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Silence..

April 30th, 2006

Silentium me circumstat.

Manchmal hasse ich meine eigene Vieldenkerei. Ich denke an viel zu vieles gleichzeitig, über viel zu vieles nach und verlaufe mich in meinem eigenen Schädel. Die momentanen Gedanken sind sehr abstrakter Natur, zumindest die meisten von ihnen. Einige sind der Verwirrung anheim gefallen, einige sind lediglich Schatten, Erinnerungen an meine Vergangenheit. Erinnerungen, vor denen ich mich damals komplett zurückgezogen habe. War nicht falsch. Nur bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ich die Aspekte meiner Vergangenheit – einen nach dem anderen – in mir selbst abtöten sollte..

Gegenwart: Ich sitze hier vor einem orangenen Fellknäul, einer Apfeltasche und meinem lj. Ich sollte gleich eine Rauchen gehen und frühstücken. Kaffee tat ganz gut, aber danach steht mir im Moment nicht ganz der Sinn. Ich werde einen Tee machen nachher. Dieses furchtbare Jucken in den Augen lässt sich zwischenzeitig ganz gut unterdrücken, aber es wird schwieriger, wenn ich diesen kleinen Taschentiger kraulen will. Ich mag Tiere furchtbar gern, Katzen sogar ganz besonders, aber mein Körper hat da offenbar eine andere Sichtweise. Frage mich wie weit ich mich Kopftechnisch selbst steuern kann. Ich versuche es einfach mal. So schwer ist das nicht.

Gedanken, die Kreisen. Stille, die mir schwer auf den Schultern lastet. Und in meinem Kopf spielt Musik. Laut, so laut, daß ich fast taub zu werden befürchte. Aber das Wetter ist schön. Nachher spazieren gehen.

Fröhliches Beltaine allerseits!

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Time to break free..

April 27th, 2006

Und wieder beginnt ein Tag mit einem Frühstück á la Dyron, Mettbrötchen und Co. Heute steht viel an und wenn ich mich wirklich demnächst irgendwann von ein paar Aufgaben frei machen will, gilt es das zu erledigen was noch ansteht und nichts neues mir aufdrücken zu lassen.

To do liste

1. Arcor Brief – erledigt
2. Alice Briefe für Opa – erledigt
3. Foto für KGB-Ausweis fertig machen – erledigt
4. Krötenschreiben – erledigt
5. Rezept zusammenstellen für Apotheke – erledigt
6. Lampendaten aufschreiben für Glühbirne – erledigt
7. Skype für Leo einrichten – nicht erledigt
8. 1&1 Rechnung begleichen – nicht erledigt
9. Natasha anrufen und Termin ausmachen – nicht erledigt

Wie dem auch sei, jetzt steht erstmal eine Rasur und eine Haarkur ins Haus. Danach zur Post. Danach das eine Funkgerät am Zielpunkt abwerfen. Also wieder durch die Botanik. Ich denke dafür, daß es erst viertel vor vier ist, habe ich so einiges erledigen können. Fehlen jetzt nur noch ein paar anrufe, eine Überweisung vormerken und andere Lästigkeiten meines monatlichen Sorgenpensums. Was solls. Das wirft mich schon nicht aus der Bahn.

Näheres später.. Nur schade, daß mein MP3-Player im Eimer ist und ich Majids kleinen Musikkasten wieder benutzen muss. Naja, fürs Internetcafe wird es schon reichen und für den Weg hin und zurück muss es auch langen.

Zeit.. heute habe ich sie. Noch.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Klick klack klick klack

April 27th, 2006

Manchmal tut es gut zu sehen, daß bestimmte Dinge von alleine laufen. Habe vorhin mit KingArthur und Jokey telefoniert.. Ich werd kommenden Dienstag wohl nicht im Final sein und zu Onkel Tom komm ich auch nicht mit. Geldfragen. Wenn ich wirklich zu Onkel Tom gehen sollte, würde ich mich DERARTIG zuhauen, daß ich kaum noch mehr als stehen und gröhlen kann. Und das müsste bei meiner Lebergewöhnung recht teuer werden. Keine gute Idee. Vor allem – andere Stadt, keiner fährt – ich mein ich KÖNNT mich dazu zwingen mit den Jungs bis in die Morgenstunden durch die Botanik zu eiern, aber ehrlichgesagt.. im Moment steht mir nicht der Sinn danach. Ich glaube das musste ich noch nicht einmal erwähnen, da ihnen aufgefallen ist wie drastisch weniger ich nach meinem und Arthurs Geburtstag eigentlich noch trinke.

Die halten das ohne mich schon noch aus. Auf jeden Fall hat mich überrascht, daß sich der Henrik nach etwa einem Jahr wieder gemeldet hat. Ich hatte nur leider in dem Moment zu laut Mucke auf den ohren um das noch mitzubekommen. Mal sehn, was der so zu erzählen hat..

