|
..preparing LZ. Die letzten zwei Wochen waren eine Mischung aus M*A*S*H, Resident Evil und Fawlty Towers. Ich habe in weniger als 5 Tagen über 8 Ärzte gesehen und mittlerweile langts mir. Das die mir keine Lebersonde reingejagt haben war auch schon alles. Aber kommen wir zu meiner allgemeinen gesundheitlichen Auswertung: Ich bin angeblich KERNGESUND. Nach diversen Allergietests gegen Harze und Klebstoffe, Auswertungen meiner Proben und Ultraschall- und Tastscans, Husterei und all dem anderen Quatsch den ich über mich ergehen habe lassen, kommen die mir damit. Ich mein, schön daß nichts Gravierendes im Hintergrund steht, klar – aber letzten Endes kam ich mir da schon vor wie als wenn die mich klonen wollen würden. Meine Blutergebnisse sprengen jeden bisherigen Rekord im Positiven (hohoho, welch Überraschung ), selbst mein Cholesterinwert ist normal (lang lebe die Fleischdiät :] ) und ansonsten sind die versammelten Ärzte wohl der Meinung mir könnte es nich besser gehen.
“Ganz Gallien? Aber nein, ein kleines Dorf leisterte noch Widerstand.
— Erzähler, Asterix
Also gab es auf die Knöchelwunden erstmal eine Runde Kamilosan und Rivanol. Ersteres war nur unangenehm und hat auch nicht zur Besserung beigetragen. Zweiteres killte mich völlig. Nachdem ich das Gefühl hatte, man hätte mir Borsäurekapseln auf dem Fleisch zerdrückt und hunderte dünne Glassplitter fressen sich in mein Gewebe, war es irgendwann auch mal gut und ich habs wieder abgesetzt. Ja, toll – das Zeug was mir eigentlich helfen sollte hat mir also nur geschadet. Hervorragend. Hat mir gerade noch gefehlt, die zwei Nächte weniger Schlaf, weil ich jedes Mal mit einem Adrenalinspiegel im Bett stand, wenn ich mit der Wunde irgendwo gegen gekommen war. Ganz großes Kino.
“Tag 17: Heute gekommen. Er hässlich. Darum getötet. Jucken. Lecker.”
— Tagebuch eines Wärters, Resident Evil
Endlose Wochen, weitere Besuche bei Ärzten und Spezialisten später, bin ich bei einer Heilpraktikerin in der Nähe vom ElJana gelandet, die man mir nahegebracht hat. Ich kam da rein und erwartete so meine übliche Dosis Schmerzen und ein – wie bisher – resigniertes oder Ratloses Kopfschütteln, aber weit weit gefehlt. Die Schulmedizin hat an mir mal wieder ihre Unfähigkeit demonstriert. Nach einer Stunde bei der guten Frau bin ich schmerzfrei nach Hause.
“..und am Ende des Tages ist nichts mehr unheilbar.”
— Anatomie II
Eine weitere Stunde später begann meine Haut von Dunkelrot in normalrot und dann normal hautfarben zu ändern. Die Schwellung war abgeklungen und von Schmerzen keine Spur. Zwei Tage später konnte ich unsere Treppe zum ersten mal in nur wenigen Minuten und ohne größeren Aufwand, wenn auch vorsichtig, hinunter und wieder hinauf. Es wird besser. Langsam, aber wird.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Tags: bloodshed, quotes, self crucifixion | No Comments »
..glaubet kaum! Nach dem Verlust von einigem Datenmaterial machte ich doch Tatsächlich die Fotos vom Hayner Burgfest auf dem Chip der noch in meiner Cam steckte ausfindig. Ich hatte sie zwar schon zur Bearbeitung auf den Rechner gezogen, aber ganz entgegen meiner Gewohnheit wohl mit C und nicht mit X. Sehr schön – also doch alles nur halb so wild Und daher auch hier der Bericht nachgereicht. Den hatte ich vor lauter Frust über den Supergau komplett abgehakt.
