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Violins and Bloodshed..

March 25th, 2007

..und der blutrote Teppich! Wer außer Manowar könnte anlässlich meines Geburtstags denn spielen, so true wie ich bin? ;) Den Abend vorher habe ich mit Marlene, Flo und Nadine im °C zugebracht, wonach wir zu guter Musik mit der Nachteule konform gingen. White Russian á la “the Dude”. Ich war schon lang nicht mehr dort gewesen, aber scheinbar hat doch die eine oder andere Katze mich wiedererkannt. Ich das Zimmer jedoch fast nicht mehr, aber das ist ja nach ettlichen Jahren auch kaum verwunderlich – hat sich aus dem Wohnzimmer ein Lebensraum gestaltet. Einer, bei dem die Musikalie über den Fernseher erklang und über Funktastatur steuern ließ..

Am eigentlichen Reinfeiertag sollte ich noch Kassia in FFM antreffen, die gerade in Mainz bei Wohnungsbesichtigung und anderem zugange war und aufs Konzert hin vorbeikommen sollte. Sie hat es allerdings wohl geschafft gehabt ihr Handy zu frittieren, was hieß das daraus auch nichts geworden ist. Schade, aber gut – manche Dinge sollen wohl (noch) nich sein – dacht ich mir und suchte mir meine sieben Sachen für das abendliche Unterfangen zusammen.Zu Manowar trafen wir uns wie vereinbart am Hammermann. Punkt sieben war die Truppe anwesend und wir gingen sogleich hinein. Holy Hell hatte leider schon begonnen zu spielen und als wir endlich drinne waren haben Rhapsody gerade erst losgelegt. Es tat mal gut die alten Italiener auch was von ihrem früheren Programm bieten zu hören, wobei mir das mit knapp fünf Tracks die ich wiedererkannt hatte doch etwas spärlich vorkam. Dawn of Victory durfte natürlich genauso wenig fehlen wie Emerald Sword und wir hatten definitiv unseren Spaß.. :)
Aufgrund verschiedener Verworrenheiten haben wir aber nicht gleich die ganze Truppe zusammengekratzt. Die fand sich erst nach und nach. Daniel griff ich irgendwann zwischendurch auf, Killer fand erst nach dem Konzert zu uns und Frank und Doro verpassten wir vollends. Nachdem also Rhapsody (of Umbenannt) ihren Teil zum Abend beigetragen hatten, machten sie die Bühne frei für eine weitere Umbaupause..
“Ladies and Gentlemen, from the United States of America.. ManOwaR!” – and then there was Metal. Der Sound in der Festhalle ist bekanntlich nicht besonders berauschend, leider war es auch – für Manowarverhältnisse – recht leise, aber das WAS dann kam, war eine super Liste von Songs, die man entweder vermisst hat oder nicht erwartete. Von Klassikern von den ersten Platten bishin zu neuerem Material war alles dabei, was man sich wünschen konnte und Joey DeMaio hat sich mit dem Redenhalten auch etwas zurückgepackt, was die Konzertintensität natürlich noch steigerte.Nach ziemlich viel Haarefliegen und einem erwarteten Kracher nach dem anderen kamen wir im letzten Drittel des Konzertes zu der neuen Platte. Die pompös aufgezogene Show mit dem Wikingerschiff als Bühne, Flammenkesseln und der Reenactment-Truppe die irgendwann im Hintergrund für eifrig Schlachtenfeeling sorgte, hatte ihre Wirkung nicht verfehlt. Genauso wie der Film, der auf der Leinwand im Hintergrund lief und von Valfatr und seiner Geschichte erzählte ging es unter die Haut. Nach Sleipner, Gods of War und einigem anderen Material mündete alles im grandiosen Finale: Adrenalin auf de
m höchsten Punkt, gehen in der ganzen Halle die Lichter aus und die Feuerkessel am Schiff sind das einzige, was noch zu sehn ist.. und im Hintergrund tönte.. “High and mighty alone we are Kings.. whirlwinds of Fire we ride..” Ein großer Moment. Ich hab bisher drei Konzerte von den Jungs gesehn und dies hier war das beste gewesen. Es war einfach herrlich.
Sehr glorious. Wir sammelten uns und unsere auf dem Schlachtfeld verteilten Gliedmaßen auf und begaben uns in die Zapp. Eine kurze Bahnfahrt und einen Fußmarsch später waren wir dort und trafen dort auf einen durchaus überschaubaren wartenden Haufen. Langsam aber sicher trudelten ein paar erwartete und auch ein paar unerwartete Gäste ein und Ralph hat sehr bald gemerkt, daß wir ihn wohl noch ein Weilchen beschäftigen werden.

