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Rückkehr & Routine..

September 30th, 2006

..die keine mehr ist. Ich genoss meinen letzten Tag in Berlin. Das hieß für mich zunächst meine Habseligkeiten zusammenzuräumen und in die SAE zu ziehen. Ich legte Rico seinen Schlüssel auf den Tisch, packte Dad’s Deep-Purple-farbenen Rucksack auf den Rücken und stöpselte mir eine Runde Poisonblack in die Ohren. Ich stieg am Baumschulenweg (S9) in die gewohnte S-Bahn und war etwa 45 Minuten später an der SAE, wo ich dann – bei Virgin Steele angekommen – noch eine Cola killen konnte bevor der Unterricht begonnen hatte.

Nach einer recht angenehmen und vor allem sachlichen Diskussionsrunde neigte sich der Unterricht auch irgendwann seinem Ende zu. Eine letzte Gelegenheit, die Eindrücke dieser Stadt nochmal im Kopfkino durchlaufen zu lassen. Ich bin begeistert. Berlin ist schon nach so kurzer Zeit eine Stadt geworden, in der ich mich heimisch fühle. Keine Enge, viel viel Grün, freie Luft und doch dieser gewisse menschentypische Hauch eines Makels, wie er nur von Städtern an einem Ort hinterlassen werden kann. Doch auch die blühende Kultur hat mich irgendwo alleine schon durch ihre Präsenz mitgerissen. Eine menge Museen. Ich find schade, daß ich nicht die Zeit hatte mir die Ausstellung zur alten norwegischen Architektur anzusehen. :(

Nun denn, zum Bahnhof gings für mich dann. Regina war so nett und setzte mich dort ab und ich fragte mich, was ich die drei bis vier Stunden dort denn anfangen sollte. Ich suchte nach einem Platz mit Strom und wenn möglich WLAN, aber da die DB Lounge nur für exquisite Gäste war, musste ich mich ins Quartier für reisende Untermenschen begeben. So ungefähr hörte sich das vom Tonfall her zumindest an, was die Registratur-Madamme am Schalter über die Bahnhofsmission und den Aufenthaltsraum dort meinte. Gut, mir wars recht, solang ich nicht irgendwo nutzlos in der Ecke herumstand. Ich stiefelte zu eben besagter Truppe mit dem Templerkreuz im Logo. Schutz für Reisende. Wie passend. :) Ich nahm an einem der vielen Tische platz und begann sogleich meine Zusammenfassung des Google-Zeitungsartikels, unter viel Geschrei reisebereiter Kinder, die betreut dann auch irgendwann den Weg nach irgendwohin fanden. Als ich mit meiner Textgeschichte durch war, hab ich mich qualmenderweise mit einem der in der Mission sich aufhaltenden Langhaarigen vor die Spree gesetzt und noch etwas Zeit verstreichen lassen.

In meinem Zug angekommen begann der Horror erstmal: Zu viele Leute und zu wenig Platz. Ich hatte eine wunderbare Abstellfläche für mein Gepäck gefunden und klemmte mich auch dran. Im Raucherabteil war halt mehr Platz als woanders. Nach einer Weile begegnete ich einem Teil eines Chemiekursus, der gerade auf dem Rückweg nach Solingen gewesen war. Haben uns nett unterhalten, die haben dort z.T. auch einen ziemlichen Dachschaden. Sehr gut. Dann war da Hannover. Wo ich umsteigen und knapp eine Stunde warten durfte. Halb so wild, dacht ich mir, knallte mir ein Mettbrötchen rein und stieg in den Zug, der nach Flensburg ausgeschildert war. Über Frankfurt und Göttingen. Sehr seltsam das alles, hatte aber wohl irgendwie seine Richtigkeit. Langweilig wurde es darin auch nicht, ich traf einen aus BaWü stammenden in FFM angesiedelten Thrasher und wir
haben uns erstmal die Zeit mit Schlachtfelderinnerungen vertrieben. Irgendwann des Nachtes später ist er eingenickt und ich nutzte die Zeit um an meinen Schriftwerken weiterzuarbeiten. Kam soweit gut voran, muss jetzt nur sehen, wie ich die Überleitung hinbekomme.

In FFM ins Auto gestiegen und ab heimwärts, wo mich Kisten und Stapel erwarteten, noch und nöcher. Ich habe mich etwas notdürftig eingerichtet und meinen Krempel in der Umgebung verteilt. Als erstes musste die Zimmerdeko dran glauben.. jetzt weht wieder ein stählerner Wind in diesem Hause. Aber mehr dazu ein anderes Mal..

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Protected: So fuckin’ what?!

September 28th, 2006

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Good Morning, Vietnam!

September 27th, 2006

So, ich hab es wohl wieder geschafft mich rechtzeitig aus dem Bett zu prügeln und habe einen Kaffee vor mir und gute Powermucke auf den Ohren! Erstmal die erhaltene Musik ohne die ich hier geistig vertrocknen würde auf den iPod packen und dann nichts wie los. Sonnenbrille an, pulli drüber, Hände in Leder gepackt und Krachmann ins Ohr setzen – 45 Minuten fahrt sind eine Menge Zeit.

“Das Gehirn ist ein wundervolles Organ: es arbeitet von dem Moment an, wo du morgens aus dem Bett springst, und hört nicht auf, bis du dein Büro betrittst.”
— Robert Lee Frost

Heute steht so einiges auf dem Programm, aber für den Abend erstmal noch nichts. Mal sehen was ich daraus mache. Vielleicht mach ich noch einen kleinen Zwischenstop in Paules Metal Eck, was ich eigentlich morgen abend machen wollte aber zu einer auf Video aufgezeichneten Podiumsdiskussion sollt ich vielleicht nicht ganz so zerstört aussehen wie letztes Mal morgens darauf.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Protected: Klinken putzen?

September 27th, 2006

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Protected: The Spells echo..

September 26th, 2006

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Unser Stahl ist frei von lebensverlängernden Zusatzstoffen und die mit ihm hergestellten Rückstände sind zu 100% biologisch abbaubar.
 
“The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.”
--- William Shakespeare ---