|
Catherine: “Go to hell!”
Gabriel: “Heaven, darling. Heaven. At least get the zip code right.”
Catherine: “It’s all the same to you, isn’t it?”
Gabriel: “No. In heaven, we believe in love.”
Catherine: “What do you love, Gabriel?”
Gabriel: “Cracking your skull.”
— Catherine & Gabriel, God’s Army
Tags: bloodshed, quotes | No Comments »
..oder besser gesagt – Joomla. Nachdem ich endlich die WP-Mechanik komplett gerafft hab, das momentane Design der Firmenseite an selbiges angepasst hab und mir schon mal ein paar Gedanken gemacht hab, wie man am besten dafür sorgt, daß diese Seite über Suchmaschinenoptimierung und Mehrsprachigkeit verfügt, kam am Montag Abend die Konferenz. Und wie sie kam. Ohne Mittachsmahl, Pause usw. gingen gerade noch 3 Stunden mehr an dem Tag über den Jordan. Ich hätte was Essen sollen, dann wäre mein Blutzuckerspiegel genausowenig katastrophal wie mein Kreislauf – aber so ist es nunmal, wenn man vor lauter Coderei alles andere.. alles? .. naja, fast alles, vergisst.
Bei dem angesetzten Pensum wird das von der Dimension den bisher angenommenen WordPress-Rahmen in der CMS-Fähigkeit sprengen. Joomla also wieder. Naja, wenigstens kann ich mich ganz beruhigt zurücklehnen und muss nichts biegen und brechen – dafür müsst ich mich komplett einarbeiten, aber das wird nich zu schnell passieren. Und in etwa anderthalb Monaten solls fertig sein, im Groben. Wundervoll.. ich hab wieder mal viel zu wenig Zeit um zu tun was nötig ist und viel zu viele Details, auf die ich achten muss. :-/
Wie dem auch sei, ich werd mal schauen, daß ich langsam aber sicher meinen Weg der Abwälzung finde und alles loswerde, was an Aufgaben nix mit Coding zu tun hat. So hab ich meine Ruhe und kann mich konzentrieren.. Ein schönes Template haben wir, wo ich aber noch das Pissgelb rausfiltern muss, bevor wir es verwenden können – und was isses? Eine Animierte .swf-Leiste, die es genausogut im .gif hätte geben können.. -.- Hab mich bei Sourceforge mal umgesehen und werd wahrscheinlich einfach mal eine kleine Weiche bauen für die Leuts mit Flash-plug und die ohne. Wegen dem Ding wälz ich doch nix auf die User ab.
Nach einer recht turbulenten, weil komprimierten und kurzen Woche trat ich am Dienstagabend meinen Urlaub an und fiel sogleich bei der Night to Dismember ein – nach Monaten Abstinenz. Es tat gut. Viele waren zwar nicht hingekommen, aber doch eine feine Sache. Nach Feierabend gings nochmal auf einen Drink ins Shooters, Pela, Arthur, Glöckchen und ich – und es wurden ein paar Drinks mehr. Pela hatte schwierigkeiten, Glöckchen zuzuordnen woher er ihn noch kannte, während selbiger ihn davon zu überzeugen suchte, es müsste aus den Cave-Zeiten gewesen sein. Nach einer Weile bewegte sich die Diskussion in Richtung Frankfurt, Bewohner und skurrile Geschichten mit Leuten an der Tür. Wir mussten schon Laut lachen, als wir die eine oder andere Geschichte erzählt bekamen, die wirklich nur in Frankfurt passieren konnte.
“Hier passieren schon komische Sachen, aber zwei Schwarze als Nazis zu beschimpfen, das ist schon Hardcore!”
— Glöckchens Türstories (Gesammelte Werke)
Irgendwann, als es um Amokläufe, Politik und andere Omnibetreffende Themen ging, setzte mein Gehirn in den Zombie-Modus über und ließ die anderen drei mit meinem recht ermatteten Körper sitzen. Trotz der Bemühungen mir mit Jägermeister auf die Sprünge zu helfen, war nicht mehr viel zu machen und gegen halb sechs ging es für und so langsam gen Heimat. Eigentlich wollt ich gegen drei schon daheim sein, aber passt schon – wann hab ich schon mal nen Mittwoch frei..
