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Glorious we will be..

November 29th, 2006

..for ever! Ich bin fertig. Lächerliche zwei Tage nach meinen Deadlines ist nun auch mein SAE-Kram (der überwiegende Teil davon) durch den Drucker gerasselt und ich klemm mir das morgen früh unter den Arm und stiefel zu der Box zum einwerfen. War nicht ganz ohne und ich glaube das mit den Rechtschreibfehlern war nicht zu knapp aber immerhin, wenigstens hab ich jetzt für die nächste Woche Ruhe und kann erstmal einen Moment durchatmen und die Ergebnisse abwarten. Die Diskussion wurde übrigens mit 88% bewertet letztes Mal, also passt das schon.

Habe mal die FoxyTunes-Leiste für den Firefox ausprobiert. Sehr geil. Das Ding nutzt den leeren Platz rechts unten in der Statusleiste um eine Play, Pause, Stop, Volume usw., sprich eine komplette Audioplayersteuerung einzubinden, die man an den gewünschten angesteuerten Player koppeln kann ohne aus dem Browser rauszugehen. Ich kann also mein iTunes leiser machen oder anhalten, vorspulen, mein Winamp anrudern.. alles. Glorious. So spar ich mir das lästige Klicken wenn ich mal auf einen Song mal gar keinen Bock hab. Von dem AdBlock-AddOn bin ich auch sehr begeistert, jetz sieht GMX entlich mal normal aus und nicht mehr so restlos übergeiert. Da hat die CHIP-Redaktion bei der Zusammenstellung der aktuellen CD sich mal was feines zum Mitliefern überlegt.. :)

“..denn es ist viel.. zu früh.. zu spät!”
— Eisbrecher

Heut ist auch, einen Tag früher als erwartet und wie immer keine Sekunde zu früh, mein voller Sold angekommen. Der Staat und die KV bedienen Sich also bei mir mit etwa 470,- Tacken im Monat. Weiß nich so recht ob das gut ist oder nicht, ich denk mal ich werd den Carsten mal anhauen, daß er mir hilft ein wenig zu sparen und ein paar Prozentpunkte noch rauszuholen. Ich raffe das mit den Versicherungen und diesem ganzen anderen Scheiß noch nicht so ganz, aber spätestens mit meiner Lohnsteuererklärung muss ich mich mal dranwagen.

Ich geh jetzt nochmal zum Abschluss des Tages und der Arbeit eine Qualmen und dann hau ich mich in die Falle. Ich sollte heute morgen mehr oder weniger “totally fucked” aussehen, damit die mir nicht übelnehmen, daß ich gestern wegen Unwohlseins und Kreislaufs (teils stimmte es) gefehlt habe und fünf Stunden enorm interessanten und für die persönliche Entwicklung notwendigen Buchhaltungsunterricht versäumt hab. Ich denke nicht, daß man mir wegen der späteren Abgabe einen Strick draus drehen wird. Morgen geh ich bei Boris und Marina vorbei und futter mal einen von diesen genialen Bagels in dem Laden, wollt eigentlich noch beim Jung-Hua im Büro vorbei diese Berlinfahrt, aber wie ich mich kenn wird das wieder nix. Zeit. Und Ruhe. Ich will meine Auszeit. Ich hab ein verdammtes Recht darauf. Dafür hab ich mich gescheit genug geschlagen bei dem Krieg in den letzten Monaten. Mal sehen was das Morgen so bringt.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Weekends and other..

November 25th, 2006

..ends. Die Sache mit dem Katalog ist praktisch erledigt – das war ein ganzes Stück Arbeit, aber ich würd sagen unter gegebenen Vorraussetzungen hab ich mich nicht schlecht geschlagen und dank der umfangreichen Hilfe beim Wording, bei der Planung & Co die Jo geleistet hat, dank den unzähligen Rücksprachen, mal voller Ideen, mal voller Zwangsanregungen, mit Sergej haben wir also innerhalb weniger Wochen einen hübschen Katalog zusammengestellt.. Nur noch letzte Checks – die machen die wohl ohne mich mangels Anwesenheit – und dann geht das Ding in den Druck.. Glorious. Battle won.

