|
..for some irish time. Sprich, irischer Abend im Final. Musikalisch gesehen muss ich zwar sagen, daß ich mich über das eine oder andere Stück gefreut hab (Tears for Beers & Schandmaul + natürlich die irischen Klassiker), aber im großen und ganzen war es stimmungstechnisch vor allem am Anfang etwas dürftig. Dennoch, wir hatten einen Geburtstag zu feiern, also ließen wir uns so ziemlich von irischer Laune anstecken, schade war nur, daß weder Arthur noch Bramann sich Guinness oder gar Whisky geben konnten – aufgrund Fahrens. Da wir aber für Stimmungsmache aller Art berühmt-berüchtigt sind, hat uns das natürlich von wenigem abgehalten. Was mich persönlich irgendwann – sagen wir – verwirrt/irritiert hat war die ungewohnte Art der Leute am Donnerstag. Ich kann es nicht wirklich an was bestimmtem festmachen, seltsames Gefühl halt. Wie dem auch sei, irgendwann verpflanzten wir uns an die Theke und verharrten dort, von gelegentlichen Ausflügen auf die Fläche mal abgesehen, den Rest des Abends.
Früher oder später waren wir alle mehr oder weniger durch den Wind. Warum? Weil wirs können. Niveau sank, Stimmung stieg – so wie immer, irgendwann wurden alte Onkel Tom Sauflieder (nur von uns gegröhlt) von gelegentlichen “1,2,3,4 – United States Marine Corps” und “USMC – We will win, you will see” -Rufen abgewechselt und die allgemeine Verwirrung um unsere Anwesenheit wuchs und wuchs.. Steffi hatte sich zu dem Zeitpunkt am Jägermeister und Schokoladenkuchen gütig getan und erfreute sich eines leichten Schwankens. Ich traf irgendwann auf den Björn, den ich wohl etwas über 5 Jahre nicht gesehen hatte – dann kam wieder der “den kenn ich doch” Effekt. Gesicht bekannt, Name vergessen – so wie immer halt.
Irgendwann kam die Idee auf ein enorm skeprisches Bild aufzunehmen. Warum auch nicht? Dinge, die einem grundsätzlich suspekt sind gibt es ja eigentlich immer zuhauf. Glöckchen war durstig gewesen, wie sich relativ früh herausstellte. Die Jägermeister wechselten bei uns irgendwann mit steigender Regelmäßigkeit den Behälter – vom Glase in den Menschen (ggf. Wenschen). Und als so langsam aber sicher ein gewisser Engländer beschlossen hatte, den Boden mit seinem Mageninhalt zu dekorieren und dabei fast über einen Stuhl zu fallen, läutete sich das Ende des Abends ein. Nach einer kurzen Reinigungsaktion, einem weiteren Temperin-Alpha-Getränk und einiger Verabschiedung, saßen wir im Auto auf dem Weg heimwärts und sangen einige Easter Red Songs – fahrend durch die nächtliche Stadt. Arthur und sein Bike machten sich schon vorher vom Acker, Steffi wurde auch gut beladen nach Hause gebracht und mit etwas Gamma Ray vorneweg machte ich mich auch in die Falle.
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
| No Comments »
..stone. Oder wie Göhrk sagte:”Stein ist großer Sand!” Steinbruch war Programm. Ich hatte ja leider – Ashes auf mein Haupt – bislang mangels Mobilität nicht die Möglichkeit jenen ehrwürdigen Darmstädter Laden zu erleben, also war der Abend für mich eine Premiere dort – und wie es mit gloriösen Momenten nunmal ist, man Teilt sie mit guten Freunden. Ich wusste, daß die Langener/Darmstädter/Frankfurter-Fraktion (im Folgenden Text nur noch LDFF genannt) sich dort einfinden wollte. Ich wusste auch, daß ich mich anschließen wollte aus offensichtlichen schwermetallischen Gründen. Mit Eva kurz im ICQ konferiert, sie hatte es sich auch überlegt gehabt sich dort hinzubegeben. Prompt auch der Vorschlag mit aufzuspringen, den ich natürlich nicht ablehnen konnte.. Es klingelte das Tel. Arthur am Apparat:”Ja, Fett, ich hab da ober Bock drauf!” Zack, Krempel gepackt, fertiggemacht und ab in den Bus richtung Eva, wo sich auch noch zwei weitere eingefunden hatten, so konnte es losgehen..