Bramann konnte es sich natürlich nicht nehmen lassen mich mit einer true glorious Ausrüstung (of Steel) auszustatten und ab da nannt ich Schwert und Schild sehr wohl auch wörtlich mein eigen. So saßen, tranken und unterhielten wir uns. Ein Teil der Final-Fraktion war erfreulicherweise auch vertreten und sogar unser englischsprachiger Grieche ließ sich mit seinen Easy-Leuts blicken. Alles in allem ein gelungener Abend, der sich bis nach fünf zog und bei dem wohl vieles durcheinander gelaufen war, aber dann doch an seinem Platze landete.And still someone’s missing.Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Graue Routine..

March 18th, 2007

..ist zum bunt ausmalen da. Die Woche begann relativ übersichtlich. Ich hab meinen Last FM Account jetz bereits seit zwei Wochen laufen und das was er mir als Statistik vergangenen Sonntag ausspuckte, war schon sehr interessant. Ich hab eine ungefähre Ahnung wie oft ich was höre und in welcher Kombination, aber so als unabhängige Beobachtungsreview ist das schon was anderes.. Was die Zahlen dahinter bedeuten, weiß ich zwar nicht ganz genau, aber hier ist mal die Liste von den “Top Artists” und den “Top Tracks” von vorletzter Woche. Wenn morgen die von letzter Woche durchgerechnet ist, pack ich sie auch mal dazu, aber bis dahin..

Kommen wir nun zu meiner tatsächlichen Ausgestaltung der letzten paar Tage. Nachdem ich den Montagabend großzügig habe verstreichen lassen und meinen doch recht eminenten Schlafmangel reduziert habe, endete die Nacht, die um viertel vor elf begann schon um viertel nach fünf morgens. Ich stand auf, aß irgendwas leckeres von dem ich mich ganz sicher nicht mehr erinnern kann was es war und legte mich für weitere zwei Stunden schlafen. Ich war am Dienstag so fit wie selten zuvor und hab mich mit Freude auf die Arbeit gestürzt. Sergej war mittlerweile aus Österreich zurück und hatte einen leichten Sonnenbrand im Gesicht, wo ihn die Brille nicht geschützt hatte, was ihm eine eigenartige Textur verpasst hatte. Tut aber nix zur Sache. Mein Vater rief mich an und ließ mich wissen, daß er sich bei mir um acht einfinden würde, da dies sein letzter Tag vor der Abreise nach Russland werden würde und er nochmal mit mir und Jochen irgendwas machen wollte. Gesagt getan – ab in die Zapp.


Ralph empfing uns mit einem angemessenen verschmitzten Grinsen während mein Vater die im Raum verteilten Exponate begutachtete. Er hatte schon vorher Bilder von der Zapp gesehen und mir auch zu dem einen oder anderen Gegenstand auch was sagen können, aber ich hätte nie gedacht wie sehr er sich freuen würde in einer “die Vergangenheit wiedererweckenden” Umgebung zu sein. Ein Stück alter Zeiten, von denen wir wissen daß sie so niemals wieder werden. Also behalten wir von ihnen was wir können. Und wollen.