Freitag.. Wochenende.. Ruhe.. Denkste! Als ob ich nicht noch eine Welt an Text korrigieren müsste und als ob ich nicht noch viel zu viele Leute in viel zu kurzer Zeit sehen will bevor ich mich wieder für eine Woche in den Norden verziehe. Nachdem ich also die Feierabendbrücke mit Oblivion genommen habe, bin ich irgendwann später des Abends bei Jule aufm Geburtstach im Hard Rock aufgekreuzt. Hab mich total gefreut sie und Markus zu sehen, schließlich trifft man sich aus Zeitgründen leider nicht ganz so oft wie erwünscht. Das letzte Mal war auch seit dem Wacken-Nachtreff her. Schön auch Toni, Kleini und Angie wieder gesehen zu haben – ist ja auch nicht immer der Fall leider. Arthur ließ uns musikalisch natürlich wie immer gut untermalt und ich erfreute mich der immer zahlreicher werdenden Gesichter.

Und sie waren alle da.. alle? Nein, es gab nur ein kleines Dorf daß noch immer den römischen Legionen wiederstand leistete.. Moment, andere Baustelle.. Wie dem auch sei – nach und nach trafen auch seltenere Gäste ein, Danny zum Beispiel. Dömsen hatte ich auch schon ein Weilchen nicht gesehen, aber FluffyJoe und Marcus und Maddin haben noch gefehlt. Eugen musste leider recht früh gehen, aber ich entschloss mich noch etwas zu bleiben, bevor ich auf dem Heimweg nochmal kurz im Final vorbeizuschauen gedachte. Alissa, Maubi und noch einige andere sollten dort wohl aufkreuzen und ich wollt mir den Laden mal an einem Freitag auch mal angucken. Hätt ich das bloß gelassen. Ich hab mich zwar gefreut Liz und Hagen zu sehn, aber den Lancelot anzutreffen war schlichtweg überflüssig. Auf meinen Wegen durch die schwarzen Massen mit kiloweise Schminke und Lack und Nieten lief ich dem Sascha in die Arme, der bis zum Zeitpunkt meines Fortstiefelns gen Heim damit beschäftigt war Frischfleischinventur zu betreiben und auf Nici zu warten, der wohl auf dem Klo verschollen war.

“Ein so schönes Motorrad, aber ein so häßliches Nummernschild..”
— Arnoc irgendwann in einem eingeworfenen Satz

Ich sah zu daß ich die Räume mit der Luft zum Schneiden schnell verließ und zog mir die Persuader-Platten auf dem Rückweg rein, den ich entschied zu Fuß durchzuführen. Ich weiß schon warum ich nur am Dienstag im finalen Keller bin. Ich hatte noch einen kurzen Gedanken daran verschwendet, beim Pela zu klingeln – lag ja auf dem Weg – dachte dann allerdings, daß er wohl noch unterwegs war. War er auch. Goodie – genug für den Abend. Ich hatte am Tag darauf noch viel vor und wenn ich nicht gänzlich verpennen wollte sollt ich mir auch ne Mütze voll Schlaf gönnen. Gesagt, getan.

Am Tag darauf schaute Pia bei mir vorbei, lernte unseren kleinen Vierbeiner kennen und bekam von mir noch einen Crashkurs á la Manilla Road und Gothic Knights. Bei manchen merkt man ganz schnell wie tierlieb sie wirklich
sind – nicht zuletzt auch an der Reaktion der Tiere selbst. Nach einem angenehmen und ruhigen Mittag mit viel Metal und Quasseln gings dann später in die Texterei, zwischendurch an Oblivion und an den letzten Schliff der Kataloggeschichten, die ich dann aber auch recht schnell hinter mich gebracht habe. So verstrich der Samstag auf eine nette und angenehme Art.. und vor allem eins war er: ruhig :)

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Protected: Alte Bilder..