Einen kurzen Umweg über die Homburger Landstraße, ab auf die A5 und nach DA geheizt. Die Location ist super. Mittlerweile fängt es mich echt an zu nerven, daß ich nicht motorisiert bin. Aber jammern hilft da auch nichts. Wir kamen, sahen und bangten. Eine Reihe bekannter Gestichter empfing mich mit Freude, eine andere kannte mich noch vom Namen, war sich aber nicht ganz sicher, ob ich ich war. Seltsam aber nicht zu ändern. Einige kannte ich noch von der B.E.A.S.T. Party, andere wiederum vom Sehen auf eventuellen Konzerten. Spaßig wurds mit King Arthur’s Return. Ich hatte mich schon gefragt, warum er so lange braucht, aber da er noch den Göhrk abholen musste und nicht mit dem Overlord Tank unterwegs war, sondern mit dem Auto seines Vadders, war er erst kurz nach uns eingetroffen.
Und so ging der Abend voller schwermetallischer Klänge voran. Leicht enttäuscht über die doch etwas geringfügige Auswahl an ausgewählten Musikalien (kein Carnivore, kaum Rage zur Auswahl, kaum Strato zur Auswahl, die M-16 von Sodom nicht da,..) – was solls. Kann ja nicht jeder so gut ausgerüstet sein wie Arthur im Final *gg* Dennoch hatten wir mördermäßiges Gebange hinter uns gebracht, ob nun bei Seek and Destroy oder bei Somewhere far Beyond. Tat mal wieder gut, Arthur irgendwo endlich als Gast zu sehn und nicht in gewohnter Arbeitssituation als DJ. Ich ließ es mir jedenfalls nicht nehmen, wie in jedem Laden wo ich relativ neu bin, die “Trinkhorn-an-Stirn-Last-Unicorn”-Brüllnummer zu bringen..
Leider war der Spaß schon gegen 0100 vorbei, langsam aber sicher packten die Leute zusammen und machten sich auf den Weg heim, so auch wir. Doch, ja – gern wieder.. nur so weit fahren immer. Egal, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Carramba!
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
| No Comments »
..of the day. Nach fertigstellung des BYH-Berichts, knapp zwei Stunden Programmiererei, einer Menge Kaffee und davor einem Besuch bei meinen Großeltern bin ich schlussendlich ins Final abgezogen. Wieder die üblichen Verdächtigen – heute aber in geringerer Zahl wie sonst, was ich sehr schade fand. Aber ein paar Leuts sind wohl neu dazugekommen, waren zum ersten Mal, einige zum zweiten Mal da. Irgendwie ist es ein wenig die Ausnahmezeit, schien es mir. Die selten Anzutreffenden waren da, die regelmäßigen ließen (bis auf die selbstproklamierten Bewohner des Finals) auf sich warten. Sitzender, bangender und diskutierender Weise drehte sich am heutigen Abend vieles um Festivalplanungen, dem aktuellen Zeitgeschehen (jenseits der WM) und die Auswirkungen von zeitbeschleunigenden Mitteln (zu diesem Elaborat fehlten ein bis zwei Leute aber noch).
Es war auch ein recht kurzer Abend, nur bis halb zwei und das obwohl die Bahnen die ganze Nacht fuhren. Irgendwie klaut die WM und die Stimmung der Stadt solchen Abenden ein wenig die Show, kommt es mir vor. Aber wer glaubt, das würde von den Hartgesottenen jemanden abhalten, ordentlich zuzulangen, musikalisch wie getränklich, der irrt sich. Musikalisch war der Abend recht vielseitig, aber auch das ist nicht neu – auf Arthur ist nunmal eben verlass. Bei denen, die gen Ende noch übrig waren hat “Madhouse” richtig schön gepasst..
Irgendwann habe ich mich dann zuhause eingefunden und mich über die Optimisierung meines Quellcodes, den ich abgeben muss, hergemacht. Funktionen. Variablen. Irgendwann hab ich gemerkt, daß ich mich noch immer mit PHP gut vertrage, nur mangels Praxis fällt mir einiges doch noch recht schwer. Allerdings müsste ich lügen, wenn ich behaupte mit meinem Lernoutput nicht zufrieden zu sein. Wie dem auch sei, es fehlt nur noch der Bericht über Aufgabe 2, dann hab ich wieder Ruhe.
