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..nicht nachtragend, aber hier kommt der Nachtrag vom 31.7: ..and Armageddon over Frankfurt. Die lustigen Bremer, die Liz besuchten haben sich keksvernichtenderweise nicht ins Final gesellen können, da sie in Richtung Samsas Traum aufgebrochen waren. Nach einem recht ruhigen Tag also haben wir uns am Sonntag bei mir eingefunden. Eugen hat seine wackener Transporthabe bei mir abgeladen und wir brachen alsbald auf. Das Final war gut voll und die meisten der Gäste auch. Gespielt wurde hauptsächlich der Kram den wir noch zu Gesicht bekommen sollten, aber auch viel Onkel Tom und andere nette Schweinereien. Die üblichen Verdächtigen – abgesehen von denen, die bereits nach Wacken gefahren sind – tauchten auf, leider ohne die Verstärkung aus Langen/Darmstadt die sich in letzterer Zeit ohnehin ein wenig rar zu machen scheint.
 Es versprach ein sehr geselliger abend zu werden und da die meisten am nächsten Tag lediglich fit genug sein mussten um eine Dose/Flasche Bier aufzubekommen, war es auch ein Grund sich mal nicht zurückzuhalten. Es wurde, wie auch erwartet, viel gebangt und die Vorfreude stieg ins unermessliche. Eugen hatte sich sehr gefreut gehabt, daß es uns nun doch trotz teilweise etwas verwirrender Planung gelungen ist, in seinen Geburtstag hineinzufeiern. Daß wir uns irgendwann gedacht haben, er könnte die gesamte nächste Woche lang ruhig weiter mit und feiern, wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Aber auch das ließ nicht mehr wirklich lange auf sich warten. Schließlich sahen wir auf die Uhr und zählten die Stunden bis wir uns an der Fina (Ex-Fina, bzw. Total – Anm. d. Verf.) treffen würden. Irgendwann waren es nur noch neun.

 Viele alte Gesichter von denen man ein Jahr lang nix hört, sich aber dann dennoch freut sie zu sehen. Viele mit denen wir schon mal in Wacken waren und ein paar mit denen wir es wohl noch sein sollten. Bis zum Ende brachte der Arthur einen Brecher nach dem anderen, mit Geopardenfell auf Kopf und Rücken, war er nun wirklich Häuptling Alkoholix von Wacken. Alles in allem sehr gelungener Abend. Und dann nur noch ein paar Stunden. Kaum Schlaf, letzten Rest packen, ein wenig daran verzweifeln..
Wacken wir kommen. Sei besser bereit für uns!
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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..to Armageddon! Verdammt geiler Abend gewesen heute. Obgleich mir einige gefehlt haben – wir haben ja nicht Dienstag – war es doch ziemlich voll im Final gewesen. Jetzt sitze ich hier und versuche mich einigermaßen mit dem Bildmaterial von dem es reichlich gibt zu befassen und lasse dabei den Abend Revue passieren. Was für eine Stimmung. Ein Jahr lang gewartet. Und morgen bricht die Hölle in Richtung norden los.
Ich glaube das wird nichts, wenn ich jetzt noch versuche den Bericht samt Bilder fertigzustellen. Zu viele. Zu viele gute. Zu viele absolut bahnbrechende Momente. Jetzt hab ich einen Eintrittsstempel auf der Hand und ich könnte wetten morgen hab ich den an der Backe. Ich werde mich erstmal schlafenlegen – und alles weitere hat jetzt erstmal Pause. So ziemlich. Ich hab Pause. Urlaub. Wacken!
“Mad, is he? Then I hope he will bite some of my other generals.”
