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..und ein Stand aus meiner Feder. Ich glaube verglichen mit letztjährigem Stand und seiner Umsetzung, haben wir dieses Jahr den Vogel abgeschossen. Nicht nur daß wir uns für einen absolut professionellen Messebauer entschieden hatten, der so gute Arbeit geleistet hat, daß er gefeiert gehört, sondern auch die Tatsache daß etwas in sich geschlossenes – eine runde Sache – als Konzept hergehalten hat war ein Schuss ins Blaue, aber ein Treffer ins Schwarze!
 Ich bin zufrieden. Sehr. Es hat zwar wie immer an einigen Ecken und Enden ein bis zwei Millimeter Kratzer an meinem Perfektionismus hinterlassen, aber ich lass fünfe auch mal gerade sein, wenn es denn sein muss und ich glaube die Messe war/wird ein voller Erfolg. Als ich dagewesen bin und alles aufgebaut hab, fielen mir aber schon die ersten Verbesserungsvorschläge ein – was mich jedoch nicht entmutigte, sondern mich eher dazu brachte mich nebenher in Phantastereien zu stürzen und darüber nachzudenken was als nächste Evolutionsstufe wohl käme.


Ich glaube der Tower-Schrein, wie er von den Gästen und Hütern des Standes bezeichnet wurde, erfreute sich fast der meisten Beliebtheit. Die passive Ausleuchtung und zweckmäßige Anordnung gefällt mir schon mal um Längen besser als das kleine blaue Plastikmonster von den Vorjahren, wenngleich die Transparenz von jenem ein nettes Gimmick ist. Die Messe ist im Moment in vollem Gange und wird morgen gegen Abend ihrem Ende entgegensehen – wo ich dann wieder zum Abbau ins Spiel komme. Es war eine ziemlich Aufwendige, wenn auch durchaus angenehme Zeit in der ich feststellen durfte daß ich erstens lernfähig bin und zweitens letztes Mal einfach nur unvorbereitet war und deswegen so fertig und drittens – daß es mir mit spontanen Eingebungen immer besser gelingt genau das zu erschaffen was richtig ist.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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..sind die Vorstufe zum letzten Gefecht. Nachtrag vom 13.01.: Mir sitzt die Renovierung noch immer halbwegs in den Knochen und in nicht einmal einer Woche geht die Paperworld los und dann verschwindet meine Freizeit für fast zwei Wochen (inkl. Wochenende) im Nirvana. Nur gut, daß ich dieses Jahr vorbereitet bin und auch das mit einkalkuliert habe. Obwohl die Wohnung einige Anläufe gebraucht hat, um wieder betretbar und bewohnbar zu werden, ich eine Regalwand neu installiert habe und meine neue Truhe (dankööö! ) samt Computertisch in Betrieb nahm bis ich mich einigermaßen wohlfühlte, lässt es sich hier – zumindest wenn die Heizung geht – einigermaßen aushalten. Choko fand sich auch schnell zurecht, wobei sie ob der neuen Umstände und Gerüche am Anfang ihrer Wiederansiedlung sehr nervös war.  Da mein Vater und Ainura aus Rom zurückgekommen waren und noch ein paar Tage bei uns weilten, wurde es also auch nicht wirklich langweilig. Wir machten am Abschiedsabend bevor die beiden nach RUS zurück sind einen Besuch bei meiner lieblings-Burgerbar, nämlich “die Kuh lacht”. Ich bin da in letzter Zeit ganz gern, vor allem weil die Fleischqualität und somit auch der Geschmacksfaktor dort rekordverdächtig ist. Ich glaube diese Avocado-Sache ist ne feine Geschichte und solange man sich jeden Burger doppelt belegen lassen kann, bin ich auch relativ leicht zufriedenzustellen. 