Ich wollte den Abend auch nicht übermäßig langfristig gestalten, zumal ich erstens früh raus musste und zweitens mich noch traditionellerweise kurz im Final blicken lassen wollte – was sich in Anbetracht der fortschreitenden Zeit aber wohl auf einen Höflichkeitsbesuch beschränken würde. Deshalb fand ich das auch insgesamt recht unglücklich, daß Joki auch erst so spät bei uns eintraf. Wir ließen uns jedoch die Stimmung nicht von der Uhr verderben und lachten, tranken und quatschten.

Einige Kommentare zum Weltgeschehen und ein Gespräch über Texte in Songs später, war ich allerdings kurz vor Schlag 12 schon auf der Straße um mich mit meinen deprimierend klinge
nden Kopfhörern (of kaputt) in die nächste Bahn gen Zentrum zu setzen. Ich habs mal wieder völlig verrafft mir Münzen für die Fahrkarte geben zu lassen und tauschte im noch geöffneten Italienerladen an der Ecke Papier gegen Metall, just bevor meine Bahn kam.

Im Final angekommen bot sich mir gewohntes und erwartetes Bild. Toni war ausnahmsweise auch mal wieder da. Weit isses bis Darmstadt zwar nicht, aber wann kommt er schon mal raus nach Frankfurt. Ich drehte meine Begrüßungsrunde – so wie immer eben. Urplötzlich stand auch ein gewisser Germane mit breitem Grinsen vor mir und drückte mir nen Met in die Hand.


Naja – wie so ein Abend abläuft, wer mit wem quasselt, wer wieder was seltsames feststellt und wer welche Getränke in wen reinkippt, brauch ich an dieser Stelle wohl nicht mehr zu erwähnen, denk ich. Hab ich ja oft genug. Wer nicht weiß wie es da ist, muss wohl hinkommen und es sich live angucken. Wieder mal lief der Abend deutlich länger als geplant und ich ärgerte mich ein wenig darüber, daß ich so inkonsequent meinen Pflichten gegenüber war, daß ich nicht früher gegangen bin, obwohl es eigentlich zu schön war um abzuziehen. Aber gut, manchmal muss man den Abenden überlassen wie sie sich entwickeln oder auch nicht. Immer wieder Dienstag.

“They’re coming out to celebrate,
to sing and dance and to escape
A crazy world where everything seems wrong”

— Anotherdrinkingsong, Skyclad

Arthur hat mal wieder Gedanken gelesen und es gab genau im Richtigen Moment eine Runde Zero. Blut. Agression. Kraft tanken. Fertig ging es für mich erstmal zurück an die Theke wie immer und was kaltes. Schotti hat sich mittlerweile die Haare gefärbt in einem lustigen Grünton, der mich an Blau erinnert.
Die Klänge abgeebbt, neigt sich die Nacht dem Ende hin. Arthur setzte mich an der Tanke ab und mit einem Blick in den Himmel wurde mir klar, daß es langsam wirklich Frühling wurde. Es blüht. Es blüht und lebt.

Der Mittwoch gestaltete sich recht ereignislos. Nach meiner üblichen Bürorunde, landete ich irgendwann zuhause und war recht froh ein wenig Musik sortieren zu können. Es wurde auch mal Zeit, ich komm bekanntlich ja zu nix. Dieses ID3-Tag-Prog was mir Alucard rübergejagt hat, hat mir die Arbeit immens erleichtert. Pro Album nur wenige Minuten um allgemeine Irrtümer sicherzustellen und alles so umzubenennen daß es zu meinem Krempel passt.

Für den Donnerstag war mir von mehreren Seiten vorgeschlagen worden sich beim SOAD-Abend im Final einzufinden. Ich bin zwar was die Musik betrifft da nich so optimal untergebracht, aber das wär ein Fall, wo ich wegen der Gesellschaft hingegangen wäre. In Anbetracht der Tatsache allerdings, daß ich zu dem Zeitpunkt schon recht fertig mit den Nerven war, ein gewisses Driften unmerklich schon begonnen hatte, war ich für die späten Abendstunden nicht mehr zu gewinnen.