November 22nd, 2006

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No sleep..

November 17th, 2006

..’til Eschersheim. Batschkapp hat ihren 30-Jahre-Tag, mit von der Partie waren so einige: Lightmare, Courageous, Abandoned, Everfest, Tankard, V8Wankers, Doppelbock und Rebellion.. Ich war primär wegen Everfest und Rebellion da, hab mir aber Abandoned auch nicht entgehen lassen, denn die haben nicht nur mit die lustigsten Ansagen gehabt, sondern es auch von der Power her enorm krachen lassen. Ich denk ich guck mir die am 27.12. im Bruch nochmal an, das war eine Mordsgaudi. Als erstes traf man wieder einen Riesenhaufen bekannte Gesichter von überall her aus den Landen und selbst Sing hat sich (samt Turban) wieder blicken lassen.
Zeitgleich hatte sich im Final die Metallica-Night wieder die Ehre gegeben, wobei ich zwar einen großen Teil der Final-Besucher hier vor Ort antraf, aber wie vermutet es die Batsche nicht geschafft hat dem Final die ganze Kundschaft für diesen Donnerstag abzugraben. Is ja auch gut so, sind genug langhaarige Freaks für alle da. Nach Abandoned dauerte es auch nicht lange, bis Maubi im Backstagebereich verschwunden ist und wir ihn dann auf der Bühne wieder zu Gesicht bekamen. Time for Everfest..


Das ging schon mal saftig zur Sache, die Band war in Hochform und das Publikum war auch weit besser als vor ein paar Monaten in Hanau. Vor allem war es Zahlreicher und die Vorband war nich so ne hampelnde Elektrolusche. Es flogen Haare, Arme wurden pommesgabelartig gen Bühne gestreckt und ich glaube jeder hatte seinen Spaß dran gefunden. Nach einem Gig der für meinen Geschmack ruhig hätte länger gehen können braucht ich erstmal eine Runde Bier-on-Air, also hingen Pela und ich uns mal raus und quasselten eine Runde mit den üblichen Verdächtigen.Da hatte doch irgend ein Idiot die Ausfahrt blockiert.. Unsere Odenwälder kamen mit ihrem Auto nicht mehr wirklich raus und so standen wir da und berieten darüber was wir als nächstes tun sollten. Nachdem die Security nicht mehr wusste, was sie dazu sagen sollte und uns eigentlich klar war, daß der Wagen da wo er stand nichts zu suchen hatte, machte sich Manu auf den Weg rein um anzufragen wem der Wagen gehörte und bekam von links und rechts zahlreiche Angebote die Karre einfach per Hand abzutransportieren. Ich glaube das hätten wir auch gemacht, wenn nicht irgendwer auf die Idee mit den Gesetzeshütern gekommen wäre.

“Did you ever notice how in the Bible, when ever God needed to punish someone, or make an example, or whenever God needed a killing, he sent an angel? Did you ever wonder what a creature like that must be like? A whole existence spent praising your God, but always with one wing dipped in blood. Would you ever really want to see an angel?”
— Thomas Daggett, God’s ArmyIch funkte mal kurz beim Killer durch um auch den letzten Zweifel auszuräumen, daß das irgendwelche Kosten für die beiden Eingeparkten nach sich ziehen würde, bekam die Nummer vom 12. Revier und meldete mich da auch. Nach einer Situationsbeschreibung wurde mir angekündigt, daß eine Streife unterwegs war, welche just in dem Moment eintraf als der Fahrer besagten Fahrzeugs herauskam. Natürlich begann er erstmal sich zu rechtfertigen, wie ein Fisch an der Angel.. woran mich persönlich sein “betroffener” Gesichtsausdruck auch erinnert hat. “Vom Veranstalter zugewiesen”.. “Alles Autos von Musikern, die länger bleiben”.. bla bla bla. Offenbar noch nichts von gesundem Menschenverstand oder Veranstaltungslizenzen, die man verlieren kann, gehört. Jaja, dacht ich mir, babbel mal weiter. In good old Russia wärste bei Metallern nich so billig davongekommen. Aber gut, was solls, die netten Kollegen vom Killer haben da erstmal für Ruhe gesorgt und nachdem unsere schon leicht kampfesmüden Odenwäldler den Heimweg angetreten haben waren wir auch alle friedlich auseinandergegangen. Der Fernsehhampel hatte jetzt auch mal einen eigenen Parkplatz und faselte noch irgendwas davon, daß ihm der Veranstalter eigentlich den Arsch mit Gold auspudern sollte, daß er herkommt und so weiter. Drauf geschissen, denn war dann ja auch egal, erstmal wieder rein – bis Rebellion war es nicht mehr weit..