Es begann wie es immer beginnt: Mit einem entspannten Morgen nach einem durchgecodeten Abend. Jochen und ich hatten uns am Donnerstag mit dem Ian in die Bude gehockt und zu Pizza und amerikanischer Besatzerbrause einige Zeilen Text und Code fabriziert. Ich hatte mir den Freitag freigenommen, da ich eigentlich mit Daddy frühstücken gehen wollte, was sich aber wegen seiner Arbeitslage und meiner Tagesplanung nicht umsetzen ließ, also haben wir es auf den Abend zuvor verlegt.

Ich stand auf, widmete mich meinem Computerwerk und bekam von der Arbeit noch ein wenig was zu tun. Nach der Verrichtung selbigen Werkes schlug Alucard bei mir auf und wir packten uns in die Bahn südwärts, wo wir irgendwann einen Bus nahmen um einige Zeit später in Dreieich anzukommen. Es war noch nicht viel los und man merkte, daß es noch Freitag und Arbeitszeit war. Wir nahmen die Läden in Augenschein und streiften umher auf der Suche nach Met. Es gab allerhand zu sehen, unter Anderem jede Menge Händler die ihre Sachen direkt vor Ort herstellten, Waffen feilboten oder auch Leute die Spielstände betrieben. Ich hatte es bis zum Abend vergessen gehabt, daß ich noch ein wenig Bogenschießen wollte, aber die ganzen Stände, wirren gestalten und Spiele waren schon ein Anblick mit einem Hauch “zu Hause”. Allerhand skurrile, seltsame und lustige Sachen gabs..”Lass mal Met holen, überdrehte asiatische Gaukler halt ich heut nüchtern nich aus. [wirrer Blick]”
— Alucard betreffend des Schreihalses beim Eierwerfen

Bei einem weiteren Rundgang, diesmal im Inneren des Marktes erwarb ich ein geschnürtes Hemd in Schwarz und holte mir dann noch einen Hornhalter, der zu meinem Trinkhorn passte. Weiter des Weges kamen wir in der Nähe der Bühne an, wo dann auch Eintritt verlangt wurde – angesichts des Schelmish-Konzertes allerdings meinerseits schon einberechnet. Wie ich später von Göhrk erfuhr, haben die am Samstag bereits am Burgtor und nicht erst oben den Wegezoll erhoben, gewandete kamen natürlich günstiger hinein und so wie die sich am Eingang berieten wär das mit Alucards Kiltmontur fast durchgegangen, wäre nicht im Falschen Moment einer aufgetaucht, der mal den Breiten markieren wollte und das einfach mal als nicht-gewandet definiert hat. Die Umgangstöne an dem Tag waren irgendwie sowieso eine Sache für sich, an manchen Stellen war irgendwie ein wenig der Wurm drin, wie mir schien. 
Von den Kriegern der Bridhe, von denen ich Bruce und Ian das letzte Mittelalterfest auf der Ronneburg kennenlernen durfte, war diesmal auch die übliche Delegation da. Experimentelle Archeologie haben die das getauft was sie machen. Man nehme historische Fakten, das was man als Erfindergeist zur Problembewältigung zusammenzimmert und schon hat man ein “so könnten sie es damals gelöst haben”. Ein besonderes Interesse und Augenmerk liegt wohl auf den Pikten und britischen Kelten. Daher auch Rezepte und Gerichte, Bauweise und Handwerk, welches da gelebt wird (Bronzegießen usw.). Die von Bruce gekochte Suppe (der Name ist mir leider entfallen) ist ein typisches Gericht aus der Zeit, welches sowohl in den Mägen von Moorleichen konserviert als auch als Grabbeigabe gefunden wurde. Ergo – vergbreitet, ergo machbar mit entsprechendem Zeug was da wächst und läuft, also Pott übers Feuer. Hirse, Gerste und Dinkel, eingekocht mit Schweinefleisch, Gewürzen wie Thymian, etc.. es sah etwas befremdlich aus, aber als ich später mal davon gekostet hatte, hat es seinen Effekt nicht verfehlt.. superlecker Zeugs. “So oft wie es gefunden wurde, auch mit anderen Hinweisen, war das die beliebtere Art Getreide zu essen als Brot.”