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Tags: final destination club, quotes, tech stuff | No Comments »
..big wheels. Nach einer Woche voller Möbelschlepperei, kaum Zeit einen klaren Gedanken zu fassen und leichter Erschöpfung war es soweit. Der Geburtstag meiner Mutter und die Hochzeit von Danny und Miri standen für den Samstag auf dem Programm. Wir trafen uns in (mehr oder weniger) angemessener Garderobe – ich diesmal mit Hemd, Kutte und Hut – vor der Nikolaikirche im Ostend und harrten der Dinge die da kamen. Zunächst war mir überhauptnicht klar, daß wir in die Kirche rein mussten, sonst hätte ich mich da mental darauf vorbereitet – eigentlich dachte ich wir warten bis die beiden lebenslänglich verurteilten rauskommen und bewerfen sie mit Reis (of Kochbeutel) – aber dem war nicht so und ehe ich wusste was sache ist, saßen wir völlig durcheinander vor einem Kerl in Schwarz mit weißem Sabberlatz und einer Gitarrentruppe in einem evangelischen Betonbau.
Hätte der Pfaffe gewusst, daß über die Hälfte der Anwesenden mit Christentum rein garnichts am Hut hat und ein guter Teil sich wohl dachte “Feuer und Schwert” als sie die Symboliken der jahrhundertelangen Unterjochung an den Wänden baumeln sahen, hätte er sicherlich ein wenig dünner aufgetragen. Nun, nachdem wir etliches Gequake hinter uns gebracht hatten, ein Lied über Gott und das Gras singen sollten und das Blättern der Noten lauter war als die Gitarren selbst, kam dem Prediger über den Mund, daß zu einer guten Ehe immer drei gehören. Wir waren alle erstmal recht perplex und mussten ein wenig raten, wer denn der dritte sei, bis selbiger uns verraten hat, daß sein Gott wohl zu gleichen Teilen mit an der Ehe beteiligt werden sollte [Anm. d. Red.: Sinngemäße Wiedergabe]. Als das letzte Elaborat orgelgetriebener Propaganda gespielt war und wir schmunzelnd und teils kopfschüttelnd das Gebäute verließen, strahlte uns die Hochzeitskutsche an! Ein Hummvee! Stilvolle Fahrt garantiert

Erstmal wurde fleißig geknipst, jeder kam dran und ehrlichgesagt freu ich mich schon total auf diese Bilder, das sieht doch bestimmt alles sehr illuster aus. Nach einer kurzen Gesprächs- und Gratulationsrunde stiegen wir zunächst in die Karren und sahen zu, daß wir nach Goldstein in die Gaststätte kamen. Fröhlich hupend zogen wir kolonnenweise durch die Botanik und ließen keine Kreuzung ohne akustisches Feuerwerk. Unterwegs verloren wir zwar etwa die Hälfte der Autos, machte aber nichts, weil ja alle – zumindest die meisten (Fahrer) – wohl wussten, wohin es gehen sollte.
 |
Im Haus Goldstein gab es dann erstmal einen Sektempfang und die Brautleute verschwanden heimlich still und leise mit dem Fotografen im Grünen. Währenddessen breitete sich die Belegschaft übers Gelände aus und besetzte etwas später die Tische im innenraum, um die Hochzeitstorte, einige Kuchen, etwas Kaffee und einige Reden zu genießen.“..doch hat auch er einen Fehler. Er ist Fan der Eintracht Frankfurt!”
— Vater der Braut
“Liebe Familie, liebe Freunde.. (kurze Pause, Blick nach Links) und die Metalfraktion..”