Sie hatten nur knapp eine halbe Stunde, aber die hatte es in sich. Nachdem dann auch noch die ersten paar Töne von “Born A Rebel” durch den Raum schallten ging es so heftig ab mit Singen und Bangen vorne, daß man nich mehr auf der Stelle bleiben konnte. Irgendwann bei Disdaining Fortune hatte dann irgend so ne “wir wollen uns auch mal ein Metalkonzert aus der Nähe ansehen, unverbindlich und ohne die Voraussetzungen mitzubringen”-Person, im Folgenden schlicht POSER genannt, den Fehler gemacht als Reaktion auf meine umherfliegenden Haare mich nach vorne zu schubsen. Da kam Freude auf. Falsche Zeit, falscher Ort. “Was zum Teufel hast Du in der dritten Reihe zu suchen?”, dacht ich mir als ich mich umdrehte.. ich musste nichts mehr sagen, offenbar hat sich da jemand seinen Verbleib anders überlegt. Tztztz.. lächerlich sowas. Ich würd mich wahrscheinlich noch nicht mal darüber aufregen, wenn da jemand nicht eine gewisse Grenze überschritten hätte.. *kopfschüttel* Erbärmlich, was sich Leute alles geben ohne den Schneid dafür zu haben. Sind wir ein Kindergeburtstag? Hat die Szene – nur weil sie offen und freundlich ist – jetzt ne Einladung an alle Lachnummern der Welt ausgeteilt? Ich glaube wir brauchen einen guten Schuss unseres alten Images zurück..“I’m an angel. I kill firstborns while their mamas watch. I turn cities into salt. I even, when I feel like it, rip the souls from little girls, and from now till kingdom come, the only thing you can count on in your existence is never understanding why.”
— Gabriel, God’s Army

Aber zurück zum Thema, es war alles in allem ein geiler Abend, der damit Endete, daß Rebellion Rebellion gespielt haben und die ganze Kapp mitsang. So viel Freude hatte ich seit dem Swordbrothers nicht mehr. Ich brauch das wieder öfter – mir gehts grad heftig auf die Eier, daß konzerttechnisch Winterpause ist. Aber naja, alles geht vorbei und man findet ja immer was wenn man wirklich will..

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Ein Abrisskalender wird..

November 14th, 2006

..das hier sicherlich nicht. Ne Abrissbirne wär mal ne Idee.. Also herzlich willkommen mal wieder zu einer weiteren Runde “Was bisher geschah..” Ich mag es eigentlich nicht besonders meine Einträge auf Wochenstaffelung umzustellen, da es aber Zeittechnisch im Moment bei mir alles etwas knapp bemessen ist und ich die Umstellung noch nicht ganz gemanaged habe, sei mir an dieser Stelle mal ein Post-It anstelle einer Haftmine auf die Stirn zu kleben. Wo war ich also stehengeblieben? *sichumguck* Achso. Ja! Ich war auf der Rückreise von Berlin – am 3.11. also.