Im Grunde sind wir jetzt bei der Ruhe vor dem Sturm. Letztes Jahr hatte ich keinen blassen Schimmer was mich erwartet, war schnell demotiviert, obwohl ich keinerlei Anlass dazu hatte und hab mich so sehr verausgabt, daß ich danach fast eine komplette Woche auf der Schnauze lag. Mit einer zartharten Mischung aus Erschöpfungssyndrom, Kopfschmerzen und Erkältungserscheinungen. Das wird mir dieses Jahr nicht passieren. Ich bin vorbereitet und wir werden die Bude rocken!
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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..heißt es wohl. Nach einer Woche vieler Vorbereitungen und großförmiger Planung, bin ich jetzt voll und ganz an der Durchführung unseres Messeauftrittes dran. Das schließt natürlich auch das Hin- und Herfahren von hier nach Vilbel, Messe und andere Strecken mit ein und wo man nicht hinkommt, hängen sie und strahlen einen an: Die Fratzenschaft unserer Wählbarkeit.
Politisch engagierte Bürger, jeder in seinem eigenen und dem parteilichen Auftrag. Die einen führen einen Kreuzzug der Angst, die anderen haben die Schnauze voll davon, wollen keine ausgekochten Pläne mehr sehen und bieten Alternativen an, wiederum andere drehen sich mit dem Wind und pinkeln dann doch voll in seine Richtung. Das bunte Treiben war noch nie wirklich mein Ding, vor allem weil ich mir jedes mal wenn ich mich irgendwie diesbezüglich umschaute oder gar betätigte, über den Tisch gezogen vorkam. Es gibt hier einfach keine wirkliche liberale Partei, keine die sich für Freiheiten einsetzt – lose Bürgerrechtsfraktionen mal außen vor gelassen – also gibts für mich nicht wirklich eine Option.
Aber offenbar ist da Land in Sicht, denn allem Anschein nach hat das Beispiel Schwedens Schule gemacht und wir haben tatsächlich eine Wahlbereite, fähige Truppe im Hafen liegen die sich Piratenpartei nennt. Gegen die Panikmache und Überwachung, gegen die Kriminalisierung, die Eselnutzer fast wie Kriegsverbrecher aussehen lässt, für mehr Freiheit rund ums Wissen und noch einiges mehr. Das klingt doch mal nach was.

Klar, es gab schon immer ein paar schräge Vögel die seltsame Parteien gründeten, aber diese Bewegung hier ist Global. Die reden hier von den Rechten die momentan gerade unter Beschuss sind weil unser Leben dank Terrorgefahr ja ach so sehr am seidenen Faden hängt.. Ich bin normalerweise sehr skeptisch was politisches angeht, aber ich glaube das hier hätte echte Chancen und Zeit wird es schon lange. Das es sich mit Hessen ausgekocht hat, dafür wird Ypsi schon sorgen – aber was die Piraten angeht, find ichs sehr schade daß die meisten noch nicht einmal wissen, daß es die bei uns auch gibt. Erzählt es weiter!
Nicht jeder hat sein Kreuz zu tragen, aber so mancher hätte es noch zu machen.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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..the evening. Nach ein paar recht ereignislosen Arbeitstagen, einigen Kneipenbesuchen und dem Anbrechen des neuen Jahres bin ich irgendwann mal wieder auf der Seite von der Halle gelandet. Ich glaube das war dank des Sabaton-Forums und meiner Linküberprüfung bei einem meiner Berichte – und was seh ich da? Cheeno am 04.01.2008! Alucard ist noch hier und der Tag ist noch nicht verplant. Sehr schön! Irgendwann vor einem halben Jahr haben wir Cheeno über Last.fm wohl ausgegraben und ich hab “The Ruler” nicht mehr aus dem Kopf bekommen – und mir gedacht, die müssten doch eigentlich irgendwann auch mal bei uns spielen. Jetzt wars so weit, unverhofft kommt oft.