— Vater des Bräutigams |
Einen Kuchenanschnitt später (man achte auf die Figur auf der Hochzeitstorte), nach etwas Kaffee und einigen Gängen nach draußen wurde dann auch das Buffet der ausgehungerten Meute ausgesetzt und nach einem Ansturm, de
r genausogut aus dem zweiten Teil vom Herr der Ringe hätte stammen können wurde die Festung eingenommen und die Nahrungsmittel vernichtend geschlagen. Indessen machte sich die Gewohnheit breit, Biere und Radler immer rundenweise zu bestellen, was irgendwann dazu geführt hatte den gastlichsten Tisch zu haben, weil jeder der vorbeikam ein Bier bekam und nicht auf den Kellner warten musste. Das sparte allen viel Arbeit und Warterei und weggegossen musste auch nichts werden
 Ein wenig später begannen die Ants zu spielen. Es war eine typische “Abi-Abschluss-Band” nach klassischer High-School-Rock-Manier und spielte einige Evergreens aus der Pop-Richtung. Es wurde etwas dunkler und nachdem meine Kopfschmerzen etwas nachgelassen haben und einige der Gäste sich schon vom Acker gemacht haben, begann meine Stimmung nicht mehr tropfenweise aufzutauen, sondern brach dann Eisblockweise, nachdem ein großer Teil der Gäste sich tanzend vor die Band begab und etwas Status Quo und Deep Purple aufs Programm geschrieben wurde. Neben dem Herumwuseln von Danny’s Mutter in der Hoffnung uns mit Horrorgeschichten über lange Haare zu erschrecken, dem ständigen Musikalischen hin und her und einiger erschöpfter Gäste, wurde das ganze Geschehen von Bramann, Steffi (of dann Geburtstag), Eugen, Caro und mir gegen eins verlassen und wir nahmen einen kleinen Umweg ob der Ausschilderung in Kauf.
Als ich zuhause ankam, war das schlimmste zum Glück einigermaßen rum. Ich beteiligte mich aus Gründen der Entspannung an einer regen Diskussion zum Thema Weltgeschehen, wobei sich ein paar interessante Fakten erfahren ließen und fiel relativ müde auf meine zwischengelagerte Schlafgelegenheit. Augen zu und durch. Die Augen waren zu. Und ich war durch. Mit dem Tag.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Tags: quotes | No Comments »
..und es begann wie es immer beginnt. Eine lange Phase der Vorbereitung seitens Till, ordentlich Vorfreude meinerseits, weil ich Castle Well ja schon vor einem Jahr gesehen habe und sie tierisch geil fand. Ich hatte mich sogar so sehr auf die gefreut, daß ich bis Tage vorher vergessen hatte mich über die anderen Bands zu informieren. Zum Glück holte mich aber dank einem kleinen Streifzug durch die Bandseiten der Teilnehmer des Dragon’s Breath wenigstens ein wenig up-to-date-Information ein und ich hatte wenigstens ansatzweise einen Schimmer was mich erwartet.
Ich schaute mich zunächst mal um, wer alles da war und stellte fest, daß ich ein paar Gesichter definitiv wiedererkannte, ein Teil allerdings mir komplett neu war. Db0, der mit mir gekommen war hatte noch gar keinen Schimmer was uns erwartet und so organisierten wir uns ein paar Drinks und schauten uns die Horror-Fraktion an, die gerade dabei war die Bühne zu entern – Wretched waren ursprünglich eine Misfits-Coverband gewesen, die allerdings für mich sehr schnell einen Klang zwischen Kiss-Anlehnung, Misfits und einem stimmlichen Element von HIM (nur ohne die allzu seichten Übertöne) annahmen. Ich muss sagen, ich hab schlimmeres erwartet und wär da ein wenig mehr Publikum gewesen, hätten die Jungs auch ordentlich mehr bewegen können, für nen Opener war das eine schöne, lockere und runde Sache.