— King George II
Morgen steht erstmal duschen, rasieren und fertigpacken an, dann kann man über alles andere reden – but nothing happens in this room BEFORE I have my brew. Kaffee und Thrash ist Pflicht. Es stimmt alles so. Details sind und bleiben Details. Morgen verschwinden weitere 6 Tage meines Lebens aus der Landkarte der Zeiten.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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..we slowly rot away. Vor allem in der Hitze merkt man diese Tiamat-Zeile doch recht deutlich. Der Tag begann so ähnlich wie der letzte Endete, ich packte etwas Musik in die Playlist, hockte mich vor den Radarschirm (ich mag diesen Begriff – der wird von mir jetzt ad(a/o)ptiert) und ließ erstmal ne Runde Tagesplanung durch den Schädel sausen. Zu viel und zu wenig. Zu viel zu tun und zu wenig Zeit. Also los.
Ich war heute Abend auf einen Geburtstag eingeladen und hatte es trotz mehrerer Versuche mein Telefon in Gang zu bekommen nicht geschafft Fredo bescheidzugeben daß ich verhindert wär. Ich hätte mir natürlich ein Bein ausreißen können und hinfahren, aber ich war heute nur bedingt Menschentauglich und wollte es nicht riskieren irgendwelche negativen Einflüsse bedingt durch die wahrscheinlich zahllosen Unbekannten und meine momentane PreWacken-Organisations-Stressstimmung mitzubringen. Ganz zu schweigen davon, daß ich erstmal hin und dann auch erstmal wieder wegfinden müsste..
Also, besagter Plan gestrichen – ich werd mir Fredo bei Gelegenheit irgendwann allein abgreifen und mit ihm ein Bierchen trinken gehen oder ähnliches – so ist es in jedem Fall besser. Fortsetzung der Tagesgestaltung: Kino um sieben mit Pia und Jenna, Fluch der Karibik II – mit anschließender Hafenbahnsession und Hard Rock Besuch. Wollt mal schauen, ob ich den Maddin und Fluffy Joe motivieren kann, sich anzuschließen – was bei Maddin letzten Endes auch gelang. Leider hat er den ersten Teil noch nicht gesehen gehabt, was nachzuholen war.
Gesagt getan, dazwischen irgendwann gabs Essen und wiedermal einen meiner im Sand versiegenden Versuche aufzuräumen. Da ich es verpasst hatte rechtzeitig zum Armyshop zu kommen und mir einen Klappspaten zuzulegen, werd ich wohl Eugen anhauen müssen, ob er seinen mitnehmen kann. Ab nach OF und Filmchen, Pia, Jenna und Tears, sowie auch einige andere mir bis dahin und auch danach noch unbekannte Zivilisten die ihnen anhangen waren bereits vor Ort und hatten die zurückgelegten Karten bereits geholt. Time for Captain Jack Sparrow. Feiner Film. Wer den ersten gemocht hat, dem wird der zweite auch gefallen. Dieses Mal haben sie es wirklich darauf angelegt, ob man es nun liebt oder hasst.. es lohnt sich.
Nach dem Filme war es bereits kurz vor halb elf, also war es an der Zeit sich zu entscheiden was als nächstes anstand. Die Meisten hatten sich entschlossen den Abend daheim ausklingen zu lassen – da aber sowohl Maddin als auch ich noch von dem Konzert von Branco und Konsorten gehört hatten, entschieden wir uns nach einer kurzen Konferenz mit Dömsen im.. wie hieß das Ding doch gleich? Gorjel Schwenker, glaub ich – einzufinden. Kurz darauf landeten wir im dreistöckigen Bierlokal und kämpften uns Etage für Etage nach oben, wo wir bereits bei der Vorband festgestellt hatten, daß in diesem kleinen und restlos überfüllten Abschnitt die Luft nicht mal mit ner Axt zu zerteilen ist und man sie am Stück wohl mit dem Gabelstapler rausfahren müsste. Zu hohe Temperaturen, brechend nass – wieder ein Stockwerk tiefer.