Endlich Freitag. Der arme Jo hatte einen kleinen Computercrash und es gab nicht viele Chancen was zu retten, aber wir haben sie genutzt. Doof wars, daß ich bei 3 von 4 Projekten einigermaßen in Warteschleife hing, weil mir das Material noch nicht zur Verfügung gestellt wurde, aber immerhin haben wir eins der Projekte abschließen können, wenn auch nach Korrekturen. War schon ein geiles Gefühl die Dinger in der Hand zu halten,
die man selbst gestaltet hat. Frag mich wie das erstmal ist, wenn ich mit den Vernichtern (of Akten) durch bin und die in verschiedenen Ausführungen bei uns im Lager stehn. Naja, davon mehr, wenn die Briefkästen es hinbekommen die richtigen Dateien zu verwenden.

Als der Spuk der Woche am Freitag vorbei war, war es nicht ganz so spät wie befürchtet. Ich wurd von Robert angefunkt mit der Anfrage auf ne Party in Schwanheim zu kommen. Dort hätt ich außer ihm wahrscheinlich Marius, Sina und den ganzen Haufen angetroffen – was zwar ganz nett gewesen wäre, aber ich war dann doch nicht fit genug für so nen Long-Range-Ausflug, wobei die Frage wie lang ich gemacht hätte eminent gewesen wäre und der Rückweg länger wäre als angenehm. Ohne Auto is halt scheiße. Ich wollt schon etwas Action – nicht daß mich großartig die Langeweile gepackt hat, aber manchmal muss das sein.

Da ich Hausers reinfeiern am Donnerstag in der Zapp total verrafft hab, hab ich mich dann doch im Hard Rock eingefunden und mit Alucard wieder Getränke vernichtet. Noch vor dem Ende des ersten Bieres war mir nicht mehr danach und ich sattelte auf Cola um. Da Hauser leider mit der Karre dawar, musste er den alkoholfreien Wodka genießen ;) Aber so ist es im Leben. Ich bekam noch ein weiteres Bier, allerdings auf ungewohnte Weise dargereicht. Ich wusste zwar, daß bei Branco Bier immer von oben nach unten sickert, aber bisher war das meist innerkörperlich der Fall. Naja, heute nicht, also da war ich wieder.. über und über mit Bier und mit der Behauptung nüchtern zu sein. Ich bin doch keine 16 mehr.. ;) Letzten endes wars lustig mal wieder die etwas selteneren Gestalten anzutreffen, aber allzu lang war der Abend nicht mehr. Etwas verwirrten Fußes trat ich den Heimweg an und stand kurz darauf auch wieder in der Bude.

St.Paddy’s war für mich sehr ruhig. Was soll man sagen? Ich hab mir die Zeit genommen ein wenig an Majids Seite zu arbeiten, hab Eugen die Manowar- und KIT-Karten vorbeigebracht. Auf dem Weg stellte ich fest, daß der Tenebra-Laden am Dichtmachen war. Schade drum, aber die Sonja wirkte erleichtert und wenn das Geschäft so eine Last war, ist es vielleicht besser so. Haben nochmal kurz über lustige Möbel gequatscht und was sie sonst noch so vorhat, dann machte ich mich weiter. Obwohl abendtechnisch mal wieder beim Teigh im Pub was angedacht war, hab ich mich mal ferngehalten. Innerseelischer Wetterumschwung.. happens.

Der Sonntag war sogar noch einen Tick ruhiger als geplant. Da meine Mutter übers Wochenende spontan nach Sofia abgedampft ist und hier auch sonst nix los war, nutzte ich die Zeit einige Gedankengänge zuendezuführen und mich ein wenig mit mir selbst und der Welt auseinanderzusetzen. Notwendig. Ich habe das Amyris-Konzert sausen lassen, aber es wäre einfach nicht richtig gewesen, da aufzutauchen. “Ich war nicht in der richtigen Stimmung” triffts nicht wirklich, aber auf den Kopf. Ich bin mir sicher die Jungs haben das Haus gerockt und der Rest hat auch gut gefeiert. Hoff ich doch mal zumindest. Ich nutzte die Zeit um einiges aufzuholen, was mir irgendwann verlorengegangen war, aber dazu an anderer Stelle mehr..