— Bruce
Wo wir bei Superleckerzeugs sind, der Uwe hatte an dem Stand mit dem Met mit uns alle Hände voll zu tun. Kein Wunder so lecker wie das Honigzeug war. Ich hab irgendwann aufgehört zu zählen wie oft wir da waren, es war einfach nur .. lecker. Ende vom Lied: Anfang vom Konzert. Wir sammelten unsere restliche Belegschaft schon mitten am Geschehen ein und stiefelten zur Bühne nach vorn, wo es langsam auch losging. Mit dem Kommentar “Wir sind hässlich, wir sind assozial, wir sind unanständig, wir sind: Schelmish!” (oder etwas sehr stark in dieser Richtung begann das Gedudel, das Getrommel, das Geklatsche und eine unglaubliche Welle immer weiter greifender Stimmung. Db0 hatte seinen Leuchtstab dabei und begann alsbald seine Kreise damit zu ziehen, was sich in kürze neben die Bühne verlagerte, bis die irgendwann von selbst begannen ihre Feuerspielchen zu machen.

Das Konzert an sich war, wie auch die Stimmung und das entsprechende Ambiente, durchaus gelungen. Irgendwann war der Met widerspenstig geworden und ich musste den Korken mit dem Dolche in die Flasche zwingen, doch ansonsten blieb es heiter :] Nach dem Konzert sind wir nochmal im Piktenlager gewesen, haben noch Met geholt und es zwischendurch geschafft dem gutsherrnartigen “Chef” dort noch gehörig durchs Gemüse zu latschen und sind letzten Endes auf einigen Heuballen zur Ruhe gekommen. Als Vio uns eingesammelt hat, haben wir ihr präsentweise das Autopolster auch mit dem weichen Strohzeug ausgelegt, aber das wusste sie dann nicht mehr ganz zu würdigen. Und so endete ein angenehmer Tag und entspannender und spannender Abend und irgendwie war trotz allem klar, daß wir am darauffolgenden Tag zu erledigt sind um auch nur einen Finger zu rühren. So sei es denn wohl.Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Tags: celtic, glory, mittelalter, quotes, schelmish, travel | No Comments »
..is a bad thing to happen. Was lehrt uns das Schicksal über die Zeit und die Verlässlichkeit von allerhand Gerät? Früher oder später gibt irgendwas den Geist auf und man steht da und guckt dumm aus der Röhre. Gerade eben hat sich meine Festplatte in einen haufen zersprengte Bits und Bytes aufgelöst. Nachdem die X-te Formatierung zwecks Windoof-Neuinst schiefgelaufen war, was ich versuchte nachdem die Datensicherung einfach nicht klappen wollte, hing die Partition beim umdisponieren auf wieder mal NTFS an 24% fest. Ich teilte die Partitionen um und dann hings eben bei der kleineren bei 87%. Hinweis auf einen erstklassigen Hardwarefehler. Reboot. Und weg sind die Partitionen.. :-/ Herrlich. Sowas find ich klasse – nicht nur, daß es ein immenser Zeit- und Nervenfresser war mich hinzuhocken und das ganze zum werweißwievielten Male neu aufzusetzen.. dieser Abend heute war ein allgemein gültiges und kaum zu überhörendes “FUCK OFF!” meiner Technik an ihren Alleinherrscher, dicht gefolgt von ihrem lächerlichen Suizid, der irgendwann im Hirntot endete, noch bevor ich bei K&M oder Alternate das Organspendeformular angucken konnte.