“I have seen your cities burning
I have felt your daughters yearning
For the peace before the tides of war
I have witnessed funeral pyres
Burning bright with man’s desire
I will fight the demon horde forever more”
Manilla Road – Necropolis
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
| No Comments »
..begann angenehm und musikalisch gewohntermaßen untermalt. Da ich auf die glorreiche Idee gekommen bin am Freitag mein Zelt komplett mit Alufolie zu überziehen, kam die Hitze nur gedämpft und ca. 3 Std später überhaupt hinein. Schöne Sachen, dieses Panzertape und die 30 m Rolle Alu. So kam es, daß ich bis kurz vor 10, wo Powerwolf spielten, noch sehr gut schlief. Die erste Frage, die mir Fluffy Joe beantworten durfte – er hatte das zweifelhafte Vergnügen mich zu wecken – war “Sind meine Stiefel noch da?” Ich hatte die Dinger nämlich in kompletter Verwirrung vor dem Zelt liegen lassen. Ich zog mich an, machte mich fertig und war abmarschbereit. Wir bezogen bei Powerwolf die selbe Position wie bei Majesty damals, wo die auch am Samstag den Opener gemacht haben. Was ich leider völlig missachtet und verdrängt habe, war, daß die Sonne nicht im Rücken war, sondern uns voll aufs Gesicht knallte. Daher auch meine momentane Verbrutzelung. Die Sonnenmilch war irgendwie in Vergessenheit geraten.. oder um es mit Fawlty Towers auszudrücken:”..it completely slipped my mind!”
Der Powerwolf-Gig hatte es in Sich. Die Jungs aus Rumänien haben gleich in die Vollen gegriffen und kamen nach Mr.Sinister ziemlich direkt mit Kiss of the Cobra King rüber. Der Gitarrist ist eine lustige Erscheinung, zumal er ja immer vor dem Ventilator steht damit ihm die Haare hochgeweht werden. Irgendwann verließ er seine Position aber und doch wehten die Haare weiter. Suspekt. Während ich mein glorious true metal aufblasbares Schwert (..of Steel!) schwang und mitsang, trafen wir noch auf den Till (den so mancher von Elvenpath kennen dürfte). Nach dem letzten Stück machten wir uns in Richtung Auto, wodrunter ein gut gekühltes Bierfass auf uns gewartet hat. Zwischendurch noch ein kleiner Stop bei der Jacky-Cola-Crew, die sich bereits die 3-Liter-Pullen gegeben hat. Während wir also den Klängen von Anvil und Victory lauschten, kühlten wir unser inneres mit Gerstensaft und harrten der Ankunft der gepanzerten Heiligen. Auf dem Weg dorthin trafen wir auf Fabi. Lustig, irgendwie trifft man einige Gestalten immer und immer wieder Eine riesige Familie halt..
And then there were some Pretty Maids. And THEN there was Y & T!!! War das Geil! Ein Brecher nach dem anderen. BAMM BAMM BAMM.. Forever, Midnight in Tokyo, Hang ‘em High, Rescue Me.. einfach nur ohne Worte. Das einzige was gefehlt hat war Open Fire. Aber auch ohne war es absoluter Wahnsinn!!! Ich war fertig. Und mit fertig mein ich RICHTIG fertig. Was solls! Irgendwann 3 Liter Wasser verwurstet (über Kopf und in die Kehle). Es war einfach nur GODLIKE!!! Man sah, wie sich 30 Jahre Bühnenerfahrung in einem einzigen Moment manifestierten. Was mich persönlich ein wenig gestört hat, war, daß durch die beiden gefallenen Tore gegen Schweden die Nationalelf an zwei Punkten den Jungs irgendwie die Show stehlen wollt. Naja, solang sich das Positiv auf die Gesamtstimmung auswirkt, haben die Künstler mit Sicherheit nicht das Problem damit. Ende. Tot. War ich. Ich kroch mehr als lief zum Zelt zurück und setzte mich. Rick Emmet aus Entfernung lauschend packte ich schon mal die Sachen, damit wir nach Whitesnake direkt fahren konnten.
Strato hatte scho
n kurz angespielt als wir unsere Position eingenommen hatten, Pela, Iron Mike und ich. Iron Mike traf ich regelmäßig das letzte Jahr seit dem BYH auf jedem Festival.. ulkiger Kerl. Strato macht immer wieder Laune. Nach ein paar obligatorischen Songs wie Paradise, Black Diamond, etc. hat sich die Band aber auch wieder von der Bühne begeben, um der ultimativen APOKALYPSE der HARD ROCK Geschichte Platz zu machen. WHITESNAKE. Und es ist mir scheißegal, daß sie 20 min später angefangen haben und elendlange Soli gespielt haben. Gut, für nen Headliner ist eine Stunde eigentlich NIX, aber nichtsdestotrotz waren sie absolut brachial. Die wichtigsten Songs kamen, die Lightshow war umwerfend und Coverdales Stimmgewalt zog auch der letzten Reihe noch die Socken aus. Und als Opener einen schönen Purple-Klassiker gewählt.. BURN!!!