 Platz genommen zwischen den üblichen Verdächtigen, zu meiner Überraschung war Matze samt Anhang mal wieder nicht weit. Ich seh den mittlerweile öfter per Zufall als ich ihn damals mit Absicht hätte in der Schule antreffen können (was nicht an seinem Fernbleiben lag). Kurzum hockten wir uns in einer lustigen Runde zu wirklich dreckigem Rock’n'Roll gemütlich hin und ließen Klänge und Gedanken passieren. Nach einer Weile zogen wir dann richtung Hard Rock, welches recht voll war. Nach relativ kurzer Zeit war es mir vom Tisch dahinter zu blöd ständig irgendwelche Liedwünsche der Böhsen zu hören. Hallo!? WM ist vorbei und das HR ist nicht das Downtown oder das Rock Times am
Freitag. Eine kurze Unterhaltung mit einem Amerikanischen (Nuklear)Artilleristen später waren wir dann schon wieder auf dem Heimweg.
 Alissa war noch nicht zurückgekehrt, sie war wohl mit ihrem Besuch auf dem Opernplatztreffen des FDC gewesen – der Opernplatz war voll mit Weinflaschen, als wir ihn passiert hatten. Später fielen sie in der Gesamtbesetzung samt Hagen hier ein und machten sich wohl auch so ziemlich gleich pennen. Ich muss jetzt erstmal zusehen, daß ich morgen die letzte Wäscherunde fürs W:O:A erledigt bekomme und ggf. noch den einen oder anderen Anruf erledige, bevor es dann Richtung Final und Warm-Up-Party geht.
“Man muß die Dinge nur aus der richtigen Perspektive sehen. Als Goliath den Israeliten entgegentrat, dachten alle Soldaten: ‚Er ist so groß, den können wir niemals überwältigen.‘ Auch David sah sich den Riesen genau an und sagte sich: ‚Der ist so groß, den kann ich gar nicht verfehlen.‘”
— Verfasser unbekannt
So, die ersten machen sich schon auf nach Wacken, gutgelaunt und mit der festen Absicht das Basislager vorzuerrichten. Wir sind vielleicht in Wacken nicht viele von genau dem richtigen schlag – nicht mehr – aber die die es sind kennen sich und finden zueinander, auf die eine oder andere Art, daher keinerlei Bedenken – das wird richtig schön krachen. Rain or Shine!
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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..heute wohl Programm. Aber ich beginne mal wieder in der Mitte. Also zurück zum Anfang. Ich hatte recht gut geschlafen und war mal wieder viel zu spät dran als ich den Wecker das wohl fünfte Mal ausknipste. Was stand heute an? Ach ja, genau – Natascha im Extrablatt antreffen und wegen der Seite den Inhalt planen. Schuhe an, Kaffee runterhauen, darüber staunen daß das Internet nicht mehr geht und raus durch die Tür. Eine Runde Chinchilla drauf und über die Leipziger runter Richtung Uni.
Diverse Belästigung durch fliegende und gestreifte Insekten, einen Apfelstrudel und eine Besprechung später klingelte das Tel. Ich sollte mich in Saxonhausen einfinden und meine Mudder mal auf der Sekundärarbeit besuchen; ajoa, warum nich – bevor ich mich schlagen lass Es schlug. Nämlich Mittagszeit. Gnocchi mit Dill und anderen Sauereien und noch mehr Spezi. Also weiter mit Krempels erledigen, Bank/Post, heim, vorher noch einkaufen. Hab beim Einkaufen noch den Christopher angetroffen, der jetzt in der SAE im DigiFilmkurs ist – haben per Express mal die News ausgetauscht, dann wieder weiter. Kekse. Mehr Kekse. Ich bin nur noch am Fressen. Grauenhaft. Naja, wenigstens is auch hin und wieder was gesundes dabei. Finde sogar manchmal sagen die mir schmecken und gesund sind. Aber ich weiche wieder ab.