WinFreitag 3.11:
Nach einem Tag an dem mir aufgrund der stofflichen Konzentration die Birne pochte landete ich im Zug nach Frankfurt, wo ich mich prompt wieder ärgern durfte. Die hatten schon wieder keine Steckdosen, noch nicht mal am Tischplatz. Und das soll ein ICE sein? Sprinter? Toller Service! Ich ärgerte mich noch vehement über die Tatsache, daß man um eine zu qualmen bis ans andere Ende des Zuges musste, was mich allerdings noch um längen mehr erboste war ein Schaffner, der meine an meinem Sitzplatz bei meinen netten Mitreisenden verbliebene Fahrkarte sehen wollte. Ich könnt ja weglaufen aus dem fahrenden Zug. Und gerade mich erkennt man in einem solchen Zug, der nicht durch Wacken geht, ja sooo schlecht wieder. Aber gut, dacht ich mir, das wird wohl der “ich bin hier Schaffner und habe was zu sagen”-Muskel, den der Kerl wohl ein Mal im Monat trainieren muss.. zurück an meinem Platz angekommen testete Kati prompt, ob das ein generelles Untersagen des Durchmarschs war oder sie einen Geschlechterbonus bekommen würde. Daniel und ich mussten uns schon irgendwo ein Grinsen verkneifen als sie bei Rückkehr verkündete, daß der Schaffner wohl keinen Unterschied mache wen er anpflaumte. Naja, so zogen die paar Stunden also ins Land, ich versuchte mich kläglich an meinem Laptop auf meine Arbeit zu konzentrieren, gab es aber nach einiger Weile auf, da von meiner Leistungsfähigkeit nach der Woche nicht mehr viel zu merken war.

Als ich zuhause ankam und von unserem nackten Vierbeiner mit Freude empfangen wurde, war es zu spät für abendliche Veranstaltungen. Eine Option wäre gewesen nach Enkheim zu fahren und Vios Geburtstag beizuwohnen (wie ich ja ursprünglich geplant hatte), die alternative wäre ein Besuch der Halle mit Eugen, wo Adeathexperience gespielt hatten – und und und.. naja, da ich also für alles zu spät war, pflanzte ich mich auf den Balkon, schmiss die Wäsche in den Bottich und entspannte mich.

Samstag:
Leo, mit Frau und Kindern, stattete Fraport in einer Zwischenlandung einen Besuch ab. Die Kinder sollten sich den Hund mal angucken um zeuge dessen zu werden, was man als Wachstumsprozess bezeichnen kann. Die ersten zwei Wochen war das kleine Haarlose Wesen nämlich bei ihnen, bevor es nach Deutschland kam und bis auf Leo hatte niemand aus seiner Family den Welpen zu Gesicht bekommen seit dem Zeitpunkt. Warum also nicht den Familienurlaub um ein paar Stunden in Frankfurt bereichern?

Die Bedienung in dem ruhigen Restaurant am Meeting Point war alles andere als zuvorkommend und die Küche erreichte allenfalls Mittelmaß – was letzten Endes auch erklärte, warum es in dem Laden nie voll war. Wenn ich an all meine Trips zum und weg denke, die ich am Flughafen hatte, kann ich mich nicht an einen Tag entsinnen, an dem ich dort auch nur ein Drittel aller Plätze belegt gesehen habe – und das über Jahre. Die gibts da wohl nur noch, weil man die vergessen hat. Aber wir ließen uns unsere Laune nicht verderben und überbrückten die Zeit bis zum Weiterflug recht gut. Der Rest des Tages bot mir eine entspannte und ruhige Arbeitssession daheim vor der Kiste, die ich – unterbrochen von Essen und JAG – da
nn auch durchzog.