Irgend eine Italienische Highschool-Rockband mit dem Sound von Blink 182 hatte den Abend eröffnet und dudelte eher mäßig als beeindruckend vor sich hin. Gegen Ende sind die wohl ein wenig aufgewacht, daß hat aber eigentlich nicht großartig viel rumgerissen. Danach kamen die Mädels von Arven auf die Bühne. Ich hatte von Eve schon ein wenig was drüber gehört, hatte mich aber nicht wirklich mit denen befasst – so schaute ich sie mir an und konnte meinen Ohren nicht wirklich trauen..
“Wenn man sich ein Ohr zuhält und mit dem anderen auf die Monitore hört, merkt man daß die eigentlich können..”
— Alucard
Der Sound war ein diffuser Brei aus verschiedensten Flicken zusammengepanscht. Greultat. Wer auch immer da die Tontechnik in der Hand hatte, hätte sich lieber auf der A3 plattfahren lassen sollen. Meine Fresse – ich hab ja schon viel verhunztes gesehen, aber das?!? Neee… Ich stiefelte noch ein wenig durch den Raum und versuchte ausfindig zu machen, ob es einen Genießbarkeitspunkt gegeben hat oder ob es überall so undurchsichtig war.

Stellenweise waren die Keys zu laut, stellenweise der Bass zu laut, manchmal die Gitarren zu leise.. was soll denn das. Echt schade. Man musste schon sehr genau hinhören. Die armen Leuts stehn auf der Bühne, hören die Monitore und denken es ist alles in Ordnung.. :-/ Super..
Aber gut, worauf wir eigentlich gewartet haben, war Cheeno und die kamen dann auch. Und wie die kamen.. Der Sound war satt, die Stimme hatte um längen mehr Power als ich erwartet hatte und die Truppe benahm sich was Mimik und Gestik angeht wie professionelle Musiker es tun. So muss das aussehn! Genau so! Schad war nur, daß dank eines mittelgroßen Werbedesasters kaum jemand bescheidgewusst hat wegen dem Gig. Wer jetzt dafür zuständig war, weiß man nich so genau, weil jeder was anderes sagt – aber eins ist klar, wenn die wiederkommen sollte einiges mehr an Publikum die erwarten. Es lohnt sich einfach.

Ich hatte bislang ja leider nur die beiden Tracks von der Seite gehört gehabt und das was sie da gespielt haben, hat mich aufs Album doch mal richtig neugierig gemacht. Musikalisch und stimmungstechnisch gesprochen ist es irgendwo zwischen After Forever und Die Happy anzusiedeln, wobei ich auch ab und an von anderer Richtung noch Einflüsse witterte. Schön war auch, daß sie sich nicht wirklich auf einen Stil festtackern lassen, sondern irgendwie ihr eigenes Zwischending machen, was sie nicht wie den xten Klon von aussehen lässt. Erfrischend.


Bei dem Song “@” und natürlich bei “The Ruler” hab ich es mir nicht nehmen lassen mit der Cam draufzuhalten und freu mich schon drauf die mal wieder auf der Bühne mitzuerleben, dann auch mal vor ein paar mehr Zuschauern, damit sie sich den verdienten Applaus holen können. Ich muss alles in allem sagen, obwohl die Halle nicht übermäßig gefüllt war, das Konzert nicht allzu lang ging und der Sound an dem Abend (außer bei Cheeno) recht grottig gewesen ist, bin ich mit dem Abend sehr zufrieden gewesen. Ich werd den Gesichtsausdruck der Italienischen Band nie vergessen, die waren den restlichen Abend nur noch am fluchen, weil sie einen auf krass gemacht haben und sich krafttechnisch von den anderen Bands haben an die Wand stellen lassen müssen.. putzig.


Der Hunger marterte uns nach dem langen Tag, doch trotz aller Bemühungen, war es nicht machbar eine Pizzeria aufzutreiben die noch offen war. Wir ließen uns auf einen Drink in der Zapp nieder und machten uns dann über die Burgerbude am Turm her, die ja bekanntlich ewig auf hat. Alucard hatte zu dem Zeitpunkt bereits den “Fußbus” nach Hause genommen und ich kutscherte die anderen beiden Heim und schwang mich samt Burger die Treppe hoch um den Abend mit einigen Songs von ner frischen Scheibe revue passieren zu lassen..
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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