Naja, die kleine Kiste von der ich gerade schreibe – im Netzwerk Valhalla-Two genannt – macht sich einigermaßen gut. Ich nutze hauptsächlich Linux, was mir immer wieder überraschende Erfahrungen in Sachen Hardware, Treiber und Dateihandhabe beschert, aber auch seit ich die XP Home zu den neun Höllen gejagt hab, läuft die Windoof-Ebene bedeutend flüssiger. Es scheint fast so als hätte sich der Treiber von ATI nicht mit XP Home vertragen wollen – wohlgemerkt ein Treiber für eine Graka die es nicht gibt. Eigentlich isses nämlich ne Radeon X300, aber man schwatzte uns damals auf, es handle sich um eine Radeon X1100. Was natürlich quatsch ist. Das bekommt jeder zu spüren, der vergebens nach ATI-Treibern für Linux sucht und die Grafikkarte irgendwann auf einem der endlosen Wiki-Streifzüge als Äquivalent. Ein Äquivalent, originaler als Original. Zugegeben, ATI war was meine Erfahrung angeht (vor allem mit der 9000 und dem kram vorher) immer recht weit davon entfernt was ich erwartet habe und bekommen sollte.
Was solls. Let’s face it. Die Daten sind weg, die Platte ist am Arsch und ich muss damit leben.
Ich hab noch das Glück, daß der letzte Crash nicht so lang zurück liegt als daß ich kein gescheites Daten-Backup gemacht hätte. Nur das Aktuelle Zeug is weg. Klasse. :-/ Der einzige Nennenswerte Vorteil, den ich aus der Sache ziehe, ist die Zeit die ich übrig habe. Seit die Kiste schweigt und ich nicht zwischen Arbeitsresten, Netzprojekten und irgendwelchem anderen Krempel gefangen bin, hab ich sogar Zeit den liegengebliebenen Scheiß zu regeln. Hab endlich meine Postbankkarte wiederbestellen können und sogar endlich meinen Kräuter- und Räucherscheiß sortiert. Wenn mich nicht alles täuscht kommt morgen meine Amazon-Bestellung weiterer endloser McNab-Bücher an.. dann hab ich wenigstens zum Lesen Zeit
Und wieder ist eine Woche fast rum. Ich muss mal langsam sehn, daß ich in die Gänge komm – ich will nicht wie den Sommer auch noch Herbst und Winter auf dem Zahlfleisch krebsen.. keinen Bock langsam. Der Sommer ist eh nicht ganz meine Jahreszeit, aber jetz kommen wieder dunklere Tage und graueres Wetter und schon kann ich mit der Welt ein stückweit besser..
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Tags: bloodshed, slightly aggressive, tech stuff | No Comments »
..wakes up to a terror attack – but they got enough muscle for to give it right back. Na herrlich, dieser morgen! Kaum läuft es einigermaßen stabil und man findet seine Ruhe im Einrichten eines gem�tlichen und ansehnlichen Desktops.. BLAM! Urplötzlich fängt das System bei den einfachen Sachen an zu stocken und nichts geht mehr. Nicht mal der Task-Manager erbarmt sich, mir Aufschluss darüber zu geben was am passieren ist. Das nächste was ich weiß, ich reboote, gehe mit dem Hund raus und komme wieder während in der Konsole irgendwelche Hex-Zahlen flimmern.. super.. Reboot, die dritte.. “Datei blabla nicht gefunden. Reparieren Sie den Scheiß mit unserer CD” – Dankeschön. :-/

Das nächste Mal bin ich nicht so nachlässig, daß ich meine Linux-Fortschritte vom Arbeiten mit dem Windowssystem aufhalten lasse und aus Zeitgründen alles nur halbbereit rumhängt. Gut daß jetzt wenigstens die Partitionen stimmen schon mal. Das heißt ich geb mir heut Abend wieder eine Runde BOLLOCKS vom allerfeinsten. Nicht nur daß die Glühbirnen ihren Dienst versagen und ich nicht mehr dazu gekommen bin neue zu holen, nein – jetz darf ich mich noch im Halbdunkel durch meine CD-Archive wuseln. Zu meinem großen Glück hab ich mir jetzt vor kurzem so ein tolles CD-Schubladending geholt, damit dürfte es künftig zumindest einfacher werden.Ich vermute noch immer, daß es wohl die AlQaida gewesen ist, die an dem heutigen Tag dafür sorgt, daß der einzige Tower beschädigt wird, an den sie offenbar drangekommen sind, auch ohne Flugzeug. Näheres balde.Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Tags: bloodshed, slightly aggressive, tech stuff | No Comments »
|