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Darjeeling Empire

April 27th, 2006

Es war Teatime des heutigen Tages, ich saß mit vollgeschlagenem Bauch im Block House in Frankfurt ohne Hunger, trank eine Spezi und hatte einen Vegetarier dabei.

Es war ein Tag, der viel zu früh begonnen hatte und den ich mit dem brachialen Weckruf meiner Großeltern starten durfte. Nach 3 Std schlaf. Es ist natürlich nicht einfach mir zuzuhören wenn ich in verständlichem Russisch ihnen erkläre, daß ich bis irgendwann Morgens um vier wach war – wie praktisch jeden Dienstag – und gerne ein paar Stunden Schlaf hätte bevor ich mich um anderer Leute aufgaben kümmere. Naja, was solls, man kann mich ja wecken – warum denn auch nicht. …denn: Ich kann es immernoch ignorieren!

Whatever – nachdem Dyron ca. eine viertel Std. nach jenem Anruf bei mir aufmarschierte und sich um seine Wäsche gekümmert hat, hab ich mich Kopf-in-den-Sand-weise wieder verdrückt. Stunden Später: Thrash Metal, Kaffee und Kippe. ..”Nailed to the fucking cross!”.. ah. Der Morgen. Er beginnt. Um kurz vor zwei. Mittwoche.

Nach etwas fortgeschrittenerer Tagesplanung haben wir uns dazu durchgerungen das Frühstück – in Gestalt einer Pizza, eines Schnitzelmenüs, einer Portion Tortellini und zweier Cheeseburger – kommen zu lassen und begannen eine Fressorgie á la J.A.G. So wie es gute Sitte bei uns ist.

Zurück zum Steakhaus. Viele Fotos mal angeschaut, die letzte Modelsession von meinem Lieblingskameltreiber Majid und seiner Schwester, die wir in einem Café auf der Berger Straße gemacht haben. Ich hab Cezary geholfen das Licht ein wenig auszurichten – wobei mir meine Kenntnisse von der SAE sich als nützlich erwiesen, aber die meiste Kunst dieser Fotos war definitiv auf seinem Mist gewachsen. Feine Sache.

Einen Moment später lief ich in Richtung heimwärts, holte mir auf dem Weg dorthin eine Salzkristall-Leuchtlampe zum hinstellen (sieht dekorativ aus und hat auch noch einen Sinn). Getränke, Irgendwie heute keine Lust auf Bier gehabt. Hm..

Ein paar Telefonanrufe später gings glatt weiter mit der Torpedierung meiner selbst mit irgendwelchen Aufgaben. Anrufe. Hingelegte Zettel. Naja. Was solls. Für das meiste war es eh zu spät, also tat ich das einzige was ich machen konnte: Ich klinkte mich aus. Hab das erledigt was noch machbar war, dann schnauze voll. Irgendwann muss ich mich ja schließlich auch um meine Angelegenheiten kümmern, anstatt ständig irgendjemandem irgendeine Sinnlosigkeit abzunehmen. Das ist das was mich noch immer etwas wurmt. Manchmal kann ich Leuten nichts ausschlagen. Furchtbare Angewohnheit. Ich sollte das ändern und zwar bald. Ich habe mich zwar selbst dabei ertappt, daß ich das Denkmuster hatte, meinem Opa nichts abschlagen zu können, weil ich sowieso Angst habe ich verbringe zu wenig Zeit mit ihm. Kompensation? Psychologisch gesehen, sicherlich. Ich weiß nicht wie lang er noch hat, habe auch nicht wirklich Angst was ist, wenn er stirbt – was ich eher fürchte ist, ihm bestimmte Dinge nicht mehr sagen zu können. Oder umgekehrt.. daß ich ihm nicht im nötigen Moment zuhören kann und es irgendwann zu spät ist. Seltsam ist es schon, dieses Gefühl. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll, aber ich werde es wohl bald merken.

Endlich zum Abend hin, hatte ich ein wenig Zeit für mich, ohne großartig viel Besuch, was bei mir ja selten genug ist. Endlich ein wenig Stille und Zeit mich um die wirklichen Dinge im Leben zu kümmern. Unter anderem der Frage wie es weitergeht mit dem was ich mir selbst zum Ziel gesetzt habe.. und wie ich es am besten erreiche. Denken. In ruhe denken ohne Ablenkung. Selten. Aber auch nicht lange notwendig. Wenn ich erstmal ‘nen Moment für mich hab, geht der Prozess recht schnell.

Telefon.. Computer.. die Reste der Pasta vertilgen.. noch mehr Computer.. und noch mehr Pasta.. mit Käse.. überbacken.. mjam.

Hail to the Kingdom of Steel!

Brother Arnoc

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Protected: Stop to go on..

April 26th, 2006

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“The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.”
--- William Shakespeare ---