Sonntag:
Nach einer saftigen Arbeitssession (immer dieses “das was ich letztes mal nicht fertig bekommen habe”-Zeug), einer kurzen Pause mit Oblivion, dem obligatorischen Gassi-gehen und den üblichen sonntäglichen Geschichten kam es endlich auch wieder zu dem, was am Sonntag immer gut tut, mir leider aber ein paar Wochen lang nicht möglich war umzusetzen.. Wieder eine Kaffeesession beim Eugen :) Bei der Gelegenheit zeigte er sich auch mal in seiner Motorradkluft, von der ich mir mal für einen Blick in die Kamera mal die Mad-Max-Handschuhe borgte. Borg-te.

Ich entschied mich dazu, den Rest des Abends mich von meiner sich anschleichenden Erkältung zu kurieren und unternahm nichts mehr nennenswertes, bis auf daß ich wieder mal – wie so oft in letzter Zeit – mich in Oblivion durch die Gegend schlich und von viel zu hohen Klippen sprang. Too bad ;) … your acrobatics skill has increased. Ich denke Oblivion liefert mir am Abend die Ruhe und Abreaktion, die mir zum Ausklingen des Tages oft gefehlt hat in den Wochen zuvor. Ich bin recht froh drum, daß ich ein zweites Mal mich drangesetzt hab, nachdem ich mich hab fast davon verwirren lassen.. F1 – F4 ? Nie gehört.. ;)

Montag – Donnerstag:
Hard Work. Wir nähern uns dem Ende der Schusterung des Katalogs und kommen langsam in die versionsnummern, die ne 8 nach dem Punkt haben. Freu ich mich schon auf den Tag, wo eine eins vor dem Punkt steht.. Kurz und knapp, die Erkältung machte mir noch etwas zu schaffen, vor allem am Dienstag und Mittwoch, was letzten Endes auch dazu führte, daß ich mich kurierte anstatt im Final aufzutauchen. Schade eigentlich, aber manchmal ist das eben so. Better days to come.. Ich verschone Euch hier mal mit den Details.

“Und dann stellst Du Dir wieder den Wecker auf sieben um um halb sieben aufstehen zu können!”
— Jo

Freitag:
Endlich Freitag. Der Beginn des Wochenendes. Zumindest wär es mal an der Zeit damit, aber da ich bekanntlich ein Wensch bin, der es nicht so einfach hat mit etwas aufzuhören, wenn er erstmal angefangen hat, wollt ich mir eine kurze Erholung im Hard Rock gönnen. Auch damit ließ sich nicht so leicht aufhören, also begann ich eine Armee aus Pappe zusammenzubauen.. Irgendwer wollte mein Rezept für den Panzer haben, also eröffnete ich für 5 Minuten eine Panzerbauschule und hier ist das Ergebnis – samt Flugzeugträger, U-Boot und anderem kram.

Ich gucke zu viel JAG beim Essen. Vielleicht ess ich zuviel.. dann frag ich mich aber, warum ich entgegen den geläufigen Gesetzen dieses Konsums leckerer Mahlzeiten nicht zunehme. Seltsame Sache. Als also auch die letzten Gäste gingen und Arthur und ich etwas durch die Gegend gefahren sind und Sanella daheim abgesetzt ham, wurd ich auch irgendwann so müde, daß ich fast eingepennt war. Wir warfen kurzerhand die Planung ins Final zu gehen um und ich holte mir an der Tankstelle McD-Burger, die mir wider erwarten nicht hochkamen, um dann mich daheim in die Koje zu hauen. Ich hatte noch ein langes langes Wochenende vor mir, daß eine Mischung aus 3D-Design und Katalogseiten bestand. Naja. Ran an den Speck.

So viel zu meiner Seite. Ich hoffe ich langweile Euch mit meiner Arbeit nicht zu Tode, aber ich verstehe durchaus, wenn das jetzt für Euch ein wenig Abwechslungslos ausschaut. Das ist es zum Glück ja nicht, wär ja kaum zum aushalten ;)

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Unser Stahl ist frei von lebensverlängernden Zusatzstoffen und die mit ihm hergestellten Rückstände sind zu 100% biologisch abbaubar.
 
“The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.”
--- William Shakespeare ---