ein kleines Frühstück ging in Rauch auf, ein letzter Versuch einigermaßen aufzuräumen und schon war das Wochenende vorbei. Viel zu schnell. :( Aber wir haben wenigstens an der Fortsetzung weitergearbeitet und kamen zu dem Beschluss daß zu September wohl das nächste Treffen nähe Ruhrpott stattfinden wird.

Last morning Goodbye

Was bleibt einem noch zu sagen? Ein herrliches, wirklich schönes und viel zu kurzes Wochenende war das. Die organisatorische Meisterleistung vom letzten Mal haben wir übertroffen und trotz hin und her geschleppter Möbel, dem gelegentlichen geistigen Vollausfall vereinzelter Teilnehmer und anderer Kleinigkeiten haben sich denk ich mal diese Tage gut in jedem einzelnen festgebrannt. Das nächste wird sicherlich noch abgefahrener, aber da versuche ich die AKs mal in ausreichender Menge mitzubringen und wenn wir ein paar Küchentücher karierter Art auftreiben können, wird das sicherlich auch ganz lustig im Supermarkt.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

Tags: , , , , , , , , | 5 Comments »


Megadave..

March 17th, 2008

..und Bentenced. Lang wars geplant, ewig erwartet und endlich so weit. Nachdem ich jüngst die Speed/Thrash-Legende in K. verpasst hatte, bot sich mir diese Gelegenheit und ich ergriff sie. RacheEngel aka Ben hat sich zu selbigem Anlass nach FFM bequemt und kam einen Tag zuvor bei Dyron unter, wo ich ihn auch nach einem langen Arbeitstag einsackte, bevor es in Richtung Isenburg ging. Es war schon eine Weile her seit ich das letzte Mal in der Hugenottenhalle war, genaugenommen war ich seit dem J.B.O. Gig am 8.02.2001 nicht mehr dort – es kam immer was dazwischen, aber ich muss sagen, diese Halle hatte – und das merkten wir als wir reingingen und uns der Klang entgegenbretterte einen ungewöhnlich guten Sound. Natürlich rannte ich in die ersten paar bekannten Gesichter und fühlte mich wie zuhause. Evile spielten schon und gaben Old School Thrash von sich wie er heutzutage nicht mehr hergestellt wird, dreckig, treibend und immer weiter auf die Fresse. Schade daß Eugen nicht dabei war, er hätte sicher seine Freude dran gehabt zu sehen, daß Leute die jünger sind als er Musik machen die so ist wie zu den besten Zeiten.

Evile Evile

Ein mal durch die Halle gezogen, die Bramänner (generationsübergreifend) begrüßt, ein paar weitere bekannte Gesichter angetroffen (u.a. Lucy und Corpse) und dann in die außen eigens hergerichtete viel zu enge Qualmzone. Als nächster Punkt standen Mercenary auf dem Programm, die ich auch noch nicht live gesehen habe (trotz Gelegenheit) – also dann mal gucken gehen.

Merc Merc

Ich bin mit ihrem Material nur sehr bedingt vertraut gewesen und an einigen Stellen ist es mir fast schon zu ungewohnt modern, aber ich muss sagen trotz manchmal opernähnlicher Anflüge die nicht ganz ins Konzept passen wollten, war das alles in allem eine runde harte Sache. Schön. Ich brauchte eine Weile um mich in der gesamten Klangpalette zurechtzufinden, aber je mehr ich mich reinhörte, desto besser wurde es. Schön, daß einen die Tontechnik nicht im Stich gelassen hatte – die war an dem Abend wirklich bemerkenswert. Bei der Gelegenheit habe ich auch “My Secret Window” mit aufgeschnappt und alles in allem muss ich sagen war ich von dem bisherigen Abendverlauf durchaus begeistert. Zeit für Megadeth.

“I am not a man of many words on the stage. I hate wasting your time up here, so let’s just play some metal.”
— Dave

Und wie sie loslegten. Einen Moment lang hatte man zwar das Gefühl sie würden sich arg bitten lassen, aber die Stimmung war wirklich auf dem Höhepunkt und hielt sich durch “Washington is Next” und “Skin o’ my teeth” hindurch, ein Klassiker jagte den anderen – bei der Band echt kein Wunder und als dann irgendwann der Hangar loswedelte fühlte ich das dringende Bedürfnis mit das Gitarrenkabel an die Venen legen zu lassen, schloss die Augen und flog einfach nur noch davon.

Megadave Megadeth

Die Party war am kochen und mit jedem weiteren Song, meist noch nicht einmal eine Ansage – weil überflüssig – ging ein weiteres Paar Schuhe vorne bei der Security unter und noch mehr Bewegung kam in die Runde. Einfach herrlich. Ich hatte schon sehr lange nicht mehr ein so harmonisches und freundliches Publikum gesehen. Tat echt gut. Terrana grinste sich auch einen, stand am Anfang etwas weiter hinten – aber es ist ja echt nich so daß der sich unauffällig nennen könnte..

Peace sells.. but who’s buying
The Hangar on my teeth Washington is next

“You’ve been great. We’ve been Megadeth. Good night!”
— Verabschiedung

Der Abend war viel zu schnell rum, war aber sehr schön gewesen und ich denke mal wenn ich diese Band mir nochmal geben kann, werde ich mir die Gelegenheit nicht so schnell entgehen lassen. Ich hätte zwar gern noch She-Wolf und noch ein paar andere Sachen gehört, aber das was die Jungs da abgeliefert haben, da konnte man echt zufrieden sein. Zuguterletzt fand ich an meiner Windschutzscheibe einen Strafzettel, der total durchnässt war – und nicht einmal mein Nummernschild enthielt, sondern ein mir unbekanntes. Naja, wir werden sehen ob er mir galt oder nicht.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

Tags: , , , , , , , , | 1 Comment »





Unser Stahl ist frei von lebensverlängernden Zusatzstoffen und die mit ihm hergestellten Rückstände sind zu 100% biologisch abbaubar.
 
“The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.”
--- William Shakespeare ---