| Nachdem die lustigen Leuts aus Aachen die Bühne verließen und schon mal gehobene Stimmung hinterlassen haben, traten die Mannen von den Braindeadz an die Instrumente und man konnte alleine schon vom ersten Blick sagen, daß man hier professionelle Vollblutmusiker vor sich hatte. Bewegungen, Power und eine nahezu endlose Wand aus Schall brach uns entgegen und konnte selbst den thrashophil-altbackenen Eugen überzeugen, der auf seinem Heimweg für ein paar Minuten nochmal in der Halle aufgekreuzt ist. Immer feste druff. Schade nur, daß sich so wenige überhaupt vortrauten, aber an Applaus war es nicht wenig, was diese solide Fraktion erntete. Und das durchaus verdientermaßen. Kann mir gut vorstellen, daß sie sich nacheinander mit Nuclear Warfare gut auf einer Bühne machen würden. |
 |
 |
Wir gingen kurz nach draußen, verabschiedeten Eugen, schnappten etwas frische Luft und stiefelten wieder runter – just in dem Moment, wo King Leoric mit ihrer ersten Hymne loslegten. Ich dacht mir schon beim Reinhören ins Material, daß sie verdammt gut ware
n, aber DAS hab ich nicht erwartet. Die haben im Handumdrehen eine Mordsgaudi veranstaltet mit all den schönen Sachen – von Guardians of the King bis zu Warrior’s Tune, Stormclouds.. absoluter Hammer. Die CD wanderte in meine Tasche und würde mir noch eine ganze Weile Freude bereiten! Herrlich.. Leute waren vorne, Hitze und Sound. Die werd ich mir nochmal ansehen. Das muss. Powermetal, so stählern wie es geht und sie brauchen sich trotz wenig Bekanntheit nach außen mit Sicherheit eins nicht: verstecken! Glory ist geil und die Truppe war mal DAS Aushängeschild. Manchmal wünschte ich, ich könnte Erinnerungen kopieren und weiterreichen, das wäre ein Fall für diesen Gig. Sehr geil – und wie ich mit der CD noch feststellen sollte auch nach dem x-ten Hören noch immer ein Genuss.

Nach der Königstafel auf die Bühne zu klettern, nach diesem Gig – da gehören Eier dazu. Glücklicherweise fand sich noch eine Band, die genau selbige auf die Bühne bewegte und zusah, daß die Langhaarigen noch immer was zu sehen bekamen. Castle Well haben sich zum Glück nicht davon abschrecken lassen, daß einige Gestalten schon abziehen mussten ob des Nachttransport und daß die Halle sich ein wenig leerte. Nur die harten kommen in den Garten! Die die da waren, wussten schon warum – und so entging uns weder Water of Life noch der Titeltrack des ’04er Albums Back for Revenge, was sie in kompletter Eigenproduktion hochgezogen haben. Ich hab auf diesen Gig und den gierigen Griff nach dem Tonträger schließlich auch etwas über ein Jahr gewartet und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. True Heavy bester Schiene – alles so wie es sich gehört. 
Das Fazit des ersten und bis nächstes Jahr erstmal einzigen Drachenatem-Festivals ist klar: Geile Bands, ein super Abend, schöne und sehr familiäre Atmosphäre, aber noch viel zu wenig Leute. Ich weiß nicht warum alles mögliche sonst auf dieses Datum gefallen ist, ich weiß nicht warum die Propagandamaschinerie nicht so stark gegriffen hat, wie sie es hätte sollen, aber ich hoffe sehr, daß beim nächsten sich das ganze etwas weiter rumspricht und die Bandqualität natürlich gleich bleibt. Ein herrlicher Abend, ein paar unerwartete, ein paar erwartete und seltene Gäste (of Bienchen & Hummel und Matze & Steffi) – ich freu mich auf jeden Fall schon mal auf das was da noch kommen möge.. Wer es verpasst, der ist selber schuld – das war schon immer so und wird sich auch nur bedingt jemals ändern. |
 |
Wir enterten den Nachtbus und traten den Weg heimwärts an, durchnässt, angeheitert und durchaus gut gelaunt und nicht mehr unbedingt untaub. Ich hatte noch im Hinterkopf auf einem Plakat gesehen gehabt, daß sich Dark at Dawn gedachten aufzulösen und eine Abschiedstour hinzulegen – und daß ich es dorthin nicht packen würde. Nungut, man kann ja nicht überall dabei sein. Aber dieses Offenbacher-Sabaton-Gig-Ding wird von mir hören! Jawollja!
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
Tags: braindeadz, castle well, die halle, dragons breath, festival, gigs, glory, king leoric, pics, vids, wretched | 2 Comments »
|