Etwas überrascht von dem schnell vergangenen Konzert machten wir uns unter dem Feuerwerk in Richtung Zelte, wo wir packten, unsere Knochen sortierten und die üblichen Verabschiedungszeremonien durchliefen.. Müllpfand abholen, Auto beladen, Mucke an und ab gings Richtung heimwärts. Alle total Banane im Kopp, alle restlos verstrahlt. Ich ohne Stimme, Pela halb müde, Johannes mit nem Lachflash, Dömsen mit einem riesengrinsen.. Braindead but Wildhearted!
Hail to the Kingdom of Steel!
Brother Arnoc
| No Comments »
..begann im brütend warmen Zelt. Die Sonne knallte schon um halb acht aus voller Kraft auf den Zeltplatz und mit Schlafen war da nicht mehr viel. Geweckt wurden wir mit “Kill the Rabbit” von Elmer Fudd, “Sweet Cherry Pie” von Warrant und “Feuer und Wasser” von Rammstein.. Also Zeit für Kaffee und den üblichen Mist. Nach der betrübenden Nachricht, daß der Kaffee vorn am Stand nichts taugt und zudem noch maßlos überteuert ist, machen wir uns auf den Weg zum Supermarkt, den wir die zwei Jahre zuvor irgendwie nicht registriert haben. Naja, dafür haben wir den einen oder anderen Spaziergang durch Balingen hinter uns gehabt, ein schönes Städtchen. Kurzum – ab zum Real. Die Kiste Bier zu holen gedachten wir erst nach Leatherwolf, doch Kaffee und Kippchen musste in dem Moment sein. Wir sahen am Morgen schließlich fast alle aus wie frisch ausgekotzt. Bis auf den Dömsen, der aufgrund seiner Beharrlichkeit der Sonne gegenüber noch etwas mehr Schlaf abbekommen hat und ausschaute wie sonst auch. Pela hatte wohl im Hawaihemd, Rock und offenbar der Jägermeistermütze geschlafen.
And again on the battlefield (..of Steel!) – den Gig nummero uno genießend streiften wir ein wenig umher und ließen die Atmosphäre auf uns wirken. Irgendwann haben wir begonnen die Stände abzuklappern und da durfte natürlich weder die Gizeh-Pyramide fehlen, noch die BKK, welche Pflaster verteilte. Eingedeckt mit Shirts und dem Üblichen Das-hole-ich-mir-auf-jedem-Festival-Kram haben wir uns erstmal den Grill bereitgemacht, unter Flotsamscher Beschallung und harrten der Ankunft der Olive von Savatage, während wir uns von den Bühnenklängen unterhalten ließen
Der alte Jon hat aufgedreht. Alte Sachen. Neue Sachen. Tolle Sachen! Gutter Ballet, Hall of the Mountain King.. da werden Erinnerungen Wach an Wacken und die Langener Stadthalle. Ich freu mich schon total auf die Akkustik-Show im S!nkkasten nächste Woche. Etwas später ging es dann zu den Kürbisköpfen. Ich hab gedacht, ich werd nicht mehr. Wo einst ein Mensch stand mit einer Bühnenpräsenz die das Spektrum von “Unsicher” (Ansagen) bis “Verwirrend” (Äußerungen) gut abdeckte, bewegte sich und sprach da eine Figur mit einer guten Mischung aus Kai Hansen und Tobias Sammet.. soso, Nachhilfe genommen also. Find ich super. Der hat sich gemacht! Und um so geiler hats gekracht.. Helloween, If I could fly, Future World, Eagle fly free, Mrs. God – um nur einige zu nennen. Das Publikum gröhlte und sang sich heiser. Was ein Gig, hab diese Band schon lang nicht mehr so sehr in Topform erlebt. Die nächsten, die meine Erwartungen übertroffen haben waren Foreigner – auch da war die Stimmung absolut genial. Irgendwann kurz vor Juke Box Hero trafen wir (Ron, Jogi und ich) mitten im Getümmel auf Pela, Dömsen und Fluffy Joe. Party! Zu In Flames war ich schon so verbraten und ausgebrannt, daß ich mal den ruhigen gemacht hab. Hab sie schließlich oft genug gesehen, da hat mit hören gereicht. Zeltplatz. Party.
Irgendwann hab ich am Abend mal kurz eine Pause bei der Freakshow vom Jacky-Cola-Club e
ingelegt. War zwar eine sehr gemischte Truppe aber ein paar warn ganz lustig, wenn auch nicht alle ansprechbar aufgrund der fortgeschrittenen Stunde. Irgendwann gings halt wieder ins Partyzelt. Pela war zu dem Zeitpunkt schon so fertig, daß er sich pennen gehauen hat. Ich hab noch ein wenig die Umgebung unsicher gemacht und begab mich kurz vor Morgengrauen dann auch irgendwann in die Falle.
| No Comments »
|