Alissa hat heut irgendwelchen Besuch bekommen. Weiß nicht wirklich genau wer das jetzt ist, schienen aber ganz lustige Leuts zu sein. Schwarze Szene halt von außerhalb, Künstler oder so. Die gehen morgen auf dem Opernplatztreffen vorbei. Und da fällt mir wieder ein, hab ja jetzt von Natascha das verspätete Geburtstagsgeschenk bekommen. Ein ASP-Poster (signiert) und die Limited Edition von Aus der Tiefe – die handnummerierte Luxusversion in der DVD-Box, ebenfalls signiert. Feine Sache Echt zu schade, daß es mit der OIAL-Tour nicht geklappt hat *sich ärger* – aber was soll man machen, ich bin eben auch nicht mehr der jüngste und kann behaupten genug gute Gigs gesehen zu haben in meinem doch bislang bescheiden kurzen Leben. Doch gerade da ärgert man sich am Meisten über jene, die man verpasst hat.
Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, genau – da ich komplett verschusselt hatte, daß Fredos Geburtstag erst heute ist und nicht gestern, wär ich heute fast völlig danebenerweise nach Zeilsheim gefahren. Was es nicht besser macht, daß ich aus kompletter Verwirrung irgendwie vergessen habe an 1&1 eine Beschwerdemail zu schicken, weil bei mir ja eigentlich mit dem Netz alles okay sein müsste. Ich startete ein paar mal neu, das übliche halt. Irgendwann gings. Pia schaute irgendwann auf einen Tee rein, dazwischen funkte mich Natascha an und ließ mich wissen, daß sie nach der Reiki-Sitzung es nicht hinbekommt noch bei mir vorbeizukommen – ziemlich erschlagen halt. Okay, kann ich voll verstehen, das is ja alles kein Zuckerschlecken. Wie dem auch sei, zu fortschreitender Zeit bin ich – verärgert wie ich über den PC gewesen bin – nur noch am Datensortieren gewesen, in der Hoffnung irgendwas dadurch besser zu machen.
“The person who has nothing for which he is willing to fight,
nothing which is more important than his own personal safety,
is a miserable creature..”
— John Stewart Mill
Des späteren Abends kam der Arthur vorbei und wir hauten uns einen Kaffee in die Birne, woraufhin ich mich spontan entschloss ihn zur Arbeit zu begleiten und die Foto-Sachen zu übernehmen solange Giovanni im Urlaub ist. Also was Fotoshooting Programm, wieder Saxonhausen also. Das ganze zog sich auch ein wenig, der Laden füllte sich auch so langsam und ich experimentierte mit Kameraeinstellungen. Leider machte mein Akku aber die Grätsche, er war nur noch zu nem Viertel voll und per Express mit allen Schikanen mal so eben ca 60 Bilder zu machen ist eben nicht das stromsparendste.

 Obgleich sehr konfus, war der Tag ruhiger als die drei vorherigen, die ich mit Rennereien in Richtung Anwalt, Versicherung, Großeltern, Praxis, diversen anderen Einrichtungen des Gemeinwohls und ähnlichem verbracht habe. Wie dem auch sei, mir scheint irgendwie, als hätte ich irgendwo entweder einen Tag zu viel oder einen zu wenig im Kalender und deshalb komme ich mit der Planung nicht hinterher. Ich glaube ich werde morgen versuchen erstmal herauszubekommen wie nun dieses ganze Wacken-Camp-Ding gelaufen ist, schicke den Plan vorsichtshalber mal an Krauti und Maddin und frag den Maubi an ob er nun mitfahren will. So viel zum organisatorischen.
Na super – jetzt ist es wieder so widerlich früh, daß ich glatt meinen Wecker wieder gegen die Wand hauen könnte. Einen Vorteil hat es: Da sie nicht da ist würde ich meine Nachbarin nicht mit dem Ding treffen wenn ich es durch die Wand katapultier, die mit viel gutem Willen vielleicht aus Esspapier besteht. Ich muss endlich aus dieser Bude.. die Nacht über hab ich wenigstens hier meine Ruhe, da kann ich zwar nich so aufdrehen, dafür ist es so schön entspannend, wenn im Hof nicht ständig einer rumläuft oder -fährt.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
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