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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A Fistful of..

March 11th, 2007

..sleep. Ich bin irgendwann gegen 1500 wachgeworden. Nach einer lustigen Unterhaltung mit Corni und Hanna im ICQ, die mir doch die Langeweile des aufziehenden Abends gekillt haben, bin ich irgendwann kurz nach Sonnenaufgang ins Bett gekippt und habe durchgepennt. Musste auch mal sein. Ich wusste ich bin 2 Std zu spät dran, aber das hat mich angesichts der Tagesplanung nicht weiter gestört. Ohne Sancho-Look geht heut mal garnix, also Hut und Sonnenbrille auf!

Als erstes hieß es das Telefon, daß mir ePlus fälschlicherweise zugestellt hat (und das schon vor Wochen), endlich zur Post zu bringen und zurückzuschicken. Wann bin ich schon mal zu normalen Zeiten irgendwo unterwegs wo ich das machen kann? Naja, heute war so ein Tag. Auf dem hinweg sackte ich noch im Musikladen die ManOwaR-Karten ein – konnte Eugen allerdings mangels Nummer nicht erreichen, werd ihm seine also wohl erst die Tage aufs Auge drücken.

Zu meinen Großeltern gekommen, gabs erstmal was anständiges auf den Tisch und währenddessen gabs meinerseits ein paar Tips bezüglich Rechner, Digicam und Mobiltelefon. Der PC war seltsamerweise völlig in Ordnung und funktionierte allem Anschein nach, kaum war ich in der Wohnung. Frag mich ob er wieder zickt, wenn ich ne Weile ausbleibe.. Wie dem auch sei, ich verabschiedete meine Oma zu ihrem kleinen Trip nach Moskau und hörte mir noch von meinem Opa ein paar bissige Kommentare bezüglich meiner Erreichbarkeit telefonischer Art an, bevor ich ein paar Häuser weiterging und in der Zwischenstation meines Vadders ankam.

`
Dort haben wir uns erstmal nach einer kleinen Kochsession haben wir uns an die Arbeit gesetzt und es war doch weniger als Erwartet. Nach einer kleinen Schriftartkorrektur war die Seite auch viel schöner als vorher und ich denk mal ich werd dem ganzen Spaß mal irgendwann demnächst (wenn ich mal viiiieeeel Zeit habe) ein Redesign verpassen. Das alte stammt noch aus meiner SAE-gesehenen Anfängerzeit, was zwar nicht schlecht ist, wovon ich aber weiß daß ich es besser kann.

So zogen wir uns noch Event Horizon rein und bastelten und bastelten. Als wir durch waren, wars kurz vor drei und ich machte mich auf die Suche nach der nächsten Nachtbusstation, die ich allerdings an falscher Stelle vermutet habe. Naja, wann bin ich schon mal nachts bei den Großeltern in der Gegend unterwegs? Zu Fuß ab heimwärts, jetzt eine Station zu suchen wäre Zeitverschwendung. An der FH bemerkte ich ein paar Kids die an der Haltestelle vom 32er warteten, blickte auf den Plan und sah N4. Tatsache, das Ding spart mir die paar Meter, dacht ich mir und kramte meine mittlerweile zerknitterte Tageskarte hervor, die mich zwei Stationen später an einer Tanke und einem Tengelmann vorbeiführte.

Mercenary – Music non stop (Cover von Kent)Everybody gets a second in the sun
I have a feeling mine has just begun
Music non stop when I close my eyes..

Clarity born from a compromise
And you are almost like me!

So why don’t you dance to the music
I hear inside my head?
Why don’t you dance to the music?
It’s the soundtrack for the end!

I’m looking for a place to lie in wait
I quit my job to find a perfect fate
Music non stop when I close my eyes..

I need some time alone I found a carpark that is home
You’re almost like me!

So why
don’t you dance to the music
I hear inside my head?
Why don’t you dance to the music?
It’s the soundtrack for the end!

Das Leben ist kurz, meistens beschissen, aber wird zum Glück von unverschämt guter Musik untermalt. Was wären wir ohne die Klänge? Was wäre von uns übrig, was würden wir überhaupt noch fühlen? Blade blood blind. Ich werd gleich die Augen schließen und bin dann woanders. Ganz woanders. Aber der Sound wird der gleiche sein!

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Come get some..

March 10th, 2007

..let’s ROCK!

Es ist Freitag auf Samstag und ich bin zugegebenermaßen ziemlich geladen. Man darf mich so kurz vor dem Wochenende nicht verärgern, denn nicht nur wenn ich Langeweile habe endet das böse, sondern auch in meiner Freizeit, die eigentlich mittlerweile nicht gerade unbeträchtlich ist – wenn man die Tatsache außer Acht lässt, daß ich immernoch zu wenig schlafe.

Gestern hatte ich ein sehr angenehmes Gespräch mit meinem Vater, woraufhin wir uns auf Samstag verabredet haben, daß ich ihm unter die Arme greife etwas Inhalt auf seine Seite zu stellen und wir danach mal ins Kino gehen. Das war das Ding was wir die ganze Zeit schon vorhatten, aber immer bei der Planung was schiefgelaufen ist. Naja, wie dem auch sei, Morgen ist, quasi “Familientag”..

Ich bin noch immer von der Tatsache begeistert, daß ich mein Telefon auf der Arbeit hab liegen lassen und während ich mal wieder in Langen der ESC-Zentrale einen Besuch abgestattet hatte, gab es auch nicht wirklich etwas, was ich dagegen hätte tun können :( Naja – Ruhiges Wochenende? Weit gefehlt. Mitten im WE kommt der Einriss, der aus Pflichten und Notwendigkeiten besteht (wie angenehm, nützlich oder dringlich sie sein mögen lassen wir an dieser Stelle einfach mal aus!). Das heißt für mich was? Am Freitag was unternehmen hat nur bedingt Sinn. Wenn ich zu lange wegbleibe komme ich zu NICHTS. Da ich ja – aufgrund meines Terminkalender für dieses NICHTS den Samstag eingeplant habe, isses schlecht.

Ergo muss ich irgendwie sehen, daß ich morgen mich mit Eugen kurzschließe, wir die ManOwaR-Karten holen und ich dann bei den Großeltern vorbeischau, die ich auch mittlerweile wohl zwei Monate nicht mehr beehrt habe. Danach gehts zu meinem Vadder und von da aus gen Abend ins Kino. Eigentlich ein ruhiger Tag. Wäre er wirklich. Wenn ich nur ansatzweise behaupten könnte, ich käm mal zu was. Was heut nicht der Fall wäre, wäre ich weggegangen. Problem gelöst. Nicht ganz, da es mich nach draußen treibt. Es fällt mir hier die Bude auf den Kopf aber ich muss durch.

Naja, genug gejammert. Es hätte schlimmer sein können. Bedeutend.

Gefangen in Gedanken, sinnlosen, nahezu stupiden Alltagsaktivitäten und das ganze begleitet von wirklich unverschämt guter Musik. So siehts aus. Naja, vielleicht bekomm ich ja irgendwann ein Wochenende ab, wo ich mal machen kann was ich will.. Ich bin ja noch jung, ich hab ja Zeit. Meint der Rest der Welt zumindest. Tolle Sache, so ein Terminkalender. Ich geh jetzt kotzen und danach erschieße ich mich. Oder umgekehrt. Ich bin mir noch nicht ganz sicher.

Herzlichst mit Stahlspähnen,

Brother Arnoc

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Protected: Touch me..

March 8th, 2007

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“The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.”
--- William Shakespeare ---